Am Mittwoch beginnt der Kongreß der Religionsführer im Palast der Unabhängigkeit in Nur-Sultan (Astana). Die Anwesenheit des Papstes führt zu einer Verlegung des Tagungsortes.
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Papst Franziskus auf dem Weg nach Kasachstan – ohne Kyrill und Xi Jinping

(Rom) Papst Fran­zis­kus bezeich­ne­te beim gest­ri­gen Ange­lus die mor­gen begin­nen­de Rei­se zum Kon­greß der Füh­rer der Welt­re­li­gio­nen in Nur-Sul­tan als „Pil­ger­rei­se des Frie­dens“. Zuvor hat­te er bereits sei­nen Kana­­da-Besuch als „Wall­fahrt der Süh­ne“ bezeich­net. Vati­ka­ni­sten spe­ku­lie­ren dar­über, ob nun jede Rei­se des Pap­stes, eine beson­de­re „Eti­ket­tie­rung“ erfah­ren wird. Frag­li­cher ist die Bezeich­nung aller jüng­sten Papst­be­su­che
Papst Franziskus spricht von einer "schweren sozioökonomischen Krise", die von den Menschen in ihrem Ausmaß "noch nicht erkannt" wurde.
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„Die schwere Krise, die wir noch immer nicht erkannt haben!“

(Rom) „Das Video vom Papst“ für den Monat August wur­de ver­öf­fent­licht. Das monat­li­che Gebets­an­lie­gen wid­met sich den „klei­nen und mitt­le­ren Unter­neh­mern“. In der Mit­tei­lung des vom Jesui­ten­or­den betreu­ten Welt­wei­ten Gebets­netz­werks des Pap­stes heißt es dazu:
Er denke nicht daran, zurückzutreten, so Franziskus. Doch sollte es doch einmal dazu kommen, werde er nicht nach Argentinien zurückkehren.
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Papst Franziskus: „Inkonsequenz macht mich krank“

(Rom) In schnel­ler Fol­ge wird der­zeit ein „Exklu­siv­in­ter­view“ von Papst Fran­zis­kus nach dem ande­ren ver­öf­fent­licht. Auf den Cor­rie­re del­la Sera, Telám und Reu­ters folg­ten gestern zwei Sen­der­ket­ten mit einem Gemeinschaftsinterview.
Ein gutgelaunter Papst Franziskus erklärte gegenüber Reuters, nicht an einen Rücktritt zu denken.
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„Nein“, derzeit denke er nicht an Rücktritt

(Rom) Nach der argen­ti­ni­schen Pres­se­agen­tur Télam ver­öf­fent­lich­te heu­te auch die inter­na­tio­na­le Pres­se­agen­tur Reu­ters, eine der Big Three der glo­ba­len Infor­ma­ti­on, ein Exklu­siv­in­ter­view mit einem sicht­lich gut­ge­laun­ten Papst Fran­zis­kus. Fran­zis­kus spricht dar­in über sei­ne Gesund­heit, Zukunfts­plä­ne, den Krieg in der Ukrai­ne und ande­re The­men mehr. Vor allem demen­tier­te er jedoch, der­zeit über einen Rück­tritt nachzudenken.
Papst Franziskus nimmt in einem heute veröffentlichten Interview ausführlicher zum Ukraine-Konflikt Stellung. Die russischen Truppen seien "grausam", aber schuld am Krieg sei "die NATO".
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Papst Franziskus: Rußlands Truppen kämpfen grausam, aber schuld am Krieg ist die NATO

„Zwei Mona­te vor dem Kon­flikt sag­te mir ein Staats­ober­haupt, daß das Ver­hal­ten des Atlan­ti­schen Bünd­nis­ses die Ereig­nis­se aus­zu­lö­sen droh­te, die dann gesche­hen sind.“ In einem aus­führ­li­chen Inter­view, das heu­te ver­öf­fent­licht wur­de, spricht Fran­zis­kus über den Drit­ten Welt­krieg, die Ukrai­ne, die NATO und Wla­di­mir Putin.
Erzbischof Paolo Pezzi, der Vorsitzende der katholischen Russischen Bischofskonferenz, äußerte sich vorsichtig positiv über die "Offenheit", mit denen Moskau auf die vatikanischen Friedensbemühungen in der Ukraine reagiere.
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Gibt es „positive Zeichen“ im Ukraine-Konflikt?

