2019: Römische Fronleichnamsprozession ohne Papst; 2020: Fronleichnamsfest ohne Prozession.
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Das beschnittene Fronleichnamsfest

(Rom/Berlin) Mor­gen ist Fron­leich­nam, ein ganz und gar katho­li­sches Hoch­fest. Doch wegen der Coro­­na-Maß­­nah­­men der Bischö­fe kann es nur ein­ge­schränkt gefei­ert wer­den.

Kardinal Arinze zelebrierte Fronleichnam im überlieferten Ritus – der Papst gar nicht.
Christenverfolgung

Fronleichnam und der „kleine“ große Unterschied

(Rom/London) Das Gemein­sa­me ist wich­tig, doch manch­mal macht der Unter­schied… den Unter­schied. Wäh­rend Papst Fran­zis­kus auf das tra­di­tio­nel­le Fron­leich­nams­fest in die­sem Jahr ganz ver­zich­te­te, zele­brier­te Kar­di­nal Fran­cis Arin­ze das katho­lisch­ste aller Hoch­fe­ste in Lon­don im über­lie­fer­ten Ritus.

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[Update] Fronleichnam – Katholisch sein in Zeiten der Irrungen

[Update: 19.40 Uhr] Auf­grund eines der­zeit tech­nisch noch nicht erklär­ba­ren Feh­lers sind Tei­le des nach­fol­gen­den Tex­tes bei der Erst­ver­öf­fent­li­chung ver­lo­ren­ge­gan­gen. Er wur­de inzwi­schen wie­der ver­voll­stän­digt. Wir bit­ten Leser und Autorin den Feh­ler zu ent­schul­di­gen und emp­feh­len, den Text wegen sei­ner Bedeu­tung in der nun voll­stän­di­gen Fas­sung erneut zu lesen. Von einer Katho­li­kin Fron­leich­nam ist das

Der Name Fronleichnam leitete sich vom mittelhochdeutschen vrône licham ab, was wörtlich „des Herren Leib“ bedeutet.
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Fest des Allerheiligsten Leibes Christi

Ocu­li omni­um in te spe­rant, Domi­ne: et tu das illis escam in tem­po­re oppor­t­u­no. Ape­ris tu manum tuam: et imp­les omne ani­mal bene­dic­tio­ne. Die Augen aller war­ten auf Dich, o Herr, und Du gibst ihnen Spei­se zur rech­ten Zeit. Du öff­nest Dei­ne Hand und erfül­lest alles, was da lebt, mit Segen. Text: Volks­mis­sa­le von P.

Papst Franziskus feiert in diesem Jahr Fronleichnam nicht in Rom, sondern in Ostia. Der Grund dürfte der Mann im Bild mit Megaphon sein, Don Franco De Donno, "Straßenpriester", im Bild vor der Aufschrift "Antifaschisten".
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Papst zu Fronleichnam an einem „sozialen Brennpunkt“

(Rom) Gerüch­te kur­sier­ten bereits seit eini­ger Zeit. Am Sams­tag wur­de vom Vati­kan offi­zi­ell bestä­tigt, daß Fran­zis­kus das Fron­leich­nams­fest in die­sem Jahr nicht vor der Patri­ar­chal­ba­si­li­ka San Gio­van­ni in Latera­no, der Bischofs­kir­che von Rom, zele­brie­ren wird.

1263 befand sich der deutsche Priester Petrus von Prag auf dem Weg nach Rom. Ihn plagten Zweifel an der Realpräsenz Jesu Christi unter der Gestalt von Brot und Wein. Als er in Bolsena nördlich von Rom die Heilige Messe zelebrierte, ereignete sich ein Eucharistisches Wunder, das zur Einführung des Fronleichnamsfestes führte.
Hintergrund

Fronleichnam — Die Realpräsenz Jesu Christi und das Eucharistische Wunder von Bolsena

(Rom) Film­auf­nah­men aus dem Jahr 1933 zei­gen die Fron­leich­nams­pro­zes­si­on mit Papst Pius XI. auf dem Peters­platz in Rom. Der Papst wird als Ober­ster Prie­ster, der anbe­tend Für­bit­te für die ihm anver­trau­te katho­li­sche Gemein­schaft und Gesell­schaft vor dem Aller­hei­lig­sten Sakra­ment des Alta­res hält in den Peters­dom getra­gen.

Fronleichnamsprozession unter Franziskus ohne Papst.
Hintergrund

Papst Franziskus und die römische Fronleichnamsprozession — Ein schwieriges Verhältnis

(Rom) Die römi­sche Fron­leich­nams­lit­ur­gie, beson­ders die eucha­ri­sti­sche Pro­zes­si­on, scheint Papst Fran­zis­kus nicht son­der­lich zu beha­gen. Zu kei­nem ande­ren Fest neben dem Grün­don­ners­tag nahm er mehr und revo­lu­tio­nä­re­re Ein­grif­fe vor. 750 Jah­re Fron­leich­nams­pro­zes­si­on in Rom mit eini­gen Unter­bre­chun­gen

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„Die erste Monstranz war eine Krippe“ — Predigt von Dom Jean Pateau, Abt von Fontgombault, zum Hochfest Fronleichnam

Lie­be Brü­der und Schwe­stern, mei­ne innig gelieb­ten Söh­ne! Im wun­der­ba­ren Sakra­ment sei­nes Lei­bes und sei­nes Blu­tes gibt Jesus sich selbst als eine Spei­se und ein Trank, so daß wir ihn ihm woh­nen und er in uns wohnt, auf daß wir für ihn leben, und in Ewig­keit leben. Im Taber­na­kel erhal­ten die hei­li­gen eucha­ri­sti­schen Gestal­ten die