Ein erster Nachruf von Giuseppe Nardi
Gott der Allmächtige hat Papst Franziskus um 7:35 Uhr abberufen. Nach zwölf Jahren, einem Monat und acht Tagen endete damit das jüngste Pontifikat, das in die Reihe der unsäglichen in die Kirchengeschichte eingegangen ist. Katholisches.info hat dieses Pontifikat von Anfang an kritisch begleitet. Unsere Datenbank dokumentiert dieses Pontifikat für jeden zugänglich.
Es wird nun heißen, es sei noch „zu früh“, um eine Bilanz ziehen zu können. Doch dem ist nicht so. Aufmerksame und sensible Katholiken haben das Heraufdräuen von Ungemach für die Katholizität bereits am Tag seiner Wahl am 13. März 2013 verspürt. Und genau dieses Gespür derer, die Gott mehr erkennen läßt, bewahrheitete sich mit jedem Tag des 266. Pontifikats mehr.
Die Titel, mit denen das nun zu Ende gegangene Pontifikat sich auszeichnete, wurden bereits geschrieben: Die Rede war vom „Diktatorpapst“ und vom „verlorenen Hirten“. Der Papst aus Argentinien kümmerte sich bis zuletzt nicht um die mahnenden Stimmen. Er folgte seiner Agenda, die gläubigen Katholiken von Anfang an ein ungutes Gefühl abverlangte, das sich durch die Härte der Fakten bestätigte und jederzeit verifiziert werden konnte.
Das Pontifikat wird untrennbar mit seiner Distanzierung von den nicht verhandelbaren Werten verbunden bleiben, mit unsäglichen Dokumenten wie Amoris laetitia, dem Dokument über die Brüderlichkeit aller Menschen von Abu Dhabi, mit Fiducia supplicans und Traditionis custodes, mit der Homo-Agenda, der Corona-Pandemie-Lüge, dem Andienen an die globalistische Agenda, der Geringachtung der heiligen Liturgie und ihrer Rubriken. Das Pontifikat wird als jenes in den Annalen der Kirche verzeichnet vom Papst, der nicht knien wollte und keine Kommunion spendete, der die Gründonnerstagsliturgie mit der Einsetzung des Altarsakraments und des Weihesakraments unsichtbar machte und welcher vor der öffentlichen Verehrung der heiligen Eucharistie zu Fronleichnam flüchtete. Die Rede wird unumkehrbar von den falschen Freunden sein, mit denen sich Franziskus umgab, mit den Emma Boninos, Marco Pannellas und Eugenio Scalfaris, um die kirchenfeindlichen, freimaurerischen Atheisten zu nennen; aber auch mit den falschen Ratgebern in der Kirche selbst wie den Marcelo Sanchez Sorondos und Victor Manuel „Tucho“ Fernández‘. Es waren aber nicht die falschen Berater, die ihn fehlgeleitet haben. Franziskus selbst gab die Richtung vor und wählte sich dafür die passenden Berater und Freunde.
Franziskus wird auch als Papst der McCarrick-Boys in Erinnerung bleiben und der Absolution für Abtreibungspolitiker wie Joe Biden und Nancy Pelosi. Auch als Papst der Willkür gegen rechtgläubige Bischöfe, Gemeinschaften und Kirchenmänner.
Er wird ebenso als Papst verzeichnet werden, der die Verfassung der Kirche wie kein anderer vor ihm radikal umgestalten wollte durch die Synodalisierung und seinen bitteren und ungerechten Kampf gegen den Klerikerstand, aber auch durch bereits erfolgte rechtliche Normen oder zumindest der Wegbereitung. Diese versteckte revolutionäre Seite wird von seinen Nachfolgern noch viel Wiedergutmachung abverlangen, in diesem, aber auch noch in vielen anderen Bereichen. Man denke nicht zuletzt an den Neo-Absolutismus, den Franziskus stillschweigend, und von dem ihm so wohlgesonnenen Mainstream „übersehen“, durchsetzte bis hin zur Abwürgung kontemplativer Frauenklöster und der Tatsache, daß die Rechte für Ordensgründungen den Bischöfen entzogen wurden.
