Papst Franziskus und die römische Fronleichnamsprozession — Ein schwieriges Verhältnis

Fronleichnamsprozession unter Franziskus ohne Papst.
Fronleichnamsprozession unter Franziskus ohne Papst.

(Rom) Die römi­sche Fron­leich­nams­lit­ur­gie, beson­ders die eucha­ri­sti­sche Pro­zes­si­on, scheint Papst Fran­zis­kus nicht son­der­lich zu beha­gen. Zu kei­nem ande­ren Fest neben dem Grün­don­ners­tag nahm er mehr und revo­lu­tio­nä­re­re Ein­grif­fe vor.

750 Jahre Fronleichnamsprozession in Rom mit einigen Unterbrechungen

Nach der Zele­bra­ti­on der Hei­li­gen Mes­se vor der Late­ran­ba­si­li­ka, der römi­schen Bischofs­kir­che, führt die eucha­ri­sti­sche Pro­zes­si­on am Abend des Don­ners­ta­ges nach dem Drei­fal­tig­keits­sonn­tag zur päpst­li­chen Mari­en­ba­si­li­ka San­ta Maria Mag­gio­re.

Fronleichnamsprozessione mit Papst Alexander VII.
Fron­leich­nams­pro­zes­si­on mit Papst Alex­an­der VII.

Das Fron­leich­nams­fest samt Pro­zes­si­on durch die Stra­ßen Roms wur­de 1264 von Papst Urban IV. zur öffent­li­chen Anbe­tung des Aller­hei­lig­sten ein­ge­führt. Wie älte­ste Dar­stel­lun­gen zei­gen, nah­men die Päp­ste nicht zu Fuß dar­an teil, son­dern lie­ßen sich und das Cor­pus Domi­ni tra­gen. Dabei ver­harr­ten sie die gan­ze Zeit vor dem Aller­hei­lig­sten anbe­tend auf den Knien. Das Fron­leich­nams­fest ent­fal­te­te sich, sodaß am Fest selbst die Pro­zes­si­on vom Peters­dom durch die Stra­ßen und Vier­tel rings­um führ­te. Am Sonn­tag folg­te eine Pro­zes­si­on an der Late­ran­ba­si­li­ka und in der Oktav des Festes noch ein­mal eine Pro­zes­si­on im Vati­kan. Alle drei Anläs­se wur­den von den Päp­sten per­sön­lich ange­führt.

Die Fron­leich­nams­pro­zes­si­on wur­de zur wich­tig­sten Pro­zes­si­on im päpst­li­chen Rom und zugleich seit der Auf­klä­rung zur am mei­sten ange­fein­de­ten.

1798 und 1799 konn­te sie nicht statt­fin­den, weil Napo­le­on an der Spit­ze der fran­zö­si­schen Revo­lu­ti­ons­trup­pen Rom besetzt und die Repu­blik aus­ru­fen hat­te las­sen. Papst Pius VI. wur­de für abge­setzt erklärt, ver­bannt und schließ­lich nach Frank­reich ver­schleppt, wo er im August 1799 im Ker­ker von Valence starb. 1800 konn­te unter sei­nem Nach­fol­ger Pius VII. die Pro­zes­si­on aber bereits wie­der statt­fin­den, bis auch er 1809 von Napo­le­on gefan­gen­ge­nom­men und der Kir­chen­staat von Frank­reich annek­tiert wur­de. Nach dem Ende der Napo­leo­ni­schen Herr­schaft konn­te der Papst nach Rom zurück­keh­ren und ab 1816 die Pro­zes­si­on wie­der fei­er­lich bege­hen.

1849 ver­hin­der­ten Giu­sep­pe Mazzi­ni und sei­ne radi­kal­de­mo­kra­ti­schen und frei­mau­re­ri­schen Genos­sen die Abhal­tung der Pro­zes­si­on. Der Papst befand sich auf Gaeta und die neu­en Her­ren dekre­tier­ten, daß die Fron­leich­nams­pro­zes­sio­nen nur mehr „in den Kir­chen“ statt­fin­den durf­ten. Pro­zes­sio­nen auf öffent­li­chen Stra­ßen und Plät­zen waren unter­sagt, denn „Dumm­köp­fe sind jene, die an das Aller­hei­lig­ste Sakra­ment glau­ben“, wie die pro­te­stan­ti­sche Wochen­zei­tung L’Eco del­la Veri­tà  1865 in Flo­renz schrieb.

