Der linke Kampf gegen das Christentum

Eine europäische Bestandsaufnahme mit Fokus auf Deutschland und Österreich

Der Kampf gegen das Christentum. Die Nacht der Blasphemie
Der Kampf gegen das Christentum

Von Hei­ner Diet­rich*

Nach Anga­ben des inter­na­tio­na­len christ­li­chen Hilfs­werks Open Doors herrscht gegen­wär­tig „die größ­te Chri­sten­ver­fol­gung aller Zei­ten“.1 Mit mehr als 388 Mil­lio­nen Betrof­fe­nen, die auf­grund ihres Glau­bens star­ker Ver­fol­gung und Dis­kri­mi­nie­rung aus­ge­setzt sind, gilt das Chri­sten­tum als die am inten­siv­sten ver­folg­te Reli­gi­ons­ge­mein­schaft welt­weit; sta­ti­stisch betrifft dies etwa jeden sieb­ten Chri­sten.2 Wäh­rend glo­bal betrach­tet die­se Repres­sio­nen aktu­ell pri­mär von isla­mi­stisch gepräg­ten Akteu­ren aus­ge­hen, wei­sen auch kom­mu­ni­sti­sche Staa­ten wie Chi­na und Nord­ko­rea aus­ge­präg­te anti­christ­li­che Ten­den­zen – bis hin zu radi­ka­ler Ver­fol­gung – auf.3

Im tra­di­tio­nell christ­lich gepräg­ten Euro­pa – ins­be­son­de­re im System der libe­ra­len Demo­kra­tie mit dem garan­tier­ten Grund­recht auf Reli­gi­ons­frei­heit – schei­nen die­se Zustän­de zunächst unvor­stell­bar. Hier­bei gilt es jedoch meh­re­re Fest­stel­lun­gen zu machen. Die Anzahl der Men­schen in Euro­pa, die den christ­li­chen Glau­ben aktiv prak­ti­zie­ren, ist mitt­ler­wei­le mar­gi­na­li­siert.4 Das lebens­prä­gen­de Ele­ment des Chri­sten­tums ist nicht mehr vor­han­den wie bei frü­he­ren Gene­ra­tio­nen, was sich bei­spiels­wei­se an den Got­tes­dienst­be­su­cher­zah­len fest­stel­len lässt.5 Zu die­sem geschwäch­ten Chri­sten­tum tre­ten zwei zusätz­li­che Dyna­mi­ken hin­zu: Zum einen wird durch die Ein­wan­de­rung von Men­schen aus isla­misch gepräg­ten Län­dern auch deren kul­tu­rel­le und reli­giö­se Sozia­li­sa­ti­on impor­tiert, was poten­zi­ell mit chri­sten­feind­li­chen Ein­stel­lun­gen und Taten ein­her­ge­hen kann. Zum ande­ren zeig­ten sich in den letz­ten Jah­ren ver­mehrt Agi­ta­tio­nen aus dem lin­ken bis links­extre­men Milieu, die sich direkt gegen christ­li­che Insti­tu­tio­nen oder das Chri­sten­tum als sol­ches rich­ten. Die man­geln­de öffent­li­che Wahr­neh­mung von Ver­let­zun­gen der Reli­gi­ons­frei­heit von Chri­sten und ein zuneh­mend chri­sten­feind­li­ches Gesell­schafts­kli­ma las­sen die freie Reli­gi­ons­aus­übung mehr und mehr unter Druck gera­ten, wie die­ser Arti­kel zei­gen wird.

Es gilt gleich zu Beginn fest­zu­hal­ten, dass die­se Ten­den­zen eine Gefahr für die libe­ra­le Demo­kra­tie als sol­che dar­stel­len: Der Men­schen­rechts­an­walt Dr. Felix Böll­mann von Alli­ance Defen­ding Free­dom (ADF) sagt dazu, dass Reli­gi­ons- und Mei­nungs­frei­heit jeden schüt­ze, der eine Über­zeu­gung hat und sie fried­lich äußern will. Wenn heu­te christ­li­che Posi­tio­nen unter Druck gera­ten, kann mor­gen jede ande­re Mei­nung betrof­fen sein, so der Anwalt. In die­sem Zusam­men­hang spricht er davon, dass sich die Situa­ti­on für Chri­sten in Deutsch­land mitt­ler­wei­le spür­bar ver­än­dert hat und ver­weist dabei nicht nur auf anstei­gen­de Gewalt­ta­ten gegen Chri­sten, son­dern auch dar­auf, dass sich gesamt­ge­sell­schaft­lich und poli­tisch das Kli­ma zula­sten von Chri­sten ver­schlech­tert hat.6 Die­ses postu­lier­te Phä­no­men soll näher erforscht werden.

Warnungen vor zunehmender Christenfeindlichkeit in Europa und statistische Indizien

Der jähr­li­che Bericht des Obser­va­to­ry for Into­le­rance and Dis­cri­mi­na­ti­on against Chri­sti­ans (OIDAC) warnt, dass sich in Euro­pa ein Kli­ma wach­sen­der Into­le­ranz gegen Chri­sten breit­ma­che. In Polen, einem der (noch) christ­lich­sten Län­der in Euro­pa – mit einem ver­gleichs­wei­se gerin­gen Anteil an Mus­li­men – erfuh­ren nach einer Umfra­ge rund die Hälf­te aller Prie­ster im Jahr 2025 Aggres­sio­nen. Die­se wer­den häu­fig nicht zur Anzei­ge gebracht und tau­chen somit auch nicht in Sta­ti­sti­ken auf. Trotz­dem ist ein dra­ma­ti­scher Anstieg der Gewalt und Dis­kri­mi­nie­rung gegen Chri­sten fest­zu­stel­len. Euro­pa­weit gibt es mitt­ler­wei­le mehr als 1000 anti­christ­li­che Hass­ver­bre­chen jähr­lich, wobei sta­ti­stisch auch aus syste­mi­schen Grün­den vie­le Fäl­le nicht erfasst wer­den. Nur vier­zehn Staa­ten in Euro­pa erfass­ten im Jahr 2024 die Kate­go­rie „anti­christ­li­che Hass­ver­bre­chen“.7 Und auch trotz der Kate­go­rie kön­nen die regi­strier­ten Zah­len weit­aus zu nied­rig sein, wie in Deutsch­land zu sehen ist.

In Deutsch­land haben sich Brand­stif­tun­gen mit anti­christ­li­chem Kon­text von 2024 auf 2025 um 100 Pro­zent gestei­gert, wobei die abso­lu­te Dun­kel­zif­fer weit­aus höher lie­gen dürf­te. Anti­christ­li­che Hass­ver­bre­chen wer­den in Deutsch­land aktu­ell nur im Rah­men der poli­tisch moti­vier­ten Kri­mi­na­li­tät erfasst und tau­chen nicht in der Sta­ti­stik auf, solan­ge kein ein­deu­tig poli­ti­sches Motiv fest­stell­bar ist. Somit wer­den vie­le Angrif­fe auf Kir­chen ledig­lich als Sach­be­schä­di­gung gewer­tet und nicht als anti­christ­li­ches Hass­ver­bre­chen. OIDAC-Direk­to­rin Anja Tang berich­tet, dass die Poli­zei 2023 kei­ne anti­christ­lich moti­vier­ten Brand­stif­tun­gen mel­de­te, wäh­rend OIDAC zwölf Fäl­le regi­strier­te.8 In Hanau ist am 17.05.2026 wäh­rend eines Got­tes­dien­stes eine Kir­che mit Stahl­ku­geln beschos­sen wor­den. Nach­her hieß es, die Poli­zei ermitt­le wegen Sach­be­schä­di­gung und habe bis­her kei­ne Anhalts­punk­te für einen reli­giö­sen Hin­ter­grund.9

OIDAC for­dert des­halb eine eige­ne Kate­go­rie Chri­sten­feind­lich­keit in der Kri­mi­na­li­täts­sta­ti­stik, damit sol­che Taten zukünf­tig umfas­send doku­men­tiert wer­den. Die EU-Bischofs­kom­mis­si­on COMECE hat jüngst wegen der stei­gen­den Vor­fäl­le einen eige­nen EU-Koor­di­na­tor zur Bekämp­fung von Chri­sten­hass und zum Schutz der Gläu­bi­gen gefor­dert.10 Ende Mai 2026 fand ein von der Orga­ni­sa­ti­on für Sicher­heit und Zusam­men­ar­beit in Euro­pa (OSZE) initi­ier­tes Exper­ten­tref­fen statt, um den Sicher­heits­be­dürf­nis­sen christ­li­cher Gemein­schaf­ten Rech­nung zu tra­gen und auf anti­christ­li­che Hass­ver­bre­chen zu reagie­ren. Rund 30 Exper­ten hoben die ver­deck­te Ver­fol­gung von Chri­sten in Euro­pa her­vor, ins­be­son­de­re von ehe­ma­li­gen Mus­li­men, Pro-Life-Akti­vi­sten, Asyl­be­wer­bern und Mit­glie­dern von Kir­chen aus eth­ni­schen Min­der­hei­ten.11

So viel zur Bri­sanz des Phä­no­mens. Die­ser Bei­trag ana­ly­siert ergän­zend hier­zu die Ursa­chen für den star­ken Anstieg anti­christ­li­cher Vor­fäl­le. Dabei wird die The­se ver­tre­ten, dass die zuneh­men­den Straf- und Gewalt­ta­ten gegen Chri­sten kein iso­lier­tes Phä­no­men sind. Viel­mehr wur­den sie durch das poli­ti­sche, kul­tu­rel­le und media­le Kli­ma der ver­gan­ge­nen Jah­re begün­stigt. Die Unter­su­chung kon­zen­triert sich ins­be­son­de­re auf die Rol­le lin­ker Ideo­lo­gien in Medi­en, Kul­tur und Poli­tik und zeigt abschlie­ßend anhand von Bei­spie­len bei links­extre­men Akteu­ren auf, wie die­se Ideo­lo­gie zu Straf­ta­ten gegen Chri­sten füh­ren kann.

Medial einseitige Berichterstattung und Framing gegen Christen

Die Sta­ti­stik der Fall­zah­len poli­tisch moti­vier­ter Kri­mi­na­li­tät des BKA 2025 zeigt, dass Kir­chen in Deutsch­land im Ver­gleich zu Moscheen und Syn­ago­gen weit­aus häu­fi­ger als Angriffs­ziel die­nen.12 Die­se Tat­sa­chen spie­geln sich aller­dings kei­nes­wegs in der media­len Bericht­erstat­tung wider, da Gewalt gegen christ­li­che Ein­rich­tun­gen und Chri­sten­feind­lich­keit kaum Beach­tung fin­det. Isla­mo­pho­bie und Anti­se­mi­tis­mus hin­ge­gen wer­den in der media­len Wahr­neh­mung als enor­me gesell­schaft­li­che Pro­ble­me the­ma­ti­siert. Auch die welt­wei­te, teils blu­ti­ge Chri­sten­ver­fol­gung wird sel­ten auf­ge­grif­fen. Eine wis­sen­schaft­li­che Aus­wer­tung von Medi­en­be­rich­ten des Inter­na­tio­nal Insti­tu­te for Reli­gious Free­dom (IIRF) zeigt, dass die mei­sten Zei­tun­gen das The­ma Chri­sten­ver­fol­gung kaum auf­grei­fen; das media­le Inter­es­se ist als unan­ge­mes­sen gering zu bewer­ten – ins­be­son­de­re ange­sichts der glo­ba­len Dimen­si­on des Pro­blems und der Viel­zahl betrof­fe­ner Per­so­nen, so die Schluss­fol­ge­rung.13 Der syrisch-katho­li­sche Erz­bi­schof Cas­moussa aus Mos­sul sag­te hier­zu: „Man soll­te mei­nen, dass nichts der Auf­merk­sam­keit der Medi­en ent­geht. Nur sel­ten aber erfah­ren wir etwas über eine sehr ern­ste Sache: näm­lich über die Not, die Men­schen erlei­den müs­sen wegen ihres reli­giö­sen Glau­bens. […] Die Chri­sten­ver­fol­gung in unse­rer heu­ti­gen Zeit hat sich zu einer wah­ren Kata­stro­phe ent­wickelt. Die Medi­en haben die­se Kata­stro­phe bis­lang weit­ge­hend igno­riert, fast so, als sei hier eine Nach­rich­ten­sper­re ver­hängt wor­den.“14

