Archäologen entdeckten die Holzkirche, die zur ersten Grabstätte des heiligen Olav wurde. In ihr wurde er 1031 heiliggesprochen.
Hintergrund

Archäologen entdecken Stabkirche König Olavs II. in Trondheim — Erste Grabstätte und Ort seiner Heiligsprechung

(Oslo) Nor­we­gi­sche Archäo­lo­gen haben bei Aus­gra­bun­gen in Trond­heim die Fun­da­men­te einer Holz­kir­che und des Altars ent­deckt, in der König Olav II. Haralds­son (995‑1030) begra­ben und 1031 hei­lig­ge­spro­chen wur­de. Die Aus­gra­bungs­lei­te­rin Anna Peter­sen bezeich­ne­te die Ent­deckung als „ein­zig­ar­tig“ für die Geschich­te Nor­we­gens. Ein Groß­teil der natio­na­len Iden­ti­tät des skan­di­na­vi­schen König­rei­ches grün­det auf dem Hei­li­gen Olav.

Verteidigungsanlage in ehemaligen Königreich Makurien (Sudan)
Christenverfolgung

Christliche Festungen in Nubien — Langsames Erlöschen des Christentums

(Kar­thum) Im vier­ten nach­christ­li­chen Jahr­hun­dert ging das Reich von Kusch (Nubi­en) im Nor­den des heu­ti­gen Sudan unter. Die genau­en Grün­de dafür lie­gen noch im Dun­keln. Das Land zer­fiel in eine Rei­he von Klein­kö­nig­tü­mern, dar­un­ter Maku­ri­en, Noba­di­en und Alwa. 568 war die Chri­stia­ni­sie­rung Nubi­ens bereits abge­schlos­sen, die von Byzanz und vor allem vom kop­ti­schen Ägyp­ten aus

Heiliger Vinzenz von Lérins, Kirchenvater
Buchbesprechungen

Vinzenz von Lérins, Mahnschrift – Eine spätantike Schrift höchst aktuell

von Wolf­ram Schrems* Seit eini­gen Jahr­zehn­ten betrach­tet man eine pro­fun­de Ver­wir­rung im Den­ken. Sie hängt mit der aus dem Dar­wi­nis­mus stam­men­den Vor­stel­lung von der „Trans­for­ma­ti­on“ zusam­men. Es han­delt sich um ein mitt­ler­wei­le typi­sches New-Age-Ideo­­lo­­gem, wonach sich eine Sache in eine ande­re „ent­wickeln“ kön­ne. Aus­ge­hend vom Dar­wi­nis­mus, nach dem man mein­te, „aus“ den Amphi­bi­en wür­den sich

Der spanische Jesuit Pedro Páez entdeckte die Quellen des Nils 200 Jahre vor den Engländern.
Nachrichten

Die Quellen des Nils wurden von einem Jesuiten 200 Jahre vor den Engländern entdeckt

(Addis Abe­ba) Richard Fran­cis Bur­ton und vor allem John Han­ning Spe­ke sind als Ent­decker der Quel­len des Nils in die Geschich­te ein­ge­gan­gen. 1858 hat­ten die bei­den Eng­län­der den Tan­gan­ji­ka­see ent­deckt, den Bur­ton für die Quel­le des Nils hielt. Sie trenn­ten sich und Spe­ke ent­deck­te dar­auf den Vik­to­ria­see. Über der Fra­ge nach dem Ursprung des Nils