"Schmerz und Schande" empfindet Papst Franziskus, nachdem er den Scicluna-Bericht zum Fall Barros gelesen hatte. Eine Entscheidung in der Sache steht weiterhin aus.
Hintergrund

„Schmerz und Schande“, aber keine Entscheidung

„’Schmerz und Schande‘ empfand der Papst, als er die Zeugnisse über schweren sexuellen Mißbrauch und Mißbrauch des Gewissens und der Macht in Chile hörte.“ Mit diesen Worten zitierte die gestern veröffentlichte Presseerklärung der Chilenischen Bischofskonferenz das Schreiben von Papst Franziskus an die chilenischen Bischöfe. Es trägt das Datum vom 8. April und wurde ebenfalls gestern

Papst Franziskus auf dem Weg nach Santa Marta. Von einem Santa-Marta-Syndrom spricht der Kolumnist Massimo Franco (Corriere della Sera). Ist der Papst ein Opfer seines eigenen Mißtrauens?
Hintergrund

Das Santa-Marta-Syndrom

(Rom) Die abrupte Wende von Papst Franziskus im Fall Barros wirft Fragen auf. Nicole Winfield, Vatikanistin der Presseagentur Associated Press (AP) schrieb am 1. Februar: „Chile-Fiasko: Ist der Papst gut informiert?“