Selbst bru­ta­le Mord­ver­bre­chen in Nach­bar­län­dern schei­nen bei Medi­en­ma­chern nicht von Inter­es­se zu sein, wenn Opfer und Täter nicht dem gewünsch­ten Bild ent­spre­chen. Der assy­ri­sche Christ Ashur Sar­na­ya floh 2014 vor dem „Isla­mi­schen Staat” aus dem Irak nach Frank­reich. Aller­dings hat­te er mit Frank­reich anschei­nend kein Land gewählt, wel­ches aus­rei­chen­den Schutz vor Chri­sten­ver­fol­gung garan­tiert. Am 10. Sep­tem­ber 2025 wur­de Sar­na­ya ersto­chen, mut­maß­lich von einem mus­li­mi­schen Alge­ri­er. Das Opfer saß in einem Roll­stuhl und sprach gera­de per Stream über den christ­li­chen Glau­ben, als der Täter ihm von hin­ten in den Hals stach. Sar­na­ya war für sei­ne Tik­Tok-Live­streams bekannt, in denen er auch Kri­tik am Islam äußer­te.15 In deut­schen Main­stream-Medi­en wur­de es als nicht nötig erach­tet, die­ses dra­ma­ti­sche Ereig­nis im Nach­bar­land über­haupt zu the­ma­ti­sie­ren.16

Medi­en­häu­ser schei­nen nicht nur kein aus­ge­präg­tes Inter­es­se an Berich­ten zu Chri­sten­feind­lich­keit zu haben, son­dern viel­mehr vom Anlie­gen beseelt zu sein, kri­ti­sche Arti­kel zu christ­li­chen Insti­tu­tio­nen zu publi­zie­ren. Eine Stu­die aus dem Jahr 2021 zur Dar­stel­lung der katho­li­schen und evan­ge­li­schen Kir­che in der Tages­schau kommt zum Schluss, dass in der Bericht­erstat­tung die Rele­vanz der bei­den Kir­chen in den ver­gan­ge­nen 20 Jah­ren zwar nicht abge­nom­men hat, die Ten­denz im Lau­fe der Jah­re aller­dings signi­fi­kant nega­ti­ver gewor­den ist. Die (lehr­mä­ßig kon­ser­va­ti­ver aus­ge­rich­te­te) katho­li­sche Kir­che wird zudem wesent­lich nega­ti­ver dar­ge­stellt und stär­ker kri­ti­siert als die evan­ge­li­sche.17 Die Initia­ti­ve Chri­sten­schutz, die sich für den Schutz und die Inter­es­sen der Chri­sten in Deutsch­land und Euro­pa ein­setzt, appel­lier­te 2022 für ein Ende der – laut der Initia­ti­ve – ten­den­ziö­sen bis offen chri­sten­feind­li­chen Bericht­erstat­tung in den Medi­en, wo Chri­sten bloß­ge­stellt, lächer­lich gemacht und nicht sel­ten sogar als Radi­ka­le denun­ziert wür­den.18

Wer medi­al nicht in den Tenor der Kir­chen­kri­tik und Chri­sten­skep­sis ein­steigt, gar posi­tiv von christ­li­chen Wer­ten und Tra­di­tio­nen schreibt oder der welt­wei­ten Chri­sten­ver­fol­gung ver­mehrt Sen­de­zeit ein­räumt, wird offen­bar schnell als „rechts” oder „faschi­stisch“ gebrand­markt.19 Dies lässt sich aus dem Ergeb­nis einer Befra­gung von Medi­en­schaf­fen­den durch das IIRF schlie­ßen: „Ein Grund für die Zurück­hal­tung von Jour­na­li­sten bei The­men wie Reli­gi­ons­frei­heit und Chri­sten­ver­fol­gung könn­te laut den befrag­ten Redak­teu­ren auch in der Befürch­tung bestehen, mit rechts­po­pu­li­sti­schen oder gar ‑extre­men Bewe­gun­gen in Ver­bin­dung gebracht zu wer­den“.20 Aus einer wei­te­ren Stu­die der TU Dort­mund geht die poli­tisch lin­ke Gesin­nung des Groß­teils von Jour­na­li­sten her­vor: 41 % der befrag­ten Jour­na­li­sten ste­hen den Grü­nen nahe, 16 % der SPD (im Ver­gleich: nur 8 % der CDU, 0 % der AfD).21 Es lässt sich inter­pre­tie­ren, dass hin­ter den Aspek­ten des Des­in­ter­es­ses gegen­über christ­li­chem Leid und der nega­ti­ven Bericht­erstat­tung über christ­li­che Insti­tu­tio­nen links­ideo­lo­gi­sche Grün­de ver­or­tet wer­den können.

Die media­len Dar­stel­lun­gen äußern sich des Wei­te­ren in dezi­dier­tem Framing gläu­bi­ger Chri­sten als „erz­kon­ser­va­tiv”, „que­er­feind­lich” und „fun­da­men­ta­li­stisch”, um sie schließ­lich in einem Atem­zug mit rechts­extre­men Ideo­lo­gien zu nen­nen.22 Dies betrifft vor allem Katho­li­ken, aber auch pro­te­stan­ti­sche Frei­kirch­ler, wel­che an einer tra­di­tio­nel­len Aus­rich­tung ihres Glau­bens fest­hal­ten, kei­ne vor­be­halt­lo­se Akzep­tanz des Zeit­gei­stes zei­gen und ihren Glau­ben öffent­lich beken­nen. Zum Bei­spiel wird beten­den Fuß­ball­spie­lern wie dem deut­schen Natio­nal­spie­ler Nme­cha von der TAZ ein „fin­ste­res Men­schen­bild” atte­stiert.23 Auch 2025 warn­te die Tages­schau vor christ­li­chen Fuß­bal­lern, die ihren Glau­ben bezeug­ten, was der CDU-Poli­ti­ker Johan­nes Volk­mann als pau­scha­le Pro­ble­ma­ti­sie­rung christ­li­cher Glau­bens­über­zeu­gun­gen bezeich­net hat.24 Der Bericht wur­de dar­auf­hin gelöscht, seit­dem sind aller­dings meh­re­re Medi­en­be­rich­te ver­öf­fent­licht wor­den, die in ähn­li­cher Manier Framing betrei­ben.25 Ein Bei­spiel bie­tet der Film: „Radi­ka­le Chri­sten in Deutsch­land – Kreuz­zug von Rechts“, der am 09.12.2025 bei WDR Moni­tor ver­öf­fent­licht wur­de.26 Redak­ti­ons­lei­tung hat­te Georg Rest­le inne, der in der Ver­gan­gen­heit für das Anti­fa-nahe „Radio Dreyeck­land“ arbei­te­te27, wel­ches Ver­tei­di­gungs­schrif­ten für die Platt­form „linksunten.indymedia“ ver­öf­fent­lich­te, wo das lin­ke Medi­en­por­tal zum Opfer des „brau­nen Ber­li­ner Staats­schutz“ sti­li­siert wur­de.28 Links­un­ten indy­me­dia wur­de 2017 im Zuge der G20-Pro­te­ste ver­bo­ten, da dort immer wie­der Gewalt­auf­ru­fe gegen Poli­zi­sten ver­öf­fent­licht wur­den. 2023 fand des­halb bei dem Radio­sen­der sogar eine Haus­durch­su­chung statt.29 Rest­le hat sich nie von sei­ner Tätig­keit bei dem Sen­der distan­ziert. Falls Rest­le sei­ne poli­ti­sche Hal­tung seit sei­ner Tätig­keit beim „Anti­fa-Radio“ nicht fun­da­men­tal geän­dert hat, liegt auch hier die Inter­pre­ta­ti­on nahe, dass poli­tisch lin­ke Ein­stel­lung und das Framing von kon­ser­va­ti­ven Chri­sten als „rechts­extrem“ in Medi­en­be­rich­ten zusammenhängen.

Neben ein­sei­ti­ger Kri­tik und Framing sind zuneh­mend offe­ne Ver­ach­tung und Häme medi­al fest­stell­bar. In anti­ka­tho­li­scher Manier titel­te das ZDF am 4. Juni 2026 zum katho­li­schen Hoch­fest Fron­leich­nam im Mor­gen-News­let­ter mit dem belei­di­gen­den Aus­druck „Hap­py Kada­ver“.30 Der SWR frag­te in einer Doku­men­ta­ti­on eine jun­ge katho­li­sche Ordens­schwe­ster „Was machst du, wenn du wirk­lich hor­ny bist?”, was an Respekt- und Geschmack­lo­sig­keit kaum zu über­tref­fen ist.31 Es ist im All­ge­mei­nen frag­lich, inwie­fern die­se offe­ne Ver­ach­tung des Chri­sten­tums dem gesell­schaft­li­chen Auf­trag der öffent­lich-recht­li­chen Medi­en gerecht wird. Ob sich sol­che Eska­la­tio­nen in der Medi­en­land­schaft zukünf­tig noch stei­gern wer­den, bleibt abzuwarten.

Das Auf­tre­ten chri­sten­feind­li­cher Ten­den­zen im öffent­li­chen Raum ist kein neu­es Phä­no­men: Bereits im Jahr 2013 kon­sta­tier­te Kar­di­nal Joa­chim Meis­ner einen wach­sen­den Vor­be­halt gegen­über Katho­li­ken in der deut­schen Gesell­schaft und beton­te, kei­ne ande­re Kon­fes­si­on wer­de „der­art gezielt öffent­lich ange­grif­fen wie die katho­li­sche Kir­che“.32 Seit­her lässt sich eine qua­li­ta­ti­ve Ver­schär­fung fest­stel­len, wie die jüng­sten Fall­bei­spie­le nahe­le­gen. Unter­mau­ert wird die­se Ent­wick­lung durch eine aktu­el­le reprä­sen­ta­ti­ve Umfra­ge, nach der knapp die Hälf­te der Befrag­ten unter 29 Jah­ren feind­li­che Ein­stel­lun­gen gegen­über Chri­sten als „weit ver­brei­tet“ wahr­nimmt.33 Da die öffent­li­che Mei­nung durch Medi­en maß­geb­lich beein­flusst wird, ist eine Mit­ver­ant­wor­tung nicht von der Hand zu weisen.

Verspottung christlicher Glaubensinhalte in Kunst und Musik

Chri­sten­tums­feind­li­che Züge zei­gen sich nicht nur in Bericht­erstat­tung und Framing der Medi­en, son­dern auch im Kul­tur­be­trieb. Wenn sich Häme und Ver­ach­tung im Sin­ne einer „künst­le­ri­schen Frei­heit“ in ver­gleich­ba­rem Maße an ande­ren Reli­gio­nen wie dem Islam oder dem Juden­tum zei­gen wür­den, könn­te Chri­sten­feind­lich­keit schlecht als Argu­ment vor­ge­bracht wer­den. Aller­dings beschrän­ken sich „reli­gi­ons­kri­ti­sche“ Dar­stel­lun­gen in den mei­sten Fäl­len auf das Chri­sten­tum. Wäh­rend beim Juden­tum histo­ri­sche Ver­ant­wor­tung (Anti­se­mi­tis­mus) und beim Islam eine Mischung aus Min­der­hei­ten­schutz und Sicher­heits­be­den­ken (Angst vor Gewalt) zu einer hohen Sen­si­bi­li­tät und zu rechtlichen/​gesellschaftlichen Tabus füh­ren34, grei­fen die­se Schutz­me­cha­nis­men beim Chri­sten­tum kaum.

Die Olym­pia-Eröff­nungs­fei­er 2024 in Paris ent­hielt „Sze­nen der Ver­spot­tung und Ver­höh­nung des Chri­sten­tums“, wie sich die fran­zö­si­sche Bischofs­kon­fe­renz aus­drück­te und dabei Soli­da­ri­tät von zahl­rei­chen Füh­rern ande­rer Kon­fes­sio­nen erfuhr.35 Dort wur­de das letz­te Abend­mahl mit Drag Queens und Trans­gen­der-Models dar­ge­stellt. Der Prä­si­dent der Päpst­li­chen Aka­de­mie für das Leben, Erz­bi­schof Vin­cen­zo Paglia, nann­te es „eine blas­phe­mi­sche Ver­höh­nung einer der hei­lig­sten Momen­te des Chri­sten­tums“, Frank­reichs Sena­to­rin Valé­rie Boy­er beschrieb es als eine „Visi­on unse­rer Geschich­te, die dar­auf abzielt, die Chri­sten lächer­lich zu machen.“36 Das Orga­ni­sa­ti­ons­ko­mi­tee der Olym­pi­schen Spie­le wies die Kri­tik zurück und recht­fer­tig­te das Vor­ge­hen mit der Absicht, inklu­siv zu sein. Inwie­fern die Belei­di­gung reli­giö­ser Gefüh­le als „inklu­siv“ betrach­tet wer­den kann, bleibt fraglich.