Als Rom 1870 von ita­lie­ni­schen Trup­pen erobert wur­de, folg­te ein erneu­tes Ver­bot der Pro­zes­si­on. Die Päp­ste waren zu Gefan­ge­nen im Vati­kan gewor­den. Dabei soll­te es mehr als ein hal­bes Jahr­hun­dert blei­ben.

Die Wiederaufnahme 1929 und die Rückführung von Johannes Paul II.

Fronleichnamsprozession mit Pius XII.
Fron­leich­nams­pro­zes­si­on mit Pius XII.

Im Febru­ar 1929 wur­den die Later­an­ver­trä­ge unter­zeich­net, mit denen eine völ­ker­recht­li­che Eini­gung zwi­schen Ita­li­en und dem Hei­li­gen Stuhl gefun­den wer­den konn­te. Noch im sel­ben Jah­re führ­te Papst Pius XI. die Fron­leich­nams­pro­zes­si­on wie­der ein, die sich nun aller­dings auf den Peters­platz beschränk­te.

1964, zum 700. Jah­res­tag der Ein­füh­rung des Fron­leich­nams­fe­stes, ent­schied Papst Paul VI. das Fest wie­der aus dem Vati­kan hin­aus­zu­le­gen. In den fol­gen­den Jah­ren fand es jeweils in einem ande­ren der zahl­rei­chen neu­en römi­schen Stadt­vier­teln statt. Ein Ver­such zu den „Rän­dern“ zu gelan­gen.

1977 schaff­te Ita­li­en Fron­leich­nam als gesetz­li­chen Fei­er­tag ab. Seit­her wird das Fest auf der Apen­ni­nen­halb­in­sel am dar­auf­fol­gen­den Sonn­tag gefei­ert. Der Vati­kan hielt jedoch am über­lie­fer­ten lit­ur­gi­schen Kalen­der und damit am Don­ners­tag nach dem Drei­fal­tig­keits­sonn­tag fest, wes­halb die Lit­ur­gie seit­her am Abend zele­briert wird.

Es war Papst Johan­nes Paul II., der 1982 die Fron­leich­nams­pro­zes­si­on wie­der in ihre ursprüng­li­che Form zurück­führ­te, näm­lich ins Zen­trum von Rom und an Bischofs­kir­che. Dafür hat­te er bereits in den Jah­ren zuvor erfolg­reich in Kra­kau gekämpft und es bei den kom­mu­ni­sti­schen Staats­be­hör­den durch­ge­setzt. Die Hei­li­ge Mes­se wur­de nun vor der Late­ran­ba­si­li­ka zele­briert und anschlie­ßend das Aller­hei­lig­ste in Pro­zes­si­on durch die Stra­ßen Roms bis zur Basi­li­ka San­ta Maria Mag­gio­re geführt, wo der eucha­ri­sti­sche Segen gespen­det wur­de.

„Durch unse­re Teil­nah­me an der Pro­zes­si­on des aller­hei­lig­sten Lei­bes und Blu­tes Chri­sti möch­ten wir gera­de dafür vor der Stadt und dem gan­zen Erd­kreis Zeug­nis able­gen. Das ist unse­re Lit­ur­gie des Lobes und der Dank­sa­gung, die wir vor Gott und den Men­schen nicht ver­nach­läs­si­gen dür­fen. ‚Ich will dir ein Opfer des Dan­kes brin­gen / und anru­fen den Namen des Herrn. Ich will dem Herrn mei­ne Gelüb­de erfül­len / offen vor sei­nem gan­zen Volk‘ (Psalm 116, 17–18).“

Mit die­sen Wor­ten führ­te Johan­nes Paul II. die Fron­leich­nams­pro­zes­si­on wie­der ein.

