Marcelo Sanchez Sorondo, der wichtigste Politikberater von Papst Franziskus, sieht die Soziallehre der Kirche heute „am besten“ in der kommunistischen Volksrepublik China verwirklicht.
Christenverfolgung

Sanchez Sorondo und die Sozial(istische)Lehre der Kirche

(Rom) „Sor­on­do und die Sozial(istische)lehre der Kir­che“ titel­te gestern die katho­li­sche Inter­net­zei­tung La Nuo­va Bus­so­la Quo­ti­dia­na (NBQ). Gemeint ist der poli­ti­sche Arm von Papst Fran­zis­kus, Kuri­en­bi­schof Mar­ce­lo Sanchez Sor­on­do, und sei­ne eigen­wil­li­ge Aus­le­gung der Wirk­lich­keit. Der Lands­mann des Pap­stes, der selbst der argen­ti­ni­schen Ober­schicht ent­stammt, knüpft für Fran­zis­kus die poli­ti­schen Kon­tak­te, die kate­go­risch und aus­schließ­lich
Egalité franternité liberté - kein "goldenes Zeitalter", sondern der Beginn der Loslösung der Rationalität von der Moral
Forum

Kapitalismus ja? Liberalismus nein?

Gast­kom­men­tar von End­re A. Bár­d­os­sy* Das XVIII. Jahr­hun­dert des „Lich­tes“ und der soge­nann­ten, histo­ri­schen „Auf­klä­rung“ (Cond­or­cet, Kant, Rous­se­au etc.) ist nicht das Gol­de­ne Zeit­al­ter, son­dern der Beginn der Los­lö­sung der Ratio­na­li­tät von der Moral, wor­an wir bis heu­te immer mehr und mehr lei­den. Para­do­xer­wei­se hat die Ent­fes­se­lung der rei­nen Ver­nunft eine Epo­che fin­ste­rer Irra­tio­na­li­tät und