Neue vatikanische Leitlinien für den "synodalen Prozeß" sehen die Einbindung auch anderer Religionen vor
Leo XIV.

Kirche im (kopflosen) Aufbruch?

Mit einem iro­ni­schen Anflug kri­ti­siert Aldo Maria Val­li die am 27. Juli vom Gene­ral­se­kre­ta­ri­at der Welt­syn­ode ver­öf­fent­lich­ten Leit­li­ni­en „Recoll­ec­ting. Accom­pany­ing the pre­pa­ra­ti­on of the local Church’s eva­lua­ti­on Assem­bly“. Die nach dem Zwei­ten Vati­ka­ni­schen Kon­zil ein­ge­rich­te­te Bischofs­syn­ode, die regel­mä­ßig alle drei Jah­re tag­te, aber auch außer­or­dent­lich ein­be­ru­fen wer­den konn­te, wur­de von Papst Fran­zis­kus schritt­wei­se seit 2018
Forum

Um dem, was übrig ist, den Stoß zu versetzen

Von Aldo Maria Val­li* Die Leser wis­sen es gut. Unmit­tel­bar nach der Wahl Leos XIV. woll­te ich mit aller Kraft an den neu­en Papst und an die Mög­lich­keit eines Kurs­wech­sels glau­ben, oder bes­ser noch: an eine Wen­de im Zei­chen der Tra­di­ti­on und des ech­ten Glau­bens, gegen den syn­­o­dal-öko­­lo­­gi­­stisch-regen­­bo­­gen­­bun­­ten Wahnsinn.
Don Camillo und die Kirche in Deutschland
Nachrichten

Don Camillo und die Kirche in Deutschland

Der fol­gen­de Dia­log im Stil der berühm­ten „Don Camil­lo und Peppone“-Geschichten stammt aus der Feder des ehe­ma­li­gen Chef­va­ti­ka­ni­sten der ita­lie­ni­schen Rund­funk­an­stalt RAI, Aldo Maria Val­li. Val­li greift in sei­nen sati­risch-iro­­ni­­schen „Gesprä­chen zwi­schen Don Camil­lo und Jesus“ zu die­sem lite­ra­ri­schen Stil­mit­tel, um die gegen­wär­ti­ge Situa­ti­on der Kir­che – im kon­kre­ten Fall beson­ders im deut­schen Sprach­raum, pas­send
Auflösung. Zeichnet sich das Ende unserer Zivilisation ab? Davon handelt das neue Buch von Martino Mora.
Buchbesprechungen

„So stirbt unsere Zivilisation – das wird die letzte Etappe sein“

Papst Leo XIV. ver­öf­fent­lich­te gestern sein Apo­sto­li­sches Schrei­ben Dil­e­xi te über die Armut. Dazu ver­öf­fent­li­chen wir eine im Ansatz ande­re Kri­tik, an dem, was das Kir­chen­ober­haupt in sei­nem Schrei­ben kri­ti­siert. Es han­delt sich um eine Kurz­be­spre­chung von Aldo Maria Val­li zum neu­en Buch „Dis­so­lu­zi­o­ne. Per­ché la nost­ra civil­tà sta moren­do“ („Auf­lö­sung. War­um unse­re Zivi­li­sa­ti­on stirbt“,
Das Modell ist nördlich der Alpen wohlbekannt: Wie Pfarreiverbände und Synodaler Weg die Rest-Kirche zersetzen, schildert ein Priester der Erzdiözese Genua.
Nachrichten

So erlebe ich als Priester die Selbstauflösung der Kirche

Ein Prie­ster des Erz­bis­tums Genua, die seit 2020 von dem berg­o­glia­ni­schen Mino­ri­ten Msgr. Mar­co Tas­ca gelei­tet wird, wand­te sich mit einem Brief an Aldo Maria Val­li, den ehe­ma­li­gen Lei­ter der Reli­gi­ons­ab­tei­lung der ita­lie­ni­schen Fern­seh­an­stalt RAI, der ihn auf sei­nem Blog Duc in alt­um ver­öf­fent­lich­te. Da die Schil­de­rung nicht nur die Diö­ze­se Genua betrifft, legen wir
Die UNO wurde in den 90er Jahren von den Neo-Malthusianern gekapert.
Hintergrund

Welche „Rechte“ fördert die UNO? Abtreibung und Gender-Ideologie

Die Ver­ein­ten Natio­nen, ursprüng­lich als über­ge­ord­ne­te Insti­tu­ti­on zum Schutz der Men­schen­rech­te geschaf­fen, sind zu einem Instru­ment gewor­den, das von men­schen­feind­li­chen Ideo­lo­gen zur Durch­set­zung ihrer eige­nen Agen­da miß­braucht wird. Anstatt uni­ver­sel­le Men­schen­rech­te zu wah­ren, hat die UNO in den letz­ten Jahr­zehn­ten zuneh­mend The­men wie Abtrei­bung und Gen­­der-Ideo­­lo­­gie in den Fokus gerückt – Berei­che, die weder in
Die Jugendwallfahrt der Tradition von Paris nach Chartres kann ein Modell sein
Forum

Wallfahrt Paris–Chartres: Ein Erfolg mit Signalwirkung

Von Aldo Maria Val­li* „Als The­ma für unse­re 43. Wall­fahrt im Jahr 2025 haben wir gewählt: ‚Damit Er herr­sche – wie im Him­mel, so auf Erden‘. Mit die­ser Ent­schei­dung wol­len wir das hun­dert­jäh­ri­ge Jubi­lä­um der Enzy­kli­ka Quas pri­mas von Pius XI. bege­hen – ein Lehr­schrei­ben, das unse­rem Pil­ger­weg zugrun­de liegt und heu­te nöti­ger ist denn je
Krönung von Papst Pius XI. im Jahr 1922
Hintergrund

Christus im Schatten des Papstes? – Zur Geschichte einer Verschiebung

Das berg­o­glia­ni­sche Pon­ti­fi­kat führ­te bei vie­len Katho­li­ken zu einer schmerz­li­chen Ent­frem­dung von Rom. Dar­in kann Posi­ti­ves lie­gen, näm­lich die Chan­ce zu einer dif­fe­ren­zier­te­ren und viel­leicht heil­sa­men Betrach­tung des Papst­tums. Wer­den die ver­gan­ge­nen zwölf Jah­re Anlaß und Anstoß sein, das Papst­tum von zwei­fel­haf­ten Über­hö­hun­gen zu befrei­en und es auf sein Wesen und sei­ne eigent­li­che Bedeu­tung für