Israel behauptet ein Recht auf einen Präventivschlag. Was aber sagt die katholische Kirche dazu?
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Die Unzulässigkeit des Präventivkriegs

Ange­sichts der eska­lie­ren­den Kon­flik­te im Nahen Osten und in der Ukrai­ne neh­men die vati­ka­ni­schen Medi­en Stel­lung zur Theo­rie des Prä­ven­tiv­kriegs. Zwar wird der jüng­ste israe­li­sche Schlag gegen den Iran nicht expli­zit genannt, doch bil­det er den offen­sicht­li­chen Kon­text. Die Recht­fer­ti­gung sol­cher Angrif­fe durch israe­li­sche Offi­zi­el­le und west­li­che Medi­en ruft Wider­spruch her­vor. In einem Inter­view mit
Atomkrieg Atombombe
Forum

Das sittliche Problem des Atomkrieges

Von Rober­to de Mat­tei* Der Krieg zwi­schen Isra­el und Iran, der sich mit jenem zwi­schen Ruß­land und der Ukrai­ne über­schnei­det, macht die inter­na­tio­na­le Lage zuneh­mend beun­ru­hi­gend. Wir las­sen hier­bei den histo­ri­schen, poli­ti­schen und wirt­schaft­li­chen Kon­text, aus dem die­se Krie­ge her­vor­ge­gan­gen sind und sich wei­ter­ent­wickeln, bei­sei­te und ver­wei­len bei dem sitt­li­chen Pro­blem, das sich am Hori­zont
Die Orthodoxen in der Ukraine sind gespalten wie das ganze Land
Hintergrund

Was ändert sich nach dem Telefonat zwischen Leo XIV. und Putin?

Wel­che Linie ver­tritt Papst Leo XIV. gegen­über Mos­kau, wel­che gegen­über Kiew? Die­ser Fra­ge wid­met sich der lang­jäh­ri­ge Vati­ka­nist San­dro Magi­ster und rekon­stru­iert das Tele­fon­ge­spräch zwi­schen Ruß­lands Staats­prä­si­dent Wla­di­mir Putin und dem neu­en katho­li­schen Kir­chen­ober­haupt, das am 4. Juni statt­fand. Magi­ster, der selbst eine pro-ukrai­­ni­­sche Posi­ti­on erken­nen läßt, schreibt dazu:
Staatspräsident Mattarella wurde von Papst Leo XIV. in Audienz empfangen. Im Bild links die gleiche Szene 2021 beim Empfang durch Papst Franziskus
Leo XIV.

Zwei Begegnungen

Am 6. Juni wur­de der Prä­si­dent der Ita­lie­ni­schen Repu­blik, Ser­gio Mat­tar­el­la, von Papst Leo XIV. in Audi­enz emp­fan­gen. Zuletzt hat­te ein ver­gleich­ba­res Tref­fen im Jah­re 2021 statt­ge­fun­den, als Mat­tar­el­la dem Vor­gän­ger des gegen­wär­ti­gen Pon­ti­fex, Papst Fran­zis­kus, einen Besuch abstat­te­te. Ein Bild­ver­gleich doku­men­tiert seit­her nicht nur den Wan­del auf dem Stuh­le Petri, son­dern ver­mag auch sub­til
Leo XIV. und Waldimir Putin telefonierten miteinander. Die vorbereitete Mitteilung des Vatikans dazu wurde im letzten Moment zurückgezogen
Leo XIV.

Das Telefonat von Leo XIV. und Putin und die verschwundene Mitteilung

Gestern setz­te Papst Leo XIV. eine wich­ti­ge Geste, indem er in einem Moment größ­ter Anspan­nung ein Tele­fon­ge­spräch mit Ruß­lands Prä­si­den­ten Wla­di­mir Putin führ­te. Die­ser Umstand dürf­te für eine unge­wöhn­li­che „Pan­ne“ im Vati­kan ver­ant­wort­lich sein.
Eindringlich rief Leo XIV. gestern zum Frieden auf und appellierte, die Kriege zu beenden und Konflikte nicht eskalieren zu lassen.
Leo XIV.

