Theodore McCarrick noch als Kardinal. Anfang 2020 legt der Vatikan einen Bericht zum Skandal vor.
Genderideologie

Vatikan legt „Anfang 2020“ Bericht zum Skandalfall McCarrick vor

(New York) Der Vati­kan wird Anfang 2020 einen Bericht über den Miß­brauchs­skan­dal des ehe­ma­li­gen Kar­di­nals und sus­pen­dier­ten Prie­sters Theo­do­re McCarrick ver­öf­fent­li­chen. Dies kün­dig­te Kar­di­nal Sean Patrick O’Malley bei der Herbst­voll­ver­samm­lung der Ame­ri­ka­ni­schen Bischofs­kon­fe­renz nach sei­nem Ad-limi­­na-Besuch in Rom an.

Papst Franziskus mit seinem Biographen Austen Ivereigh, der soeben ein neues Papst-Buch vorlegte.
Hintergrund

Behauptungen in neuem Papst-Buch „falsch und irreführend“

(New York) Anfang der Woche erschien nicht nur das Buch „Il Dio uni­co e la socie­tà moder­na“ (Der eine Gott für die moder­ne Gesell­schaft) des Papst-Freun­­­des Euge­nio Scal­fa­ri, son­dern auch das neue Buch „Woun­ded She­pherd: Pope Fran­cis and His Strugg­le to Con­vert the Catho­lic Church“ (Der ver­wun­de­te Hir­te. Papst Fran­zis­kus und sein Kampf um die

Michael Bransfield gehörte zum engsten Kreis von Ex-Kardinal McCarrick.
Nachrichten

Luxushotels, Limousinen, Privatjets

(New York) Luxus­ho­tels, Limou­si­nen, Pri­vat­jets – so sehe das Leben eines Bischofs aus, der im Zusam­men­hang mit dem sexu­el­len Miß­brauchs­skan­dal sein Amt auf­ge­ben muß­te und vom Prie­ster­tum sus­pen­diert wur­de. Dies berich­te­te am 13. Sep­tem­ber die Washing­ton Post.

McCarrick bestreitet in erstem Journalistengespräch seit über einem Jahr die schlimmste Tat.
Hintergrund

McCarrick bestreitet Mißbrauch der Beichte

(New York) Papst Fran­zis­kus „wuß­te nichts“, Kar­di­nal Wuerl „wuß­te nichts“ und Ex-Kar­­di­­nal McCarrick „tat nichts“. Repor­ter besuch­ten den ehe­ma­li­gen Kar­di­nal in sei­nem Ver­ban­nungs­ort.

Nuntius Carlo Maria Viganò und Papst Franziskus: Ein Jahr nach dem Dossier gibt es noch keine Antwort aus dem Vatikan.
Hintergrund

Ein Jahr danach: Das Viganò-Dossier

(Rom) Am 26. August 2018 platz­te die Bom­be. Aus­ge­wähl­te Medi­en welt­weit ver­öf­fent­lich­ten das soge­nann­te Viganò-Dos­­sier des ehe­ma­li­gen Apo­sto­li­schen Nun­ti­us in den USA. Ein Jahr spä­ter ist bekannt, daß die Anschul­di­gun­gen, die von Erz­bi­schof Car­lo Maria Viganò gegen Papst Fran­zis­kus erho­ben wur­den, durch die Fak­ten Bestä­ti­gung fan­den. Doch vom Papst kam bis­her kei­ne Ant­wort, nur die

AP-Bericht mit Original-Ansichtskarte von McCarrick.
Hintergrund

„Onkel Ted“ – McCarricks eigene Worte

(New York) Die Asso­cia­ted Press-Jour­­na­­li­­stin Nico­le Win­field gehört zu den weni­gen Jour­na­li­sten in welt­li­chen Medi­en, die mit Ein­satz und Nach­druck zum sexu­el­len Miß­brauchs­skan­dal in der Kir­che recher­chie­ren und berich­ten. In ihrer jüng­sten Repor­ta­ge vom ver­gan­ge­nen Diens­tag legt sie Doku­men­te vor, die bele­gen, wie Ex-Kar­­di­­nal Theo­do­re McCarrick sei­ne künf­ti­gen Opfer „prä­pa­rier­te“.

Vatikan verhängt Sanktionen gegen den McCarrick-Protegé, Bischof Michael Bransfield.
Genderideologie

Vatikan verhängt Sanktionen gegen McCarrick-Protegé

(Rom/Washington) Vom Hei­li­gen Stuhl wur­den Sank­tio­nen gegen Msgr. Micha­el Brans­field, eme­ri­tier­ter Bischof von Whee­­ling-Charle­s­­ton, ver­hängt. Brans­fiel­ds Kar­rie­re ist eng mit dem ehe­ma­li­gen Kar­di­nal Theo­do­re McCarrick ver­bun­den.

Erzbischof Carlo Maria Viganò findet in seinem Interview mit der Washington Post klare Worte über die Existenz einer „Homo-Mafia“ in der Kirche, nicht zuletzt auch unter den Bischöfen. Sie „sabotiert“ alle Bemühungen, die sexuelle Korruption, den Mißbrauch und die Glaubwürdigkeitskrise zu überwinden.
Forum

Ein außergewöhnliches Dokument – zur Lage der Kirche unter Papst Franziskus

Von Rober­to de Mattei.* Das aus­führ­li­che Inter­view, das Erz­bi­schof Car­lo Maria Viganò den Jour­na­li­sten Chi­co Har­lan und Ste­fa­no Piter­el­li gab und von der Washing­ton Post am 10. Juni ver­öf­fent­licht wur­de („Arch­bi­shop Car­lo Maria Viganò gives his first exten­ded inter­view sin­ce cal­ling on the pope to resign“), ist aus meh­rer­lei Grün­den von außer­ge­wöhn­li­cher Bedeu­tung.

Erzbischof Carlo Maria Viganò beantwortete Fragen der Washington Post und bekräftigte die Kritik an Papst Franziskus.
Nachrichten

„Unendlich traurig, daß Papst Franziskus die ganze Welt belogen hat“

(New York) Erz­bi­schof Car­lo Maria Viganò, der ehe­ma­li­ge Apo­sto­li­sche Nun­ti­us in den USA, der seit August 2018 schwe­re Anschul­di­gun­gen gegen Papst Fran­zis­kus erhebt, nahm aus­führ­lich zu Fra­gen Stel­lung, die ihm von der Washing­ton Post vor­ge­legt wur­den. Über die Ant­wor­ten berich­te­ten gestern auch die Pres­se­agen­tu­ren ANSA und AFP mit einer selt­sa­men Vari­an­te in der Dar­stel­lung.

Hintergrund

Das „große Papst-Interview“ mit Gedächtnislücken

(Rom) „Gro­ßes Papst-Inter­­view“ titel­te gestern das vati­ka­ni­sche Nach­rich­ten­por­tal Vati­can­News. Gemeint ist ein 360-Grad-Inter­­view des mexi­ka­ni­schen Fern­se­hens, in dem der regie­ren­de Papst Gedächt­nis­lücken zeig­te und bizar­re, aber auch wich­ti­ge Aus­sa­gen tätig­te. Eine selek­ti­ve Über­sicht.