Römischer Geist, eine Hilfe in schwierigen Zeiten.
Forum

Wir brauchen den römischen Geist

Von Rober­to de Mattei* Der römi­sche Geist ist das, was man nur in Rom atmet, der hei­li­gen Stadt schlecht­hin, dem Zen­trum der Chri­sten­heit, der ewi­gen Hei­mat eines jeden Katho­li­ken, der sagen kann, „civis roma­nus sum“, „ich bin römi­scher Bür­ger“ (Cice­ro, In Ver­rem, II, V, 162), indem er eine geist­li­che Staats­bür­ger­schaft bean­sprucht, deren geo­gra­phi­sche Gren­zen nicht

Papst Franziskus gehört zu den Hauptpromotoren der globalen Impfung und der restriktiven Einhaltung der Corona-Maßnahmen. Doch so ganz genau nimmt man es nicht.
Nachrichten

Der Handkuß ist zurück – trotz Corona

(Rom) Gestern, am Wei­ßen Sonn­tag oder Barm­her­zig­keits­sonn­tag, besuch­te Fran­zis­kus die Kir­che San­to Spi­ri­to in Sas­sia. Sie befin­det sich im Rio­ne Bor­go unweit des Vati­kans und war fast 1200 Jah­re lang, bis zur Ent­eig­nung durch den neu­ge­schaf­fe­nen ita­lie­ni­schen Staat, mit einem gro­ßen Hospiz, dem älte­sten noch heu­te bestehen­den Kran­ken­haus Euro­pas, ver­bun­den. Wie im Namen anklingt, war

Taylor R. Marshall: Die ewige Stadt. Die Geschichte als Heilsgeschichte.
Buchbesprechungen

Wunder über Wunder: Rom, „die ewige Stadt“

Von Fried­rich Romig* Chri­stus wur­de in Jeru­sa­lem gekreu­zigt und ist dort auf­er­stan­den. War­um ist Rom und nicht Jeru­sa­lem die Haupt­stadt der Chri­sten­heit? Wie kommt es, dass das Reich Got­tes sich in der RÖMISCH-katho­­li­­schen Kir­che mani­fe­stiert und in kei­ner ande­ren Reli­gi­ons­ge­mein­schaft? Wie ist es zu erklä­ren, dass Petrus, der „Chef“ der zu Pfing­sten in Jeru­sa­lem gegrün­de­ten Kir­che,

Forum

Pius XII. und die Weihnacht 1943

Von Rober­to de Mattei* Weih­nach­ten 1943 war in Rom, das von den Natio­nal­so­zia­li­sten besetzt war, eine der här­te­sten Weih­nach­ten der Kriegs­zeit. Eine Aus­gangs­sper­re war in Kraft und daher die öffent­li­chen Weih­nachts­mes­sen abge­sagt. Pius XII. zele­brier­te nur eine fei­er­li­che Mes­se am Nach­mit­tag des 24. Dezem­ber im Petersdom.

Das südliche Weihwasserbecken des Petersdomes.
Bilder

„Wasche ab meine Schuld“ – Die Weihwasserbecken im Petersdom

An den bei­den öst­lich­sten Monu­men­tal­pfei­lern im Haupt­schiff des Peters­do­mes sind die Weih­was­ser­becken ange­bracht. Sie wer­den jeweils von zwei Engeln in der Gestalt von Klein­kin­dern gehal­ten. Von der Fer­ne wir­ken sie auch so klein, wie man sie sich erwar­ten wür­de, doch beim Näher­tre­ten und im direk­ten Ver­gleich erkennt man ihre Über­di­men­sio­na­li­tät, in der jeder an die

Papst Franziskus mit Roms Bürgermeisterin Virginia Raggi von der Fünfsternebewegung. Raggi strebt 2021 eine zweite Amtszeit an. Ob Santa Marta dazu den Segen gibt, steht noch nicht fest.
Hintergrund

Bürgermeisterwahl in der Stadt des Papstes

(Rom) In der Ewi­gen Stadt am Tiber begin­nen die ersten Manö­ver mit Blick auf die Kom­mu­nal­wah­len im kom­men­den Jahr. Den frü­hen Auf­takt mach­te Bür­ger­mei­ste­rin Vir­gi­nia Rag­gi, die bekannt­gab, ihre Wie­der­wahl anzu­stre­ben. Damit erwisch­te die Ver­tre­te­rin der Fünf­ster­ne­be­we­gung, die seit 2016 die Stadt der Päp­ste regiert, sogar man­chen ihrer eige­nen Weg­ge­fähr­ten auf dem fal­schen Fuß. Gleich­zei­tig

Forum

Die Epidemie zur Zeit von Gregor XVI.

Von Rober­to de Mattei* Die Cho­le­ra, die Euro­pa im 19. Jahr­hun­dert heim­such­te, hat­te 1817 ihren Aus­gang an den Ufern des Gan­ges in Indi­en genom­men. Der Weg der Krank­heit war lang­sam, aber unauf­halt­sam. Die Pan­de­mie brei­te­te sich auf Chi­na und Japan aus, drang in Ruß­land ein und strahl­te von dort in die skan­di­na­vi­schen Län­der, nach Eng­land

Bilder der Lächerlichkeit: Seit 18. Mai ist der Petersdom nach 68 Tagen der Schließung wieder offen. Zuvor wurde die größte Kirche der Christenheit massiv desinfiziert, als handle es sich um ein Seuchengebiet.
Nachrichten

Die Seuchenbilder aus dem Petersdom und die Sorgen des Päpstlichen Kulturrats

(Rom) Der Päpst­li­che Kul­tur­rat sorgt sich. Er sorgt sich aller­dings nicht, daß durch die staat­li­chen Coro­­na-Maß­­nah­­men das Kul­tur­le­ben zum Erlie­gen gebracht wur­de, son­dern um Coro­­na-Rein­­li­ch­­keit, die rich­ti­ge Des­in­fi­zie­rung von kirch­li­chen Gegen­stän­den, die Teil des kul­tu­rel­len Erbes sind, und deren Schutz vor Des­in­fek­ti­ons­über­ei­fer. Dazu ver­öf­fent­lich­te er in drei Spra­chen „Emp­feh­lun­gen ange­sichts der Alarm­si­tua­ti­on wegen COVID-19 zur

Die Kirche Santa Maria dell'Anima in Rom bleibt offen. Ihr Rektor Franz Xaver Brandmayr reagiert mit geistlichen Mitteln auf die Coronavirus-Epidemie.
Liturgie & Tradition

„Wir zelebrieren weiter und setzen das Allerheiligste aus“ – Interview mit dem Rektor der deutschen Nationalkirche in Rom

(Rom) Der Rek­tor der deut­schen Natio­nal­kir­che San­ta Maria del­l’­Ani­ma in Rom, der öster­rei­chi­sche Prie­ster Franz Xaver Brand­mayr, wur­de zum Hel­den der Stun­de auch mit Blick auf den deut­schen Sprach­raum. Er wehr­te sich gegen das Dekret des Kar­di­nal­vi­kars vom 12. März, mit dem die Schlie­ßung aller Kir­chen und Kapel­len für die Gläu­bi­gen ange­ord­net wur­de. Die­se zwei­te