Krieg oder Frieden: Wie entscheidend wird die Zusammenarbeit von Leo XIV. und Donald Trump sein?

In sei­ner Anspra­che an die mit Rom unier­ten Ost­kir­chen sprach Papst Leo XIV. nicht nur die lit­ur­gi­sche Fra­ge an, son­dern nahm auch deut­lich zu den aktu­el­len Brand­her­den und Kon­flikt­zo­nen auf der Welt Stel­lung. Der Papst hat­te gestern in der Audi­enz­hal­le des Vati­kans die mit Rom unier­ten Ost­kir­chen emp­fan­gen, deren Ver­tre­ter zum Hei­li­gen Jahr nach Rom
Alle Beileidsbekundungen der israelischen Botschaften zum Tod von Papst Franziskus wurden wieder gelöscht.
Nachrichten

Israels Botschaften löschten alle Beileidsbekundungen zum Tod von Papst Franziskus

Isra­els Staats­füh­rung setzt auf eine eigen­ar­ti­ge Dam­na­tio memo­riae: Nach­dem am Oster­mon­tag, dem 21. April, vom Vati­kan der Tod von Papst Fran­zis­kus bekannt­ge­ge­ben wor­den war, ver­öf­fent­lich­ten die israe­li­schen Bot­schaf­ten auf X (vor­mals Twit­ter) eine offi­zi­el­le Bei­leids­be­kun­dung. Kur­ze Zeit spä­ter wur­de sie jedoch wie­der gelöscht. Die Hintergründe.
Vor 20 Jahren verstarb Johannes Paul II. nach einem langen Pontifikat. Antonio Socci erinnert an einige seiner Aussagen mit aktuellem Bezug.
Hintergrund

„Die Vorhersagen von Johannes Paul II. bewahrheiten sich“

Von Anto­nio Soc­ci* Zwan­zig Jah­re nach sei­nem Tod ist Johan­nes Paul Il. leben­di­ger denn je. Er hat eine unaus­lösch­li­che Spur in der Geschich­te der Kir­che und der Welt hin­ter­las­sen. Und ganz beson­ders im per­sön­li­chen Leben von meh­re­ren Gene­ra­tio­nen. Nicht nur mei­ner, die vom mar­xi­sti­schen Rausch der 1970er Jah­re betrof­fen war. Auch der späteren.
Der "Rechte Sektor" in der Ukraine handelte. Das grüne Licht dafür kam aber aus Washington und London.
Hintergrund

Leider hat Trump bezüglich der Ukraine recht

Der Ukrai­­ne-Kon­f­likt betrifft uns alle, weil unse­re Regie­run­gen sich in die­sen Kon­flikt ein­ge­mischt haben, um ein­sei­tig Par­tei für die Regie­rung in Kiew zu ergrei­fen, anstatt auf frie­dens­er­hal­ten­de Maß­nah­men zu set­zen. Durch aggres­si­ves und undi­plo­ma­ti­sches Auf­tre­ten der ukrai­ni­schen Regie­rung, aber auch der EU-Kom­­mi­s­­si­on, eini­ger Regie­run­gen von EU-Mit­­glie­d­­staa­ten und vor allem Groß­bri­tan­ni­ens ist eine Aus­wei­tung des Krie­ges
Kardinalstaatssekretär Parolin: "Franziskus denkt absolut nicht an einen Rücktritt"
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Franziskus: „Entwaffnen wir die Erde“ – Rücktritt? „Absolut nein“

Obwohl Papst Fran­zis­kus nicht wirk­lich regie­rungs­fä­hig ist, drängt das ihn umge­ben­de Umfeld dar­auf, genau das Gegen­teil zu sug­ge­rie­ren. Im kon­kre­ten Fall geschah dies nicht, um kirch­li­che Neue­run­gen ein­zu­füh­ren, son­dern als Mah­nung an die Poli­tik. So schrieb Fran­zis­kus am 14. März einen Brief, wohl wis­send, daß er ver­öf­fent­licht wer­den wür­de, an den Chef­re­dak­teur der füh­ren­den ita­lie­ni­schen