Stellvertretende Anbetung des Papstes für das Volk Gottes

Nach­dem Johan­nes Paul II. zu sei­ner Amts­ein­füh­rung die Sedia gesta­to­ria abge­schafft hat­te, gab es mit der Wie­der­ein­füh­rung der Pro­zes­si­on auch kei­ne Trä­ger mehr. Sie wur­den durch einen dafür umge­bau­ten Klein­last­wa­gen ersetzt. An der ursprüng­li­chen Hal­tung des Pap­stes, wie sie jahr­hun­der­te­lang gegol­ten hat­te, änder­te das nichts. Der Papst knie­te wäh­rend der gan­zen Pro­zes­si­on vor dem Aller­hei­lig­sten und hielt Anbe­tung. Obwohl bereits schwer­krank und in sei­ner Moto­rik stark ein­ge­schränkt, nahm Papst Johan­nes Paul II. jähr­lich bis an sein Lebens­en­de, zuletzt unter größ­ten Mühen, dar­an teil.

Fronleichnamsprozession mit Benedikt XVI.
Fron­leich­nams­pro­zes­si­on mit Bene­dikt XVI.

Unver­geß­lich bleibt die Fron­leich­nams­pro­zes­si­on von 2004, sei­ne letz­te. Johan­nes Paul II. konn­te nicht mehr gehen. Es wur­de daher ein Stuhl auf der Platt­form des Fahr­zeu­ges befe­stigt, vor dem die tra­di­tio­nel­le Knie­bank und dar­über das Aller­hei­lig­ste stan­den. Als die Pro­zes­si­on begann, wand­te sich Johan­nes Paul II. an den Zere­mo­ni­en­mei­ster und bat, ihm dabei zu hel­fen, nie­der­zu­knien, wozu er allei­ne nicht mehr imstan­de war. Die­ser ver­such­te ihm wohl­mei­nend zu erklä­ren, daß ihn die­se zu sehr anstren­ge und es siche­rer sei, zu sit­zen. Nach kur­zer Zeit wie­der­hol­te er sei­ne Bit­te: „Ich möch­te nie­der­knien.“ Erneut ver­trö­ste­te man ihn. Dar­auf wur­de Johan­nes Paul II. ernst, da man ihn nicht zu ver­ste­hen schien. Mit Ver­weis auf das Aller­hei­lig­ste sag­te er ener­gisch: „Da ist Jesus … bit­te!“ Auf so insi­sten­te Bit­te konn­te man nicht mehr anders. Die bei­den Zere­mo­niä­re hal­fen dem Papst, auf der Knie­bank nie­der­zu­knien. Da sei­ne Bei­ne aber nicht stand­hiel­ten, muß­te man ihn kurz dar­auf wie­der auf den Stuhl zurück heben.

„Wie groß war doch der inner­ste Wunsch des hei­li­gen Johan­nes Paul II. sich vor dem Aller­hei­lig­sten, vor Jesus, nie­der­zu­knien. Was für eine Inten­si­tät, was für ein Glau­be“ an die Real­prä­senz Jesu Chri­sti, so 2012 Ales­san­dro Gino­t­ta für Papa­boys 3.0.

Der Papst als ein Pilger unter Zehntausenden — Die Absage

Papst Fran­zis­kus nahm gleich 2013 eine erste, anschei­nend klei­ne, in Wirk­lich­keit revo­lu­tio­nä­re Ände­rung vor. Er nahm zu Fuß an der Pro­zes­si­on teil. Das Aller­hei­lig­ste wur­de wei­ter­hin auf dem Fahr­zeug trans­por­tiert. Dort knie­te aber nicht mehr der Papst vor dem Cor­pus Chri­sti, son­dern zwei Dia­ko­ne. Der Papst ging hin­ter dem Fahr­zeug her wie Tau­sen­de ande­re Teil­neh­mer auch. Das Revo­lu­tio­nä­re liegt in der Kör­per­hal­tung. Der Papst ist nicht irgend­ein Teil­neh­mer, irgend­ein Gläu­bi­ger. Er betet stell­ver­tre­tend, er hält stell­ver­tre­tend Anbe­tung, Für­bit­te, zele­briert anstel­le des Vol­kes Got­tes die Hei­li­ge Lit­ur­gie. Von der Papst­mes­se gehen alle Mes­sen aus.

