Papst Franziskus unterzeichnet am 4. Februar 2019 das Abu-Dhabi-Dokument. Die Brüderlichkeit aller Menschen und die gottgewollte Vielfacht der Religionen sollen demnächst Gegenstand einer Enzyklika werden.
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Papst Franziskus schreibt eine Enzyklika über die „Brüderlichkeit aller Menschen“

(Rom) Papst Fran­zis­kus wird „in Kür­ze“ eine Enzy­kli­ka über die „Brü­der­lich­keit aller Men­schen“ ver­öf­fent­li­chen. Das gab Msgr. Dome­ni­co Pom­pi­li, der Bischof von Rie­ti, am ver­gan­ge­nen Diens­tag bekannt. Damit knüpft Fran­zis­kus an das umstrit­te­ne Doku­ment über die Brü­der­lich­keit aller Men­schen für ein fried­li­ches Zusam­men­le­ben in der Welt an, das er am 4. Febru­ar 2019 zusam­men mit

Ultraorthodoxe Juden mit Corona-Mundschutz. Unter den Charedim dürften die Corona-Maßnahmen grundlegende Veränderungen mit sich bringen.
Hintergrund

Corona und die Charedim

(Jeru­sa­lem) Die Chare­dim, all­ge­mein als ultra­or­tho­do­xe Juden bekannt, von denen sie einen Teil bil­den, erle­ben durch die Coro­­na-Maß­­nah­­men der israe­li­schen Regie­rung einen Umbruch, der ihr Leben auch in der Zeit nach Coro­na ver­än­dern dürf­te. Der Blick in eine weit­ge­hend unbe­kann­te Welt.

Zelebration sine populo in Zeiten der Coronaseuche (im Bild von der Übertragung des Klosters Maria Engelport).
Forum

Als der Gottesdienst verboten war

Gedan­ken von Uwe Lay Wir befin­den uns im Jah­re 586 vor Chri­stus. Der Staat Juda war ver­nich­tet wor­den, der Rest­staat Isra­els, die Haupt­stadt mit dem reli­giö­sem Zen­trum, dem Jeru­sa­le­mer Tem­pel, vom Fein­de ver­wü­stet, und das Volk saß trau­ernd in Baby­lon exi­liert. Die Geschich­te des Elends, des Lebens in der Frem­de, begann so für das Volk

In Zeiten von Coronavirus: kuriose Gebetsaktion vom Gebetshaus Augsburg.
Nachrichten

Coronavirus und Gebets-Aktion mit Schräglage

(Berlin/München) Was alles schief­läuft in Coro­­na­­vi­­rus-Zei­­ten, sind nicht nur jene – neben not­wen­di­gen – Regie­rungs­maß­nah­men, die will­kür­lich und unaus­ge­go­ren wir­ken. Es geht auch um zwei­fel­haf­te Zähl­wei­sen bei den Coro­­na­­vi­­rus-Toten, die aller Vor­aus­sicht nach min­de­stens um 40 Pro­zent (in der Bun­des­re­pu­blik Deutsch­land), wenn nicht noch deut­li­cher (in Ita­li­en) zu redu­zie­ren sind.

„Grand Hotel Scalfari“ ist nur eines von zwei Büchern, die innerhalb weniger Tage von und über Eugenio Scalfari, den atheitischen und freimaurerischen Freund von Papst Franziskus erschienen sind.
Hintergrund

„Der eine Gott und die moderne Gesellschaft“

(Rom) Euge­nio Scal­fa­ri, der athe­isti­sche Freund von Papst Fran­zis­kus leg­te ein neu­es Buch vor, das ver­deut­licht, wor­um es ihm – mit Hil­fe von Fran­zis­kus – geht. Das Buch „Il Dio uni­co e la socie­tà moder­na“ (Der eine Gott und die moder­ne Gesell­schaft, Ein­audi, 2019) ent­hält alle Aus­sa­gen des regie­ren­den Pap­stes, die in der Ver­gan­gen­heit in

Halbmond über dem Petersdom läßt den Pressechef des italienischen Staatspräsidenten ins Schwärmen kommen.
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Der Halbmond auf dem Petersdom – „Das wird Franziskus nicht mißfallen“

(Rom) In einem roman­ti­schen Idyll ver­stieg sich der Cor­rie­re del­la Sera, die bedeu­tend­ste Tages­zei­tung Ita­li­ens. Unter dem Stich­wort: „Der Him­mel über der Haupt­stadt“ war gestern zu lesen: „Rom: Der Mond über Sankt Peter ‚ver­wan­delt‘ die Basi­li­ka in eine Moschee. Magie des Tibers, Kreu­zungs­punkt des inter­re­li­giö­sen Dia­logs.“

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Der Vatikan wäscht auch die Pharisäer rein

(Rom) Papst Fran­zis­kus betreibt seit sei­ner Wahl eine Art von „Rei­ni­gung“ und Image­pfle­ge. Man könn­te auch von einer Reha­bi­li­tie­rungs­wel­le spre­chen. Wes­sen Image poliert das argen­ti­ni­sche Kir­chen­ober­haupt auf? Wes­sen Bild wäscht er rein? Die Liste hat bereits eine beacht­li­che Län­ge erreicht und wur­de nun um einen neu­en Punkt erwei­tert.

House of One, der freimaurerische Tempel der Zukunft der „einen Weltreligion“.
Hintergrund

Das „Haus des Einen“ – In Berlin entsteht der Freimaurertempel der Zukunft

(Ber­lin) Wäh­rend der Bevöl­ke­rungs­um­bau rasant an Tem­po gewon­nen hat, schrei­tet auch die Schaf­fung des ideo­lo­gi­schen Unter­baus in regen Sprün­gen vor­an. Der rot-rot-grü­­ne Senat der Stadt Ber­lin faß­te den Beschluß, das Bau­grund­stück für das Hou­se of One für nur einen Euro Erb­bau­zins zur Ver­fü­gung zu stel­len. Die sym­bo­li­sche Erb­pacht unter­streicht die staat­li­che För­de­rung für das „Haus

Islam und Christentum. Heinz-Lothar Barth zeigt die Unterschiede auf.
Buchbesprechungen

Christus und Mohammed – Was man über den Islam wissen sollte (1)

Von Wolf­ram Schrems* Der Bon­ner Alt­phi­lo­lo­ge Heinz-Lothar Barth, Ver­fas­ser zahl­rei­cher wis­sen­schaft­li­cher und popu­lär­wis­sen­schaft­li­cher Abhand­lun­gen, von denen eini­ge schon auf die­ser Sei­te vor­ge­stellt wur­den (Her­me­neu­tik der Kon­ti­nui­tät oder des Bruchs?, Die Mes­se der Kir­che, Johan­nes Paul II. – ein kri­ti­scher Rück­blick auf sein Pon­ti­fi­kat, Ist die tra­di­tio­nel­le latei­ni­sche Mes­se anti­se­mi­tisch?), brach­te vor kur­zem zwei Bän­de unter