Die „neue Heimsuchung“: Maria besucht nicht Elisabeth, sondern die Pachamama.
Hintergrund

Der Pachamama-Boom

Die südamerikanische Naturgottheit Pachamama erlebt derzeit einen regelrechten Boom. Träger der heidnischen Renaissance, mehr als ein halbes Jahrtausend nach der Entdeckung Amerikas durch Christoph Kolumbus, ist seltsamerweise die katholische Kirche. Der Anstoß dazu kommt aus dem Vatikan, und das von höchster Stelle. Was derzeit geschieht, mag für Religionssoziologen faszinierend sein, für die Gläubigen aber ist

Weihnachtskonzert aus dem Vatikan mit Pachamama-Katechese
Nachrichten

Pachamama-Katechese statt Weihnachtsbotschaft

(Rom) Gläubiges Staunen und Ergriffenheit kennzeichnen für den gläubigen Menschen das jährliche Weihnachtsfest. Doch nicht einmal das wird ihnen von der derzeitigen Kirchenführung vergönnt. Am Heiligen Abend, zur Vigil des Hochfestes der Geburt Jesu Christi, fand im Vatikan ein Weihnachtskonzert statt – samt einer „Katechese“ über die Pachamama.

Eine der Eismumien: Ein Kind, das von den Inkas den Göttern als Menschenopfer gebracht wurde.
Hintergrund

Die Kinderopfer der Inkas

(Lima) Ohne direkten Zusammenhang mit der Amazonassynode wurde Ende September über die Arbeit von Archäologen in Peru berichtet. Eine Forschungstätigkeit, die angesichts der jüngst so penetranten Präsenz von Pachamama-Darstellungen eine besondere Relevanz erhält.

Gegen das Eindringen heidnischer Kulte in die Kirche regt sich vielfältiger Widerstand durch Protest und Sühnegebet. Ein solches formulierte auch Weihbischof Athanasius Schneider.
Liturgie & Tradition

Sühnegebet von Bischof Athanasius Schneider wegen der Götzendienerei bei der Amazonasynode

Gegen das Eindringen heidnischen Denkens und paganer Kulte in die Kirche regt sich zunehmend Widerstand. Eine Reihe von Initiativen wurden bereits ergriffen, darunter vor allem das Sühnegebet für die Formen der Götzendienerei, die durch die modernen Kommunikationsmittel weltweit beobachtet werden konnten. Bischof Athanasius Schneider kündigte gegenüber Gloria.tv an, eine „weltweite Kette von Sühneaktionen“ ins Leben

Pachamamakult in den Vatikanischen Gärten mit Papst Franziskus, 4. Oktober 2019
Forum

Die Amazonassynode hat die Stimme der Katholiken des Amazonas mißachtet

Am 4. Oktober, am Vorabend der Eröffnung der Sonderversammlung der Bischofssynode für das gesamte Amazonasgebiet, übergaben Vertreter des brasilianischen Instituts Plinio Corrêa de Oliveira (IPCO) dem Synodensekretariat eine „Bitte an die Synodenväter: für einen christlichen und prosperierenden Amazonas (und nicht eine immense ‚grüne Favela‘, die in Stammesghettos unterteilt ist)„.

Pachamama-Darstellungen wurden im Zuge einer Sühneandacht verbrannt.
Nachrichten

Widerstand gegen das Pachamama-Gräuel

(Rom) Der Pachamama-Skandal, den Papst Franziskus im Rahmen der Amazonassynode nicht nur duldete, sondern aktiv unterstützte, zieht immer weitere Kreise – obwohl von den weltlichen Medien weitgehend totgeschwiegen. Drei aktuelle Beispiele: der mutige Katholik, der die Götzenfiguren in den Tiber entsorgte, gab sich zu erkennen; Kardinal Gerhard Müller wies die Rechtfertigungversuche für das Zeigen der

Mit der Amazonassynode hielt das Heidentum und die Götzendienerei Einzug im Vatikan. Dem muß, so P. Lanzetta, der Glaubensabfall vorausgegangen sein.
Forum

Götzendienst kommt nach dem Abfall vom Glauben

Von P. Serafino M. Lanzetta* Wie kann es geschehen, daß ohne schlechtes Gewissen, ja mit kühnem Jubel der Götzendienst in den Tempel Gottes eindringt? Statuetten, die schließlich offiziell als Pachamama-Götzen identifiziert wurden, standen nicht nur im Mittelpunkt eines lauten Medienrummels, weil sie zu Recht in den Tiber geworfen wurden, sondern weil sie das Symbol und