Von links: Msgr. Orlita undd Don Bamonte von der Internationalen Exorzistenvereinigung in Audienz bei Papst Leo XIV.
Leo XIV.

Exorzisten berichten über die Audienz bei Leo XIV.

Die Audi­enz von Papst Leo XIV für die Spit­ze der Inter­na­tio­na­len Exor­zi­sten­ver­ei­ni­gung hat in den ver­gan­ge­nen Tagen ein erheb­li­ches Medi­en­echo aus­ge­löst – aller­dings nicht immer ein zutref­fen­des. Wäh­rend säku­la­re Bericht­erstat­tung teils zur Über­zeich­nung oder gar zur Lächer­lich­ma­chung neig­te, erlaubt ein kur­zes Inter­view der Nuo­va Bus­so­la Quo­ti­dia­na mit dem stell­ver­tre­ten­den Vor­sit­zen­der der Ver­ei­ni­gung, dem ita­lie­ni­schen Prie­ster
Im römischen Palazzo Taverna fand vor wenigen Tagen eine geschlossene, quasi geheime Veranstaltung statt, die den Antichristen zum Thema hatte
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Rom, Peter Thiel, Palantir, Trump und der Antichrist

Am 15. März 2026 fand in Rom ein höchst unge­wöhn­li­cher, fast kon­spi­ra­ti­ver Vor­trag statt. Der deut­sche Sili­­con-Val­­ley-Mil­­li­ar­­där Peter Thiel, einer der Grün­der und erster Vor­stands­vor­sit­zen­der von Palan­tir, jenem Sof­t­­wa­re-Unter­­neh­­men, das im Dienst der US-Regie­rung (Pen­ta­gon, Geheim­dien­ste, Mini­ste­ri­en) Pro­gram­me für Staa­ten zur Total­über­wa­chung und zur Kriegs­füh­rung ent­wickelt, Pro­gram­me, die in den Krie­gen in der Ukrai­ne und
Papst Franziskus 2017 mit Martin-Luther-Statue in der großen Audienzhalle des Vatikans
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Die allgegenwärtigen Schismen im Christentum

Von Msgr. Dr. Mari­an Ele­gan­ti* Wla­di­mir Solo­wjew schreibt: «Die „Latei­ner“, wie Sie die eine, hei­li­ge, katho­li­sche und apo­sto­li­sche Kir­che nen­nen, haben den Glau­ben nie ver­las­sen. Kei­ne noch so aus­führ­li­che Argu­men­ta­ti­on kann die Tat­sa­che wider­le­gen, dass es ausser Rom nur natio­na­le Kir­chen wie die arme­ni­sche oder die grie­chi­sche Kir­che, Staats­kir­chen wie die rus­si­sche oder die angli­ka­ni­sche
Am Sonntag segnete Papst Leo XIV., wie traditionell am Vierten Adventssonntag üblich, die von Gläubigen auf den Petersplatz gebrachten "Bambinelli", die Jesuskindfiguren für die Weihnachtskrippen
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Was sich am Wochenende in Rom getan hat

Das ver­gan­ge­ne Wochen­en­de im Vati­kan stand wie immer im Zei­chen vie­ler Ereig­nis­se, von denen zwei her­aus­ge­grif­fen wer­den sol­len, die exem­pla­risch für die Spann­wei­te kirch­li­chen Lebens ste­hen: geleb­te weih­nacht­li­che Volks­fröm­mig­keit auf dem Peters­platz und eine insti­tu­tio­nell bedeut­sa­me Wei­chen­stel­lung für die Lei­tung der Weltkirche.
Wie tiefgreifend und nachhaltig ist die Grundsatzarbeit der politischen Rechten? Im Bild das Atreju-Festival von Giorgia Melonis Fratelli d'Italia in Rom
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Die leere Grammatik der Moderne – die Rechte und Linke eint

