Bischof Joseph Zong Huaide verbrachte 15 Jahre in kommunistischen Konzentrationslagern.
Christenverfolgung

15 Jahre in kommunistischen Arbeitslagern

(Peking) Im 99. Lebens­jahr ist am Abend des 5. Janu­ar der eme­ri­tier­te Bischof Joseph Zong Huai­de ver­stor­ben. Da in Chi­na die neun Schwan­ger­schafts­mo­na­te auch ein­ge­rech­net wer­den, stand er nach die­ser Zäh­lung bereits im 100. Lebens­jahr. Das irdi­sche Leben des ehe­ma­li­gen Bischofs von Sanyu­an spie­gelt die gan­ze Dra­ma­tik der jün­ge­ren Geschich­te der Kir­che in Chi­na wider.

Virtuelle Neujahrsbotschaft von Papst Franhzisksu aus dem Apostolischen Palast.
Nachrichten

Die erste Erscheinung des Papstes im neuen Jahr 2021

(Rom) Am Sil­ve­ster­abend sag­te Papst Fran­zis­kus wegen Ischi­as­schmer­zen die Teil­nah­me an der Ersten Ves­per des Hoch­fe­stes der Got­tes­mut­ter Maria und am Te Deum ab. Am Neu­jahrs­tag wur­de auch sei­ne Zele­bra­ti­on der hei­li­gen Mes­se gestri­chen. Den­noch folg­te am 1. Janu­ar sein erstes Erschei­nen im neu­en Jahr 2021.

Jimmy Lai, wie er vor wenigen Tagen zu einer Gerichtsanhörung gebracht wurde, wo Anklage nach dem neuen Sicherheitsgesetz erhoben wurde.
Christenverfolgung

Das Schweigen von Franziskus hallt auf der ganzen Welt wider

(Rom) „Jim­my Lai begann die Woche als Mil­li­ar­där und been­de­te sie als chi­ne­si­scher Dis­si­dent“, hat­te das Wall Street Jour­nal geschrie­ben, nach­dem Lai, der Grün­der und Eigen­tü­mer der App­ly Dai­ly, der popu­lär­sten Tages­zei­tung Hong­kongs, ver­haf­tet wor­den war. Das Schwei­gen des Hei­li­gen Stuhls zu sei­nem Schick­sal und zur Lage Hong­kongs hallt auf der gan­zen Welt wider.

Mehrere Jahrhunderte existierte ein Bistum armenischer Katholiken in Nachitschewan, das heute nur mehr von Muslimen bewohnt ist. Im Bild: armenische Kreuze im Geghard-Kloster.
Christenverfolgung

Ein vergessenes Kapitel: Die katholischen Armenier von Nachitschewan

(Jere­wan) Die der­zei­ti­ge Flucht der arme­ni­schen Chri­sten aus Berg­ka­ra­bach spie­gelt auf tra­gi­sche Wei­se wider, wie sich Vor­gän­ge in der Geschich­te wie­der­ho­len, die für über­wun­den geglaubt wur­den. Doch es beküm­mert kaum jeman­den. Bereits im 17. Jahr­hun­dert ereig­ne­te sich in der Regi­on ein ver­gleich­ba­res Sze­na­rio. Damals ver­lie­ßen die arme­ni­schen Bewoh­ner einer gan­zen Diö­ze­se, ange­führt von ihrem Bischof,

Papst Franziskus kritisiert erstmals die chinesischen Uigurenpolitik, hilft aber mit, einen neuen Bischofstypus für die Kirche zu etablieren: den Staatsfunktionär.
Hintergrund

Franziskus kritisiert erstmals Peking, etabliert aber in China einen neuen Bischofstypus

(Rom) Papst Fran­zis­kus sprach erst­mals die Ver­fol­gung der Uigu­ren in der Volks­re­pu­blik Chi­na an. Das kom­mu­ni­sti­sche Regime reagier­te sofort und wies die Kri­tik zurück. Nach den Roh­in­gya in Bir­ma han­delt es sich um die zwei­te mus­li­mi­sche Min­der­heit, für die sich Fran­zis­kus nament­lich ein­setzt. Bei­de eth­ni­schen Grup­pen gehö­ren der sun­ni­ti­schen Rich­tung des Islams an.

Die päpstliche China-Politik gibt Rätsel auf. Vielleicht nur, weil man die Wirklichkeit fürchtet.
Hintergrund

Geheimabkommen mit China verlängert – Das Rätsel der päpstlichen Weltpolitik

(Rom) Das Geheim­ab­kom­men zwi­schen dem Hei­li­gen Stuhl und der Volks­re­pu­blik Chi­na wur­de mit gest­ri­gem Datum um zwei Jah­re ver­län­gert. Dies wur­de inzwi­schen von bei­den Ver­trags­sei­ten bestä­tigt. Das vati­ka­ni­sche Pres­se­amt ver­öf­fent­lich­te in ita­lie­ni­scher, eng­li­scher und chi­ne­si­scher Spra­che eine ent­spre­chen­de Stel­lung­nah­me. Das chi­ne­si­sche Außen­mi­ni­ste­ri­um bestä­tig­te wenig spä­ter durch sei­nen Pres­se­spre­cher Zhao Liji­an die Ver­län­ge­rung. Für vie­le Beob­ach­ter

Bischof Vincent Guo Xijin erklärte zwei Jahre nach Unterzeichnung des Geheimabkommens zwischen dem Vatikan und Peking seinen Rücktritt und zog sich von Öffentlichkeit zurück in ein Leben des Gebets.
Christenverfolgung

Der Bischof, der den Kommunisten trotzte, aber am Papst zerbrochen ist

(Rom/Peking) Der Hei­li­ge Stuhl lie­fer­te dem kom­mu­ni­sti­schen Regime in Peking den Kopf von Bischof Vin­cent Guo Xijin auf dem Sil­ber­tel­ler. Die For­mu­lie­rung ist nicht wört­lich im Sin­ne von Johan­nes dem Täu­fer zu neh­men, aber doch sehr real. Der rom­treue Bischof Guo Xijin warf am ver­gan­ge­nen Sonn­tag end­gül­tig das Hand­tuch und ist zurück­ge­tre­ten. Er gab bekannt,

Die USA bekräftigen ihre Entschlossenheit zur Verteidigung der Religionsfreiheit und erhalten von Papst Franziskus eine Ohrfeige. Päpstliche Streicheleinheiten gibt es hingegen für Chinas Kommunisten.
Nachrichten

Chronologie fataler Weichenstellungen durch Papst Franziskus

(Rom/Peking) Eine Chro­no­lo­gie fata­ler Wei­chen­stel­lun­gen durch Papst Fran­zis­kus zu den bila­te­ra­len Bezie­hun­gen mit den USA und der Volks­re­pu­blik Chi­na, zur glo­ba­len Geo­po­li­tik, zur Reli­gi­ons­frei­heit und der Unter­drückung der Kir­che in Chi­na, aber auch zum Lebensrecht.