Buchbesprechungen

Peter A. Kwasniewski, Semper Sanctus – Warum die Alte Messe immer heilig ist

Bespre­chung von Wolf­ram Schrems* Der mitt­ler­wei­le auch im deut­schen Sprach­raum weit­hin bekann­te US-Theo­­lo­­ge Peter Andrew Kwas­niew­ski ver­öf­fent­lich­te nur kur­ze Zeit nach sei­nem groß­ar­ti­gen, hier vor kur­zem vor­ge­stell­ten Werk Der alte und künf­ti­ge Römi­sche Ritus eine wei­te­re hoch­in­ter­es­san­te Publi­ka­ti­on zur Alten Mes­se: Sem­per Sanc­tus – War­um die Alte Mes­se immer hei­lig ist.
Freiheit für den überlieferten Ritus, Freiheit für die Tradition
Der Vatikan und die Piusbruderschaft

Kardinal Fernández, ein schlechter Nachahmer von Kardinal Ratzinger

Chri­sti­an Mar­quant, Publi­zist und Vor­sit­zen­der der tra­di­ti­ons­ver­bun­de­nen Bewe­gung Paix Lit­ur­gi­que, mel­de­te sich vor weni­gen Tagen mit fol­gen­der Stel­lung­nah­me zur Fra­ge der Bischofs­wei­hen der Prie­ster­bru­der­schaft St. Pius X. (FSSPX) und der römi­schen Reak­ti­on zu Wort: Lie­be Freun­de! Papst Leo XIV. hat­te die Befrie­dung der Kir­che ange­kün­digt – und nun kam die Ankün­di­gung der Bischofs­wei­hen durch die
Glaubenspräfekt Kardinal Tucho Fernández droht der Piusbruderschaft mit Exkommunikation
Der Vatikan und die Piusbruderschaft

Roms Exkommunikationsdrohung

Nico Spun­to­ni, Vati­ka­nist der ita­lie­ni­schen Tages­zei­tung Il Giorn­a­le, hat­te es in der heu­ti­gen Aus­ga­be vor­weg­ge­nom­men: Der Vati­kan äußer­te sich heu­te mit unge­wohn­ter Klar­heit zu den von der Prie­ster­bru­der­schaft St. Pius X. ange­kün­dig­ten Bischofs­wei­hen. Die Bischofs­wei­hen sind für den 1. Juli ange­setzt und wol­len ohne päpst­li­ches Man­dat gespen­det wer­den – ein Schritt, der aus römi­scher Sicht
Liturgie & Tradition

Transalpine Redemptoristen lösen ihre Einheit mit Rom auf

Die Ordens­ge­mein­schaft der Tran­sal­pi­nen Redempto­ri­sten – auch als „Söh­ne des Aller­hei­lig­sten Erlö­sers“ bezeich­net – ist in eine offe­ne Span­nung zur kirch­li­chen Auto­ri­tät gera­ten. Wäh­rend der dama­li­ge Vor­sit­zen­de der Päpst­li­chen Kom­mis­si­on Eccle­sia Dei, Kar­di­nal Darío Cas­tril­lón Hoyos, im Jah­re 2008 noch offi­zi­ell ihre „Wie­der­ver­söh­nung mit der Kir­che“ ver­kün­de­te, stellt sich die Lage heu­te grund­le­gend anders dar.
Joseph Shaw, Vorsitzender von Una Voce International, analysiert die jüngsten Signale von Papst Leo XIV. zum überlieferten Römischen Ritus
Leo XIV.

Papst Leo signalisiert einen Kurswechsel hinsichtlich der traditionellen Messe

Von Joseph Shaw* Am 18. März wand­te sich Kar­di­nal Paro­lin in einem Schrei­ben an eine Voll­ver­samm­lung der fran­zö­si­schen Bischö­fe und über­mit­tel­te dabei eine Bot­schaft – oder viel­mehr meh­re­re Bot­schaf­ten – von Papst Leo. Der Brief rief die Bischö­fe dazu auf, die katho­li­schen Schu­len zu ver­tei­di­gen und die Für­sor­ge für des Miß­brauchs schul­dig gewor­de­ne Prie­ster nicht
Papst Leo XIV. erteilte Kardinal Aveline, Erzbischof von Marseille, den Auftrag, eine "Lösung" für die Frage der Tradition zu finden
Der Vatikan und die Piusbruderschaft

Wird Frankreich die „Tradi-Frage“ lösen?

