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Rückkehr zum Lehramt

Von Abbé Clau­de Bar­the* Humanæ vitæ hat­te im Jah­re 1968, mit­ten in dem vom Zwei­ten Vati­ka­ni­schen Kon­zil ein­ge­lei­te­ten libe­ra­len Kli­ma, ein unge­wöhn­li­ches Ereig­nis dar­ge­stellt. Die Enzy­kli­ka löste aller­dings hef­ti­gen Wider­spruch aus. Wäh­rend das von Paul VI. gelei­te­te Kon­zil die Ekkle­sio­lo­gie dem libe­ra­len Katho­li­zis­mus geöff­net hat­te – Öku­me­ne, Reli­gi­ons­frei­heit, Dia­log mit den Reli­gio­nen –, hat­te sich …
Leo XIV. hob eine Corona-Maßnahme auf und setzt die Kardinäle wieder in ihre Bezüge ein. Und Kardinal Raymond Burke?
Leo XIV.

Leo XIV. hebt Corona-Gehaltskürzungen für Kardinäle und hohe Vatikanmitarbeiter auf

Zum 71. Geburts­tag von Papst Leo XIV. gibt es für die Mit­ar­bei­ter des Vati­kans eine bemer­kens­wer­te Nach­richt – bemer­kens­wert in meh­rer­lei Hin­sicht. Die wäh­rend der soge­nann­ten Coro­­na-Pan­­de­­mie ver­füg­ten Gehalts­kür­zun­gen für Kar­di­nä­le und hohe Amts­trä­ger der Kurie wer­den auf­ge­ho­ben. Leo XIV. hat dazu ein Motu pro­prio unter­zeich­net, das am heu­ti­gen 14. Sep­tem­ber 2026 vom Vati­kan ver­öf­fent­licht wurde.
Kein Platz für den überlieferten Ritus. Franziskus hatte den Petersdom für den überlieferten Ritus gesperrt. Leo XIV. folgt ihm darin.
Leo XIV.

Der Petersdom bleibt verschlossen

Es soll­te ein Zei­chen der Hoff­nung wer­den. Es wur­de ein Zei­chen der Ernüch­te­rung. Die inter­na­tio­na­le Wall­fahrt der Tra­di­ti­on Ad Petri Sedem kehrt auch 2026 nach Rom zurück. Seit 2012 zie­hen Gläu­bi­ge aus aller Welt zum Stuhl Petri und zum Grab des Apo­stel­für­sten. Was als Dank­wall­fahrt für Papst Bene­dikt XVI. und sein Motu pro­prio Sum­morum Pon­ti­fi­cum …
Stefano Fontana verweist auf jüngste Stellungnahmen von Kardinal Robert Sarah (r.) und Kardinal Raymond Burke (l.), in denen sie Leo XIV. faktisch ersuchten, konkreter und deutlicher zu reagieren und in manchen Fragen auch einmal zu sagen: "Es reicht!"
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Burke und Sarah rufen Papst Leo XIV. auf, auch einmal zu sagen: „Es reicht!“

Von Ste­fa­no Fon­ta­na* Zwi­schen syn­oda­len Expe­ri­men­ten, Homo­se­xua­lis­mus, dem Kampf gegen den Zöli­bat und LGBTQ-Mes­­sen sind die von Fran­zis­kus ein­ge­lei­te­ten Pro­zes­se außer Kon­trol­le gera­ten, und es ist an der Zeit, sie auf­zu­hal­ten. Die bei­den Kar­di­nä­le wen­den sich an Papst Leo XIV. und hof­fen auf eine Kurs­kor­rek­tur zum Wohl der Kir­che. In den ver­gan­ge­nen Tagen haben die …
Papst Franziskus und Kardinal Arthur Roche: erklärte Gegner des überlieferten Ritus
Leo XIV.

Fünf Jahre „Traditionis custodes“ – eine negative Bilanz

Zum fünf­ten Jah­res­tag von Tra­di­tio­nis cus­to­des zieht der Vati­ka­nist Micha­el Hay­nes eine ernüch­tern­de Bilanz. In einer Ana­ly­se, die am 16. Juli 2026 auf dem Por­tal Per­Ma­ri­am erschien, ver­tritt Hay­nes die The­se, daß das von Papst Fran­zis­kus erlas­se­ne Motu pro­prio die lit­ur­gi­schen Aus­ein­an­der­set­zun­gen in der Kir­che nicht been­det, son­dern neu ent­facht habe.
Kardinal Burke fordert die Abkehr vom Synodalismus, die Korrektur von Traditionis custodes und die Errichtung eines eigenen Dikasteriums für die Tradition
Leo XIV.