Die Jugend­or­ga­ni­sa­ti­on der Par­tei Fra­tel­li d’Italia (Brü­der Ita­li­ens) unter Mini­ster­prä­si­den­tin Gior­gia Melo­ni ver­an­stal­tet seit 2014 das poli­ti­sche Festi­val Atre­ju. Die Tra­di­ti­on die­ser Ver­an­stal­tung reicht bis ins Jahr 1998 zurück, als sie von der Vor­gän­ger­par­tei Alle­an­za Nazio­na­le (Natio­na­le Alli­anz) ins Leben geru­fen wur­de. Melo­ni, seit Herbst 2022 im Amt, führt mit Sal­vi­nis Lega und Taja­nis bür­ger­li­cher
Verschiedene Eingriffe von Papst Franziskus sorgten im römischen Klerus für Unmut. Dazu gehörte auch die Neueinteilung der Diözese Rom. Leo XIV. machte sie nun rückgängig. Ein Präzedenzfall?
Leo XIV.

Unumkehrbar? Keineswegs

Seit Jah­ren hört man aus bestimm­ten Krei­sen das­sel­be Lied: Was ein­mal von Papst Fran­zis­kus fest­ge­legt wur­de, – das gel­te auch unter Leo XIV., wenn es vom „ver­ehr­ten Vor­gän­ger“ stammt – sei sakro­sankt, für alle Zei­ten in Stein gemei­ßelt, gera­de­zu mit gött­li­cher Unter­schrift ver­se­hen. Jede Ände­rung, jede Rück­nah­me, jede Kor­rek­tur? Undenk­bar! Wer so spricht, prä­sen­tiert sich
Kardinal Victor Manuel "Tucho" Fernández machte bei der Präsentation der lehrmäßigen Note Una caro eine "scherzhafte" Bemerkung...
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Ich bleibe dabei: Kardinal Fernández muß seines Amtes enthoben werden

Nach einer ersten Ana­ly­se der gestern von Kar­di­nal Vic­tor Manu­el „Tucho“ Fernán­dez, Prä­fekt des römi­schen Glau­bens­dik­aste­ri­ums“, vor­ge­stell­ten lehr­mä­ßi­gen Note Una caro gilt es auch die Prä­sen­ta­ti­on selbst die­ses neu­en Doku­ments zu ana­ly­sie­ren: Ich blei­be dabei: Kar­di­nal Fernán­dez muß sei­nes Amtes ent­ho­ben wer­den Von Cami­nan­te Wanderer*
Prozession ad Petri Sedem in Rom am 25. Oktober 2025
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Sieben Lehren der Wallfahrt Ad Petri Sedem

Von Paix Lit­ur­gi­que* Am 24. Okto­ber 2025 fand in den Räum­lich­kei­ten des Augu­sti­nia­num in Rom das 10. Pax-Lit­ur­­gi­­ca-Tre­f­­fen im Rah­men der XIV. Sum­­morum-Pon­ti­­fi­­cum-Wal­l­­fahrt „ad Petri Sedem“ statt. Seit 2011 ver­ei­nen die­se Ver­an­stal­tun­gen Gläu­bi­ge aus aller Welt, die Papst Bene­dikt XVI. die Ehre erwei­sen wol­len, der – nach so vie­len Aus­ein­an­der­set­zun­gen – mit der Ver­öf­fent­li­chung sei­nes
Benedikt XVI. zelebrierte noch 2005, wie es seit fast 1600 Jahren in der Kirche Tradition war, eine Mitternachtsmesse. Leo XIV. nähert sich dieser Tradition wieder an.
Leo XIV.

Papst Leo XIV. zelebriert Christmette wieder um 22 Uhr

Die Tra­di­ti­on, eine Hei­li­ge Mes­se in der Weih­nachts­nacht um Mit­ter­nacht, im ober­deut­schen Raum auch Christ­met­te oder Met­ten genannt, reicht sehr weit zurück. Bereits für das Jahr 440 n. Chr. ist die erste Mit­ter­nachts­mes­se unter Papst Six­tus III. belegt. Der Papst zele­brier­te sie in der römi­schen Basi­li­ka San­ta Maria Mag­gio­re, wo Tei­le der Krip­pe ver­ehrt wer­den,