Papst Leo XIV. mit Frankreichs Staatspräsident Emmanuel Macron. Auf Wunsch der deutschen Bischöfe, aber wohl auch mit Blick auf Frankreich, erklärte Leo XIV. die "extreme Rechte" mit dem Christentum für nicht vereinbar. Papst Franziskus hatte bereits Donald Trump sein Christsein abgesprochen. Gibt es im Interesse der an den Wahlurnen bedrängten herrschenden Eliten eine neue Kategorie der politischen Exkommunikation?
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Leo XIV. und die extreme Rechte – Und was ist mit der Linken?

„Man erlebt eine gewis­se Ver­bin­dung die­ser rechts­extre­men Sicht­wei­sen mit einer bestimm­ten Form von Reli­gi­on, die – und das ist nicht nur mei­ne per­sön­li­che Auf­fas­sung, son­dern auch die Auf­fas­sung der füh­ren­den Ver­tre­ter sowohl der katho­li­schen als auch der pro­te­stan­ti­schen Kir­che in Deutsch­land – kein authen­ti­scher Aus­druck des Chri­sten­tums ist.“ So äußer­te sich Leo XIV. im Flug­zeug im …
Der Kampf gegen das Christentum. Die Nacht der Blasphemie
Christenverfolgung

Der linke Kampf gegen das Christentum

Von Hei­ner Diet­rich* Nach Anga­ben des inter­na­tio­na­len christ­li­chen Hilfs­werks Open Doors herrscht gegen­wär­tig „die größ­te Chri­sten­ver­fol­gung aller Zei­ten“.1 Mit mehr als 388 Mil­lio­nen Betrof­fe­nen, die auf­grund ihres Glau­bens star­ker Ver­fol­gung und Dis­kri­mi­nie­rung aus­ge­setzt sind, gilt das Chri­sten­tum als die am inten­siv­sten ver­folg­te Reli­gi­ons­ge­mein­schaft welt­weit; sta­ti­stisch betrifft dies etwa jeden sieb­ten Chri­sten.2 Wäh­rend glo­bal betrach­tet die­se …
Wie tiefgreifend und nachhaltig ist die Grundsatzarbeit der politischen Rechten? Im Bild das Atreju-Festival von Giorgia Melonis Fratelli d'Italia in Rom
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Die leere Grammatik der Moderne – die Rechte und Linke eint

Die Jugend­or­ga­ni­sa­ti­on der Par­tei Fra­tel­li d’Italia (Brü­der Ita­li­ens) unter Mini­ster­prä­si­den­tin Gior­gia Melo­ni ver­an­stal­tet seit 2014 das poli­ti­sche Festi­val Atre­ju. Die Tra­di­ti­on die­ser Ver­an­stal­tung reicht bis ins Jahr 1998 zurück, als sie von der Vor­gän­ger­par­tei Alle­an­za Nazio­na­le (Natio­na­le Alli­anz) ins Leben geru­fen wur­de. Melo­ni, seit Herbst 2022 im Amt, führt mit Sal­vi­nis Lega und Taja­nis bür­ger­li­cher …
Zum festen Repertoire linker Gesellschaftspolitik gehört die Einführung von Sexualerziehung an den Schulen
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Warum die Linke Sexualerziehung in den Schulen will

Die fol­gen­den Über­le­gun­gen von Prof. Rober­to de Mat­tei betref­fen Ita­li­en, doch gilt das Gesag­te auch für ande­re Staa­ten. Es wie­der­ho­len sich Grund­mu­ster an Ziel­set­zun­gen und Akteu­ren, bis hin­ein in einen pädo-homo­­se­­xu­el­­len Sumpf:  War­um die Lin­ke Sexu­al­erzie­hung in den Schu­len will Von Rober­to de Mat­tei* Seit vie­len Jah­ren gehört die Ein­füh­rung der soge­nann­ten Sexu­al­erzie­hung an Schu­len zu …
1933 unterzeichnete Kardinalstaatssekretär Pacelli, der spätere Papst Pius XII., das Konkordat mit dem Deutschen Reich. Rechts im Bild Kardinal Faulhaber. Das sind die drei Elemente der instrumentalisierten Kritik von linker Seite gegen die Kirche, die man in den NS-Topf eintunken will.
Hintergrund

Schwarze Legende zum 20. Juli 1933 (I)

