Don Gurtner Zur Lage der Kirche
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Zur Lage der Kirche – Frage 17

Von Don Micha­el Gurt­ner* Fra­ge: In die­sem Kon­text stellt sich auch die Fra­ge: Wie weit muß, darf oder kann die Kir­che par­tei­isch sein im Sin­ne, daß sie sich auf die Sei­te bestimm­ter Grup­pen stellt, etwa der Armen?
Königskrone Monarchie Vereinigtes Königreich
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Wann ein Rechtsakt nichtig und ohne Wert ist

Der Histo­ri­ker Prof. Rober­to de Mat­tei sprach die Fra­ge an, wie die vor kur­zem ver­stor­be­ne Köni­gin Eli­sa­beth II. 1967 das erste Abtrei­bungs­ge­setz der west­li­chen Welt unter­zeich­nen und damit in Kraft set­zen konn­te. Der Kir­chen­hi­sto­ri­ker und Theo­lo­ge Prof. Alan Fimi­ster ver­tieft die­se Fra­ge. Er bezieht sich dabei kon­kret auf die insti­tu­tio­nel­le und mora­li­sche Rol­le des bri­ti­schen
Der linksradikale Gabriel Boric wird ab kommendem März als Staats- und Regierungschef die Geschicke Chiles lenken. Kein guter Tag für das Lebensrecht.
Hintergrund

Mit Gabriel Boric wechselt Chile in das linke Abtreibungslager

(Sant­ia­go de Chi­le) Der 35jährige Abtrei­bungs­be­für­wor­ter Gabri­el Boric hat am Sonn­tag die Stich­wahl der Prä­si­dent­schafts­wahl in Chi­le gewon­nen. Die glo­ba­le Lin­ke und das glo­ba­li­sti­sche Estab­lish­ment hat­ten sich im Wahl­kampf für ihn stark gemacht. Die Unter­stüt­zung von UN-Hoch­­­kom­­mi­s­sa­rin für Men­schen­rech­te, Michel­le Bache­let, war ihm ohne­hin sicher.
Enzyklika Fratelli tutti, ein Zitat des heiligen Franz von Assisi, der sich damit an seine Brüder wandte. Papst Franziskus versteht sie anders.
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Fratelli tutti – Alle Brüder?

Von Rober­to de Mat­tei* Die drit­te Enzy­kli­ka von Papst Fran­zis­kus, „Fra­tel­li tut­ti“ (Alle Brü­der), die am 3. Okto­ber in Assi­si unter­zeich­net wur­de, scheint fast das Schluß­do­ku­ment sei­nes Pon­ti­fi­kats zu sein, eine Art poli­ti­sches Testa­ment. Denn die Enzy­kli­ka ist poli­tisch, so wie das gesam­te Pon­ti­fi­kat von Papst Franziskus.
Erzbischof Crepaldi, Bischof von Triest und herausragender Vertreter der katholischen Soziallehre, stellt in seiner jüngsten Stellungnahme den Tod der EU fest – Todesursache: Coronavirus.
Nachrichten

Erzbischof Crepaldi: „Die EU ist tot! Todesursache: Coronavirus“

Erz­bi­schof Giam­pao­lo Cre­pal­di, der Bischof von Tri­est und eme­ri­tier­te Vor­sit­zen­de des Inter­na­tio­nal Obser­va­to­ry Car­di­nal Van Thu­an for the Social Doc­tri­ne of the Church (Kar­­di­nal-Van-Thu­an-Beob­­ach­tungs­­­stel­­le für die Sozi­al­leh­re der Kir­che), gehört zu den her­aus­ra­gen­den Ver­tre­tern der katho­li­schen Sozi­al­leh­re. Er ver­öf­fent­lich­te nun ein Doku­ment über die Coro­na­­vi­rus-Kri­­se, in dem er „den Tod der Euro­päi­schen Uni­on durch das
Die engischsprachige Tageszeitung des kommunistischen Regimes berichtet über die neuen Pläne des Vatikans.
Christenverfolgung

Peking-Vatikan – Der nächste Schritt

Von Mar­co Tosat­ti Die vati­ka­ni­sche Ost­po­li­tik gegen­über Chi­na geht wei­ter, trotz der alles ande­re als tröst­li­chen Nach­rich­ten aus vie­len Tei­len des Rei­ches der Mit­te und der Hal­tung von Per­sön­lich­kei­ten wie Kar­di­nal Joseph Zen, die war­nen: Es besteht die rea­le Gefahr, daß der Hei­li­ge Stuhl einer schis­ma­ti­schen Kir­che unter der Ägi­de der Kom­mu­ni­sti­schen Par­tei in Chi­na
Kardinal Cupich beantragte eine Änderung der Formulierung.
Lebensrecht

Der schwarze Schuh des Papstes in der Tür

(Rom) Die USA sind für Papst Fran­zis­kus das Schlüs­sel­land in kirch­li­cher und poli­ti­scher Hin­sicht. In der Bischofs­kon­fe­renz wur­den bei der gestern zu Ende gegan­ge­nen Herbst­voll­ver­samm­lung zu einem Schlüs­sel­the­ma die Mehr­heits­ver­hält­nis­se gezählt.
Bilderberger
Nachrichten

Bilderberger „insistierten“ auf Teilnahme

(Rom) Die Teil­nah­me von Kar­di­nal­staats­se­kre­tär Pie­tro Paro­lin beim dies­jäh­ri­gen Bil­­der­­ber­­ger-Tre­f­­fen sorg­te inner­halb der katho­li­schen Kir­che für Auf­se­hen, Erstau­nen und Empö­rung. Wie wird die Teil­nah­me begründet?
Karl Marx
Christenverfolgung

Osservatore Romano lobt mit Marx Marx

(Rom) Kar­di­nal Rein­hard Marx, der Vor­sit­zen­de der Deut­schen Bischofs­kon­fe­renz, erhebt den Kom­mu­ni­sten­füh­rer Karl Marx zum Kir­chen­leh­rer – zumin­dest fast. Und der Osser­va­to­re Roma­no, die offi­ziö­se Tages­zei­tung des Pap­stes unter­stützt ihn dabei.
Marcelo Sanchez Sorondo, der wichtigste Politikberater von Papst Franziskus, sieht die Soziallehre der Kirche heute „am besten“ in der kommunistischen Volksrepublik China verwirklicht.
Christenverfolgung

Sanchez Sorondo und die Sozial(istische)Lehre der Kirche

(Rom) „Sor­on­do und die Sozial(istische)lehre der Kir­che“ titel­te gestern die katho­li­sche Inter­net­zei­tung La Nuo­va Bus­so­la Quo­ti­dia­na (NBQ). Gemeint ist der poli­ti­sche Arm von Papst Fran­zis­kus, Kuri­en­bi­schof Mar­ce­lo Sanchez Sor­on­do, und sei­ne eigen­wil­li­ge Aus­le­gung der Wirk­lich­keit. Der Lands­mann des Pap­stes, der selbst der argen­ti­ni­schen Ober­schicht ent­stammt, knüpft für Fran­zis­kus die poli­ti­schen Kon­tak­te, die kate­go­risch und aus­schließ­lich