Zu den Schattenseiten der vergangenen Jahre gehört auch, daß zu viele geschwiegen haben. Dem liegt, bewußt oder unbewußt, ein falsches Papstverständnis zugrunde, wodurch das Papsttum an der falschen Stelle verabsolutiert wird, während es dort, wo es in der Bewahrung und Verteidigung des Kultus, der Tradition und der katholischen Identität absolut ist, demontiert wurde, nicht zuletzt durch Franziskus selbst.
Franziskus war auch der Papst, was nicht verschwiegen werden soll, der eine Mitschuld des Westens am Ausbruch des russisch-ukrainischen Krieges nicht vertuschte, sondern vom „zu lauten Bellen der NATO“ vor der Tür Moskaus gesprochen hatte.
Die Kardinäle, jene Masse der Purpurträger, die eben dieser Franziskus mit Hochdruck in den vergangenen Jahren ernannte, um die von ihm angestoßenen Prozesse unumkehrbar zu machen, werden sich in wenigen Tagen zur Totenmesse für Franziskus auf dem Petersplatz versammeln und kurz darauf zu den Generalkongregationen zusammentreten, die dem Konklave vorangehen werden. Was folgen wird, ist das Konklave, das aller Voraussicht nach der heiligen Kirche Jesu Christi bis aller Voraussicht nach spätestens Mitte Mai den 267. Papst schenken wird.
Wie das Konklave 2013 gezeigt hat, wird in bestimmten hohen Kirchenrängen viel getan, um beim „Extra omnes“ auch den Heiligen Geist aus der Sixtinischen Kapelle auszusperren. Dieser wirkt jedoch, das ist die berechtigte Zuversicht eines jeden Katholiken, wo und wie Er will.
Die Diadochenspiele haben schon lange begonnen, schon bevor Franziskus Mitte Februar in die Gemelli-Klinik eingeliefert wurde. Die Listen der sogenannten Papabili werden seit Monaten herumgereicht. Franziskus wußte am Ende, so sehr er auch bemüht war, sein Papsttum abzulegen, zumindest wie ein Papst zu sterben, indem er nicht zurücktrat, obwohl es ihm angestanden hätte, dies zu tun, nicht seinem Vorgänger. Er starb im Amt, wie es für einen Papst gilt, der auf Lebenszeit gewählt ist, und er starb im Vatikan, nicht in irgendeinem Krankenhaus. Das mag wenig sein, werden manche angesichts der wenig erfreulichen Bilanz des Pontifikats befinden, um es euphemistisch zu umschreiben, aber immerhin.
Die Purpurträger haben begonnen, Wahlsummenspiele anzustellen. Die Zahlen liegen auf dem Tisch: 135 Kardinäle sind im bevorstehenden Konklave wahlberechtigt, sollte der Verzicht von Kardinal Becciu rechtsgültig sein, was anzunehmen ist. Sollten alle Papstwähler erscheinen, sind mindestens 90 Stimmen für die Wahl des 267. Papstes notwendig, um die Zweidrittel-Mehrheit zu erreichen. Das sind mehr als je zuvor in der Kirchengeschichte.
Viele der Kardinäle werden sich erstmals auf den Generalkongregationen persönlich sehen und kennenlernen. Das ist ein Nebenprodukt der bergoglianischen Ernennungspraktik. Längst nicht alle waren jedoch untätig. Es gibt Vorbereitungen auf verschiedenen Seiten, denn: Stirbt ein Papst, wird ein neuer gewählt.
Die Gläubigen haben, irdisch betrachtet, in der heiligen Kirche, die von Christus hierarchisch verfaßt ist, keine Stimme im Kapitel der Papstwahl. Sie haben aber ein mächtiges Mittel in der Hand, das Gebet.
- Wir haben Gott zu danken, daß das 266. Pontifikat der Geschichte ein Ende gefunden hat.
- Wir haben Gott um Barmherzigkeit für den verschiedenen Papst zu bitten. Das persönliche Gericht hat Jorge Mario Bergoglio als 2013 erwählter Stellvertreter Christi auf Erden bereits hinter sich.
- Wir haben Gott um einen heiligen Papst zu bitten, den Er Seiner Kirche schenken möge: um einen heiligen, apostolischen, charismatischen und missionarischen Papst, der die heilige Liturgie zelebriert und seine Brüder im Glauben stärkt.
Franziskus hat den Moment des persönlichen Gerichts bereits hinter sich, der unmittelbar beim Ableben erfolgt. Der Herr weiß alles, das Gute und das Schlechte eines langen Lebens. Möge Er alles Gute vergelten und barmherzig sein.