Ein wei­te­res Bei­spiel lie­fern Kunst­aus­stel­lun­gen wie „Du sollst dir ein Bild machen“, wel­che im Wie­ner Künst­ler­haus von Okto­ber 2025 bis Febru­ar 2026 zu sehen war. Um einen Ein­druck der Dar­stel­lun­gen zu ver­mit­teln, soll die Reak­ti­on von Poli­ti­kern zitiert wer­den. Die Bun­des-ÖVP schrieb: „Die Dar­stel­lung der hei­li­gen Mut­ter Maria als Trans­frau, Palä­sti­na-Flag­gen auf der Votiv­kir­che, die Dar­stel­lung von Jesus Chri­stus am Kreuz als Frosch. Das geht nicht. An alle Lin­ken: Lasst unse­re Reli­gi­on in Ruhe. Reli­gi­ons­frei­heit hat ihre Gren­zen – genau­so wie die Frei­heit der Kunst.“37 In eine ähn­li­che Ker­be schlug am sel­ben Tag mit Judith Edel­mann die Kul­tur­spre­che­rin der ÖVP Wien. Sie bezeich­ne­te Tei­le „der Kunst­schau als geschmack­los“, dazu wür­de es etwas Gleich­ar­ti­ges nie über den Islam geben, das wür­de ja kei­ner wagen, aber „beim Chri­sten­tum wer­de immer gesagt, da geht es rein“.38 Die Platt­form Christ­de­mo­kra­tie stell­te an das Wie­ner Künst­ler­haus die Fra­ge: „Wäre es in Ihrem Haus denk­bar, den Pro­phe­ten Moham­med mit weib­li­chen Geschlechts­merk­ma­len dar­zu­stel­len? Wür­den Sie Tho­ra-Rol­len mit Latex über­zie­hen oder mit Exkre­men­ten beschmutz­te Tex­ti­li­en als reli­giö­se Sym­bo­le des Juden­tums aus­stel­len?“39

Es macht den Anschein, dass beim Topos der „Auf­merk­sam­keit durch Pro­vo­ka­ti­on“ im lin­ken Kul­tur­be­trieb nach den Regeln der „Can­cel Cul­tu­re“ die Ver­spot­tung des Chri­sten­tums einer der letz­ten Berei­che geblie­ben ist, der ohne Ver­stoß gegen die „poli­ti­cal cor­rect­ness“ mög­lich bleibt. Chri­sten­feind­li­che Moti­ve sind eines der letz­ten ver­blie­be­nen „siche­ren“ Pro­vo­ka­ti­ons­fel­der für Künst­ler in einer Ideo­lo­gie, die anson­sten über­sen­si­bel bei jeg­li­chen Ansät­zen von dis­kri­mi­nie­ren­den Ten­den­zen reagiert.

Auch in der Musik­sze­ne sind chri­sten­feind­li­che Ten­den­zen ver­bun­den mit lin­ken poli­ti­schen Ein­stel­lun­gen zu beob­ach­ten. Die Rap­pe­rin Ikki­mel, wel­che 2026 auf einer Erste-Mai-Demon­stra­ti­on der Par­tei „Die Lin­ke“ in Ber­lin auf­trat, ver­höhnt in Video­bei­trä­gen eine Mut­ter­got­tes-Sta­tue durch Twerk-Bewe­gun­gen an der­sel­ben.40 In dem Song „Who’s That“ singt sie: „Wenn du willst, dass ich stop­pe: nimm das Kreuz aus dei­ner Bio, du Fot­ze“.41 Der Song „Sweet Baby Jesus“ ver­höhnt den christ­li­chen Glau­ben auf beson­ders ver­ächt­li­che Wei­se durch sexu­el­le Anspie­lun­gen.42 Die Lin­ken-Poli­ti­ke­rin Hei­di Rei­chin­nek unter­stützt Ikki­mel, was durch ein gemein­sa­mes Inter­view mit der Rap­pe­rin zum Aus­druck kommt.43 Laut einer Anfra­ge der AfD-Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­ten Caro­lin Bach­mann bekam Ikki­mel 2022 im Rah­men der „Initia­ti­ve Musik” eine Pro­jekt­för­de­rung in Höhe von 17.301 €.44

Die poli­ti­sche Ein­sei­tig­keit des Kul­tur­be­triebs wird bei den „Wie­ner Fest­wo­chen“ deut­lich. 2025 wur­den dort zwei ehe­ma­li­ge Links­ter­ro­ri­sten der RAF, von denen einer wegen zwei­fa­chen gemein­schaft­li­chen Mor­des in Tat­ein­heit mit Gei­sel­nah­me ver­ur­teilt wur­de, zur Podi­ums­dis­kus­si­on ein­ge­la­den, wäh­rend 2026 der liber­tä­re Tech-Mil­li­ar­där Peter Thiel auf­grund von Künst­ler­pro­te­sten wie­der aus­ge­la­den wur­de. Das Pro­gramm ist nicht nur poli­tisch links­la­stig, son­dern auch expli­zit chri­sten­feind­lich, was vom FPÖ-Kul­tur­spre­cher Wen­de­lin Möl­zer wie folgt beschrie­ben wird:

„Was uns hier als gro­ße Kunst ver­kauft wird, ist in Wahr­heit eine respekt­lo­se Ver­höh­nung unse­rer christ­li­chen Wer­te und Tra­di­tio­nen. Da lässt man nicht nur nack­te Hexen um Mon­ster­trucks tan­zen, son­dern zele­briert stun­den­lan­ge, blas­phe­mi­sche Blut­or­gi­en am Schau­platz des berüch­tig­ten ‚Orgi­en Myste­ri­en Thea­ters‘. Da tur­nen nack­te Non­nen über die Büh­ne, christ­li­che Ritua­le wer­den mit einer absto­ßen­den Schmutz-Ästhe­tik besu­delt und Dar­stel­le­rin­nen an Kreu­ze gehef­tet – alles nur für bil­li­ge Schock­ef­fek­te. Wenn der christ­li­che Glau­be mit Steu­er­geld der­art in den Dreck gezo­gen wird und man Mei­ster­wer­ke mit bil­li­gen KI-Spie­le­rei­en ver­schan­delt, weil es offen­bar an ech­tem mensch­li­chen Talent fehlt, dann ist das kei­ne Kunst mehr.”45

Die Kul­tur­sze­ne kann ohne staat­li­che För­der­mit­tel häu­fig kaum agie­ren. Es han­delt sich um poli­ti­sche Ent­schei­dun­gen, das Wir­ken anti­christ­li­cher Künst­ler (und dazu noch sol­che mit ins­ge­samt frag­wür­di­gen Inhal­ten) finan­zi­ell zu unter­stüt­zen. Zu den Haupt­spon­so­ren zählt die Stadt Wien. Im Jahr 2026 flos­sen für die „Wie­ner Fest­wo­chen“ ins­ge­samt 15 Mil­lio­nen Euro Steu­er­geld.46 Die staat­li­che Kom­po­nen­te bei der För­de­rung eines chri­sten­feind­li­chen Gesell­schafts­kli­mas soll im Fol­gen­den noch näher beleuch­tet werden.

Staatlich legitimierte Agitation gegen Christen durch europäische Regierungen

Die Sub­ven­tio­nie­rung chri­sten­feind­li­cher Agi­ta­tio­nen mit Steu­er­mit­teln erstreckt sich mitt­ler­wei­le auf vie­le Berei­che. Für Öster­reich ist hier beson­ders das Doku­men­ta­ti­ons­ar­chiv des Öster­rei­chi­schen Wider­stands (DÖW) zu nen­nen. Im „Rechts­extre­mis­mus­be­richt 2024“ wird der (oft) christ­lich moti­vier­te Ein­satz für das Lebens­recht von unge­bo­re­nen Men­schen und für eine hete­ro­nor­ma­ti­ve Fami­lie pro­ble­ma­ti­siert und in die Nähe des Rechts­extre­mis­mus gerückt. Die Art und Wei­se, kon­ser­va­ti­ven Chri­sten in einem „Extre­mis­mus­be­richt“ qua­si staats­ge­fähr­den­den Cha­rak­ter zuzu­spre­chen, wird von der ÖVP-Natio­nal­rats­ab­ge­ord­ne­ten Gud­run Kug­ler als „lin­kes Nar­ra­tiv“ und „an Absur­di­tät kaum zu über­bie­ten“ bezeich­net. Christ­li­che und kon­ser­va­ti­ve Posi­tio­nen sei­en weder rechts noch extrem, so die Poli­ti­ke­rin.47

Die Ver­bin­dun­gen der Mit­ar­bei­ter des DÖW zur links­extre­mi­sti­schen Sze­ne und der Anti­fa sind hin­rei­chend doku­men­tiert: Judith Goetz war Spit­zen­kan­di­da­tin der KPÖ und hielt meh­re­re Vor­trä­ge bei der Anti­fa. Bern­hard Wei­din­ger trat in der Ver­gan­gen­heit mit der Wie­ner Anti­fa-Akti­vi­stin Julia Spa­cil bei den Grü­nen auf. Andre­as Peham war Funk­tio­när des Kom­mu­ni­sti­schen Stu­den­ten­ver­ban­des und publi­ziert u.a. im Anti­fa­schi­sti­schen Info­blatt.48 Die Kon­tak­te des DÖW zur links­extre­men Sze­ne, wel­che – wie wir anschlie­ßend noch sehen wer­den – zu Gewalt auf­ruft sowie für Sach­be­schä­di­gun­gen und kör­per­li­che Angrif­fe gegen Chri­sten ver­ant­wort­lich ist, sind für eine wis­sen­schaft­li­che Insti­tu­ti­on zumin­dest frag­wür­dig. Die wis­sen­schaft­li­che Arbeit des DÖW ist hin­sicht­lich Metho­dik, poli­ti­scher Ein­ord­nung und wis­sen­schaft­li­cher Unab­hän­gig­keit wie­der­holt Gegen­stand von Kri­tik und kon­tro­ver­ser Dis­kus­si­on.49 Unge­ach­tet die­ser Kon­tro­ver­sen wird das DÖW mit erheb­li­chen öffent­li­chen Mit­teln geför­dert. Allein der Bund stell­te 2025 einen Stif­tungs­bei­trag von 855.000 Euro bereit.50

Neben staat­li­cher finan­zi­el­ler För­de­rung und dem­entspre­chen­der Legi­ti­mie­rung chri­sten­feind­li­cher Inhal­te wer­den in gesamt­eu­ro­päi­scher Per­spek­ti­ve zuneh­mend gesetz­li­che Rah­men­be­din­gun­gen geschaf­fen, wel­che die freie Reli­gi­ons­aus­übung von Chri­sten beschnei­den. In Finn­land wur­de die Poli­ti­ke­rin Päi­vi Räsä­nen gericht­lich ver­ur­teilt, da sie die bibli­sche Leh­re zu Homo­se­xua­li­tät in einer Bro­schü­re beschrie­ben hat­te. Beson­ders bemer­kens­wert: Das Gesetz, gegen das sie ver­sto­ßen hat­te, wur­de über ein Jahr­zehnt nach Ver­öf­fent­li­chung der Bro­schü­re ver­ab­schie­det.51 In Bir­ming­ham, Eng­land, wur­de am 17. Dezem­ber 2025 Isa­bel Vaug­han-Spruce straf­recht­lich ange­klagt. Der Grund: Sie stand still in einer „Puf­fer­zo­ne“ rund um eine Abtrei­bungs­kli­nik; die Poli­zei ver­mu­te­te, sie könn­te in ihren Gedan­ken beten.52 Meh­re­re Chri­sten wer­den auf­grund der „Schutz­zo­nen-Geset­ze” mitt­ler­wei­le straf­recht­lich ver­folgt, so auch der Bri­te Adam Smith-Con­nor, weil er in der Nähe einer Abtrei­bungs­kli­nik mit gesenk­tem Kopf still bete­te, eine Geste, die das Gericht als „Beein­flus­sung” wer­te­te.53 Dies muss beson­ders des­halb als Ein­schrän­kung der frei­en Reli­gi­ons­aus­übung gewer­tet wer­den, weil „der Ein­satz in der Öffent­lich­keit für das Recht auf Leben der unge­bo­re­nen Kin­der […] vor allem für die jün­ge­ren Gene­ra­tio­nen von Chri­sten – stär­ker bei Katho­li­ken, aber auch bei Evan­ge­li­ka­len – fast zu einem Teil ihres Glau­bens­be­kennt­nis­ses gewor­den [ist]“, wie es der Katho­lik Mathi­as von Gers­dorff beschreibt.54 Die Kri­mi­na­li­sie­rung von fried­lich beten­den Men­schen stellt zudem grund­le­gen­de Prin­zi­pi­en der frei­heit­li­chen Demo­kra­tie infra­ge. Laut Dr. Böll­mann (ADF) gera­ten christ­li­che Posi­tio­nen auch in Deutsch­land insti­tu­tio­nell zuneh­mend unter Recht­fer­ti­gungs­druck. Zum Bei­spiel muss­ten die Lebens­rechts­grup­pen in Aachen, Regens­burg und Hei­del­berg um ver­brief­te Rech­te wie Ver­samm­lungs- und Reli­gi­ons­frei­heit vor Gericht kämp­fen. Poli­tisch hat der deut­sche Gesetz­ge­ber 2024 mit der Ände­rung des Schwan­ger­schafts­kon­flikt­ge­set­zes ver­sucht, soge­nann­te Bann­mei­len um Bera­tungs­stel­len zu schaf­fen – obwohl kei­ne Fäl­le recht­lich rele­van­ter Belä­sti­gun­gen von Schwan­ge­ren doku­men­tiert waren.55