Die Dis­kus­si­on um die Zukunft des über­lie­fer­ten Römi­schen Ritus in der katho­li­schen Kir­che tritt in eine neue Pha­se ein – und Frank­reich könn­te dabei eine Schlüs­sel­rol­le zufal­len. Wie aus einem Bericht der fran­zö­si­schen Tages­zei­tung La Croix her­vor­geht, erteil­te Papst Leo XIV. den fran­zö­si­schen Bischö­fen fak­tisch den Auf­trag, ein trag­fä­hi­ges Modell für den Umgang mit der
Kardinalstaatssekretär Pietro Parolin äußerte sich zum überlieferten Ritus und läßt versöhnliche Töne anklingen
Leo XIV.

Neue Töne zum überlieferten Ritus?

Der vati­ka­ni­sche Kar­di­nal­staats­se­kre­tär Pie­tro Paro­lin hat sich erneut zur Fra­ge des über­lie­fer­ten Römi­schen Ritus geäu­ßert – und dabei einen Ton ange­schla­gen, der teils als bemer­kens­wer­te Kurs­kor­rek­tur wahr­ge­nom­men wird. 
Bei Schnee und Nebel erreichten die Pilger der Tradition am 14. März das Marienheiligtum La Salette – wo sie eine unerfreuliche Überraschung erwartete
Leo XIV.

Zwischen Schneesturm und Verbot: Eine Wallfahrt nach La Salette

Eine win­ter­li­che Wall­fahrt nach La Salet­te unter extre­men Bedin­gun­gen, die vor weni­gen Tagen statt­fand, könn­te als Sinn­bild der gegen­wär­ti­gen Lage in der Kir­che gel­ten: Wäh­rend Gläu­bi­ge trotz Schnee und Käl­te den Berg zum Hei­lig­tum erklim­men und ihr Ziel unter Mühen errei­chen, fällt ihnen der zustän­di­ge Ober­hir­te in den Rücken und unter­sagt ihnen kurz­fri­stig die zuvor
Kardinal Eijk, Erzbischof von Utrecht, zelebrierte an Laetare erstmals ein Pontifikalamt im überlieferten Ritus in der Diözese Herzogenbusch.
Leo XIV.

Das erste Pontifikalamt von Kardinal Eijk im überlieferten Ritus

Von Hen­drik van Vlier­bosch* In einer Zeit inten­si­ver lit­ur­gi­scher Debat­ten inner­halb der katho­li­schen Kir­che kommt ein Zei­chen aus den Nie­der­lan­den: Der Utrech­ter Erz­bi­schof und Kar­di­nal Wil­lem Jaco­bus Eijk zele­brier­te erst­mals ein Pon­ti­fi­kal­amt in der über­lie­fer­ten Form des Römi­schen Ritus. Die Zele­bra­ti­on fand in der Kir­che der Unbe­fleck­ten Emp­fäng­nis in Oss statt (de kerk van de
Papst Leo XIV. informiert sich über empirische Erhebungen zum überlieferten Ritus und zur Tradition
Leo XIV.

Was der Besuch von Bullivant und Cranney bei Papst Leo XIV. bedeuten könnte

Am 5. März emp­fing Papst Leo XIV. im Vati­kan zwei Reli­gi­ons­so­zio­lo­gen, deren For­schungs­ar­beit sich unter ande­rem mit einem der sen­si­bel­sten The­men des gegen­wär­ti­gen kirch­li­chen Lebens befaßt: der über­lie­fer­ten latei­ni­schen Mes­se. Der bri­ti­sche Theo­lo­ge und Reli­gi­ons­so­zio­lo­ge Ste­phen Bul­li­vant sowie der US-ame­ri­­ka­­ni­­sche Daten­wis­sen­schaft­ler Ste­phen Cran­ney arbei­ten gemein­sam an einer umfang­rei­chen Stu­die über Katho­li­ken, die den tra­di­tio­nel­len römi­schen