Jérôme Rousse-Lacordaire, Dominikanerpater, Theologe, Historiker – und Verfechter einer Vereinbarkeit von Christentum und Esoterik.
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Die Zweideutigkeit der „christlichen“ Esoterik IV

Von P. Pao­lo M. Sia­no* Der Domi­ni­ka­ner, Theo­lo­ge und Histo­ri­ker Pater Jérô­me Rou­s­­se-Lacor­d­ai­­re (geb. 1962), ehe­ma­li­ger Pro­fes­sor am Insti­tut Catho­li­que de Paris und ehe­ma­li­ger Direk­tor der Biblio­t­hè­que du Saul­choir in Paris, behaup­tet (was ich nicht tei­le) in sei­nem Buch Eso­té­ris­me et chri­stia­nis­me. Histoire et enjeux théo­lo­gi­ques d’u­ne expa­tria­ti­on (Eso­te­rik und Chri­sten­tum. Geschich­te und theo­lo­gi­sche Fra­gen

Der Priester André Gircourt alias Henri Stéphane scheiterte mit seinem Versuch, eine „christliche“ Esoterik zu entwickeln.
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Die Zweideutigkeit der „christlichen“ Esoterik III

Von P. Pao­lo M. Sia­no* Der Prie­ster André Gir­court (1907–1985), den Lieb­ha­bern der Eso­te­rik bes­ser bekannt als Abbé Hen­ri Sté­pha­ne, ist Autor von Schrif­ten, die in zwei Bän­den ver­öf­fent­licht wur­den (1. Band: 1979; 2. Band: 1983) in den Édi­ti­ons Der­vy in Paris, einem auf frei­mau­re­ri­sche und eso­te­ri­sche Lite­ra­tur spe­zia­li­sier­ten Ver­lag. Im Jahr 2006 sam­mel­ten die

Esoterik 2
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Die Zweideutigkeit der „christlichen“ Esoterik II

Von P. Pao­lo M. Sia­no* Eini­ge katho­li­sche Krei­se betrach­ten den Fran­zo­sen Lou­is Char­­bon­­ne­au-Las­­say (1871–1946) als Vor­bild der „christ­li­chen Eso­te­rik, ins­be­son­de­re der katho­li­schen“ (vgl. Chri­stia­ni­tà, März–April 2000, S. 17–20), einen ehe­ma­li­gen Ordens­mann der Frè­res de Saint-Gabri­el [1], Archäo­lo­ge, seit 1903 Mit­glied der römi­schen Anwalts­kam­mer von Sankt Peter, Kup­fer­ste­cher, Sym­bol­for­scher sowie Gelehr­ten der christ­li­chen und her­me­ti­schen Heral­dik.

Christliche Esoterik: Gibt es sie überhaupt?
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Die Zweideutigkeit der „christlichen“ Esoterik

Von P. Pao­lo M. Sia­no* Vor unge­fähr 20 Jah­ren beschäf­tig­te ich mich mit dem Kon­zept der „christ­li­chen Eso­te­rik, ins­be­son­de­re der katho­li­schen“ (vgl. Chri­stia­ni­tà , März–April 2000, S. 17–20), das mich von Anfang sehr irri­tier­te. Dann, vor eini­gen Jah­ren, erfuhr ich von einer katho­li­schen Grup­pe, die sich des kirch­li­chen Schut­zes auf bischöf­li­cher Ebe­ne (und noch höher)

Auch in den Alten Pflichten der Freimaurerei vor 1717 finden sich Elemente der Esoterik und der Gnosis.
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Spuren von Esoterik und Gnosis in der Freimaurerei vor 1717

Von P. Pao­lo M. Sia­no* 1717 wur­de in Lon­don die moder­ne Frei­mau­re­rei ins Leben geru­fen, die 1723 mit den Kon­sti­tu­tio­nen von James Ander­son den Deis­mus annahm, also eine natür­li­che Reli­gio­si­tät, in der die Glau­bens­dog­men zu sub­jek­ti­ven Mei­nun­gen wer­den. Nor­ma­ler­wei­se behaup­ten die Apo­lo­ge­ten der Frei­mau­re­rei (Frei­mau­rer und Nicht-Frei­­mau­­rer), aber auch anti-frei­­mau­­re­­ri­­sche Gelehr­te, daß die Frei­mau­re­rei vor