Eine Bei­­trags-Serie von Hubert Hecker Nach klas­si­schem anti­ka­tho­li­schem Res­sen­ti­ment wer­den der Kir­che drei histo­ri­sche Ver­ge­hen im Mit­tel­al­ter vor­ge­wor­fen unter den Stich­wor­ten: Kreuz­zü­ge, Inqui­si­ti­on und Hexen­ver­fol­gung. Doch die­se „Unta­ten“ ver­blas­sen ange­sichts der Groß­ver­bre­chen der neue­sten Zeit wie der geno­zi­da­len Men­schen­tö­tun­gen im Rah­men von impe­ria­li­sti­schen Kolo­ni­al­krie­gen, der syste­mi­schen Mas­sen­mor­de kom­mu­ni­sti­scher Regime sowie der Kriegs- und Holo­caust­ver­bre­chen der …
Gebetsvigil für Eluana Englaro vor dem Krankenhaus in Udine 2009
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Als Berlusconi versuchte, Eluana Englaro zu retten

„Sil­vio Ber­lus­co­ni ist tot und wir kön­nen nur noch für sei­ne See­le beten“, schreibt der Histo­ri­ker und Publi­zist Pao­lo Deot­to, der bis 2019 Chef­re­dak­teur der Inter­net­pu­bli­ka­ti­on Ris­cos­sa Cri­stia­na war. In einem Moment, in der, vor allem im Aus­land, das lin­ke Medi­en­mo­no­pol der Nach­welt ein ver­zerr­tes Bild von Ber­lus­co­ni auf­zwin­gen will, erin­nert Deot­to an einen ganz …
Don Michael Gurtner: Zur Lage der Kirche
Forum

Zur Lage der Kirche – Frage 15

Von Don Micha­el Gurt­ner* Fra­ge: Besteht dann aber nicht die Gefahr, daß die poli­ti­sche Recht­gläu­big­keit als bestim­men­des Kri­te­ri­um an die Stel­le der katho­li­schen Recht­gläu­big­keit tritt?
Wird Elly Schlein zum aufgehenden Stern an Europas linkem Himmel, oder steht sie für eine Radikalisierung und Marginalisierung?
Hintergrund

Linksradikal, lesbisch, woke, Soros-finanziert – das Bild der „neuen Linken“

Von Andre­as Becker Ita­li­en wird im zwei­ten Monat erst­mals von einer Frau regiert. Was die media­len Mei­nungs­kon­trol­leu­re nor­ma­ler­wei­se zu Feu­er­wer­ken des Ent­zückens ver­an­las­sen wür­de, stößt im kon­kre­ten Fall auf kal­te Distanz. Die Frau, Gior­gia Melo­ni, steht einer Rechts­ko­ali­ti­on vor, in der ihre Par­tei, deren Vor­sit­zen­de sie ist, nicht nur die stärk­ste, son­dern auch rech­te­ste Kom­po­nen­te …
Der ehemalige Fernsehintendant und Medienanalyst Carlo Freccero zeigt sich zurückhaltend positiv über die neue italienische Regierung unter Giorgia Meloni.
Genderideologie

Carlo Freccero: „Es braucht eine straf- und zivilrechtliche Aufarbeitung der Corona-Zeit“ – Die politische Linke ist zutiefst lebensfeindlich

(Rom) Die neue ita­lie­ni­sche Rechts­re­gie­rung unter Mini­ster­prä­si­den­tin Gior­gia Melo­ni sorgt für Anfein­dun­gen, aber auch Inter­es­se. Ver­schie­de­ne ita­lie­ni­sche Stim­men sol­len eine dif­fe­ren­zier­te­re Sicht­wei­se erlau­ben, als sie die ein­sei­ti­ge Bericht­erstat­tung im deut­schen Sprach­raum ermög­licht. Heu­te soll Car­lo Frec­ce­ro Raum gege­ben wer­den. Frec­ce­ro ist einer der füh­ren­den Medi­en­pro­fis in Ita­li­en. Er hofft auf Ver­än­de­run­gen durch die neue Regie­rung, …
Don Nicola Bux fordert die Rechtsparteien auf, die ethischen Themen in die Hand zu nehmen und die linke Vorherrschaft zu beenden.
Hintergrund

Don Nicola Bux: „Die politische Rechte soll sich die ethischen Themen zurückholen“

(Rom) Die ita­lie­ni­schen Par­la­ments­wah­len am 25. Sep­tem­ber wer­fen ihren Schat­ten vor­aus. Wäh­rend die Ita­lie­ni­sche Bischofs­kon­fe­renz eine indi­rek­te Wahl­emp­feh­lung für die poli­ti­sche Lin­ke abgibt, mahnt der bekann­te Lit­ur­gi­ker Don Nico­la Bux, ein Freund von Bene­dikt XVI., die Rechts­par­tei­en, nicht län­ger einen Bogen um ethi­sche The­men zu machen aus Sor­ge, viel­leicht Stim­men ver­lie­ren zu können.