AP berichtet über die innerkirchliche Debatte und befördert diese.
Nachrichten

Die Helfershelfer der Anti-Zölibatsdebatte

(New York) Associated Press (AP), eine der „Big Three”, der drei einflußreichsten, internationalen Presseagenturen, veröffentlichte am vergangenen Samstag, dem 9. November, eine Analyse zur Frage der Zulassung verheirateter Priester in der katholischen Kirche.

Verheiratete Priester? Was geschieht bei Fällen von häuslicher Gewalt?
Hintergrund

Wie wird die Kirche mit solchen verheirateten Priestern umgehen?

(Moskau) Von der Amazonassynode wurde mit einer großen Mehrheit von 75 Prozent der Synodalen gefordert, im Amazonas die Zulassung von verheirateten Männern zu erlauben. Wie aber werden die Kirchenverantwortlichen auf Fälle von häuslicher Gewalt durch verheiratete Priester reagieren? Zeitgleich mit der Schlußphase der Synode ereignete ein konkreter Vorfall.

Don Alfredo Morselli: „Die Speerspitzen des Modernismus preschen mit der Amazonassynode vor“.
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Amazonassynode: „Menschlich betrachtet, müßte man sagen: ‚Es ist aus!'“

(Rom) Don Alfredo Morselli, einer der Erstunterzeichner der Correctio filialis gegen die Verbreitung von Häresien im September 2017, ist ein Mann klarer Worte. Der 1986 zum Priester Geweihte, zelebriert seither als Diözesanpriester ununterbrochen in der überlieferten Form des Römischen Ritus. Aus der Lehrtätigkeit als Fundamentaltheologe, Exeget und Altphilologe wurde er allerdings entfernt und mußte, als

Die Synodenarbeitsgruppen haben ihre Vorschläge vorgelegt: Etappe 2 auf dem „synodalen Weg“ zur Zölibatsabschaffung und zur Zulassung von Frauen zum Weihesakrament ist damit abgeschlossen.
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Circuli minores wollen verheiratete Priester und Frauendiakonat

(Rom) Die zweite Synodenwoche war geprägt von der Arbeit in den nach Sprachen getrennten Circuli minores. Deren Berichte sind ausgefallen, wie sie ausfallen mußten. Die Überraschungen, die sie enthalten, sind in Wirklichkeit keine, sondern spiegeln wenig verwunderlich das Denken von Alt-68ern wie Bischof Erwin Kräutler wider. Schließlich wird die Amazonassynode ja aus diesem Grund –

Die Forderung, den priesterlichen Zölibat zu beseitigen, indem verheirateet Männer geweiht werden, wurde erstmals auf dem Zweiten Vaticanum vorgebracht.
Forum

Verheiratete Priester? Alles begann mit dem Konzil und in Deutschland

Der Journalist Nico Spuntoni zeichnet den Weg nach, den die Forderung nach verheirateten Priestern in der Kirche zurücklegte. Seine Suche führte ihn zum Zweiten Vatikanischen Konzil und direkt in den deutschen Sprachraum. Er zeigt auf, daß hinter der Forderung der Wunsch nach Beseitigung eines Priestermangels steht, mehr noch aber das Ziel, den priesterlichen Zölibat zu

„Der Papst sollte über seine Schmeichler nachdenken“
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„Nicht einmal der Papst kann den Zölibat der Priester abschaffen“

(Rom) Am Montag eröffnete der von Papst Franziskus eingesetzte Generalberichterstatter der Amazonassynode, Kardinal Claudio Hummes, das Sperrfeuer auf den priesterlichen Zölibat. Der kontrollierte und dosierte Informationsfluß läßt nur nach außen dringen, was von der Synodenregie gewünscht ist, während anderslautende Stellungnahmen nicht oder nur in homöopathischer Dosierung kommuniziert werden. Von außen meldete sich gestern Kardinal Müller

Bischof Erwin Kräutler gestern bei der Synoden-Pressekonferenz: „Die Indios verstehen den Zölibat nicht“.
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Kräutler: „Es gibt keine Alternative zu verheirateten Priestern“

(Rom) Die Amazonassynode ist auch am vierten Synodentag geprägt von widersprüchlichen Signalen bei negativer Grundtendenz. Auf dem Applaus für die Forderung nach verheirateten Priestern folgte der Applaus für die Zulassung von Diakoninnen. Gleichzeitig soll sich Franziskus gegen eine „Klerikalisierung der Laien“ ausgesprochen haben und Vatikansprecher Bruni die jüngsten Behauptungen von Eugenio Scalfari dementiert haben.

Kardinal Marx im Gespräch mit der Presse, bevor er in der Synodenaula das Wort ergriff.
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Kardinal Marx: „Über verheiratete Priester reden“

(Rom) Während in der Synodenaula die Arbeiten vorangehen und die unter Franziskus eingeführte, vom vatikanischen Presseamt täglich ausgerichtete und kontrollierte Pressekonferenz stattfindet, gab Kardinal Marx außerhalb der Synodenaula Presseerklärungen ab – und ist damit nicht der einzige. Die offiziellen katholischen Medien begnügen sich mit jenen Stimmen, die ihrer progressiven Zielsetzungen entsprechen. Kardinal Marx bediente diese.