Abtreibung
Lebensrecht

Sr. Pelloni: „Papst Franziskus sagte mir drei Worte“

(Bue­nos Aires) Mehr als 100.000 Men­schen demon­strier­ten ver­gan­ge­ne Woche in Bue­nos Aires gegen Abtrei­bung und für das Lebens­recht der unge­bo­re­nen Kin­der. Eine katho­li­sche Ordens­frau ent­hüll­te jedoch, daß Papst Fran­zis­kus eine „eige­ne“ Mei­nung zur Sache habe, die in offe­nem Wider­spruch zur Enzy­kli­ka Hum­a­nae vitae sei­nes Vor­gän­gers Paul VI. steht.
Papst Franziskus gestern beim Neujahrsempfang des Diplomatischen Korps. Ein Buch bringt Kritik von unerwarteter Seite: von einem linken Nicht-Katholiken.
Buchbesprechungen

Der Intellektuelle, der Bergoglio in Schach hält

(Bue­nos Aires) In Argen­ti­ni­en ist ein Buch erschie­nen, das sich von unge­wohn­ter Sei­te kri­tisch mit Papst Fran­zis­kus aus­ein­an­der­setzt. Es ist Kri­tik von nicht-katho­­li­­scher Sei­te und von links. Eine unge­wohn­te Kom­bi­na­ti­on für ein Pon­ti­fi­kat, das gera­de aus die­sem Umfeld auf beacht­li­chen Zuspruch stößt. Der Zuspruch gilt dabei aller­dings mehr der Per­son des der­zei­ti­gen Kir­chen­ober­haup­tes, weni­ger der
Papst Franziskus, der „verirrte Hirte“. Die neue Biographie von Philip Lawler
Hintergrund

Lost Shepherd – Der verirrte Hirte

(Rom) Ein neu­es Buch über Papst Fran­zis­kus kommt erst am 26. Febru­ar in den Buch­han­del, sorgt aber schon jetzt für rege Dis­kus­sio­nen und eini­ge Unru­he. Im Titel klingt bereits eine kri­ti­sche Hal­tung an: „Lost She­p­herd: How Pope Fran­cis is Mis­lea­ding His Flock”.
Victor Manuel Fernandez über Priesterzölibat und warum Papst Franziskus seine Heimat Argentinien nicht besucht.
Nachrichten

Papst-Vertrauter Victor Manuel Fernandez: „Neuer Organisationstypus in den Pfarreien ohne Zölibatsabschaffung“

(Bue­nos Aires) „Ohne not­wen­di­ger­wei­se den Zöli­bat zu abzu­schaf­fen, könn­te es einen ande­ren Typus von Orga­ni­sa­ti­ons­struk­tur in den Pfar­rei­en geben.“ Am ver­gan­ge­nen Sams­tag, dem 12. August, ver­öf­fent­lich­te im argen­ti­ni­schen Cor­do­ba La Voz del Inte­ri­or ein Inter­view mit Titu­lar­erz­bi­schof Vic­tor Manu­el Fer­nan­dez. Msgr. Fer­nan­dez ist Rek­tor der Päpst­li­chen Katho­li­schen Uni­ver­si­tät von Argen­ti­ni­en. Er ist der Ghost­wri­ter von
Marcelo Sanchez Sorondo, der "politische Arm" des Papstes. "Jahrzehntelang verhielt er sich an der Römischen Kurie unauffällig, bis zur Wahl von Papst Franziskus". Der Name Sanchez Sorondo ist wegen seines Großvaters und seines Vaters in Argentinien noch heute ein Begriff.
Hintergrund

Marcelo Sanchez Sorondo, der „politische Arm“ des Papstes

(Rom) Der argen­ti­ni­sche Bischof Mar­ce­lo Sanchez Sor­on­do, offi­zi­ell Groß­kanz­ler der Päpst­li­chen Aka­de­mien der Wis­sen­schaf­ten und der Sozi­al­wis­sen­schaf­ten, ist der „poli­ti­sche Arm“ von Papst Fran­zis­kus. Er zeich­net ver­ant­wort­lich für eine neue Zwei­deu­tig­keit und Anpas­sung in Sachen Lebens­recht, Kul­tur des Todes und Ste­ri­li­sa­ti­on als Lösung der Umwelt­pro­ble­me und des Kli­ma­wan­dels. Die Poli­tik wur­de dem poli­ti­schen Bera­ter des