Weihbischof Athanasius Schneider und Erzbischof Carlo Maria Viganò haben Forderungen formuliert, die in der Kirche Unterstützung und Ablehnung provozieren, aber niemand, dem die Kirche ein wirkliches Anliegen ist, gleichgültig lassen können.
Liturgie & Tradition

„Offene und ehrliche“ Diskussion über das Zweite Vatikanische Konzil gefordert

(Rom) Erz­bi­schof Car­lo Maria Viganò und Weih­bi­schof Atha­na­si­us Schnei­der, zwei der pro­fi­lier­te­sten Ver­tre­ter der katho­li­schen Kir­che, haben im Juni mit einer Rei­he von Stel­lung­nah­men den Stein in den Teich gewor­fen und eine Revi­si­on des Zwei­ten Vati­ka­ni­schen Kon­zils gefor­dert. Unter­stüt­zung erhal­ten sie von einer inter­na­tio­na­len Grup­pe von Pro­fes­so­ren, Prie­stern und Intel­lek­tu­el­len.

Benedikt XVI. gab in seiner Weihnachtsansprache 2005 bekannt, einer anderen Lesart des Zweiten Vatikanischen Konzils den Vorzug zu geben.
Hintergrund

Als Benedikt XVI. 2005 die Hermeneutik der Kontinuität verkündete

Da jüngst eine Dis­kus­si­on um den Ver­such von Papst Bene­dikt XVI. ent­stan­den ist, mit einer Her­me­neu­tik der Kon­ti­nui­tät dem Zwei­ten Vati­ka­ni­schen Kon­zil eine neue Les­art zu geben und die in der Nach­kon­zils­zeit domi­nan­te Inter­pre­ta­ti­on durch die pro­gres­si­ve Her­me­neu­tik des Bruchs zu über­win­den, deren Wäch­ter die „Schu­le von Bolo­gna“ ist, ver­öf­fent­li­chen wir erneut die Rede von

Finanzierung und Finanzgebaren der "Schule von Bologna" in der Kritik
Hintergrund

„Wunder des Pauperismus“ — Finanzierung und Finanzgebaren der progressiven „Schule von Bologna“ in der Kritik

(Rom) Die pro­gres­si­ve „Schu­le von Bolo­gna“ und ihr Ein­fluß auf das Zwei­te Vati­ka­ni­sche Kon­zil und des­sen Deu­tung ist nicht zu unter­schät­zen. In die Kri­tik gera­ten ist nun die Finan­zie­rung des Insti­tuts aus staat­li­chen Mit­teln, aber auch — wenn auch in ver­gleichs­wei­se beschei­de­ne­rer Form — aus kirch­li­chen Mit­teln.

Was denkt Papst Franziskus über das Zweite Vatikanische Konzil?
Hintergrund

Wie sieht Papst Franziskus das Zweite Vatikanische Konzil? – Kardinal Sarah ins Gefängnis?

(Rom) Wie hält es Papst Fran­zis­kus mit dem Zwei­ten Vati­ka­ni­schen Kon­zil? Das war jüngst The­ma bei Il Sis­mo­gra­fo (Der Seis­mo­graph), einem inof­fi­zi­el­len Pres­se­spie­gel des vati­ka­ni­schen Staats­se­kre­ta­ri­ats im Inter­net. Der „Seis­mo­graph“ pro­vo­zie­re „klei­ne Erd­be­ben“ schrieb der Vati­ka­nist San­dro Magi­ster. Das jüng­ste „Erd­be­ben“ betrifft „nichts gerin­ge­res als die Her­me­neu­tik, mit der Papst Fran­zis­kus das Zwei­te Vati­ka­ni­sche Kon­zil

Hermeneutik des Bruchs von Karl-Heinz Barth
Forum

[Update] Noch einmal Rücktritt von Papst Benedikt XVI. – Von der Zweideutigkeit eines Pontifikates

von Wolf­ram Schrems* Ein bemer­kens­wer­tes Buch als Deu­tungs­hil­fe rezen­ter Ereig­nis­se. Ein bemer­kens­wer­tes Buch als Deu­tungs­hil­fe rezen­ter Ereig­nis­se bezüg­lich des auf­se­hen­er­re­gen­den Rück­tritts von Papst Bene­dikt XVI. ist das Buch des Bon­ner Uni­ver­si­täts­do­zen­ten für klas­si­sche Phi­lo­lo­gie und apo­lo­ge­tisch täti­gen Schrift­stel­lers Dr. Heinz-Lothar Barth (Jg. 1953) aus­sa­ge­kräf­tig. Denn es war noch vor des­sen Rück­tritt erschie­nen und kann als