Herr, gib Franziskus die ewige Ruhe,
und das ewige Licht leuchte ihm.
Laß ihn ruhen in Frieden. Amen.
Bild: VaticanMedia (Screenshot)
Möge Gott ihm alles vergelten, was er der Kirche und uns allen angetan hat, und möge er sich seiner erbarmen.
Danke, Herr Dr. Joachim Heimerl.
Ihren Worten möchte ich nur ein Wort hinzufügen: Amen!
Besteht da nicht ein gewisser Widerspruch?
Vordergründig betrachtet mag dies etwas widersprüchlich erscheinen, Herr Rupert Moser, je nachdem, aus welcher Perspektive man die Situation betrachtet.
Allerdings sollte man nicht übersehen, dass es erstens sicherlich auch im Leben Herrn Bergoglios Gutes gegeben haben mag, für das ihm Dank und Gnade gebühren mögen.
Zweitens ist es doch Lehre der Kirche, dass man nicht selbst ein abschließendes Urteil über einen Menschen sprechen solle, da ein solches nur Gott zusteht.
Und da alle Menschen nun einmal Teil der Menschheitsfamilie sind und kein Mensch vollkommen ist, kann es nicht nur nicht schaden, sondern ist m.E. sowohl menschlich verständlich als auch geradezu geboten, dass man sowohl dafür bittet, dass der Verstorbene vom Herrn vergolten bekommen möge, was er „der Kirche und uns allen angetan hat“, als auch gleichzeitig kein abschließendes Urteil über den Verstorbenen zu sprechen, sondern Gott um dessen Erbarmen zu bitten.
Österliche Grüße, Kealani.
Als damals, am 13. März 2013, weißer Rauch aus dem Schornstein von St. Peter in Rom quoll, stellte sich sogleich ein flaues, ja geradezu lähmendes Empfinden bei mir ein. Keine Spur von Freude. Und dieses Gefühl hat mich nie mehr verlassen. Bis zu jenem denkwürdigen 21. April 2025, als die Nachricht vom Tod des 88jährigen Jorge Mario Bergoglio über den Erdkreis lief. Und nun wissen wir’s genau: es war ein verlorenes Pontifikat, das soeben zu Ende ging.
Beten wir alle für einen guten, geisterfüllten, mutigen und kraftvollen neuen Papst, der vieles wieder ins rechte Lot wird bringen müssen.
Ein Artikel, auf den man immer wieder zurückkommen kann. Wer sonst hätte das Recht, ein Fazit zu ziehen?
Draußen scheint die Sonne und wenn ich herausblicke, habe ich den Eindruck, die Welt ist freier geworden als sie noch gestern erschien. Ein weiterer Schritt hin auf die Herrschaft des Herrn.
Danke Ihnen sehr für diesen wirklich qualifizierten Nachruf.
Mir war dieser Papst vom ersten Augenblick seines öffentlichen Auftretens nach seiner Wahl auf der Loggia suspekt und wenig sympathisch, als er statt der für neugewählte Päpste üblichen Begrüßungsformel „Gelobt sei Jesus Christus“ den Gläubigen und der Welt einen profanen „Guten Abend“ entbot.
Habe mich lange gegen mein „Bauchgefühl“ gewehrt, aber Papst Franziskus hat mich all die Jahre lang immer wieder irritiert bzw. gar regelrecht vor den Kopf gestoßen, so dass er mir als wertkonservativem treuen Katholiken zum Schluss gleichgültig geworden ist und ich schließlich sogar aufhörte, für ihn zu beten.
Mein Groll geht aber nicht über seinen irdischen Tod hinaus, und seine wiederholte Bitte an die Gläubigen ums Gebet für ihn will ich denn jetzt durchaus wieder nachkommen und durchaus gerne für seine unsterbliche Seele beten.
Das mit dem Beten für ihn war ein „frommer Wunsch“, den ich aber nur in äußerst geringem Maße wahr genommen habe.
Ist für mich ok so…
Achtung vor dem Verstorbenen als Mensch.
Für die theologische Aufarbeitung ist es allerdings einfacher, ihn nicht als Papst zu betrachten.
Es wären sonst zuviele anerkannte Texte der Theologie- und Kirchengeschichte einfach nur hinfällig.
Im übrigen ist für den Artikel von Herrn Nardi grosser Dank angesagt. Vergelt’s Gott.
