Verschiedene Symbole, die von der Radikalen Partei seit 1955 verwendet wurden.
Nachrichten

Antiklerikale Partei hält Kongreß in einer Kirche ab – mit Zustimmung der Diözese

(Rom) Matteo Mat­zuz­zi, Vati­ka­nist der Tages­zei­tung Il Foglio schrieb gestern, daß „die kon­ser­va­ti­ven Ame­ri­ka­ner kein Geheim­nis dar­aus machen, daß sie die der­zei­ti­ge Kir­chen­lei­tung im Vati­kan nicht mehr ertra­gen kön­nen“. Auch in Ita­li­en beginnt die katho­li­sche See­le zu kochen. „Zuviel ist zuviel!“ lau­tet der Auf­schrei. Anlaß ist die „unfaß­ba­re und skan­da­lö­se“ Tat­sa­che, daß die Radi­ka­le Par­tei

Soros-Lob für Papst Franziskus: Wie weit gehen sie einen gemeinsamen Weg, wie weit herrscht Deckungsgleichheit der Ideen?
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George Soros lobt Papst Franziskus

(Rom) Der lin­ke Olig­arch Geor­ge Soros fand loben­de Wor­te für Papst Fran­zis­kus. Der Mul­ti­mil­li­ar­där, der über ein gigan­ti­sches, inter­na­tio­na­les Netz­werk zur Beein­flus­sung von Poli­tik und öffent­li­cher Mei­nung ver­fügt, zeig­te auf Twit­ter sei­ne Zufrie­den­heit mit dem regie­ren­den Papst. In der Ver­gan­gen­heit gab es bereits direk­te Ver­bin­dun­gen. Vor allem gilt die Ver­bun­den­heit aber eine erstaun­lich ähn­li­chen Agen­da.

Nach fünf Jahren Papst Franziskus zieht Antonio Socci eine negative Bilanz. Papst Bergoglio „demütigt die Christen“, erzeugt Verwirrung und Orientierungslosigkeit und ersetze die Botschaft Christi durch die Obama-Agenda.
Forum

„Wahrscheinlich das katastrophalste Pontifikat der Kirchengeschichte“

Nie­der­gang der reli­giö­sen Pra­xis, Ermu­ti­gung der Mas­sen­ein­wan­de­rung, Kapi­tu­la­ti­on in Ethik-Fra­­gen, Ver­brü­de­rung mit dem Islam: „Die Früch­te des Ber­go­glio­nis­mus sind sehr schlecht.“ Eine Bilanz von Anto­nio Soc­ci* Um die­se fünf Jah­re des argen­ti­ni­schen Pap­stes bewer­ten zu kön­nen, ist ein Maß­stab anzu­le­gen, den Jesus selbst auf­stell­te:

Warum wird der Papst von den Medien nicht gehört, wenn er für das Lebensrecht und die Familie spricht? Vielleicht, weil er es selbst so will. Franziskus im Bild mit der Abtreibungs- und Euthanasielobbyistin Emma Bonino. Mit ihr gibt es Pressephotos. Franziskus nannte sie eine "ganz Große".
Genderideologie

Franziskus spricht über das Leben und die Familie, und niemand hört zu

(Rom) Wenn Papst Fran­zis­kus über das Leben und die Fami­lie spricht, ob über das Lebens­recht der unge­bo­re­nen Kin­der oder das Lebens­en­de, ob über die Schön­heit des Ehe­bun­des zwi­schen einem Mann und einer Frau oder der Not­wen­dig­keit, daß Kin­der einen Vater und eine Mut­ter brau­chen, „hört ihm nie­mand zu, und das hat sei­nen Grund“, so der

Emma Bonino in einer Kirche
Hintergrund

Masseneinwanderung „alternativlos“: Abtreiberin Emma Bonino „predigt“ in einer Kirche — Wieviel Verwirrung verträgt die Kirche?

(Rom) Wie weit kann, wie weit darf die Anpas­sung an den Zeit­geist gehen? Oder: Wie ver­wirrt sind heu­ti­ge Kir­chen­ver­tre­ter? Die­se Fra­gen stel­len sich Ita­li­ens Katho­li­ken, seit eine der radi­kal­sten Abtrei­­bungs- und Eutha­na­sie­be­für­wor­te­rin­nen in einer katho­li­schen Kir­che „pre­di­gen“ durf­te. Emma Boni­no erlang­te als ita­lie­ni­sche Außen­mi­ni­ste­rin (2013/2014) und EU-Kom­­mi­s­­sa­­rin (1995–1999) inter­na­tio­na­le Bekannt­heit. Und sie hat ein­fluß­rei­che Freun­de,

Das öffentliche Krankenhaus San Camillo in Rom.
Hintergrund

Abtreibungsärzte bevorzugt — Die Abtreibungsmentalität hinter einem Beschluß der Region Latium

(Rom) Selbst­be­stim­mung vor Ver­wei­ge­rung aus Gewis­sens­grün­den? In die­sem Sinn faß­te jeden­falls die Links­re­gie­rung der Regi­on Lati­um (Ita­li­en) den Beschluß, am öffent­li­chen Kran­ken­haus San Camil­lo in Rom nur mehr Gynä­ko­lo­gen zu beschäf­ti­gen, die nicht aus Gewis­sens­grün­den die Mit­wir­kung an Abtrei­bun­gen ver­wei­gern.

Heinrich VIII. von England
Forum

Papst Franziskus erklärt „Amoris Laetitia“ — in einem seltsamen Telefonanruf

(Rom/London) Ein fik­ti­ves Tele­fon­ge­spräch zwi­schen Papst Fran­zis­kus und König Hein­rich VIII. von Eng­land. Die Sache mag respekt­los schei­nen, ist in Wirk­lich­keit aber schreck­lich ernst. Der seli­ge Iaco­po­ne von Todi und Dan­te Ali­ghie­ri erlaub­ten sich gegen­über Papst Boni­fa­ti­us VIII., die hei­li­ge Katha­ri­na von Sie­na gegen­über Papst Gre­gor XI. und Eras­mus von Rot­ter­dam gegen­über Papst Juli­us II.

Antonio Soccis neues Buch: "Die letzte Prophezeiung"
Buchbesprechungen

„Die letzte Prophezeiung“ — Antonio Socci erkennt Papst an, hält aber an Papst-Kritik fest

(Rom) Anto­nio Soc­ci, Rek­tor der Jour­na­li­sten­schu­le der öffen­t­­lich-rech­t­­li­chen Rund­funk­an­stalt RAI an der Uni­ver­si­tät Perugia, gehört zu jenen Jour­na­li­sten und Publi­zi­sten, die, auch auf die Gefahr hin per­sön­li­che Nach­tei­le zu erlei­den, dem Pon­ti­fi­kat von Papst Fran­zis­kus kri­tisch gegen­über­ste­hen. Trotz aller Beteue­run­gen glau­ben Beob­ach­ter wie Anto­nio Soc­ci nicht dar­an, daß „kein Blatt“ zwi­schen Bene­dikt XVI. und Fran­zis­kus