Kardinal Burke: „Diese ganze Synodalität muß gestoppt werden“

Mit unge­wöhn­li­cher Deut­lich­keit kri­ti­siert Kar­di­nal Ray­mond Leo Bur­ke den gegen­wär­ti­gen syn­oda­len Kurs der Kir­che. In einem aus­führ­li­chen, gestern ver­öf­fent­lich­ten Inter­view mit The Col­lege of Car­di­nals Report (Car­di­nal News) nach dem Kon­si­sto­ri­um vom 26. und 27. Juni erklär­te der US-ame­ri­­ka­­ni­­sche Pur­pur­trä­ger, die soge­nann­te „Syn­oda­li­tät“ ent­beh­re einer kla­ren theo­lo­gi­schen Grund­la­ge, gefähr­de die offe­ne Bera­tung der Kar­di­nä­le und …
Kardinal Roche wurde 2023 das Ehren- und Devotions-Großkreuz des Malteserordens verliehen, nun nahm er an der internationalen Wallfahrt des Ordens nach Lourdes teil
Liturgie & Tradition

Malteserorden in Lourdes – liturgische Spannungen und kirchenpolitische Nebentöne

Der Sou­ve­rä­ne Mal­te­ser­or­den führt bis mor­gen sei­ne 68. inter­na­tio­na­le Wall­fahrt nach Lour­des durch. Im Rah­men des Pro­gramms fin­det unter ande­rem ein „inter­na­tio­na­les Pon­ti­fi­kal­amt“ statt, dem Kar­di­nal Arthur Roche, Prä­fekt des Dik­aste­ri­ums für den Got­tes­dienst und die Sakra­men­ten­ord­nung im Vati­kan, vor­ste­hen wird.
Jesus Christus, das alleinige Heil, als Pantokrator im Apsismosaik der Kathedrale von Cefalù auf Sizilien
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Universelle Brüderlichkeit – Eine kritische Reflexion

Von Msgr. Dr. Mari­an Ele­gan­ti* Am 25. Janu­ar 1986 kün­dig­te Papst Johan­nes Paul II. das erste mul­ti­re­li­giö­se Welt­ge­bets­tref­fen für den Frie­den an, das im glei­chen Jahr dann am 27. Okto­ber statt­ge­fun­den hat. Es nah­men 150 Ver­tre­ter ver­schie­de­ner reli­giö­ser Grup­pie­run­gen dar­an teil, dar­un­ter der Dalai Lama Ten­zin Gyat­so, Ver­tre­ter des tibe­ti­schen Bud­dhis­mus, Hin­du­is­mus und Sik­his­mus, Inamul­lah …
Kardinal Raymond Burke zelebrierte am 25. Oktober erstmals wieder ein Pontifikalamt im überlieferten Römischen Ritus im Petersdom
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Die feierliche Messe von Kardinal Burke an der Kathedra Petri

Von Rober­to de Mat­tei* Das Ereig­nis besitzt eine Bedeu­tung – auch eine sym­bo­li­sche –, die weit über das hin­aus­geht, was man sich heu­te viel­leicht vor­zu­stel­len ver­mag; und sei­ne Erin­ne­rung ver­dient es, der Betrach­tung des Histo­ri­kers von mor­gen anver­traut zu werden.
Die wichtigste Tageszeitung des liberalen und globalistischen Mainstream berichtete über die Erlaubnis von Papst Leo XIV., im Petersdom wieder im alten Ritus zelebrieren zu dürfen.
Leo XIV.

Die traditionalistische Wallfahrt Ad Petri Sedem in der New York Times

Auch die New York Times, das Flagg­schiff des libe­ra­len und glo­ba­li­sti­schen Main­stream berich­te­te über die Rück­kehr des über­lie­fer­ten Ritus in den Peters­dom, die am ver­gan­ge­nen Sams­tag statt­fand. Cami­nan­te Wan­de­rer schrieb dazu: „Ich möch­te eine klei­ne Kor­rek­tur an den Autorin­nen des Arti­kels anbrin­gen: Die Gläu­bi­gen, die zur Basi­li­ka des hei­li­gen Petrus pil­ger­ten und dem vom Kar­di­nal …