Papst Leo XIV. mit Glaubenspräfekt Tucho Fernández. Erhöhtes Arbeitstempo: weil viel ansteht oder weil Leo XIV. eine Kursänderung will?
Leo XIV.

Tauziehen im Vatikan: Bremst Leo XIV. „Tucho“ Fernández aus?

Im Vati­kan bahnt sich lei­se ein nicht unbri­san­ter Kurs­kon­flikt an: Der von Kar­di­nal Víc­tor Manu­el Fernán­dez am Ran­de einer Pres­se­kon­fe­renz am 3. Juli ange­kün­dig­te Text zu „ver­schie­de­nen maria­ni­schen The­men“ liegt offen­bar bereits auf dem Schreib­tisch von Papst Leo XIV. – doch die­ser wei­gert sich, dem Doku­ment in sei­ner aktu­el­len Form den päpst­li­chen Segen zu erteilen.
Der Erzbischof von La Plata, Msgr. Gustavo Oscar Carrara, denkt wenige Monate nach dem Tod von Franziskus wegen des bergoglianischen Chaos darüber nach, sein Priesterseminar zu schließen
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Kurz nach Franziskus‘ Tod: La Plata denkt über Schließung des Priesterseminars nach

Das Erz­bis­tum La Pla­ta, die nach Bue­nos Aires bedeu­tend­ste Diö­ze­se Argen­ti­ni­ens, hat beweg­te, um nicht zu sagen chao­ti­sche Jah­re hin­ter sich. Ver­ant­wort­lich dafür war einer jener Rache­ak­te, die tra­gi­scher­wei­se ein Cha­rak­te­ri­sti­kum des Pon­ti­fi­kats von Fran­zis­kus dar­stell­ten und mit denen er sei­ne alten und neu­en Gegen­spie­ler nicht nur besie­gen, son­dern auch demü­ti­gen wollte.
Die Gebetsstätte in Litmanová, wo zwischen 1990 und 1995 die Gottesmutter Maria erschienen sein soll. Rom hat nach den neuen Regeln nichts entschieden, aber die Unbedenklichkeit erteilt.
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Der Vatikan genehmigt Marienerscheinungen in der Slowakei – warnt jedoch vor Unklarheiten

Im Mai 2024 erließ das Glau­bens­dik­aste­ri­um unter der Lei­tung von Kar­di­nal Víc­tor Manu­el „Tucho“ Fernán­dez mit Bil­li­gung von Papst Fran­zis­kus neue Nor­men für das Ver­fah­ren zur Beur­tei­lung mut­maß­li­cher über­na­tür­li­cher Phä­no­me­ne. Da die­se Nor­men eine Aner­ken­nung als über­na­tür­li­ches Phä­no­men grund­sätz­lich aus­schlie­ßen, beschränkt sich die Beur­tei­lung auf pasto­ra­le Fra­gen. Seit­her wur­den zahl­rei­che beim Dik­aste­ri­um anhän­gi­ge Phä­no­me­ne in
Leo XIV.

Tucho Fernández und der Versuch, Marienerscheinungen unter Kontrolle zu bringen

Die Pres­se­kon­fe­renz am ver­gan­ge­nen Don­ners­tag zur Vor­stel­lung eines neu­en Meß­for­mu­lars „für die Bewah­rung der Schöp­fung“ hat­te es in sich. Die Liste der Ent­hül­lun­gen, Bestä­ti­gun­gen und Bekannt­ga­ben, die dabei die anwe­sen­den Pres­se­ver­tre­ter erreich­ten, wächst ste­tig. So wur­de am Ran­de auch ein neu­es Doku­ment ange­kün­digt, das der­zeit vom Glau­bens­dik­aste­ri­um vor­be­rei­tet wird und sich mit der „ech­ten“ Mari­en­ver­eh­rung
Victor Manuel Fernández reagierte trotzig auf die Kampfansage von Kardinal Fridolin Ambongo zur Homo-Erklärung Fiducia supplicans
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Wird Fiducia supplicans unter Leo XIV. versenkt? – Der Schlagabtausch zwischen Ambongo und Fernández