Dass Regie­run­gen in Euro­pa bereits teil­wei­se aus Per­so­nen bestehen, die mit christ­li­cher Tra­di­ti­on nichts anfan­gen kön­nen, scheint in die­sem Kon­text nicht ver­wun­der­lich: Die dama­li­ge Kul­tur­staats­mi­ni­ste­rin in Deutsch­land, Clau­dia Roth (Grü­ne), for­der­te ein Bibel­zi­tat auf dem Ber­li­ner Stadt­schloss zu über­blen­den, da es der „Welt­of­fen­heit“ wider­spre­che und einen Allein­gül­tig­keits­an­spruch des Chri­sten­tums postu­lie­re. Der kul­tur­po­li­ti­sche Spre­cher der Grü­nen, Erhard Grundl, for­der­te gar eine Ent­fer­nung der Inschrift.56 Genau­so zeigt sich aus­ge­präg­tes Des­in­ter­es­se gegen­über der welt­wei­ten Chri­sten­ver­fol­gung. Ein Antrag der AfD-Frak­ti­on im Deut­schen Bun­des­tag für einen Inter­na­tio­na­len Tag gegen die Chri­sten­ver­fol­gung wur­de von den übri­gen Par­tei­en mit der Begrün­dung abge­lehnt, das Schick­sal ver­folg­ter Chri­sten wür­de dadurch instru­men­ta­li­siert und Islam­feind­lich­keit geschürt.57 Bereits im Jahr 2020 wur­de ein Bun­des­be­auf­trag­ter für Chri­sten­ver­fol­gung abge­lehnt.58

Die beschrie­be­nen Ent­wick­lun­gen in Medi­en, Kul­tur und Poli­tik kön­nen zu einem gesell­schaft­li­chen Kli­ma bei­tra­gen, in dem Anfein­dun­gen und Straf­ta­ten gegen Chri­sten begün­stigt wer­den. Wel­che Aus­wir­kun­gen die­se Ent­wick­lun­gen lang­fri­stig auf die Reli­gi­ons­frei­heit und die gesell­schaft­li­che Stel­lung von Chri­sten in Euro­pa haben wer­den, lässt sich gegen­wär­tig nicht abschlie­ßend beur­tei­len; eine Ver­schlech­te­rung ist bei gleich­blei­ben­den Dyna­mi­ken aller­dings sehr wahr­schein­lich. Unab­hän­gig davon zei­gen zahl­rei­che Vor­fäl­le, dass Chri­sten bereits heu­te Ziel ideo­lo­gisch moti­vier­ter Über­grif­fe werden.

Linke Gewalttaten gegen Christen

Die Doku­men­ta­ti­ons­platt­form chri​sten​schutz​.at berich­tet regel­mä­ßig über ent­spre­chen­de Vor­fäl­le gegen Chri­sten in Öster­reich. Soweit den Berich­ten eine Zuord­nung der Tat­mo­ti­ve mög­lich ist, sind die­se über­wie­gend einem isla­mi­sti­schen oder links­extre­mi­sti­schen Hin­ter­grund zuzu­schrei­ben. Doku­men­tiert wer­den unter ande­rem Fäl­le von Van­da­lis­mus gegen Kir­chen, Belei­di­gun­gen christ­li­cher Lehr­kräf­te und Schü­ler, kör­per­li­che Angrif­fe sowie öffent­li­che Gewalt­auf­ru­fe gegen Chri­sten. Die Häu­fung sol­cher Vor­fäl­le ver­mit­telt den Ein­druck, dass Gewalt und Feind­se­lig­keit gegen­über Chri­sten zuneh­men­de Nor­ma­li­sie­rung erfah­ren. In die­sem Kapi­tel sol­len links­ideo­lo­gisch moti­vier­te Gewalt­ta­ten gegen Chri­sten näher unter­sucht werden.

Für links­extre­me Grup­pen gilt der Kampf gegen den als „faschi­stisch“ ver­stan­de­nen poli­ti­schen Geg­ner viel­fach als legi­tim, wobei der Faschis­mus­be­griff häu­fig alle Akteu­re umfasst, deren Posi­tio­nen der eige­nen Ideo­lo­gie wider­spre­chen. Dass näm­lich Per­so­nen, die histo­risch dem Natio­nal­so­zia­lis­mus ent­ge­gen­stan­den, in die­ses Feind­bild ein­ge­ord­net wer­den kön­nen, zeigt ein Vor­fall beim Pro-Life-kon­no­tier­ten „1000-Kreu­ze-Marsch“ in Mün­ster im Jahr 2024: Die Sta­tue des Kar­di­nals Cle­mens August Graf von Galen, der als frü­her Kri­ti­ker Hit­lers mit sei­nen Pre­dig­ten gegen das natio­nal­so­zia­li­sti­sche Eutha­na­sie­pro­gramm mutig her­vor­trat, wur­de dort von Links­extre­mi­sten mit Schmie­re­rei­en ver­se­hen.59

Dass kon­ser­va­ti­ve Chri­sten als poli­ti­sche Geg­ner der Lin­ken gel­ten, zeigt sich beson­ders deut­lich im Bereich des Lebens­schut­zes. Obwohl der Schwan­ger­schafts­ab­bruch nach deut­schem Recht grund­sätz­lich rechts­wid­rig bleibt und das Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt in sei­nem Urteil von 1993 den Staat ver­pflich­tet hat, den Schutz unge­bo­re­nen Lebens durch geeig­ne­te Maß­nah­men zu gewähr­lei­sten und auf eine Ver­rin­ge­rung der Zahl der Schwan­ger­schafts­ab­brü­che hin­zu­wir­ken, sind Per­so­nen, die sich öffent­lich für den Lebens­schutz ein­set­zen, teil­wei­se erheb­li­chen Anfein­dun­gen und Angrif­fen von lin­ker Sei­te ausgesetzt.

Der „Marsch für das Leben“ wur­de in den ver­gan­ge­nen Jah­ren wie­der­holt von links­extre­men Pro­test­ak­tio­nen und Straf­ta­ten beglei­tet. Im Vor­feld der Ver­an­stal­tung in Wien im Jahr 2025 ver­öf­fent­lich­ten Akti­vi­sten ein Video mit dem Titel „Marsch fürs Leben zum Desa­ster machen – Que­er­fe­mi­nis­mus in die Offen­si­ve“, in dem unter ande­rem Farb­an­schlä­ge auf eine Wie­ner Kir­che sowie Graf­fi­ti an Wohn­häu­sern mit der Auf­schrift „Fun­dis abtrei­ben“ doku­men­tiert wur­den. Par­al­lel zu die­sen Sach­be­schä­di­gun­gen wur­de wäh­rend der Eröff­nungs­mes­se des Mar­sches eine Attrap­pe einer Bom­be mit einer ticken­den Zeit­schalt­uhr ent­deckt. Die Wie­ner Karls­kir­che wur­de dar­auf­hin geräumt und Spreng­stoff­ex­per­ten hin­zu­ge­zo­gen, bevor fest­ge­stellt wur­de, dass kei­ne Explo­si­ons­ge­fahr bestand.60

Auch die Mobi­li­sie­rung für die lin­ke Gegen­de­mon­stra­ti­on „Marsch für ‘n Arsch“ bedien­te sich wie­der­holt gewalt­be­zo­ge­ner Bild­spra­che. Das Wer­be­pla­kat des Jah­res 2026 zeig­te den bren­nen­den Wie­ner Ste­phans­dom.61 Das Motiv aus dem Jahr 2024 stell­te eine über­di­men­sio­nier­te Per­son mit que­er­fe­mi­ni­sti­scher Sym­bo­lik dar, die in einer Hand einen Eis­pickel hielt und mit der ande­ren eine klei­ne, ver­äng­stigt wir­ken­de Figur mit einem Kreuz auf der Brust und einer öster­rei­chi­schen Fah­ne empor­hob.62 Die­se gewalt­auf­ru­fen­de Wer­be­gra­fik wur­de unter ande­rem von den Wie­ner Grü­nen in den sozia­len Medi­en geteilt.63

Mathi­as von Gers­dorff (Hrsg.) beschreibt in dem Buch Lin­ke Gewalt gegen Lebens­recht­ler – Anti­fa mar­schiert eine Viel­zahl von Vor­fäl­len, die sich gegen Akteu­re der Lebens­schutz­be­we­gung rich­ten. Über 60 Sei­ten doku­men­tie­ren Erfah­rungs­be­rich­te von lin­ken Über­grif­fen der ver­gan­ge­nen Jah­re. Die­se umfas­sen unter ande­rem Sach­be­schä­di­gun­gen, Ein­schüch­te­run­gen durch Gewalt­an­dro­hun­gen sowie kör­per­li­che Angrif­fe auf Lebens­schüt­zer. Im Fol­gen­den wer­den dar­aus aus­ge­wähl­te Fäl­le dar­ge­stellt, um die Trag­wei­te lin­ker Ideo­lo­gien auf­zu­zei­gen:64

Am 16. Sep­tem­ber 2023 wur­de der „Marsch für das Leben“ in Köln stun­den­lang von Gegen­de­mon­stran­ten blockiert. Es erfolg­ten meh­re­re gewalt­tä­ti­ge Angrif­fe gegen die Lebens­schüt­zer, so wur­de bei­spiels­wei­se der Lei­ter von „Sun­day for Life“ ange­grif­fen und getre­ten. Die Kame­ra eines wei­te­ren Pro-Life-Akti­vi­sten wur­de bei einer Attacke beschä­digt, dabei erlitt die­ser auch eine schwe­re Ver­let­zung am Fuß, wes­halb eine Behand­lung in der Not­auf­nah­me not­wen­dig war.

Eli­as Burow erzählt von meh­re­ren Fäl­len von Gewalt­an­dro­hung, Belei­di­gun­gen, Nach­stel­lun­gen, Sach­be­schä­di­gun­gen und Ein­schüch­te­run­gen in Aachen in den Jah­ren 2024 und 2025. Die­se rei­chen von Bedro­hungs­si­tua­tio­nen in der Nacht („Komm raus, wir wis­sen, wo du wohnst!“) bis hin zu Farb­an­schlä­gen auf Fas­sa­den und Autos. Hei­ner Lünig berich­tet von lau­ten Beschimp­fun­gen, Anspucken und Sach­be­schä­di­gun­gen in Trier 2025. In Mün­ster ent­pupp­te sich ein Jour­na­list, der sich unter Vor­wän­den unter die Teil­neh­mer gemischt hat­te, als gewalt­be­rei­ter Anti­fa-Extre­mist. Das fried­li­che Gebet der Teil­neh­mer wur­de dort mit Mit­tel­fin­gern, Belei­di­gun­gen und Schrei­en, Trom­meln und Pfei­fen beglei­tet. Es folg­ten Hetz­jag­den durch die Stadt, ver­bun­den mit Gewalt­an­dro­hung und Einschüchterungsversuchen.