Fronleichnamsprozession 2013
Fron­leich­nams­pro­zes­si­on 2013, Dia­ko­ne beim Aller­hei­lig­sten, Papst Fran­zis­kus zu Fuß dahin­ter

2014 sag­te er kurz­fri­stig sei­ne Teil­nah­me an der eucha­ri­sti­schen Pro­zes­si­on ganz ab, weil er — so die offi­zi­el­le Begrün­dung — zwei Tage spä­ter dem Bis­tum von Bischof Nun­zio Galan­ti­no in Cassa­no del­l’­Jo­nio einen Besuch abstat­ten wer­de, den er weni­ge Mona­te zuvor zum Gene­ral­se­kre­tär der Ita­lie­ni­schen Bischofs­kon­fe­renz ernannt hat­te. Ein Besuchs­ter­min in einer Klein­diö­ze­se, des­sen Ter­min vom Papst selbst fest­ge­legt wur­de, wur­de bereits damals von Beob­ach­tern nicht als aus­rei­chen­der Grund gese­hen, nicht an einer so wich­ti­gen Pro­zes­si­on teil­zu­neh­men, die der Real­prä­senz Chri­sti, die Anders­gläu­bi­gen und Hei­den Tor­heit und Ärger­nis ist, öffent­li­che Sicht­bar­keit ver­schafft.

Fran­zis­kus ließ sich in einem Auto von der Late­ran­ba­si­li­ka, wo er die Hei­li­ge Mes­se zele­brier­te, direkt zur Basi­li­ka San­ta Maria Mag­gio­re brin­gen, wo er die Ankunft der Pro­zes­si­on mit dem Aller­hei­lig­sten erwar­te­te.

Im Auto nach Santa Maria Maggiore — Verlegung auf den Sonntag

Was 2014 noch mit dem eini­ge Tage spä­ter statt­fin­den­den Besuch in Kala­bri­en ent­schul­digt wur­de, ist seit­her zum Stan­dard gewor­den. Auch 2015 wur­de nach der Meß­ze­le­bra­ti­on vor der Late­ran­ba­si­li­ka das Aller­hei­lig­ste auf das Fahr­zeug gebracht und die Pro­zes­si­on setz­te sich in Bewe­gung. Papst Fran­zis­kus war­te­te auf der Altar­in­sel bis das Aller­hei­lig­ste hin­ter der Haus­ecke ver­schwun­den war, ver­ließ den Platz und ließ sich mit dem Auto durch ande­re Stra­ßen nach San­ta Maria Mag­gio­re brin­gen, wo er auf die Ankunft der Pro­zes­si­on war­te­te und den eucha­ri­sti­schen Schluß­se­gen erteil­te.

Fronleichnamsprozession seit 2014 ohne Papst: Franziskus spendet den Schlußsegen in Santa Maria Maggiore
Fron­leich­nams­pro­zes­si­on seit 2014 ohne Papst: Fran­zis­kus spen­det den Schluß­se­gen in San­ta Maria Mag­gio­re

Nun voll­zog Papst Fran­zis­kus einen zwei­ten tie­fen Ein­griff. Am 28. März wur­de bekannt­ge­ge­ben, daß er die römi­sche Fron­leich­nams­pro­zes­si­on von Don­ners­tag auf Sonn­tag ver­legt. Begrün­det wur­de der „histo­ri­sche“ Ein­griff, daß Fran­zis­kus damit dem ita­lie­ni­schen, lit­ur­gi­schen Kalen­der fol­gen will. Die Ita­lie­ni­sche Bischofs­kon­fe­renz hat­te das Fest auf den Sonn­tag ver­scho­ben, um den Gläu­bi­gen die Teil­nah­me zu erleich­tern, nach­dem die Repu­blik Ita­li­en 1977 Fron­leich­nam als gesetz­li­chen Fei­er­tag abge­schafft hat­te. Der Vati­kan hielt jedoch am ursprüng­li­chen Tag fest, der wei­ter­hin für die Welt­kir­che gilt. Mit sei­ner Ent­schei­dung betont Fran­zis­kus einen Vor­rang des Bischofs von Rom vor dem Papst, der für die Welt­kir­che Ver­ant­wor­tung trägt.

Der Papst hege jedoch eine zwei­te Absicht mit der Ver­schie­bung, wie es inof­fi­zi­ell hieß. In den ver­gan­ge­nen Jah­ren habe die Zahl der Teil­neh­mer an der Hei­li­gen Mes­se vor der Late­ran­ba­si­li­ka abge­nom­men. Die Ver­le­gung auf den Sonn­tag sol­le eine grö­ße­re Teil­nah­me nicht nur an der Pro­zes­si­on, son­dern auch an der Mes­se ermög­li­chen.

