Die Unterzeichnung des heute veröffentlichten Dokuments zum 60. Jahrestag von Nostra aetate durch Papst Leo XIV. Drei Dikasterienleiter waren anwesend: Kardinal Fernández, Kardinal Koch und Kardinal Koovakad.
Leo XIV.

60 Jahre Nostra aetate: 60 Jahre Nostra aetate: Wieviel Dialog verträgt der katholische Missionsauftrag?

Der Vati­kan ver­öf­fent­lich­te zum 60. Jah­res­tag der Erklä­rung Nost­ra aet­a­te des Zwei­ten Vati­ka­ni­schen Kon­zils über das Ver­hält­nis der katho­li­schen Kir­che zu den nicht­christ­li­chen Reli­gio­nen, ein gemein­sa­mes Doku­ment. Die Inter­views der Kar­di­nä­le Vic­tor Manu­el Fernán­dez, Kurt Koch und Georg Jacob Koova­kad zei­gen, wie sehr der inter­re­li­giö­se Dia­log inzwi­schen als Bestand­teil der kirch­li­chen Sen­dung ver­stan­den wird. Dar­aus
Bischof Schneider in seinem Interview vom 2. September: "Wir können nicht mit den mehrdeutigen Texten des Zweiten Vatikanischen Konzils weitermachen. Wir müssen sie korrigieren"
Liturgie & Tradition

„Väterliche Nächstenliebe“ für die Piusbruderschaft

Auf die noch sehr jun­ge Nach­rich­ten­sei­te AdVa­ti­ca­num haben wir bereits hin­ge­wie­sen, als deren Vati­ka­nist der Bri­te nepa­le­si­scher Abstam­mung Niwa Lim­bu her­vor­sticht. AdVa­ti­ca­num ist seit Sep­tem­ber 2025 aktiv. Zuvor schrieb Lim­bu für den Catho­lic Herald. Lim­bu ver­öf­fent­lich­te am 2. Sep­tem­ber ein Inter­view mit Msgr. Atha­na­si­us Schnei­der, Weih­bi­schof von Ast­a­na, dem der Hei­li­ge Stuhl die Zele­bra­ti­on im
Treffen der Spitze der Argentinischen Bischofskonferenz mit linken Gewerkschaftsführern: Wer sind die Bischöfe, wer die Gewerkschaftsführer?
Forum

Die argentinischen Bischöfe sind besorgt

Von Cami­nan­te Wan­de­rer* Die argen­ti­ni­schen Bischö­fe sind besorgt und ner­vös. Und sie haben allen Grund dazu, denn ihnen ent­glei­tet alles, und sie wis­sen nicht mehr ein noch aus. Der ein­zi­ge Draht, den sie in Rom noch haben, ist … Tucho Fernán­dez (man­che behaup­ten, er sei über­haupt der­je­ni­ge, der die Bischofs­kon­fe­renz steu­ert), eine Figur, die völ­lig
Victor Manuel Kardinal Fernández, Bergoglios Statthalter in Rom, legte mit dem Exkommunikationsdekret auch gleich ein "Verfahren" zur Wiedereingliederung in die volle Einheit der Kirche für ehemalige Lefebvrianer vor.
Der Vatikan und die Piusbruderschaft

Das Exkommunikations-Chaos von Kardinal Fernández

Rand­no­tiz eines Unge­frag­ten Das erwar­tungs­ge­mä­ße Vor­ge­hen des Hei­li­gen Stuhls gegen die Prie­ster­bru­der­schaft St. Pius X. bestä­tigt jenes eigen­tüm­lich ambi­va­len­te Ver­hal­ten des der­zei­ti­gen Rom: Die Kom­mu­ni­sti­sche Par­tei Chi­nas wird geschont, weil sie mäch­tig ist; die Prie­ster­bru­der­schaft St. Pius X. wird geschla­gen, weil sie – gemes­sen an den welt­li­chen Macht­ver­hält­nis­sen – macht­los ist. Die­ses wenig wür­de­vol­le Spiel
Zwei der neugeweihten Bischöfe der Piusbruderschaft in einem Moment des Weiheaktes
Der Vatikan und die Piusbruderschaft