Die star­ke Anti­pa­thie gilt anschei­nend nicht nur ein­zel­nen Posi­tio­nen von kon­ser­va­ti­ven Chri­sten, son­dern dem Chri­sten­tum als sol­chem. Dies zeig­te sich bei­spiels­wei­se 2018, als bei den „40 Tagen für das Leben“ beten­de Men­schen nicht nur mehr­mals kör­per­lich attackiert wur­den, son­dern von lin­ker Sei­te als „Gegen­ver­an­stal­tung“ eine sata­ni­sche schwar­ze Mes­se mit geklau­ten Rosen­krän­zen und Bibeln gele­sen wur­de. Demon­stra­tio­nen fin­den stets unter Poli­zei­schutz statt, teil­wei­se müs­sen die Lebens­schüt­zer von Poli­zi­sten umringt wer­den und bis zu den Autos beglei­tet wer­den, damit Angrif­fe ver­hin­dert wer­den kön­nen. Die Poli­zei schätz­te bei­spiels­wei­se in Göt­tin­gen 2025 die Situa­ti­on für Pro-Life-Akti­vi­sten als so gefähr­lich sein, so dass gera­ten wur­de, aus Sicher­heits­grün­den die Akti­on abzu­bre­chen. Ein erschrecken­der Angriff auf die Grund­rech­te der Mei­nungs- und Ver­samm­lungs­frei­heit. Im Jahr dar­auf ereig­ne­te sich in Göt­tin­gen ein ähn­li­cher Vor­fall bzw. eine wei­te­re Eskalation:

Bei einer ange­mel­de­ten Gebets­ak­ti­on von etwa 20 bis 40 Lebens­schüt­zern bil­de­te sich ein spon­ta­ner Gegen­pro­test, der ver­such­te, eine von den Ein­satz­kräf­ten gebil­de­te Absperr­ket­te zu durch­bre­chen, um zu den Beten­den vor­zu­drin­gen. Dabei wur­den zwölf Poli­zi­sten ver­letzt. Schließ­lich wur­den die Lebens­schüt­zer, nach­dem Ein­gän­ge, Aus­gän­ge und Trep­pen des Park­hau­ses bewacht wer­den muss­ten, mit einer Wagen­ko­lon­ne von der Poli­zei in Sicher­heit gebracht.65

Nach 26 Anti­fa-Angrif­fen muss­te ein christ­li­ches Café einer kon­ser­va­ti­ven Frei­kir­che in Leip­zig schlie­ßen. Im Anti­fa-Sze­ne­por­tal Indy­me­dia recht­fer­tig­ten Links­extre­mi­sten ihre Taten 2023 damit, dass das Café von „fun­da­men­ta­li­sti­schen“ und „erz­kon­ser­va­ti­ven“ Chri­sten betrie­ben wer­de und für „Que­er­feind­lich­keit und Miso­gy­nie“ ste­he. Daher müs­se es „in den Ruin“ getrie­ben wer­den.66 Bis heu­te gebe es kei­ne poli­ti­sche Aner­ken­nung als Angriff auf die Reli­gi­ons­frei­heit, beklag­te der Pastor der Frei­kir­che. Der CDU-Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­te Jens Leh­mann beton­te, er tei­le die Ein­schät­zung der Stadt, „dass es in Leip­zig kei­ne Anhalts­punk­te für eine grund­sätz­li­che Beein­träch­ti­gung der christ­li­chen Reli­gi­ons­aus­übung“ gebe.67 Ob die Ein­schät­zung die­sel­be wäre, wür­de ein isla­mi­sches oder jüdi­sches Café nach dut­zen­den Angrif­fen schlie­ßen müs­sen, darf begrün­det bezwei­felt wer­den; jeden­falls zeigt dies, dass chri­sten­feind­li­che Agi­ta­tio­nen auch von der poli­ti­schen Mit­te aktu­ell nicht wahr­ge­nom­men wer­den; die „Christ­lich-sozia­len“ haben häu­fig lin­ke Wahr­neh­mungs­mu­ster bereits ver­in­ner­licht. Ange­sichts der beschrie­be­nen Vor­fäl­le von anti­christ­lich moti­vier­ter Kri­mi­na­li­tät soll zu einer stär­ke­ren Sen­si­bi­li­tät für Chri­sten­feind­lich­keit in Zivil­ge­sell­schaft, Poli­tik, Medi­en und Kul­tur auf­ge­ru­fen wer­den. Hier­zu müs­sen auch die Kon­se­quen­zen lin­ker Ideo­lo­gie stär­ker ana­ly­siert und kri­ti­siert werden.

Handlungsempfehlungen

Aus der vor­an­ge­gan­ge­nen Bestands­auf­nah­me erge­ben sich meh­re­re Hand­lungs­fel­der, auf denen sowohl staat­li­che Insti­tu­tio­nen als auch die Zivil­ge­sell­schaft aktiv wer­den kön­nen, um der beschrie­be­nen Ent­wick­lung entgegenzuwirken.

  • Sta­ti­sti­sche Erfas­sung verbessern

Wie gezeigt, wer­den anti­christ­li­che Straf­ta­ten in Deutsch­land der­zeit nur dann geson­dert erfasst, wenn ein ein­deu­tig poli­ti­sches Motiv nach­weis­bar ist; auch in ande­ren Län­dern fehlt eine Erfas­sung wie dies bei anti­mus­li­mi­schen und anti­se­mi­ti­schen Straf­ta­ten der Fall ist. Eine eige­ne Erfas­sungs­ka­te­go­rie wür­de die tat­säch­li­che Dimen­si­on des Pro­blems erst sicht­bar machen und wäre die Vor­aus­set­zung für jede wei­te­re poli­ti­sche Maß­nah­me. OIDAC und COMECE haben ent­spre­chen­de For­de­run­gen bereits for­mu­liert; die­se soll­ten von natio­na­len Par­la­men­ten auf­ge­grif­fen werden.

  • Insti­tu­tio­na­li­sier­te Ansprech­stel­len schaffen

Wäh­rend Brüs­sel (zurecht) erheb­li­che Res­sour­cen für die Bekämp­fung anti­se­mi­ti­scher und anti­mus­li­mi­scher Hass­kri­mi­na­li­tät bereit­stellt, wird chri­sten­feind­li­che Gewalt in den Berich­ten der EU-Grund­rech­te­agen­tur aus­ge­blen­det. Zwar gibt es EU-Koor­di­na­to­ren für Anti­se­mi­tis­mus und anti­mus­li­mi­schen Hass, doch fehlt trotz zahl­rei­cher For­de­run­gen bis heu­te eine ver­gleich­ba­re Stel­le für chri­sten­feind­li­che Über­grif­fe. Dies soll­te, eben­so wie die bis­he­ri­ge Ableh­nung von Beauf­trag­ten für Chri­sten­feind­lich­keit auf natio­na­ler Ebe­ne (wie in Deutsch­land), drin­gend über­dacht werden.

  • An das Ver­ant­wor­tungs­be­wusst­sein der Medi­en appellieren

Öffent­lich-recht­li­che Sen­der soll­ten sich – wie es für ande­re Reli­gi­ons­ge­mein­schaf­ten bereits gilt – inter­ne Richt­li­ni­en zum respekt­vol­len Umgang mit reli­giö­sen Sym­bo­len und Glau­bens­in­hal­ten geben. Außer­dem soll­ten poli­ti­sche Ent­schei­dungs­trä­ger und Per­so­nen des öffent­li­chen Lebens Medi­en­schaf­fen­de gezielt auf­for­dern, ange­sichts der welt­wei­ten Chri­sten­ver­fol­gung Ver­ant­wor­tung wahr­zu­neh­men und das gesell­schaft­li­che Bewusst­sein für Chri­sten als Opfer­grup­pe zu schärfen.

  • Kul­tur­för­de­rung an Kri­te­ri­en binden

Öffent­li­che Kul­tur­för­de­rung soll­te dis­kur­sof­fen blei­ben, aber nicht bedin­gungs­los. Wo mit Steu­er­mit­teln geför­der­te Pro­duk­tio­nen gezielt eine Glau­bens­ge­mein­schaft ver­höh­nen, ist eine Debat­te über För­der­kri­te­ri­en legi­tim – so wie sie bei ver­gleich­ba­ren Fäl­len mit Bezug auf ande­re Grup­pen selbst­ver­ständ­lich geführt würde.

  • Ver­samm­lungs- und Reli­gi­ons­frei­heit kon­se­quent schützen

Die geschil­der­ten Fäl­le von Gewalt gegen Teil­neh­mer von Lebens­schutz­kund­ge­bun­gen zei­gen einen Schutz­auf­trag, dem der Staat stär­ker nach­kom­men muss. Zugleich soll­ten Geset­ze so gefasst wer­den, dass die freie Reli­gi­ons­aus­übung, z.B. in Form von fried­li­chem Gebet vor Abtrei­bungs­kli­ni­ken, gewähr­lei­stet wird und poli­tisch das Recht auf Mei­nungs- und Ver­samm­lungs­frei­heit bei Chri­sten wie­der in voll­kom­me­ner Wei­se wahr­ge­nom­men wer­den kann.

  • Bekämp­fung und Ver­bot von links­extre­men Antifa-Gruppierungen

Ein kon­se­quen­tes Vor­ge­hen gegen gewalt­ori­en­tier­te links­extre­mi­sti­sche Grup­pie­run­gen ist drin­gend anzu­ra­ten. Bei ein­zel­nen Orga­ni­sa­tio­nen oder Ver­ei­ni­gun­gen im Bereich der Anti­fa soll­te geprüft wer­den, ob ver­eins­recht­li­che Maß­nah­men bis hin zu einem Ver­bot nach gel­ten­dem Recht in Betracht kom­men. Ziel soll­te es sein, die Grund­rech­te auf Meinungs‑, Ver­samm­lungs- und Reli­gi­ons­frei­heit unab­hän­gig von der poli­ti­schen oder reli­giö­sen Über­zeu­gung der Betrof­fe­nen wie­der wirk­sam zu schützen.

  • Gesell­schaft­li­che Alli­an­zen zum Schutz des Chri­sten­tums in Europa

Da Chri­sten­feind­lich­keit in Euro­pa – anders als Anti­se­mi­tis­mus oder anti­mus­li­mi­scher Ras­sis­mus – bis­lang kaum als eigen­stän­di­ges gesell­schaft­li­ches Pro­blem aner­kannt ist, könn­te eine bewuss­te Bünd­nis­bil­dung zwi­schen Bund, Län­dern, Par­tei­en, Kir­chen, Sicher­heits­be­hör­den sowie ande­ren Reli­gi­ons­ge­mein­schaf­ten und Men­schen­rechts­or­ga­ni­sa­tio­nen hel­fen, das The­ma aus der (ver­mu­te­ten rech­ten) poli­ti­schen Ecke zu holen und als all­ge­mei­nes Anlie­gen des Schut­zes von Reli­gi­ons­frei­heit zu positionieren.

Dazu gehö­ren unter ande­rem die För­de­rung von Prä­ven­ti­ons­maß­nah­men, die finan­zi­el­le Unter­stüt­zung für not­wen­di­ge Sicher­heits­tech­nik an gefähr­de­ten Ein­rich­tun­gen sowie eine kon­se­quen­te straf­recht­li­che Ver­fol­gung chri­sten­feind­li­cher Straf­ta­ten. Eine sol­che Initia­ti­ve wür­de ein deut­li­ches Signal set­zen, dass der Schutz der Reli­gi­ons­frei­heit auch für Chri­sten ernst genom­men und Angrif­fe gegen die­ses Recht ent­schlos­sen geahn­det wer­den, was wie­der­um Prä­ven­tiv­wir­kung erzeu­gen könnte.

*Hei­ner Diet­rich schrieb „Der lin­ke Kampf gegen das Chri­sten­tum“ als Teil eines Sam­mel­bands meh­re­rer Autoren zu lin­ker Ideo­lo­gie, der im Früh­jahr 2027 erschei­nen wird. Der Arti­kel erschien bereits am 28. Sep­tem­ber 2026 unter euro​pa​-aeter​na​.org.

Bild: Katho​li​sches​.info


1 Open Doors Deutsch­land: Chri­sten­ver­fol­gung welt­weit. https://​www​.open​doors​.de/​c​h​r​i​s​t​e​n​v​e​r​f​o​l​g​ung (abge­ru­fen am 01.07.2026).