Die Spekulationen

Über die Grün­de für die päpst­li­chen Ein­grif­fe wur­de spe­ku­liert.

Bekannt­lich macht der Papst auch wäh­rend der Wand­lung kei­ne anbe­ten­de Knie­beu­ge vor dem Aller­hei­lig­sten. Auch sonst sind die Momen­te rar, in denen er vor Jesus im Altarsa­kra­ment kniet. In der Regel steht er, wie die jüng­sten Fasten­ex­er­zi­ti­en für die Römi­sche Kurie zeig­ten. Zuletzt saß er am 25. März im Mai­län­der Dom aller­dings sogar vor der hei­li­gen Eucha­ri­stie. Ein offi­zi­el­ler Grund für die­se Knie­schwä­che, etwas gesund­heit­li­che Beschwer­den, wur­de nie genannt.

Jeden­falls wur­de es von wohl­mei­nen­der Sei­te mit Knie­pro­ble­men erklärt, daß Fran­zis­kus 2013 zu Fuß an der Pro­zes­si­on teil­nahm und wie alle ande­ren zu Fuß hin­ter dem Aller­hei­lig­sten her­ging.

Als er 2014 die Teil­nah­me an der Pro­zes­si­on ganz absag­te, wur­de dies von den­sel­ben Wohl­mei­nen­den damit ent­schul­digt, daß der lan­ge Fuß­weg für ihn zu anstren­gend sei.

Nun wur­de die Pro­zes­si­on, wenig lit­ur­gisch, von ihm auf den Sonn­tag ver­legt. Es kann aber nicht damit gerech­net wer­den, daß er nun wie­der an der Pro­zes­si­on teil­neh­men wird, weder kniend gefah­ren noch zu Fuß gehend.

Text: Giu­sep­pe Nar­di
Bild: Vatican.va/MiL/Wikicommons/RAI (Screen­shots)

Mer­ken

3 Kommentare

  1. Das betrof­fe­ne Pro­blem betrifft die erkenn­ba­re äuße­re Anbe­tung Got­tes durch den der­zei­ti­gen Papst, die Fra­gen auf­wirft.
    1. sei­ne erkenn­ba­re feh­len­de inne­re uns äuße­re Teil­nah­me am Frohn­leich­nahms­fest, dem zen­tra­len Fest, der eucha­ri­sti­schen Anbe­tung.
    2. Die feh­len­de Fei­er der Lit­ur­gie des Grün­don­ners­ta­ges mit der Ein­set­zung des hei­lig­sten Altars­sa­kra­men­tes als Doku­men­ta­ti­on der tie­fen Ver­eh­rung des Got­tes­soh­nes mit der Ein­set­zung von zwei Sakra­men­ten als katho­li­scher Zen­tral­got­tes­dienst.
    3. Die feh­len­de Reve­renz vor dem eucha­ri­sti­schen Hei­land durch unter­las­sen­de Knie­beu­ge und unter­las­se­ne Ent­blö­ßung des Haup­tes.
    4. Feh­len­de Knie­beu­ge bei der Ele­va­ti­on Chri­sti unter den Gestal­ten von Brot und Wein nach der Hl. Wand­lung.

    Wer soll und kann die­ses ver­ste­hen?

    • Papst Fran­zis­kus sagt und publi­ziert nichts, wor­aus man die Bedeu­tung sei­nes Ver­hal­tens ver­ste­hen kann.

  2. Ich glau­be an die Trans­sub­stan­tia­ti­on. Gott ist tat­säch­lich in der Hostie real prä­sent.
    Direkt vor mir als armen und sün­di­gen Men­schen?
    Ich bin weit ent­fernt von der Hei­lig­keit. Für mich per­sön­lich ist die Knie­beu­ge eigent­lich zu wenig Ver­eh­rung.
    Tan­tum ergo sacra­men­tum
    venere­mur cer­nui,
    et anti­quum docu­men­tum
    novo cedat ritui.
    prae­stet fides sup­ple­men­tum
    sen­su­um defec­tui.

Kommentare sind deaktiviert.