Kardinal Müller widerspricht, ohne Namen zu nennen, "zu begeisterten Stimmen zu Luther". Die Bildmontage stammt von "Cronica de Papa Francisco" und zeigt Franziskus im Gewand des thesenanschlagenden Luthers umgeben (v.l.) von Kardinal Reinhard Marx, Antonio Spadaro (Chef der römischen Jesuitenzeitschrift "Civiltà  Cattolica"), Kardinal Walter Kasper, Bischof Nunzio Galantino (Generalsekretär der Italienischen Bischofskonferenz) und Arturo Sosa Abascal (Generaloberer des Jesuitenordens).
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Kardinal Müller: Luthers Reformation war „kein Ereignis des Heiligen Geistes“

(Rom) „Das von Luther?“ Das war kei­ne Reform, son­dern eine Revo­lu­ti­on.“ Unter die­sem Titel nahm Kar­di­nal Ger­hard Mül­ler heu­te gegen eine Ver­klä­rung der Geschich­te Stel­lung, die zu einem fal­schen Geschichts­bild füh­ren kann. Denn: „Es herrscht gro­ße Ver­wir­rung, wenn heu­te von Luther die Rede ist, und man muß klar sagen, daß vom Gesichts­punkt der Dog­ma­tik, dem Gesichts­punkt

Forum

Athanasius Schneider: Das II. Vatikanische Konzil und seine Interpretation in Verbindung mit der aktuellen Kirchenkrise

Msgr. Atha­na­si­us Schnei­der, Weih­bi­schof der Erz­diö­ze­se der Hei­li­gen Maria in Asta­na in Kasach­stan, gehört zu den renom­mier­te­sten Bischö­fen der Katho­li­schen Kir­che. Im fol­gen­den Text ana­ly­siert er den Zusam­men­hang zwi­schen dem Zwei­ten Vati­ka­ni­schen Kon­zil und sei­ner Inter­pre­ta­ti­on und der aktu­el­len Kir­chen­kri­se. Es ist der Text eines Ober­hir­ten, der mes­ser­scharf ana­ly­siert und glas­klar argu­men­tiert, der vor allem

Die moderne Höhle
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Wahrheit und Richtigkeit

Von End­re A. Bár­d­os­sy* Rati­fi­ca o rec­ti­fi­ca – Bestä­ti­ge oder berich­ti­ge, lau­tet im Spa­ni­schen eine kur­ze Auf­for­de­rung in Befehls­form, wenn man jeman­den zwi­schen die Wand und einem Säbel gestellt hat und ein Bekennt­nis erzwin­gen will. Pla­tons welt­be­rühm­tes und welt­be­we­gen­des Höh­len­gleich­nis stellt ein der­ma­ßen dra­ma­ti­sches Kreuz­ver­hör dar, daß es vom Leser, wenn wir uns in die

Heiner Koch, Erzbischof von Berlin, im taz-Interview "macht Verwirrung eines Hirten der Kirche sichtbar"
Genderideologie

Erzbischof Heiner Koch im Interview mit der taz – grelles Symptom der Glaubenskrise

Von Wolf­ram Schrems* Der Ber­li­ner Erz­bi­schof Hei­ner Koch gab am 30. Jän­ner der in Ber­lin erschei­nen­den, lin­ken taz (Tages­zei­tung) ein Inter­view. Dabei wur­de wie­der­um eine erschrecken­de, aber nicht neue, Ver­wir­rung eines Hir­ten der Kir­che sicht­bar. Ange­sichts des Fati­­ma-Jubi­lä­um­s­­jahrs ist das wie­der­um Zei­chen des von Sr. Lucia erwähn­ten pasto­ra­len Ver­sa­gens. Da ich um eine Stel­lung­nah­me gebe­ten