2 Open Doors Inter­na­tio­nal: World Watch List 2026 – Count­ries. https://​www​.open​doors​.org/​e​n​-​U​S​/​p​e​r​s​e​c​u​t​i​o​n​/​c​o​u​n​t​r​i​es/ (abge­ru­fen am 01.07.2026).

3 Dies wird aus dem Welt­ver­fol­gungs­in­dex von Open Doors sowie den wei­ter­füh­ren­den Infor­ma­tio­nen zu den ein­zel­nen Län­dern deut­lich. Die mar­xi­stisch-leni­ni­sti­sche Ideo­lo­gie betrach­tet Reli­gi­on grund­sätz­lich als mit der kom­mu­ni­sti­schen Gesell­schafts­ord­nung unver­ein­bar und strebt daher lang­fri­stig ihre gesell­schaft­li­che Über­win­dung bzw. Besei­ti­gung an. Die Sowjet­uni­on ist ein gut erforsch­tes Bei­spiel, in wel­cher die­se ideo­lo­gi­sche Ziel­set­zung in grau­sam­ste syste­ma­ti­sche Chri­sten­ver­fol­gung mündete.

4 Nach den Berech­nun­gen der For­schungs­grup­pe Welt­an­schau­un­gen in Deutsch­land (fowid) trifft dies auf nur rund 5 % der Bevöl­ke­rung in Deutsch­land zu. Vgl. For­schungs­grup­pe Welt­an­schau­un­gen in Deutsch­land (fowid): Reli­gi­ons­zu­ge­hö­rig­kei­ten 2024, 02.04.2025, https://​fowid​.de/​m​e​l​d​u​n​g​/​r​e​l​i​g​i​o​n​s​z​u​g​e​h​o​e​r​i​g​k​e​i​t​e​n​-​2​024 (abge­ru­fen am 01.07.2026).

5 Laut der jüng­sten Kir­chen­sta­ti­stik liegt der regel­mä­ßi­ge Got­tes­dienst­be­such in Deutsch­land bei 6,8 % der katho­li­schen Kir­chen­mit­glie­der, bei den evan­ge­li­schen Kir­chen sind es knapp 3 %. Weni­ger als die Hälf­te der Bevöl­ke­rung gehört über­haupt noch einer der bei­den „Volks­kir­chen” an. Vgl. Deut­sche Bischofs­kon­fe­renz: Kir­chen­sta­ti­stik 2024, 27.03.2025, https://​www​.dbk​.de/​p​r​e​s​s​e​/​k​i​r​c​h​e​n​s​t​a​t​i​s​t​i​k​-​2​024 (abge­ru­fen am 01.07.2026); Evan­ge­li­sche Kir­che in Deutsch­land (EKD): Kir­che in Zah­len (aktu­el­le Kir­chen­sta­ti­stik), https://​www​.ekd​.de/​s​t​a​t​i​s​tik (abge­ru­fen am 01.07.2026).

6 San­dro Ser­a­fin: Heu­te gera­ten christ­li­che Posi­tio­nen in Bedräng­nis – und mor­gen jede ande­re Mei­nung (Inter­view mit Felix Böll­mann), in: Jun­ge Frei­heit, 07.05.2026, https://​jun​ge​frei​heit​.de/​d​e​b​a​t​t​e​/​i​n​t​e​r​v​i​e​w​/​2​0​2​6​/​h​e​u​t​e​-​g​e​r​a​t​e​n​-​c​h​r​i​s​t​l​i​c​h​e​-​p​o​s​i​t​i​o​n​e​n​-​i​n​-​b​e​d​r​a​e​n​g​n​i​s​-​u​n​d​-​m​o​r​g​e​n​-​j​e​d​e​-​a​n​d​e​r​e​-​m​e​i​n​u​ng/ (abge­ru­fen am 01.07.2026).

7 OSCE: Anti-Chri­sti­an hate crime. https://​hate​crime​.osce​.org/​a​n​t​i​-​c​h​r​i​s​t​i​a​n​-​h​a​t​e​-​c​r​i​m​e​?​y​e​a​r​=​2​024 (abge­ru­fen am 25.08.2026)

8 Vgl. Fran­zis­ka Har­ter: Über­grif­fe auf Chri­sten in Euro­pa neh­men zu, in: Die Tages­post, 17.11.2025, https://​www​.die​-tages​post​.de/​p​o​l​i​t​i​k​/​u​e​b​e​r​g​r​i​f​f​e​-​a​u​f​-​c​h​r​i​s​t​e​n​-​i​n​-​e​u​r​o​p​a​-​n​e​h​m​e​n​-​z​u​-​a​r​t​-​2​6​9​253 (abge­ru­fen am 01.07.2026).

9 Vgl. Deutsch­land­funk: OIDAC: Chri­sten­feind­lich­keit in Deutsch­land wird unter­schätzt, 26.05.2026, https://​www​.deutsch​land​funk​.de/​o​i​d​a​c​-​c​h​r​i​s​t​e​n​t​u​m​f​e​i​n​d​l​i​c​h​k​e​i​t​-​i​n​-​d​e​u​t​s​c​h​l​a​n​d​-​w​i​r​d​-​u​n​t​e​r​s​c​h​a​e​t​z​t​-​1​0​6​.​h​tml (abge­ru­fen am 01.07.2026). Da vie­le Sach­be­schä­di­gun­gen nicht als antichristlich/​PMK gezählt wer­den, wäre es inter­es­sant näher zu erfor­schen, wie die abso­lu­ten Zah­len von Sach­be­schä­di­gun­gen in Syn­ago­gen und Moscheen aus­se­hen. Wie vie­le Sach­be­schä­di­gun­gen gibt es in Syn­ago­gen, die nicht als anti­se­mi­tisch und damit als nicht Hass­kri­mi­na­li­tät ein­ge­stuft werden?

10 Katho​lisch​.de (KNA): EU-Bischö­fe for­dern Kampf gegen Chri­sten­feind­lich­keit in Euro­pa, 20.11.2025, https://​katho​lisch​.de/​a​r​t​i​k​e​l​/​6​5​8​0​0​-​e​u​-​b​i​s​c​h​o​e​f​e​-​f​o​r​d​e​r​n​-​k​a​m​p​f​-​g​e​g​e​n​-​c​h​r​i​s​t​e​n​f​e​i​n​d​l​i​c​h​k​e​i​t​-​i​n​-​e​u​r​opa (abge­ru­fen am 01.07.2026). Ein Äqui­va­lent zur Bekämp­fung von Islam­hass exi­stiert, obwohl die offi­zi­el­len Zah­len sogar gerin­ger sind als die­je­ni­gen der (unter­schätz­ten) anti­christ­li­chen Straftaten.

11 Fran­cis-Geor­ge Sar­pé­don: L’OSCE s’inquiète de la mon­tée de la chri­stia­no­pho­bie en Euro­pe, in: Evan​ge​li​ques​.info, 24.06.2026, https://​www​.evan​ge​li​ques​.info/​2​0​2​6​/​0​6​/​2​4​/​d​i​s​c​r​i​m​i​n​a​t​i​o​n​-​c​h​r​e​t​i​e​n​s​-​e​u​r​o​pe/ (abge­ru­fen am 01.07.2026)

12 BMI /​ BKA: Bun­des­wei­te Fall­zah­len 2025 – Poli­tisch moti­vier­te Kri­mi­na­li­tät (PMK). Facts­heet, 2026, abruf­bar über: Bun­des­kri­mi­nal­amt /​ Bun­des­mi­ni­ste­ri­um des Innern (abge­ru­fen am 01.07.2026).

13 Sina Har­tert: Bericht­erstat­tung über Chri­sten­ver­fol­gung, in: Inter­na­tio­nal Insti­tu­te for Reli­gious Free­dom (IIRF), IIRF Reports, Vol. 13 (2024/​1), 2024.

14 Ebd.

15 Alex­an­der Folz: Aus Irak geflo­he­ner Christ wäh­rend Tik­Tok-Live­stream in Lyon bru­tal ermor­det, in: Catho­lic News Agen­cy Deutsch (CNA Deutsch), 16.09.2025, https://​de​.catho​lic​news​a​gen​cy​.com/​n​e​w​s​/​2​1​3​5​5​/​a​u​s​-​i​r​a​k​-​g​e​f​l​o​h​e​n​e​r​-​c​h​r​i​s​t​-​w​a​h​r​e​n​d​-​t​i​k​t​o​k​-​l​i​v​e​s​t​r​e​a​m​-​i​n​-​l​y​o​n​-​b​r​u​t​a​l​-​e​r​m​o​r​det (abge­ru­fen am 01.07.2026).

16 Es konn­ten nach Recher­che ledig­lich Arti­kel von katho­li­schen oder soge­nann­ten alter­na­ti­ven Medi­en zu die­sem Vor­fall gefun­den wer­den, aber kei­ne der soge­nann­ten „Main­stream-Medi­en“.

17 Han­nah Thiel­mann, Mar­kus Schä­fer: Die Dar­stel­lung der katho­li­schen und evan­ge­li­schen Kir­che in der Tages­schau, in: Publi­zi­stik, Bd. 66, Heft 3–4 (2021), S. 513–536, https://doi.org/10.1007/s11616-021–00687‑8 (abge­ru­fen am 01.07.2026).

18 Initia­ti­ve Chri­sten­schutz: Chri­sten­feind­lich­keit in den Medi­en been­den, 06.09.2022, https://​www​.chri​sten​schutz​.de/​c​h​r​i​s​t​e​n​f​e​i​n​d​l​i​c​h​k​e​i​t​-​i​n​-​d​e​n​-​m​e​d​i​e​n​-​b​e​e​n​d​en/ (abge­ru­fen am 01.07.2026).

19 Hier­zu ein Zitat von FDP-Poli­ti­ker Mar­tin Hagen: „Über vie­le Jah­re hin­weg [wur­de] jede Posi­ti­on, die rechts vom Rea­lo-Flü­gel der Grü­nen ange­sie­delt war, als rechts­ra­di­kal dif­fa­miert” aus Ste­fan Lau­rin: Die kul­tu­rel­le Hege­mo­nie, der poli­ti­sche Zeit­geist sind oft ent­schei­den­der als die Fra­ge, wel­che Par­tei gera­de den Kanz­ler stellt, in: Ruhr­ba­ro­ne, 20.10.2025, https://​www​.ruhr​ba​ro​ne​.de/​d​i​e​-​k​u​l​t​u​r​e​l​l​e​-​h​e​g​e​m​o​n​i​e​-​d​e​r​-​p​o​l​i​t​i​s​c​h​e​-​z​e​i​t​g​e​i​s​t​-​s​i​n​d​-​o​f​t​-​e​n​t​s​c​h​e​i​d​e​n​d​e​r​-​a​l​s​-​d​i​e​-​f​r​a​g​e​-​w​e​l​c​h​e​-​p​a​r​t​e​i​-​g​r​a​d​e​-​d​e​n​-​k​a​n​z​l​e​r​-​s​t​e​l​l​t​/​2​5​2​4​68/ (abge­ru­fen am 20.08.2026).

20 Sina Har­tert: Bericht­erstat­tung über Chri­sten­ver­fol­gung, in: Inter­na­tio­nal Insti­tu­te for Reli­gious Free­dom (IIRF), IIRF Reports, Vol. 13 (2024/​1), 2024.

21 TU Dort­mund, Insti­tut für Jour­na­li­stik: Stu­die „Jour­na­lis­mus und Demo­kra­tie – Ergeb­nis­se der Jour­na­li­sten­be­fra­gung 2024“, 2024. https://​www​.jour​na​lis​mus​stu​die​.fb15​.tu​-dort​mund​.de (abge­ru­fen am 01.07.2026).

22 In die­se Ker­be schlu­gen auch die Grü­nen mit einer klei­nen Anfra­ge an die Bun­des­re­gie­rung 2026, wo soge­nann­te christ­li­che „Fun­da­men­ta­li­sten“ wie bei­spiels­wei­se Lebens­schüt­zer in Ver­bin­dung zum Rechts­extre­mis­mus gesetzt wer­den soll­ten. Vgl. Deut­scher Bun­des­tag: Druck­sa­che 21/​6166, 21. Wahl­pe­ri­ode: Klei­ne Anfra­ge der Abge­ord­ne­ten Mar­le­ne Schön­ber­ger u. a. und der Frak­ti­on BÜNDNIS 90/​DIE GRÜNEN: Mög­li­che Ver­bin­dun­gen zwi­schen christ­li­chem Fun­da­men­ta­lis­mus und Rechts­extre­mis­mus in Deutsch­land, 29.05.2026, https://​dser​ver​.bun​des​tag​.de/​b​t​d​/​2​1​/​0​6​1​/​2​1​0​6​1​6​6​.​pdf (abge­ru­fen am 01.07.2026).