Das Internationale Freimaurerlexikon von Lennhoff und Posner: links die Erstausgabe 1932, rechts der jüngste Nachdruck der Neusausgabe von 2000, die Dieter Binder besorgte.1
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Das Freimaurer-Lexikon von Eugen Lennhoff 33. und Oskar Posner und der Dialog zwischen Kirche und Freimaurerei 1974–1980

Von P. Pao­lo M. Sia­no* Von 1974 bis 1980 fand ein offi­zi­el­ler Dia­log zwi­schen Ver­tre­tern der Ver­ei­nig­ten Groß­lo­gen von Deutsch­land (VGLvD) und einer Kom­mis­si­on der Deut­schen Bischofs­kon­fe­renz statt. In sei­nem Arti­kel „Die Frei­mau­re­rei und die Deut­sche Bischofs­kon­fe­renz“ (in Stim­men der Zeit, Nr. 6/1981, S. 409–422) berich­tet Bischof Joseph Stimpf­le (1916–1996), Bischof von Augs­burg (1963–1992), Rit­ter

Die „neue Heimsuchung“: Maria besucht nicht Elisabeth, sondern die Pachamama.
Hintergrund

Der Pachamama-Boom

Die süd­ame­ri­ka­ni­sche Natur­gott­heit Pach­a­ma­ma erlebt der­zeit einen regel­rech­ten Boom. Trä­ger der heid­ni­schen Renais­sance, mehr als ein hal­bes Jahr­tau­send nach der Ent­deckung Ame­ri­kas durch Chri­stoph Kolum­bus, ist selt­sa­mer­wei­se die katho­li­sche Kir­che. Der Anstoß dazu kommt aus dem Vati­kan, und das von höch­ster Stel­le. Was der­zeit geschieht, mag für Reli­gi­ons­so­zio­lo­gen fas­zi­nie­rend sein, für die Gläu­bi­gen aber ist

Freimaurerei : Ich habe Luzifer gedient - ohne es zu wissen.
Christenverfolgung

„Ich habe Luzifer gedient — ohne es zu wissen“

(Paris) Ein neu­es Buch über die Frei­mau­re­rei sorgt in Frank­reich für eini­ge Unru­he. „Je ser­vais Luci­fer sans le savoir“ (Ich dien­te Luzi­fer, ohne es zu wis­sen) wur­de von Ser­ge Abad-Gal­l­ar­­do vor­ge­legt, der selbst 24 Jah­re lang Mit­glied einer Frei­mau­rer­lo­ge und Mei­ster war.

300 Jahre Großloge von England: Wenn die Freimaurer nichts mit Luzifer und Magie zu schaffen haben, warum werden der Öffentlichkeit die Unterlagen vorenthalten?
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Die Loge Quatuor Coronati, der Großmeister und ein Bettelbruder

Von Pater Pao­lo Maria Sia­no FFI* Im Okto­ber 2016 habe ich auf die Kri­tik des Groß­mei­sters der Regu­lä­ren Groß­lo­ge von Ita­li­en (GLRI), Fabio Ven­zi, geant­wor­tet, die die­ser in sei­nem Vor­trag „Freie Mau­re­rei und Katho­li­sche Kir­che“ an mich gerich­tet hat­te. Der Vor­trag ist auf der Inter­net­sei­te der Groß­lo­ge (GLRI) zugäng­lich und wur­de auch in De Homi­nis

Die Freimaurer sucht unter anderem geheimes Wissen über die Welt und was sie zusammenhält, aber ohne das Christentum. Ausschnitt aus er Bible moraliseé, die Erschaffung der Welt (um 1220).
Hintergrund

Antikatholizismus bleibt — trotz seltsamen Appells von Syrakus

Am 12. Novem­ber fand in Syra­kus eine Tagung mit dem Titel „Kir­che und Frei­mau­re­rei – so nahe, so fern?“ statt. Orga­ni­siert wur­de sie vom Groß­ori­ent von Ita­li­en. Red­ner waren der Theo­lo­ge Msgr. Mau­ri­zio Aliot­ta (Erz­bis­tum Syra­kus), Msgr. Anto­nio Sta­gli­anò (Bischof von Noto) sowie Ser­gio Ros­so und San­ti Fede­le, bei­de Ehren­groß­mei­ster des Groß­ori­ents.