Achtung als Mensch?
Als Mensch war er sozusagen „wildfremd“, dh eine lediglich medial vermittelte Figur, wobei alles, was in Erfahrung zu bringen war, kein günstiges Bild abgibt. Achtung könnte er vielmehr allein aufgrund seines Amtes in Anspruch nehmen, das gerade Sie (womit ich übrigens mit Ihnen übereinstimme) in Zweifel ziehen.
Ich persönlich sehe keinen Grund für eine Anteilnahme. Als Papst habe ich ihn nicht anerkannt, und als Mensch war er nicht real in meinem Leben. Die Vorwürfe gegen ihn wiegen sehr schwer. Ich kann nur für Menschen beten, denen gegenüber ich etwas Positives zu empfinden vermag, ob dessen ich Gott um Gnade und Erbarmen ersuchen kann. Bergoglio erscheint mir als Zerstörer, als Kraft der finsteren Seite. Entweder ist dieses Bild zutreffend, dann schaut es für ihn jetzt ohnedies ziemlich hoffnungslos aus, oder est trifft nicht zu, und auch das läge au0erhalb meiner Ingerenz. Was sollte ich da beten? Lieber Gott, mach, dass das alles, was zB in in katholisches info über Bergoglio zu lesen ist, nicht stimmt?
Ich bete lieber für Menschen, mit denen ich persönlich zu tun (gehabt) habe – da hab ich genug zu tun – bzw wenn schon nur für solche des öffentlichen Lebens, denen ich grundsätzlich etwas Positives abgewinnen kann bzw in die ich eine gewisse Hoffnung setzte. zB erscheint mir ein Gebet für Präsident Trump grundsätzlich nicht sinnlos.
Katholisches.info ist eine Webseite mit Artikeln von gewaltiger Qualität.
Aber dieser Nachruf von Herrn Giuseppe Nardi übertrifft alles:
geschrieben am Ende der wahrscheinlich schlimmsten Zeit für die Kirche, in tiefster Treue zur Hl. Kirche, zum Glauben und zu Unserem Herrn Jesus christus;
ohne Tränen, weil sie schon längst alle vergossen sind;
und hoffnungsvoll und im Glauben an die Auferstehung Unseres Herrn und in Erwartung des persönlichen Gerichts.
Akribisch genau, unaufgeregt, glasklar.
Vor einem Jahr, am 4. Tag nach Ostern 2024, starb Buschof Vitus Huonder in Wangs, bei der Priesterbruderschaft St Pius X.
Ein Monument von Tapferkeit und tiefer Einsicht in die traurigen Situation und trotzdem, mit aller Kraft und Einsatz, die de facto fundamentale Entscheidung zu treffen.
Ein herrlicher Kontrast zu der gewaltigen Feigheit der anderen.
Palma gloriae
Und er wird als der Papst in Erinnerung bleiben, der der Priesterbruderschaft St. Pius X. in materia die suspensio a divinis gelöst hat, in dem er den Priestern der Priesterbruderschaft ex opere ordinationis die Vollmacht der Beichte zugestanden hat – ohne Ausnahme und modus. Dafür sollte jeder Gläubige dankbar sein
Wie Extreme sich berühren. Ich gehe auch zur sog. tridentinischen hl. Messe, aber dankbar für Bergoglio?- Der Zerstörer von Glauben und Kirche!
Benedikt XVI. war Papst bis zu seinem Hinüberscheiden.
Es ist ein Unterschied, ob man nur zur tridentinischen Messe – ich nenne sie die Messe Aller Zeiten – oder ob man der Tradition folgt und dem vom Erzbischof in 2000jähriger Treue begangenen Weg folgt. Der Eine (Papst Benedikt XVI) folgte der „Hermeneutik der Kontinuität“, der Andere (Lefebrve) folgte dem was überliefert worden ist – „Tradidi quod et accepi“ Diese unerschütterliche Festigkeit hat schon den Erzbischof von Buenos Aires beeindruckt. Und vor solcher Prinzipientreue muß eben ein Jesuit zurückschrecken. Deshalb haben Jesuiten und Spiritaner fast nie in der Mission zusammengearbeitet – bis zum II. Vaticanum. Und die Spiritualität der Mission, der wahren Mission besagt auch, daß man das kleinste Korn von Wahrheit, von Tugend sieht und nicht das Böse, was man erkennt, ad hominem anwendet.