23 Andre­as Rüt­ten­au­er: Fuß­ball­pro­fi mit Chri­stus­fim­mel: Platz­ver­weis für Jesus!, in: taz – die tages­zei­tung, 15.06.2026, https://​taz​.de/​F​u​s​s​b​a​l​l​p​r​o​f​i​-​m​i​t​-​C​h​r​i​s​t​u​s​f​i​m​m​e​l​/​!​6​1​8​7​2​00/ (abge­ru­fen am 01.07.2026).

24 Axel Spilcker: „Tages­schau“ über­ar­bei­tet Bei­trag über reli­giö­se Fuß­ball-Influen­cer – Video gelöscht, in: Welt, 30.07.2025, https://​www​.welt​.de/​s​p​o​r​t​/​a​r​t​i​c​l​e​6​8​8​9​e​0​3​7​8​f​0​9​1​c​7​c​8​8​5​2​e​a​5​7​/​T​a​g​e​s​s​c​h​a​u​-​u​e​b​e​r​a​r​b​e​i​t​e​t​-​B​e​i​t​r​a​g​-​u​e​b​e​r​-​r​e​l​i​g​i​o​e​s​e​-​F​u​s​s​b​a​l​l​-​I​n​f​l​u​e​n​c​e​r​-​V​i​d​e​o​-​g​e​l​o​e​s​c​h​t​.​h​tml (abge­ru­fen am 01.07.2026).

25 Eine Aus­wahl von Berich­ten, die genau die­ses Framing bedie­nen fin­det sich u. a. in: So radi­kal sind Christ­fluen­cer, in: Die da oben!, https://​www​.you​tube​.com/​w​a​t​c​h​?​v​=​U​h​u​P​W​U​P​r​-MI; Radi­ka­le Chri­sten und ihr Griff nach der Macht?, in: Pro­Sie­ben, Gan­ze Fol­ge, https://​www​.you​tube​.com/​w​a​t​c​h​?​v​=​Z​G​4​R​P​y​n​2​G5g; Jesus Glow und Bibel­ver­se: Sind Christ­fluen­cer gefähr­lich? (13 Fra­gen /​ UNBUBBLE), in: ZDF, https://​www​.you​tube​.com/​w​a​t​c​h​?​v​=​c​W​P​N​M​b​G​O​DR4 (alle abge­ru­fen am 01.07.2026).

26 WDR /​ Moni­tor: Radi­ka­le Chri­sten in Deutsch­land: Kreuz­zug von rechts, 2025, https://​www1​.wdr​.de/​d​a​s​e​r​s​t​e​/​m​o​n​i​t​o​r​/​s​e​n​d​u​n​g​e​n​/​r​a​d​i​k​a​l​e​-​c​h​r​i​s​t​e​n​-​i​n​-​d​e​u​t​s​c​h​l​a​n​d​-​k​r​e​u​z​z​u​g​-​v​o​n​-​r​e​c​h​t​s​-​1​0​0​.​h​tml (abge­ru­fen am 01.07.2026).

27 WDR /​ Moni­tor: Über uns – Mode­ra­ti­on und Team, 16.01.2018, https://​www1​.wdr​.de/​d​a​s​e​r​s​t​e​/​m​o​n​i​t​o​r​/​u​e​b​e​r​u​n​s​/​m​o​d​e​r​a​t​i​o​n​/​i​n​d​e​x​.​h​tml (abge­ru­fen am 01.07.2026).

28 Radio Dreyeck­land (RDL): Soli­da­ri­täts­er­klä­rung für „links­un­ten“: Straf­ba­re Unter­stüt­zung eines ver­bo­te­nen Ver­eins?, 22.03.2019, https://​rdl​.de/​b​e​i​t​r​a​g​/​s​o​l​i​d​a​r​i​t​-​t​s​e​r​k​l​-​r​u​n​g​-​f​-​r​-​l​i​n​k​s​u​n​t​e​n​-​s​t​r​a​f​b​a​r​e​-​u​n​t​e​r​s​t​-​t​z​u​n​g​-​e​i​n​e​s​-​v​e​r​b​o​t​e​n​e​n​-​v​e​r​e​ins (abge­ru­fen am 01.07.2026).

29 Badi­sche Zei­tung: Poli­zei durch­sucht Räu­me von Radio Dreyeck­land in Frei­burg, 17.01.2023, https://​www​.badi​sche​-zei​tung​.de/​p​o​l​i​z​e​i​-​d​u​r​c​h​s​u​c​h​t​-​r​a​e​u​m​e​-​v​o​n​-​r​a​d​i​o​-​d​r​e​y​e​c​k​l​a​n​d​-​i​n​-​f​r​e​i​b​urg (abge­ru­fen am 01.07.2026).

30 Alex­an­der Folz: ZDF ent­schul­digt sich für Wort­wahl „Hap­py Kada­ver“ zu Fron­leich­nam, in: Catho­lic News Agen­cy Deutsch (CNA Deutsch), 09.06.2026, https://​de​.catho​lic​news​a​gen​cy​.com/​n​e​w​s​/​2​4​6​5​9​/​z​d​f​-​e​n​t​s​c​h​u​l​d​i​g​t​-​s​i​c​h​-​f​u​r​-​w​o​r​t​w​a​h​l​-​h​a​p​p​y​-​k​a​d​a​v​e​r​-​z​u​-​f​r​o​n​l​e​i​c​h​nam (abge­ru­fen am 01.07.2026).

31 The­re­sia Kamp: Wenn Medi­en gegen­über Chri­sten Gren­zen über­schrei­ten, in: katho​lisch​.de, 17.02.2026, https://​katho​lisch​.de/​a​r​t​i​k​e​l​/​6​7​2​6​6​-​w​e​n​n​-​m​e​d​i​e​n​-​g​e​g​e​n​u​e​b​e​r​-​c​h​r​i​s​t​e​n​-​g​r​e​n​z​e​n​-​u​e​b​e​r​s​c​h​r​e​i​ten (abge­ru­fen am 01.07.2026).

32 Clau­dia Kel­ler: Kar­di­nal Meis­ner rügt „Katho­li­ken­pho­bie“ – Schrei­ben an Seel­sor­ger im Erz­bis­tum Köln, Kir­chen­volks­be­we­gung sieht Glaub­wür­dig­keits­kri­se, in: Der Tages­spie­gel, 09.02.2013, https://​www​.tages​spie​gel​.de/​p​o​l​i​t​i​k​/​k​a​r​d​i​n​a​l​-​m​e​i​s​n​e​r​-​r​u​g​t​-​k​a​t​h​o​l​i​k​e​n​p​h​o​b​i​e​-​s​c​h​r​e​i​b​e​n​-​a​n​-​s​e​e​l​s​o​r​g​e​r​-​i​m​-​e​r​z​b​i​s​t​u​m​-​k​o​l​n​-​k​i​r​c​h​e​n​v​o​l​k​s​b​e​w​e​g​u​n​g​-​s​i​e​h​t​-​g​l​a​u​b​w​u​r​d​i​g​k​e​i​t​s​k​r​i​s​e​-​2​2​1​4​8​0​5​.​h​tml (abge­ru­fen am 01.07.2026).

33Fran­zis­ka Har­ter: Anti­christ­li­chen Hass bekämp­fen, in: Die Tages­post, 18.11.2025, https://​www​.die​-tages​post​.de/​p​o​l​i​t​i​k​/​a​n​t​i​c​h​r​i​s​t​l​i​c​h​e​n​-​h​a​s​s​-​b​e​k​a​e​m​p​f​e​n​-​a​r​t​-​2​6​9​291 (abge­ru­fen am 01.07.2026).

34 Wäh­rend Dar­stel­lun­gen Moham­meds aus Angst vor isla­mi­sti­scher Gewalt zurück­ge­nom­men wer­den kön­nen – wie bei der Absa­ge der Ido­me­neo-Auf­füh­run­gen an der Deut­schen Oper Ber­lin 2006 –, füh­ren Anti­se­mi­tis­mus­vor­wür­fe zu ver­gleich­ba­ren Kon­se­quen­zen, wie die Ent­fer­nung des „People’s Justi­ce“ Werks auf der docu­men­ta fif­teen 2022 zeigen.

35 Die Pres­se: War das wirk­lich eine „Abendmahl“-Parodie?, 29.07.2024, https://​www​.die​pres​se​.com/​1​8​7​1​0​6​7​4​/​w​a​r​-​d​a​s​-​w​i​r​k​l​i​c​h​-​e​i​n​e​-​a​b​e​n​d​m​a​h​l​-​p​a​r​o​die (abge­ru­fen am 01.07.2026).

36 Ebd.

37 Olga Kron­stei­ner: ÖVP und FPÖ echauf­fie­ren sich über „Blasphemie“-Schau im Künst­ler­haus, in: Der Stan­dard, 10.12.2025, https://​www​.der​stan​dard​.at/​s​t​o​r​y​/​3​0​0​0​0​0​0​2​9​9​8​6​3​/​o​e​v​p​-​u​n​d​-​f​p​o​e​-​e​c​h​a​u​f​f​i​e​r​e​n​-​s​i​c​h​-​u​e​b​e​r​-​b​l​a​s​p​h​e​m​i​e​-​s​c​h​a​u​-​i​m​-​k​u​e​n​s​t​l​e​r​h​aus (abge­ru­fen am 01.07.2026).

38 Ebd.

39 Platt­form Christ­de­mo­kra­tie /​ Jan Ledóchow­ski: Beschwer­de­mel­dung zur Aus­stel­lung „Du sollst dir ein Bild machen“, 27.11.2025, https://​www​.christ​de​mo​kra​tie​.at/​b​e​s​c​h​w​e​r​d​e​m​e​l​d​u​n​g​-​z​u​r​-​a​u​s​s​t​e​l​l​u​n​g​-​d​u​-​s​o​l​l​s​t​-​d​i​r​-​e​i​n​-​b​i​l​d​-​m​a​c​h​en/ (abge­ru­fen am 01.07.2026).

40 Kath­Plo­siv: RAPPERIN IKKIMEL ver­spot­tet MARIA die MUTTERGOTTES!, 05.05.2026, https://​www​.you​tube​.com/​w​a​t​c​h​?​v​=​N​T​5​w​j​F​u​b​YMY (abge­ru­fen am 01.07.2026).

41 Ikki­mel: Ikki­mel – WHO’S THAT (prod. by Rob­ben­sohn | Offi­zi­el­les Musik­vi­deo), 25.06.2025, https://​www​.you​tube​.com/​w​a​t​c​h​?​v​=​c​k​-​e​U​m​K​Z​Ags (abge­ru­fen am 01.07.2026).

42 Ikki­mel: SWEET BABY JESUS, 23.11.2023, https://​www​.you​tube​.com/​w​a​t​c​h​?​v​=​e​3​D​Z​k​y​o​K​6Qg (abge­ru­fen am 01.07.2026).

43 Hei­di Rei­chin­nek, MdB: Hei­di trifft… Ikki­mel, 05.06.2026, https://​www​.you​tube​.com/​w​a​t​c​h​?​v​=​d​f​T​y​f​C​D​s​eGk (abge­ru­fen am 01.07.2026).

44 Axel Ritt­mann: Män­ner­feind­li­cher Hedo­nis­mus, in: Zuerst! – Deut­sches Nach­rich­ten­ma­ga­zin, Juli/​August 2026, S. 77.

45 Frei­heit­li­cher Par­la­ments­klub (FPÖ): Möl­zer: „Wie­ner Fest­wo­chen waren ein sek­ten­ar­ti­ger Polit­kult auf Kosten der Steu­er­zah­ler“, 26.06.2026, https://​www​.ots​.at/​p​r​e​s​s​e​a​u​s​s​e​n​d​u​n​g​/​O​T​S​_​2​0​2​6​0​6​2​6​_​O​T​S​0​0​8​7​/​f​p​o​e​-​m​o​e​l​z​e​r​-​w​i​e​n​e​r​-​f​e​s​t​w​o​c​h​e​n​-​w​a​r​e​n​-​e​i​n​-​s​e​k​t​e​n​a​r​t​i​g​e​r​-​p​o​l​i​t​k​u​l​t​-​a​u​f​-​k​o​s​t​e​n​-​d​e​r​-​s​t​e​u​e​r​z​a​h​ler (abge­ru­fen am 01.07.2026).

