Johannes Paul II. mit Großerzbischof Josyf Slipyj
Forum

Geheime Weihen gegen das Kirchenrecht

Von Peter Kwas­niew­ski* Vor­be­mer­kung des Über­set­zers: Die­ser Text erschien zuerst am 13. Okto­ber 2021 auf One­Pe­ter­Fi­ve. Er wird hier mit Erlaub­nis des Autors in deut­scher Über­set­zung ver­öf­fent­licht. Prof. Peter Kwas­niew­ski ist einer der bedeu­tend­sten tra­di­ti­ons­ori­en­tier­ten katho­li­schen Theo­lo­gen im eng­li­schen Sprach­raum. Er ist nach Ansicht des Über­set­zers beson­ders für sei­ne Stel­lung­nah­men zu lit­ur­gi­schen Fra­gen, u. a.

Metropolit Hilarion, rechts im Bild, erklärte im russischen Fernsehen, daß die Voraussetzungen für einen Papstbesuch in Rußland auch weiterhin nicht gegeben sind.
Hintergrund

„Voraussetzungen für Papstbesuch in Rußland nicht gegeben“

(Mos­kau) Die rus­­sisch-ortho­­do­­xe Kir­che gab bekannt, daß ein Tref­fen zwi­schen ihrem Ober­haupt, Patri­arch Kyrill, und Papst Fran­zis­kus auch wei­ter­hin nicht auf der Tages­ord­nung steht. In Mos­kau wur­de die bis­he­ri­ge Hal­tung bekräf­tigt, daß ein Papst­be­such in Ruß­land kein The­ma sei.

Die lateinischen Bischöfe der Ukraine beim Ad-limina-Besuch 2015.
Nachrichten

Bischöfe der Ukraine bitten Franziskus, die Identität des Instituts Johannes Paul II. zu retten

(Rom) Die latei­ni­schen Bischö­fe der Ukrai­ne haben Papst Fran­zis­kus in einem Brief ersucht, die Iden­ti­tät des Päpst­li­chen Insti­tuts Johan­nes Paul II. für Stu­di­en zu Ehe und Fami­lie zu ret­ten, das von Fran­zis­kus 2017 in Päpst­li­ches Theo­lo­gi­sches Insti­tut Johan­nes Paul II. für Ehe- und Fami­li­en­wis­sen­schaf­ten umbe­nannt wur­de. Dabei ging es aber nicht bloß um einen neu­en Namen.

Hintergrund

Wiedervereinigung von Orthodoxen und Unierten in der Ukraine?

(Kiew) In der Ukrai­ne kommt die Ortho­do­xie nicht zur Ruhe. Zugleich kommt es zu neu­er Bewe­gung in dem Land, das eine Über­gangs­zo­ne zwi­schen latei­ni­scher und grie­chi­scher Kir­che bil­det. Der Metro­po­lit der neu­en Ukrai­­nisch-Ortho­­do­­xen Kir­che und der mit Rom unier­te Groß­erz­bi­schof der Ukrai­ni­schen Grie­chisch-Katho­­li­­schen Kir­che sol­len über die Mög­lich­keit einer Ver­ei­ni­gung gespro­chen haben. Unter wel­chen Vorzeichen?

Großerzbischof Schewtschuk bei Benedikt XVI.
Nachrichten

Besuch bei Benedikt XVI.

(Rom) Am 26. Febru­ar emp­fing Bene­dikt XVI. im Klo­ster Mater Eccle­siae in den Vati­ka­ni­schen Gär­ten den Groß­erz­bi­schof der Ukrai­ni­schen Grie­chisch-Katho­­li­­schen Kir­che. Groß­erz­bi­schof Swja­to­slaw Schewt­schuk, der rang­höch­ste Ver­tre­ter der mit Rom unier­ten Ukrai­ner des byzan­ti­ni­schen Ritus, nütz­te die Gele­gen­heit, den vor­ma­li­gen Papst über die Lage der Kir­che in der Ukrai­ne zu informieren.

Alexis Ulysses Floridi
Christenverfolgung

Gegner der Ostpolitik: Pater Alessio Ulisse Floridi (1920–1986)

Von Rober­to de Mattei* Unter den ent­schie­de­nen Geg­ner der vati­ka­ni­schen Ost­po­li­tik ist an eine Gestalt von bemer­kens­wer­ter kul­tu­rel­ler und mora­li­scher Grö­ße zu erin­nern: an Pater Ales­sio Ulis­se Flo­ridi (1920–1986), auch als Pater Alexis Ulysses Flo­ridi bekannt.

Wladimir Putin und Kardinalstaatssekretär Parolin am Mittwoch bei Sotschi
Christenverfolgung

„Konstruktiver Dialog“ — Kardinalstaatssekretär Parolin bei Putin

(Mos­kau) Ruß­lands Staats­prä­si­dent Wla­di­mir Putin begrüßt einen „direk­ten Dia­log“ zwi­schen der rus­­sisch-ortho­­do­­xen Kir­che und dem Vati­kan. Die geht aus eine Pres­se­er­klä­rung des Kremls nach der Begeg­nung mit Kar­di­nal­staats­se­kre­tär Pie­tro Paro­lin bei Sot­schi hervor.

Kardinalstaatssekretär Parolin wird am Mittwoch bei Sotschi mit Rußlands Staatspräsident Wladimir Putin zusammentreffen. Im Bild: Kardinal Parolin mit Rußlands Patriarch Kyrill I.
Hintergrund

Kardinalstaatssekretär Parolin in Moskau: Papst-Besuch offiziell kein Thema (inoffiziell sehr wohl)

(Rom/Moskau) Bis zum Don­ners­tag hält sich Kar­di­nal­staats­se­kre­tär Pie­tro Paro­lin, der Kabi­netts­chef des Hei­li­gen Stuhls, zu einem Besuch in Ruß­land auf. Das vati­ka­ni­sche Pres­se­amt ver­öf­fent­lich­te das Pro­gramm des Staatsbesuchs.