Am 29. Juli traf sich Papst Franziskus in Québec mit den Jesuiten in Kanada. Dabei verteidigte er seinen Kampf gegen den überlieferten Ritus.
Liturgie & Tradition

Franziskus: „Ich mußte gegen den indietristischen Rausch des Alten einschreiten“

(Rom) Wie gewohnt, traf sich Papst Fran­zis­kus auch wäh­rend sei­ner Pasto­ral­rei­se nach Kana­da mit der dor­ti­gen Jesui­ten­ge­mein­schaft. Eine Zusam­men­fas­sung der Begeg­nung wur­de vom Papst­ver­trau­ten P. Anto­nio Spa­daro, dem Schrift­lei­ter der römi­schen Jesui­ten­zeit­schrift La Civil­tà Cat­to­li­ca, in der neu­en Aus­ga­be ver­öf­fent­licht. Fran­zis­kus beant­wor­te­te den kana­di­schen Jesui­ten auch eine Fra­ge zur Liturgie.

Papst Franziskus nimmt in einem heute veröffentlichten Interview ausführlicher zum Ukraine-Konflikt Stellung. Die russischen Truppen seien "grausam", aber schuld am Krieg sei "die NATO".
Nachrichten

Papst Franziskus: Rußlands Truppen kämpfen grausam, aber schuld am Krieg ist die NATO

„Zwei Mona­te vor dem Kon­flikt sag­te mir ein Staats­ober­haupt, daß das Ver­hal­ten des Atlan­ti­schen Bünd­nis­ses die Ereig­nis­se aus­zu­lö­sen droh­te, die dann gesche­hen sind.“ In einem aus­führ­li­chen Inter­view, das heu­te ver­öf­fent­licht wur­de, spricht Fran­zis­kus über den Drit­ten Welt­krieg, die Ukrai­ne, die NATO und Wla­di­mir Putin.

Als Kardinalstaatssekretär nannte Eugenio Pacelli Maria "Miterlöserin". Tat er das auch als Papst Pius XII.?
Forum

Die „Corredemptrix“ zur Zeit von Pius XII.

Von P. Pao­lo M. Sia­no* Am 8. Dezem­ber 1937 ver­öf­fent­licht der Osser­va­to­re Roma­no auf den Sei­ten 3–4 die Rede des dama­li­gen Kar­di­nal­staats­se­kre­tärs Euge­nio Pacel­li in der Kir­che San Lui­gi dei Fran­ce­si in Rom zum 70jährigen Jubi­lä­um der Ver­ei­ni­gung Unse­rer Lie­ben Frau vom Guten Tod (Soda­li­tas Nostræ Dominæ a bona mor­te). Obwohl bereits von der Tages­zei­tung La

Hintergrund

Der Tod von General Suleimani und die Beziehungen des Vatikans zum Iran

(Rom) Die Tötung des ira­ni­schen Gene­rals Qas­sem Sulei­ma­ni durch die USA erhöh­te die Kriegs­ge­fahr im Nahen Osten, obwohl kei­ne der bei­den Sei­ten an einer direk­ten Kon­fron­ta­ti­on inter­es­siert scheint. Mit Span­nung wur­de des­halb die dies­jäh­ri­ge Neu­jahrs­an­spra­che von Papst Fran­zis­kus an das Diplo­ma­ti­sche Corps erwar­tet. Für den Vati­ka­ni­sten San­dro Magi­ster war das Anlaß, einen Blick auf die

Papst Franziskus mit Hernan Reyes: „Vierhändig“ geschriebenes Buch.
Nachrichten

Päpstlicher Diskurs „gewollt unvollständig“

(Rom) Papst Fran­zis­kus star­tet heu­te zu einer Asi­en­rei­se. Es han­delt sich um die 32. Aus­lands­rei­se des amtie­ren­den Kir­chen­ober­haup­tes. Sie führt ihn zunächst nach Thai­land und dann nach Japan, zwei Län­der „mit tau­send­jäh­ri­ger, nicht­christ­li­cher Tra­di­ti­on“, wie Erz­bi­schof Vic­tor Manu­el Fer­nan­dez, der Ghost­wri­ter des Pap­stes, schrieb. Die ihn beglei­ten­den Jour­na­li­sten inter­es­siert ande­res mehr:

Migrationsblüten im Migrationswahn: Israel wurde zum Volk Gottes, weil es ein Volk von Flüchtlingen war?
Nachrichten

Migrationswahn: „Israel wird als Volk von Flüchtlingen zum Volk Gottes“

(Rom) Die römi­sche Jesui­ten­zeit­schrift La Civil­tà Cat­to­li­ca „blüht“ unter Papst Fran­zis­kus zu neu­em Leben und beson­de­rem Akti­vis­mus auf. Die erst­ma­li­ge Kom­bi­na­ti­on eines Jesui­ten auf dem Papst­thron mach­te die älte­ste und bedeu­tend­ste Jesui­ten­zeit­schrift vom bra­ven Anhäng­sel zu einer Speer­spit­ze des Hei­li­gen Stuhls.

31. Mai 2019: Begegnung von Papst Franziskus mit den Jesuiten in Rumänien.
Hintergrund

„Wenn Franziskus sich bei jenen bedient, die er an den Pranger stellt“

(Rom) Wann immer Papst Fran­zis­kus eine Rei­se außer­halb von Ita­li­en unter­nimmt, trifft er sich mit der ört­li­chen Jesui­ten­ge­mein­schaft. Das ist das sicht­bar­ste Zei­chen sei­ner Ordens­zu­ge­hö­rig­keit, die ihn von sei­nen Vor­gän­gern auf dem Stuhl Petri unter­schei­det. Es gibt also zwei Fix­punk­te einer Papst­rei­se, wo sich das Kir­chen­ober­haupt Fra­gen stellt, sie spon­tan beant­wor­tet und weiß – und

Papst Franziskus mit P. Bartolomeo Sorge SJ.
Hintergrund

Jesuit vergleicht Salvini mit Judas

(Rom) Der ehe­ma­li­ge Chef­re­dak­teur der römi­schen Jesui­ten­zeit­schrift La Civil­tà Cat­to­li­ca kommt sei­nem Nach­fol­ger zu Hil­fe und ver­gleicht Matteo Sal­vi­ni, den fak­ti­schen Anfüh­rer der euro­päi­schen Sou­ve­rä­ni­täts­be­we­gung, mit Judas.

Angriff gegen US-Evangelikale
Nachrichten

Neuer Frontalangriff des Vatikans gegen US-Evangelikale

(Rom) Im Vati­kan wer­den revo­lu­tio­nä­re Plä­ne gewälzt: von der „öku­me­ni­schen Mes­se“ über das Frau­en­dia­ko­nat bis zur Zöli­bats­auf­he­bung mit der Zulas­sung ver­hei­ra­te­ter Prie­ster, von der Zulas­sung von Ehe­bre­chern zur hei­li­gen Kom­mu­ni­on bis zur Zulas­sung von Pro­te­stan­ten zur hei­li­gen Kom­mu­ni­on. Par­al­lel enga­giert sich das der­zei­ti­ge Pon­ti­fi­kat beson­ders auf poli­ti­scher Ebe­ne. Dort wird der Schul­ter­schluß mit den Glo­ba­li­sten

Papst Franziskus löste kurz vor Weihnachten eine Dikussion über die letzte Vaterunser-Bitte aus, die ihm "nicht gefällt". Die römische Jesuitenzeitschrift hat einen neuen Vorschlag vorgelegt.
Liturgie & Tradition

Vaterunser-Bitte: „Und stelle uns nicht auf die Probe“

(Rom) Papst Fran­zis­kus hat den ersten Stein ange­sto­ßen, als er am 6. Dezem­ber 2017 in einer Fern­seh­sen­dung über das Vater­un­ser sag­te: „Die­se Über­set­zung ist nicht gut“. Der Domi­no­ef­fekt will sich noch nicht so recht ein­stel­len, doch Unru­he ist entstanden.