5. Dezember 2025Kommentare deaktiviert für Der heilige Franz Xaver und die Strafe für die Insel Tolo
Von Roberto de Mattei* Unter den vielen wundersamen Begebenheiten im Leben des heiligen Franz Xaver gibt es eine, die uns an die Liebe der Heiligen zur göttlichen Gerechtigkeit erinnert: die Strafe, die er vom Himmel über die Insel Tolo herbeirief, die vom Glauben abgefallen war.
Am Samstag nahm Papst Franziskus in der römischen Jesuitenkirche „Il Gesù“ an einer Messe teil anläßlich der Heiligsprechung „der Heiligen Isidor von Madrid, Ignatius von Loyola, Franz Xaver, Teresa von Jesus und Philipp Neri“, so die offizielle Bekanntgabe des Heiligen Stuhls, vor 400 Jahren. Auf der Internetseite des Heiligen Stuhls wurden wie gewohnt mehrere Bilder …
17. März 2021Kommentare deaktiviert für Der Jesuit auf dem Papstthron – Epilog (3. Teil/Schluß)
Von Wolfram Schrems* Dieser Beitrag schließt unmittelbar an den 2. Teil vom 12. März, der sich mit dem Paragraphen 22 des Exerzitienbuches beschäftigte, an. Exerzitienbuch § 365: „das Weiße als schwarz sehen, wenn es die Kirche so definiert“ Im letzten Teil des Ignatianischen Exerzitienbuches, den Regeln zum Fühlen mit der Kirche, findet sich folgende Regel:
12. März 2021Kommentare deaktiviert für Der Jesuit auf dem Papstthron – Epilog (2. Teil)
Von Wolfram Schrems*Dieser Teil schließt unmittelbar an den 1. Teil vom 03.03.21 an. Wie angekündigt, wird hier ein Paragraph im Ignatianischen Exerzitienbuch vorgestellt, der aus dem Gesamtzusammenhang gerissen zu Fehlentwicklungen führen kann. Damit gehen wir ins Detail: Exerzitienbuch Nr. 22: die Aussagen des Nächsten „retten“ Zunächst der volle Text des Paragraphen 22:
Im Zuge der im Frühjahr 2015 veröffentlichten Serie Der Jesuit auf dem Papstthron – von zwei Katastrophen in einer Person war ein Epilog geplant und wurde auch angekündigt. Ein oder zwei Leser äußerten darüber hinaus einen diesbezüglichen Wunsch. Dieser Epilog sollte die Frage behandeln, ob der seit 1965 in aller Öffentlichkeit vor sich gehende religiöse …
Von Caminante Wanderer* Sowohl im Osten als auch im Westen entwickelten die Christen – nach der Zeit der Verfolgungen und sobald sich der Glaube zu festigen begann – eine Spiritualität, die zutiefst in der Liturgie verwurzelt war. Es war durch die Liturgie und in der Liturgie, daßsich das Herz des Menschen wandelte und dem Herzen …
Von Endre A. Bárdossy* Als Papst Franziskus am 16. Januar d. J. in Chile bei einem privaten Familientreffen seine Jesuitenbrüder traf, forderte er dringend eine „Moral der Unterscheidung“. Er nannte sie „unsere [d. h. jesuiteneigene] Familiengnade“, eine Gnade, derer heute die Kirche auf besonders dringende Weise im Bereich der Moral bedürfe. Er hob in der …
Eine Gegenüberstellung – auch in Bezug auf ihre Stellung zu Juden. Von Hubert Hecker Martin Luther wurde acht Jahre vor Ignatius von Loyola geboren. Beide rangen zu Beginn ihrer 30er Lebensjahre um eine Erneuerung des persönlichen und kirchlichen Glaubenslebens. Für Luther scheint das sogenannte Turmerlebnis von 1515 die entscheidende Wendeerfahrung seiner religiösen Denkwelt und Gottesbeziehung gewesen …
Von Roberto de Mattei* Zu den verheerendsten Folgen des Pontifikats von Papst Franziskus gehören zwei, die eng miteinander verbunden sind: die erste ist die Entstellung der typisch christlichen Tugend des Gehorsams; die zweite ist der Mißkredit, in den die Gesellschaft Jesu [Jesuitenorden] und ihr Gründer, der heilige Ignatius von Loyola, gebracht werden.
(Wien) Wiens Jesuiten möchten mit „Ökumenischen Exerzitien im Alltag mit Luther und Ignatius als Glaubenszeugen“ schaffen, was noch keinem gelungen ist: die Quadratur des Kreises.
Katholisches – Unabhängiges Magazin für Kirche und Kultur