Ein Vergleich der Exkommunikationsdekrete von 1988 und 2026

Nach dem heu­te vom römi­schen Glau­bens­dik­aste­ri­um als Reak­ti­on auf die gest­ri­gen Bischofs­wei­hen der Pius­bru­der­schaft erlas­se­nen Dekret lädt zunächst ein Ver­gleich mit dem Dekret von 1988 ein, das von der dama­li­gen Bischofs­kon­gre­ga­ti­on unter der Lei­tung von Kar­di­nal Ber­nar­din Gan­tin erlas­sen wur­de. Die bei­den Dekre­te ste­hen in einem klar erkenn­ba­ren Kon­ti­nui­täts­ver­hält­nis kir­chen­recht­li­cher Argu­men­ta­ti­on, unter­schei­den sich jedoch in
Der Vatikan und die Piusbruderschaft

Ein erster Kommentar zur Exkommunikation der Piusbruderschaft

Von Giu­sep­pe Nar­di Als erste spon­ta­ne per­sön­li­che Reak­ti­on auf die Bekannt­ga­be des Exkom­mu­ni­ka­ti­ons­de­krets des römi­schen Dik­aste­ri­ums für die Glau­bens­leh­re unter der Lei­tung von Kar­di­nal Víc­tor Manu­el ‚Tucho‘ Fernán­dez kam mir Shake­speare in den Sinn, der in „Ham­let“ den Polo­ni­us sagen läßt:  „Und ist es Wahn­sinn, so hat es doch Metho­de.“ Bild: Wikicommons
Römische Note zum Exkommunikationsdekret gegen die Piusbruderschaft
Der Vatikan und die Piusbruderschaft

Römische Note zum Exkommunikationsdekret

DIKASTERIUM FÜR DIE GLAUBENSLEHRE Prot. Nr. 99/​​2009 ERLÄUTERUNGSNOTE Seit den Zei­ten des hei­li­gen Paul VI. bis zu den letz­ten Gesprä­chen, die kürz­lich in die­sem Dik­aste­ri­um statt­ge­fun­den haben, haben sich die viel­fäl­ti­gen Ver­su­che, die Anhän­ger der von Msgr. Mar­cel Lefeb­v­re initi­ier­ten Bewe­gung zur vol­len Gemein­schaft mit der katho­li­schen Kir­che zurück­zu­füh­ren, als ver­geb­lich erwie­sen. Die­se Situa­ti­on hat
Caminante Wanderer analysiert das Denken von Kardinal Victor Manuel "Tucho" Fernández, Präfekt des Glaubensdikasteriums, und seinen Umgang mit Kirchenvätern, Kirchenlehrern und Konzilsdokumenten
Forum

Ein brillanter Geist: Kardinal Tucho Fernández (I)

Von Cami­nan­te Wan­de­rer* Wir haben bereits auf die Wor­te von Papst Leo in sei­ner ersten Enzy­kli­ka hin­ge­wie­sen, als er sag­te: „Ich dan­ke Ihnen auch für das, was Sie über die Miß­stän­de in der Kir­che bekannt­ma­chen …“ Gera­de des­halb möch­te ich den Hei­li­gen Vater auf einen Umstand auf­merk­sam machen, der nach mei­ner Über­zeu­gung zu den Din­gen
Freiheit für den überlieferten Ritus, Freiheit für die Tradition
Der Vatikan und die Piusbruderschaft

Kardinal Fernández, ein schlechter Nachahmer von Kardinal Ratzinger

Chri­sti­an Mar­quant, Publi­zist und Vor­sit­zen­der der tra­di­ti­ons­ver­bun­de­nen Bewe­gung Paix Lit­ur­gi­que, mel­de­te sich vor weni­gen Tagen mit fol­gen­der Stel­lung­nah­me zur Fra­ge der Bischofs­wei­hen der Prie­ster­bru­der­schaft St. Pius X. (FSSPX) und der römi­schen Reak­ti­on zu Wort: Lie­be Freun­de! Papst Leo XIV. hat­te die Befrie­dung der Kir­che ange­kün­digt – und nun kam die Ankün­di­gung der Bischofs­wei­hen durch die