46 Jun­ge Frei­heit: Wie­ner Fest­wo­chen eröff­nen mit Wun­der­hei­ler und Sata­ni­sten-Band, 26.05.2026, https://​jun​ge​frei​heit​.de/​k​u​l​t​u​r​/​2​0​2​6​/​w​i​e​n​e​r​-​f​e​s​t​w​o​c​h​e​n​-​e​r​o​e​f​f​n​e​n​-​m​i​t​-​w​u​n​d​e​r​h​e​i​l​e​r​-​u​n​d​-​s​a​t​a​n​i​s​t​e​n​-​b​a​nd/ (abge­ru­fen am 01.07.2026).

47 Die Tages­post, „‚An Absur­di­tät kaum zu über­bie­ten‘: Rechts­extre­mis­mus­be­richt nennt ÖVP-Poli­ti­ke­rin Kug­ler“, 25.01.2025, https://​www​.die​-tages​post​.de/​p​o​l​i​t​i​k​/​a​n​-​a​b​s​u​r​d​i​t​a​e​t​-​k​a​u​m​-​z​u​-​u​e​b​e​r​b​i​e​t​e​n​-​r​e​c​h​t​s​e​x​t​r​e​m​i​s​m​u​s​b​e​r​i​c​h​t​-​n​e​n​n​t​-​o​e​v​p​-​p​o​l​i​t​i​k​e​r​i​n​-​k​u​g​l​e​r​-​a​r​t​-​2​5​9​885 (abge­ru­fen am 02.07.2026).

48 Moni­ka Šimić: Das sind die öster­rei­chi­schen „Rechts­extre­mis­mus­exper­ten“, in: FREILICH Maga­zin, 27.08.2023, https://​www​.frei​lich​-maga​zin​.com/​g​e​s​e​l​l​s​c​h​a​f​t​/​d​a​s​-​s​i​n​d​-​d​i​e​-​o​e​s​t​e​r​r​e​i​c​h​i​s​c​h​e​n​-​r​e​c​h​t​s​e​x​t​r​e​m​i​s​m​u​s​e​x​p​e​r​ten (abge­ru­fen am 01.07.2026).

49 Aktu­ell fin­det eine Debat­te um die „Pseu­do­wis­sen­schaft­lich­keit“ des DÖW statt. Die der­ar­ti­ge Bezeich­nung der wis­sen­schaft­li­chen Arbeit des DÖW wur­de nach vor­he­ri­gen posi­ti­ven Urtei­len zuletzt vom Ober­sten Gerichts­hof im Juli 2026 als nicht hin­rei­chend tat­sa­chen­ge­stützt beur­teilt. Die poli­ti­sche Ein­ord­nung des DÖW als „kom­mu­ni­sti­sche Tarn­or­ga­ni­sa­ti­on“ wur­de in einem Urteil des Ober­lan­des­ge­richts Wien aus dem Jahr 1998 als zuläs­si­ges Wert­ur­teil eingestuft.

50 Bun­des­mi­ni­ste­ri­um für Frau­en, Wis­sen­schaft und For­schung: Bericht über For­schungs­för­de­run­gen und For­schungs­auf­trä­ge des Bun­des 2025, Pro­jekt­num­mer BMBWF20250338471.

51 Initia­ti­ve Chri­sten­schutz: Reli­giö­se Bekennt­nis­frei­heit: Was darf man als Christ noch sagen? Fin­ni­sche Ex-Mini­ste­rin wegen ihrer christ­li­chen Posi­ti­on zur Homo­se­xua­li­tät ver­ur­teilt, 08.04.2026, https://​www​.chri​sten​schutz​.de/​r​e​l​i​g​i​o​e​s​e​-​b​e​k​e​n​n​t​n​i​s​f​r​e​i​h​e​i​t​-​w​a​s​-​d​a​r​f​-​m​a​n​-​a​l​s​-​c​h​r​i​s​t​-​n​o​c​h​-​s​a​g​e​n​-​f​i​n​n​i​s​c​h​e​-​e​x​-​m​i​n​i​s​t​e​r​i​n​-​w​e​g​e​n​-​i​h​r​e​r​-​c​h​r​i​s​t​l​i​c​h​e​n​-​p​o​s​i​t​i​o​n​-​z​u​r​-​h​o​m​o​s​e​x​u​a​l​i​t​a​e​t​-​v​e​r​u​r​t​e​i​lt/ (abge­ru­fen am 01.07.2026).

52 ADF Inter­na­tio­nal: Isa­bel Vaug­han-Spruce – Groß­bri­tan­ni­en, o. D., https://​adfin​ter​na​tio​nal​.org/​e​n​-​g​b​/​c​a​s​e​s​/​i​s​a​bel (abge­ru­fen am 01.07.2026).

53 ORF Reli­gi­on: Bericht über chri­sten­feind­li­che Straf­ta­ten, 17.11.2025, https://​reli​gi​on​.orf​.at/​s​t​o​r​i​e​s​/​3​2​3​2​9​38/ (abge­ru­fen am 01.07.2026).

54 Mathi­as von Gers­dorff (Hrsg.), Lin­ke Gewalt gegen Lebens­recht­ler – Anti­fa mar­schiert. Mit Bei­trä­gen von Eli­as Burow, Feli­zi­tas Küb­le und Hei­ner Lünig, 1. deut­sche Ausg., Deut­sche Ver­ei­ni­gung für eine Christ­li­che Kul­tur (DVCK) e.V. /​ Akti­on „SOS Leben“, 2026. S. 13.

55 San­dro Ser­a­fin: Heu­te gera­ten christ­li­che Posi­tio­nen in Bedräng­nis – und mor­gen jede ande­re Mei­nung (Inter­view mit Felix Böll­mann), in: Jun­ge Frei­heit, 07.05.2026, https://​jun​ge​frei​heit​.de/​d​e​b​a​t​t​e​/​i​n​t​e​r​v​i​e​w​/​2​0​2​6​/​h​e​u​t​e​-​g​e​r​a​t​e​n​-​c​h​r​i​s​t​l​i​c​h​e​-​p​o​s​i​t​i​o​n​e​n​-​i​n​-​b​e​d​r​a​e​n​g​n​i​s​-​u​n​d​-​m​o​r​g​e​n​-​j​e​d​e​-​a​n​d​e​r​e​-​m​e​i​n​u​ng/ (abge­ru­fen am 01.07.2026).

56 Katho​lisch​.de (KNA): Grü­nen-Spre­cher: Bibel­zi­ta­te von Ber­li­ner Stadt­schloss ent­fer­nen, 03.11.2022, https://​katho​lisch​.de/​a​r​t​i​k​e​l​/​4​1​8​4​6​-​g​r​u​e​n​e​n​-​s​p​r​e​c​h​e​r​-​b​i​b​e​l​z​i​t​a​t​e​-​v​o​n​-​b​e​r​l​i​n​e​r​-​s​t​a​d​t​s​c​h​l​o​s​s​-​e​n​t​f​e​r​nen (abge­ru­fen am 01.07.2026).

57 Deut­scher Bun­des­tag: AfD-Antrag auf Tag gegen Chri­sten­ver­fol­gung ohne Mehr­heit, in: Heu­te im Bun­des­tag (hib), 11.10.2023, https://​www​.bun​des​tag​.de/​p​r​e​s​s​e​/​h​i​b​/​k​u​r​z​m​e​l​d​u​n​g​e​n​-​9​7​1​094 (abge­ru­fen am 01.07.2026).

58 Katho​lisch​.de (KNA): Bun­des­tag lehnt Beauf­trag­ten für Chri­sten­ver­fol­gung in Deutsch­land ab, 17.12.2020, https://​katho​lisch​.de/​a​r​t​i​k​e​l​/​2​8​0​2​5​-​b​u​n​d​e​s​t​a​g​-​l​e​h​n​t​-​b​e​a​u​f​t​r​a​g​t​e​n​-​f​u​e​r​-​c​h​r​i​s​t​e​n​v​e​r​f​o​l​g​u​n​g​-​i​n​-​d​e​u​t​s​c​h​l​a​n​d​-ab (abge­ru­fen am 01.07.2026).

59 Von Gers­dorff (Hrsg.), Lin­ke Gewalt gegen Lebens­recht­ler, S. 29.

60 Exx​press​.at, „Bom­ben­alarm in der Karls­kir­che: Angriff auf Lebens­schüt­zer”, 4. Okto­ber 2025, https://​exx​press​.at/​n​e​w​s​/​b​o​m​b​e​n​a​l​a​r​m​-​i​n​-​d​e​r​-​k​a​r​l​s​k​i​r​c​h​e​-​a​n​g​r​i​f​f​-​a​u​f​-​l​e​b​e​n​s​s​c​h​u​e​t​z​er/ (abge­ru­fen am 25.08.2026).

61 Insta­gram­ka­nal von „Marsch für ‘n Arsch“: https://​www​.insta​gram​.com/​m​a​r​s​c​h​f​u​e​r​n​a​r​s​c​h​_w/ (abge­ru­fen am 02.07.2026).

62 Chri​sten​schutz​.at, „Berich­te von Betrof­fe­nen“, https://​www​.chri​sten​schutz​.at/​b​e​r​i​c​h​t​e​_​v​o​n​_​b​e​t​r​o​f​f​e​nen (abge­ru­fen am 02.07.2026).

63 Jan Ledóchow­ski, „Marsch fürs Leben: Grü­ne rufen zu gewalt­be­rei­ten Pro­te­sten auf“, 5. Okto­ber 2024, https://​www​.ledochow​ski​.at/​2​0​2​4​/​1​0​/​0​5​/​m​a​r​s​c​h​-​f​u​e​r​s​-​l​e​b​e​n​-​g​r​u​e​n​e​-​r​u​f​e​n​-​z​u​-​g​e​w​a​l​t​b​e​r​e​i​t​e​n​-​p​r​o​t​e​s​t​e​n​-​a​uf/ (abge­ru­fen am 02.07.2026).

64 Fol­gen­des ent­nom­men aus: Von Gers­dorff (Hrsg.), Lin­ke Gewalt gegen Lebensrechtler.

65 Christ­li­ches Forum: „Göt­tin­gen: Links­extre­me gegen christ­li­che Gebets­ak­ti­on – Zwölf ver­letz­te Poli­zi­sten“, 17.08.2026, https://​christ​li​ches​fo​rum​.info/​g​o​e​t​t​i​n​g​e​n​-​l​i​n​k​s​e​x​t​r​e​m​e​-​g​e​g​e​n​-​c​h​r​i​s​t​l​i​c​h​e​-​g​e​b​e​t​s​a​k​t​i​o​n​-​z​w​o​e​l​f​-​v​e​r​l​e​t​z​t​e​-​p​o​l​i​z​i​s​t​en/ (abge­ru­fen am 20.08.2026).

66 Christ­li­ches Forum: „Christ­li­ches Café schließt nach 26 Anti­fa-Angrif­fen“, 01.06.2026, https://​christ​li​ches​fo​rum​.info/​c​h​r​i​s​t​l​i​c​h​e​s​-​c​a​f​e​-​s​c​h​l​i​e​s​s​t​-​n​a​c​h​-​2​6​-​a​n​t​i​f​a​-​a​n​g​r​i​f​fen (abge­ru­fen am 02.07.2026).

67 San­dro Ser­a­fin, „Links­extre­me Anschlä­ge auf Kir­chen­ca­fé: Stadt voll­zieht Kehrt­wen­de“ in: Jun­ge Frei­heit, 4. Juni 2026, https://​jun​ge​frei​heit​.de/​k​u​l​t​u​r​/​g​e​s​e​l​l​s​c​h​a​f​t​/​2​0​2​6​/​l​i​n​k​s​e​x​t​r​e​m​e​-​a​n​s​c​h​l​a​e​g​e​-​a​u​f​-​k​i​r​c​h​e​n​c​a​f​e​-​s​t​a​d​t​-​v​o​l​l​z​i​e​h​t​-​k​e​h​r​t​w​e​n​de/ (abge­ru­fen am 02.07.2026).

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