Kardinal Marx im Gespräch mit der Presse, bevor er in der Synodenaula das Wort ergriff.
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Kardinal Marx: „Über verheiratete Priester reden“

(Rom) Wäh­rend in der Syn­ode­nau­la die Arbei­ten vor­an­ge­hen und die unter Fran­zis­kus ein­ge­führ­te, vom vati­ka­ni­schen Pres­se­amt täg­lich aus­ge­rich­te­te und kon­trol­lier­te Pres­se­kon­fe­renz statt­fin­det, gab Kar­di­nal Marx außer­halb der Syn­ode­nau­la Pres­se­er­klä­run­gen ab – und ist damit nicht der ein­zi­ge. Die offi­zi­el­len katho­li­schen Medi­en begnü­gen sich mit jenen Stim­men, die ihrer pro­gres­si­ven Ziel­set­zun­gen ent­spre­chen. Kar­di­nal Marx bedien­te diese.
Schamanenkult im Vatikan: Heidnische Naturreligion in Anwesenheit des Papstes zelebriert.
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„Hexentanz im Vatikan“

(Rom) Am ver­gan­ge­nen Frei­tag, den 4. Okto­ber, zwei Tage vor Eröff­nung der Ama­zo­nas­syn­ode wohn­te Papst Fran­zis­kus einem scha­ma­ni­schen Kult­spek­ta­kel in den Vati­ka­ni­schen Gär­ten bei. Dem heid­ni­schen Natur­re­li­gi­ons­ri­tus hat­te das katho­li­sche Kir­chen­ober­haupt selbst die Tore zum Hei­li­gen Stuhl geöff­net. Gleich am ersten Syn­oden­tag begann dann auch der Angriff gegen den prie­ster­li­chen Zölibat.
Andrea Tornielli (rechts) mit Silvonei José
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Signal des päpstlichen Hausvatikanisten via Brasilien an die deutschen Bischöfe?

(Rom) In Rom bekräf­tig­te der Chef­re­dak­teur aller Vati­kan­me­di­en, Andrea Tor­ni­el­li, daß die Ama­zo­nas­syn­ode über die Auf­he­bung des Zöli­bats und ver­hei­ra­te­te Prie­ster dis­ku­tie­ren wird. Der Haus­va­ti­ka­nist von Papst Fran­zis­kus gab der por­tu­gie­si­schen Sek­ti­on von Vati­can News für Bra­si­li­en ein Inter­view. Adres­siert war sei­ne Aus­sa­ge aber wohl in erster Linie an die Marx-Bode-Grup­­pe der deut­schen Bischö­fe, die
Don Giovanni Nicolini enthüllt: Im Amazonas zelebrieren verheiratete Diakone bereits „die Messe“.
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Im Amazonas zelebrieren verheiratete Diakone bereits „die Messe“

(Rom) Von wegen Ama­zo­nas­syn­ode: Die von Papst Fran­zis­kus für kom­men­den Okto­ber ein­be­ru­fe­ne Son­der­syn­ode soll – folgt man jüng­sten Ent­hül­lun­gen – nur mehr abseg­nen, was Fran­zis­kus bereits gebil­ligt hat und im Ama­zo­nas bereits prak­ti­ziert wird. Es war bekannt, daß sich bestimm­te, ultra­pro­gres­si­ve Krei­se um Bestim­mun­gen, Geset­zen und Nor­men – und sei­en sie gött­li­chen Ursprungs – wenig
verheiratete Priester
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Bischof Scheuer: „Meine Hoffnung sind verheiratete Priester“

(Wien) Ein groß­for­ma­ti­ges Bild kün­digt die Mel­dung an. Ein deut­li­ches Signal: Es geht um etwas Wich­ti­ges. Die Ober­öster­rei­chi­schen Nach­rich­ten, die füh­ren­de Regio­nal­zei­tung im sel­bi­gen öster­rei­chi­schen Bun­des­land, haben den Orts­bi­schof Man­fred Scheu­er groß auf die Titel­sei­te gesetzt, wie dies nur der Fall ist, wenn das Land einen neu­en Lan­des­haupt­mann oder einen neu­en Bischof bekommt. Weder das
Papst Franziskus und die Kabbala
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„Papstgegnern bleibt nicht mehr viel Zeit“

(Rom) Mor­gen jährt sich zum fünf­ten Mal die Wahl von Papst Fran­zis­kus. Zahl­rei­che Medi­en erin­nern an die­sen Datum und ver­su­chen eine Bilanz sei­nes bis­he­ri­gen Pon­ti­fi­kats zu zie­hen. Dazu gehö­ren auch die Medi­en sei­ner Hei­mat Argen­ti­ni­en. Die Tages­zei­tung Cla­rín wid­me­te dem Jah­res­tag in ihrer gest­ri­gen Aus­ga­be eine Dop­pel­sei­te. Im Text fin­det sich eine abson­der­lich bizar­re Stelle:
Priesterzölibat
Hintergrund

Der nächste Angriff gilt dem Priesterzölibat

(Washing­ton) Die bekann­te deutsch­ame­ri­ka­ni­sche Publi­zi­stin von One­Pe­ter­Fi­ve, die Histo­ri­ke­rin Mai­ke Hick­son, bekräf­tigt anhand jüng­ster Aus­sa­gen den Ver­dacht, daß nach dem Ehe­sa­kra­ment Hand an das Wei­he­sa­kra­ment gelegt wer­den soll. Der Prie­ster­zö­li­bat und sei­ne Auf­wei­chung ste­hen seit den 60er Jah­ren im Visier pro­gres­si­ver Kir­chen­krei­se. Hick­son skiz­zier­te die Ent­wick­lung anhand von drei Ereig­nis­sen vom 8. März 2018: die
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Zölibatsabschaffung Papst Franziskus mit Santiago Martin
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Verheiratete Priester „ein neuer Grund für Polemiken, Spannungen und Zwietracht“

(Rom) P. Sant­ia­go Mar­tín, ein bekann­ter spa­ni­scher Prie­ster und Grün­der der Fran­zis­ka­ner Mari­ens, spricht in sei­ner aktu­el­len Wochen­an­spra­che auf Magni​fi​cat​.tv die Fra­ge nach ver­hei­ra­te­ten Prie­stern an. Die Kir­che lei­de an der „Wun­de“ der Zulas­sung wie­der­ver­hei­ra­te­ter Geschie­de­ner zu den Sakra­men­ten, so der Prie­ster, und schon wol­le man mit der Zöli­bats­ab­schaf­fung den näch­sten Grund für Pole­mi­ken, Span­nun­gen
Neues Südseeinseln-Priestertum mit Sonnenuntergang (für das Weihesakrament?)
Buchbesprechungen

Neues Priestertum für die Südseeinseln und den Amazonas

(Rom) In Ita­li­en gelang­te gestern das neue­ste Buch über Papst Fran­zis­kus in den Han­del. „Alle Män­ner des Pap­stes“[1] Tut­ti gli uomi­ni di Fran­ces­co, Edi­zio­ni San Pao­lo, 2018, ISBN 88–922‑1383–0. wur­de vom Fabio Mar­che­se Rago­na, dem Vati­ka­ni­sten von Media­set vor­ge­legt und ist im katho­li­schen Ver­lag Pao­li­ne der Pau­lus-Schwe­­stern erschie­nen. Der Unter­ti­tel „Die neu­en Kar­di­nä­le erzäh­len über