Perus Bischöfe reagieren auf das Coronavirus. Bisher wurden 11 Fälle bekannt.
Liturgie & Tradition

Perus Bischöfe, das Coronavirus und das Erzbistum Lima

(Lima) Nach­dem das perua­ni­sche Gesund­heits­mi­ni­ste­ri­um eine alar­mie­ren­de War­nung zum Coro­na­vi­rus ver­öf­fent­licht hat­te, erlie­ßen die Bischö­fe des Anden­staa­tes eine Erklä­rung. Anders als ihre kolum­bia­ni­schen Mit­brü­der ver­zich­te­ten sie dar­auf, die Hand­kom­mu­ni­on auf­zu­zwin­gen.

Vorbereitung auf das nachsynodale Schreiben zur Amazonassynode: dreitägige Tagung in Lima: Nuntius Girasoli (Mitte), Bischof Vizcarra (links) und Ismael Vega, CAAP-Direktor.
Hintergrund

„Wir haben mit einer neuen Art von Kirche zu gehen“

(Lima) Kar­di­nal Clau­dio Hum­mes, eine trei­ben­de Kraft hin­ter der Ama­zo­nas­syn­ode und deren Gene­ral­re­la­tor, schick­te am 13. Janu­ar allen Bischö­fen welt­weit ein ver­trau­li­ches Schrei­ben, mit dem er ihnen die Ver­öf­fent­li­chung des nach­syn­oda­len Schrei­bens ankün­dig­te und erklär­te, daß es zu akzep­tie­ren ist. In Peru berei­tet man sich schon dar­auf vor.

Eine der Eismumien: Ein Kind, das von den Inkas den Göttern als Menschenopfer gebracht wurde.
Hintergrund

Die Kinderopfer der Inkas

(Lima) Ohne direk­ten Zusam­men­hang mit der Ama­zo­nas­syn­ode wur­de Ende Sep­tem­ber über die Arbeit von Archäo­lo­gen in Peru berich­tet. Eine For­schungs­tä­tig­keit, die ange­sichts der jüngst so pene­tran­ten Prä­senz von Pach­a­­ma­­ma-Dar­­­stel­­lun­­­gen eine beson­de­re Rele­vanz erhält.

Der „Haß der Jesuiten“ gegen Kardinal Cipriani Thorne (Bild) ist groß.
Hintergrund

Besorgnis in Lima – Kardinal Cipriani Thorne vor der Ablösung

(Lima) Am ver­gan­ge­nen 28. Dezem­ber voll­ende­te Kar­di­nal Juan Luis Cipria­ni Thor­ne, der pro­fi­lier­te­ste Pur­pur­trä­ger Süd­ame­ri­kas, sein 75. Lebens­jahr. Seit­her herrscht im Erz­bis­tum die Sor­ge, daß er von Papst Fran­zis­kus bald eme­ri­tiert wird und sich die Nach­fol­ge­fra­ge stellt.

Zwangssterilisationen
Hintergrund

Im Namen des Fortschritts: Zwangssterilisationen in Peru

(Lima) Der ehe­ma­li­ge perua­ni­sche Staats­prä­si­dent Alber­to Fuji­mo­ri und drei ehe­ma­li­ge Gesund­heits­mi­ni­ster des Lan­des sol­len sich  wegen Zwangs­ste­ri­li­sa­tio­nen an fast 350.000 Frau­en vor Gericht ver­ant­wor­ten müs­sen.

Papst Franziskus: Sie nennen mich einen Häretiker, und ich lese sie nicht.
Der Vatikan und die Piusbruderschaft

„Sie schreiben, ich bin ein Häretiker? Und ich lese sie nicht“

(Rom) Wenn Papst Fran­zis­kus Pasto­ral­rei­sen ins Aus­land unter­nimmt, trifft er sich „pri­vat“ mit der ört­li­chen Gemein­schaft der Jesui­ten. So war es auch am 16. Janu­ar in Sant­ia­go de Chi­le. Sein Ver­trau­ter, Pater Anto­nio Spa­daro, der Schrift­lei­ter der römi­schen Jesui­ten­zeit­schrift La Civil­tà Cat­to­li­ca, kün­dig­te die „exklu­si­ve“ Ver­öf­fent­li­chung einer aus­führ­li­chen Mit­schrift der Begeg­nung an. Sein Mit­bru­der, der

Christenverfolgung

Der übersehene, dritte Empfang von Papst Franziskus für Gustavo Gutierrez

(Rom) Papst Fran­zis­kus besuch­te vom 19. – 21. Janu­ar Peru. Die­ser Teil sei­ner vier­ten Süd­­a­me­­ri­­ka-Rei­­se ging in der Medi­en­be­richt­erstat­tung, im Ver­gleich zum direkt vor­aus­ge­hen­den Besuch in Chi­le, etwas unter. Dabei waren auch die­se drei Tage von zahl­rei­chen Gesten geprägt, die in dem latein­ame­ri­ka­ni­schen Land für Auf­merk­sam­keit und Dis­kus­sio­nen sorg­ten.