(Mos­kau) Die rus­si­sche Regie­rung begrüßt die diplo­ma­ti­schen Bemü­hun­gen des Hei­li­gen Stuhls um den Frie­den in der Ukrai­ne. Im vier­ten Kriegs­mo­nat erfolg­te erst­mals eine Erklä­rung dazu durch Ale­xej Para­mo­now vom rus­si­schen Außen­mi­ni­ste­ri­um. Dar­auf reagier­te der katho­li­sche Erz­bi­schof von Mos­kau, der sich vor­sich­tig posi­tiv dazu äußerte.
Papst Franziskus, der "Papst der Gesten", bei einer Begegnung mit Metropolit Hilarion, dem bisherigen Außenminister des Moskauer Patriarchats.
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Moskauer Patriarch entläßt überraschend seinen Außenminister Hilarion

(Mos­kau) Metro­po­lit Hila­ri­on von Wolo­ko­lamsk, der „Außen­mi­ni­ster“ der rus­­sisch-ortho­­do­­xen Kir­che, wur­de sei­nes Amtes ent­bun­den. Die Hin­ter­grün­de sind noch unklar. Damit wer­den die Vor­be­rei­tun­gen zu einem zwei­ten Tref­fen zwi­schen dem Mos­kau­er Patri­ar­chen und Papst Fran­zis­kus ungewisser.
Nun ist es fix: Papst Franziskus wird im September die Pyramide von Nur-Sultan besuchen, um am Welttreffen der Welt- und Religionsführer teilzunehmen.
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Im Zeichen der Pyramide

(Rom) Wie von Katho​li​sches​.info am 14. April ange­kün­digt, ist es nun fix: Papst Fran­zis­kus wird sich im kom­men­den Sep­tem­ber in die Pyra­mi­de von Nur-Sul­tan in Kasach­stan bege­ben. Dabei könn­te es nicht nur um die Teil­nah­me am Welt­tref­fen der Welt- und Reli­gi­ons­füh­rer gehen, son­dern noch um einen zwei­ten Anlaß.
Klaus Schwab mit dem zugeschalteten ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj beim Weltwirtschaftsforum 2022 in Davos.
Hintergrund

Der Umschwung in Davos … und der Vatikan ist mit dabei

Gedan­ken von Giu­sep­pe Nar­di Am 22. Mai begann in Davos das dies­jäh­ri­ge Welt­wirt­schafts­fo­rum (WEF). Glo­ba­li­sti­sche Eli­ten, dar­un­ter Geor­ge Sor­os und Bill Gates, geben sich bis zum 26. Mai ein Stell­dich­ein und las­sen ihre Adla­ten antan­zen – und der Vati­kan unter Papst Fran­zis­kus ist mit dabei.
Papst Franziskus gab dem Corriere della Sera ein Interview zum Ukrainekonflikt und ließ sich von keiner Seite vereinnahmen.
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Franziskus läßt sich im Ukrainekonflikt nicht vereinnahmen

(Rom) Papst Fran­zis­kus behält in der Ukrai­ne­kri­se sei­ne ver­mit­teln­de Rol­le bei und drängt auf die Rück­kehr zu Ver­hand­lun­gen, Waf­fen­still­stand und Frie­den. Obwohl das katho­li­sche Kir­chen­ober­haupt mas­siv unter Druck gesetzt wird durch das all­ge­mei­ne Kriegs­ge­schrei, das rings­um insze­niert wird, beharrt er dar­auf, nur einen ein­sei­ti­gen Schritt zu set­zen, den des Frie­dens. Eine Ana­ly­se sei­nes Inter­views mit