Die jüng­sten Äuße­run­gen von Kar­di­nal Fri­do­lin Ambon­go OFMCap, Vor­sit­zen­der des Sym­po­si­ums der Bischofs­kon­fe­ren­zen von Afri­ka und Mada­gas­kar (SECAM) und Ver­tre­ter Afri­kas im C9-Kar­­di­nal­s­rat, über Fidu­cia sup­pli­cans – jenes umstrit­te­ne Doku­ment des römi­schen Glau­bens­dik­aste­ri­ums, das die Seg­nung homo­se­xu­el­ler Paa­re erlaubt – haben weit­rei­chen­de Reak­tio­nen aus­ge­löst. Beson­ders auf den Fuß getre­ten fühlt sich Kar­di­nal Víc­tor Manu­el „Tucho“
Kardinal Ambongo, der einflußreichste Kirchenmann Afrikas, wurde von Leo XIV. empfangen. Anschließend äußerte der Purpurträger neue Töne zum Widerstand gegen Fiducia supplicans
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Kardinal Ambongo und das vergiftete Erbe Fiducia supplicans

Der Kapu­zi­ner Kar­di­nal Fri­do­lin Ambon­go Besun­gu, Erz­bi­schof von Kin­sha­sa und Vor­sit­zen­der des Sym­po­si­ums der Bischofs­kon­fe­ren­zen von Afri­ka und Mada­gas­kar (SECAM), wur­de gestern von Papst Leo XIV. in Audi­enz emp­fan­gen. Anschlie­ßend bestä­tig­te er sei­nen ambi­va­len­ten Wider­stand gegen ein zen­tra­les Erbe des berg­o­glia­ni­schen Pon­ti­fi­kats – das umstrit­te­ne Doku­ment Fidu­cia sup­pli­cans –, ließ aber auch neue Töne hören.
Zwei Audienzen bei Leo XIV. dürften im Zusammenhang mit der Synodalitätssynode stehen. Was wird der neue Papst mit dem vergifteten Erbe seines Vorgängers tun?
Leo XIV.

Kardinal Fernández beim Papst: Tauziehen um Synodalitätssynode und Glaubensfragen?

Gestern wur­de Kar­di­nal Víc­tor Manu­el „Tucho“ Fernán­dez, der von Fran­zis­kus ernann­te Prä­fekt des Glau­bens­dik­aste­ri­ums, von Papst Leo XIV. in Audi­enz emp­fan­gen – beglei­tet wur­de er vom Sekre­tär der dok­tri­nä­ren Abtei­lung. In die­sem Zusam­men­hang stand noch eine wei­te­re Audienz.
Leo XIV. läßt sich den Fischerring küsssen
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Die ersten dreißig Tage mit Papst Leo XIV.

Von Cami­nan­te Wan­de­rer* Bei­na­he ein Monat ist ver­gan­gen seit dem Amts­an­tritt Papst Leos XIV. Wir haben ange­kün­digt, wäh­rend der ersten hun­dert Tage beson­ders auf­merk­sam zu sein – und mehr als die Hälf­te liegt noch vor uns. Doch das hin­dert uns nicht dar­an, uns all­mäh­lich ein Bild der Per­sön­lich­keit zu machen, gestützt auf sei­ne Wor­te und
Kardinal Becciu mit Papst Franziskus
Leo XIV.

Audienz für Kardinal Becciu, Bestätigung von Msgr. Bordeyne

An sich ist der Diens­tag der audi­enz­freie Tag des Pap­stes, doch auch in die­ser Woche hielt sich Leo XIV. nicht dar­an. Die kom­men­den Wochen wer­den zei­gen, ob er die­ses Arbeits­tem­po bei­be­hal­ten will.
Saß mit Franziskus ein Freimaurer auf dem Stuhl Petri? Ja, sagt Antonio Romano in seinem Buch, das eine harte Abrechnung mit dem zu Ende gegangenen Pontifikat ist.
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„Ein Freimaurer auf dem Stuhl Petri“?

Gestern erschien in Ita­li­en das Buch von Anto­nio Roma­no: Un masso­ne sul­la cat­te­dra di Pie­tro. Dia­gno­si psi­co­lo­gi­ca di un fal­so pro­fe­ta (Ein Frei­mau­rer auf dem Stuhl Petri. Psy­cho­lo­gi­sche Dia­gno­se eines fal­schen Pro­phe­ten). Das Werk ist im Ver­lag Pha­sar erschie­nen und umfaßt 454 Sei­ten. Beim Autor han­delt es sich mut­maß­lich um das Pseud­onym eines Fach­arz­tes. Das