Donald Trump in Warschau: „Kampf für die Familie, für das Vaterland und für Gott“

Donald Trump: historische Rede "für Familie, Vaterland und Gott" in Warschau (6. Juli 2017)
Donald Trump: historische Rede "für Familie, Vaterland und Gott" in Warschau (6. Juli 2017)

(War­schau) US-Prä­si­dent Donald Trump beton­te bei sei­nem Polen-Besuch sei­ne Unter­stüt­zung für die katho­lisch-kon­ser­va­ti­ve Regie­rung. Die pol­ni­sche Regie­rung bezeich­ne­te er als „Vor­bild für ande­re, die nach Frei­heit stre­ben und den Mut und den Wil­len ver­ei­nen wol­len, die west­li­che Kul­tur zu ver­tei­di­gen“, die er mit dem Drei­klang „Fami­lie, Gott und Vater­land“ zusam­men­faß­te.

Donald Trump hielt sich bis gestern zum Staats­be­such in Polen auf. Das Rei­se­ziel war bewußt gewählt. Nicht etwa, weil in Ham­burg, wo heu­te und mor­gen der G20-Gip­fel statt­fin­det, links­ex­tre­me Gewalt­tä­ter die Anwe­sen­heit des US-Prä­si­den­ten mit „Wel­co­me to Hell“-Sprüchen stö­ren wol­len. In Polen fand Trump jenes freund­li­che Kli­ma, das ihm im deut­schen Sprach­raum ver­wei­gert wird. Polen grenzt zudem direkt an die Bun­des­re­pu­blik Deutsch­land, dem Anti-Trump-Flagg­schiff, zu dem Bun­des­kanz­le­rin Ange­la Mer­kel sie gemacht hat.

Die mei­sten deut­schen Medi­en len­ken das Inter­es­se der Leser und Hörer auf Neben­säch­lich­kei­ten, um die Anti-Trump-Stim­mung zu befeu­ern. Die Deut­schen sol­len von Trumps „histo­ri­scher Rede“ (Info­Va­ti­ca­na), die er gestern auf dem voll­be­setz­ten Kra­s­in­ski-Platz in War­schau hielt, einem zen­tra­len Sym­bol für Polens Unab­hän­gig­keit, offen­bar mög­lichst wenig erfah­ren.

„Entscheidende Frage ist, ob der Westen überleben will“

Der US-Prä­si­dent zöger­te nicht, die Feind­schaft zwi­schen dem Glo­ba­lis­mus und zen­tra­len, tra­gen­den Wer­ten beim Namen zu nen­nen. Für den Inter­na­tio­na­lis­mus sei­en „Fami­lie, Vater­land und Gott“ Fein­de. Er bezeich­ne­te die Polen als „Vor­bild“:

„Wir alle müs­sen wie die Polen für die Fami­lie, für das Vater­land und für Gott kämp­fen.“

Die Wor­te waren eine deut­li­che Kri­tik an der EU, die in Sachen Abtrei­bung, Homo­se­xua­li­tät und Gen­der-Ideo­lo­gie in der jüng­sten Ver­gan­gen­heit mas­siv Druck gegen Polen aus­üb­te. Wenn die­ser Kampf geführt wer­de, so Trump, „wird der Westen nicht ver­schwin­den“. „Unse­re Wer­te wer­den blei­ben und unse­re Kul­tur wird hal­ten.

Trump rief den Polen und ganz Euro­pa zu:

„Die ent­schei­den­de Fra­ge unse­rer Zeit ist, ob der Westen den Wil­len zum Über­le­ben hat.“

Den Über­le­bens­wil­len gegen die „Bedro­hun­gen“ von „innen und außen“ gegen sei­ne „Wer­te“, gegen „Kul­tur, Glau­be und Tra­di­ti­on“.

„Unser Kampf zur Ver­tei­di­gung des Westens fin­det nicht auf dem Schlacht­feld statt“, son­dern „in unse­ren Köp­fen, unse­rem Wil­len und in unse­ren See­len.“

Einen Sei­ten­hieb rich­te­te der US-Prä­si­dent auch gegen die „Büro­kra­tie“. Die Büro­kra­tie ent­zie­he „den Men­schen Vita­li­tät und Reich­tum“. Sie stel­le in den west­li­chen Staa­ten eine „unsicht­ba­re Gefahr“ dar, gegen die Trump „indi­vi­du­el­le Frei­heit“ und natio­na­le „Sou­ve­rä­ni­tät“ ein­for­der­te.

Text: Andre­as Becker
Bild: You­tube (Screen­shot)

2 Kommentare

  1. Was der Papst nicht mehr aus­spricht, spricht Donald Trump. Mit Gott wird die Fami­lie und auch das Vater­land wie­der­her­ge­stellt. Es geht um einen Befrei­ungs­kampf aus dem Gefäng­nis, das von der gei­sti­gen Frei­mau­re­rei, die das Bewusst­sein des Westens und der Welt wie Seu­che durch­drun­gen hat und gehal­ten wird von ihren Wäch­tern: den Logen, NGO’s, Phil­an­thro­pen, dem Libe­ra­lis­mus jeg­li­cher Art und einer fal­schen Sozi­al­ethik. Wie sag­te schon Weih­bi­schof Ana­sta­si­us Schnei­der: „Die Frei­maue­rei ist ein Werk­zeug Satans.“ Er hat Hel­fer über­all inner­halb und ausser­halb der Kir­che.

    • Fami­lie, Vater­land, und Gott, kein Wun­der, dass Ange­la Mer­kel
      mas­si­ve Pro­blem mit ihm hat…

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