Zudem ist ein objektives Urteil, was gefällt wurde, eine objektive Tatsache, die Papst Franziskus anerkannt hatte, zu dem Papst Benedikt XVI nicht in der Lage war, daß mit der Weihe automatisch die Vollmacht zur Beichte gegeben wird.
Lehrt nicht der hl. Thomas von Aquin, daß man das Gute, wenn es objektiv ein Gutes ist, weil es zum Heil der Seele gereicht, anerkennt und wenn es von einer Person ausgeht dieser unabhängig von den Sünden, die man erkennt, dieser Person als bonum anerkannt werden sollte und dann daß jedes in sich Gute Göttlichen Ursprungs ist und man also auf alle Fälle dankbar sein solte? Wenn dieses im Heiligen Geist in einer Person aus Liebe geschieht, so sollte an dem Menschen dankbar sein und dem Menschen als Verdienst anrechnen.
Viele Gläubige haben sich danach gesehnt, wieder von Traditionstreuen Priestern die beichte abgenommen zu bekommen, von Priestern, die nicht von der Lehre des II. Vaticanums vergiftet worden sind – s. Petrusbruderschaft – die in der Katholischen Kirche den Einzigen Heilsweg sehen und die anderen Religionen zu Recht als Irrtum oder Häresie und sogar Apostasie bezeichnen, sie wissen, daß die nachkonziliaren Sakramente fragwürdig sind und zum Teil heilsunwirksam („pro multis“ – „Für Alle“) sind, die nicht im heimlichen Sedisvakantismus betreiben aber sich nach außen bis zum kompletten Widerspruch in sich dem Papst als Person unterwerfen – s. Petrusbruderschaft. Dieser Realität hat Papst Franziskus erkannt und der Konzilskirche so um die Ohren geschlagen.
Im Sport ist man auch für den Respekt des Gegners dankbar und bringt ihm entsprechenden Respekt entgegen, ohne sich mit ihm zu identifizieren. Die Priesterbruderschaft St. Pius Xhat immer wieder in kindlicher Liebe Papst Franziskus getadelt, mit prophetischer Macht und theologischer Klarheit Papst Franziskus als die überreifste Frucht den Konzils betrachtet und gemahnt. Und wenn ein Mensch etwas Gutes tut, so sollte man ihm dankbar sein. wenn ich den Menschen wirklich liebe, so will ich das Seelnheil des Menschen, das sollte jedem Gläubigen klar sein, dann bittet man Gott in Dankbarkeit für das Gute, was der Mensch getan hat, um Vegebung der Sünden um ein gnädiges Urteil, so wie es die Allerseligste Unbefleckt Empfangene Jungfrau und Gottesmutter Maria Am Throne Gottes bis zum Jüngsten Gericht tut.
Sie schreiben: „[Die Gläubigen] wissen, daß die nachkonziliaren Sakramente fragwürdig sind und zum Teil heilsunwirksam („pro multis“ – „Für Alle“) sind.“
Wenn ich das richtig verstehe, drücken sie eine Abwertung der Heilswirksamkeit durch Veränderung von „für alle“ im „für viele“ aus. Das ist nicht der Fall. Wenn Jesus „für viele“ beim Abendmahl gesagt hat, dann ist das die Realität.
Zum verbindlichen Glaubensgut der kath. Kirche zählen die Malachias-Päpsteweissagungen zwar nicht, aber die Charakterisierungen des hl. Philipp Neri, der sie modifiziert haben soll, enthalten doch auffallend viele Übereinstimmungen mit den päpstlichen Ehrentiteln, welche der römische Heilige aus dem 16. Jahrhundert den künftigen Päpsten versehen hatte. Dazu gehören etwa aus jüngerer Zeit „Flos florum“ (Blume der Blumen) für Paul VI., der drei Lilien in seinem Wappen führte, oder „De medietate lunae“ (Vom halben Mond) für Johannes Paul I., dessen Pontifikat in der Tat nur einen Monat, also von einem bis zum nächsten Halbmond, dauerte, oder zuletzt Benedikt XVI., „Gloria olivae“ (Ruhm des Olivenbaums und treffliches Symbol für hohes Alter und für Weisheit).
Danach folgt die einzige längere Stelle dieser Weissagung: „In persecutione extrema S.R.E. …“ Sie scheint den beiden Päpsten der Endzeit zu gelten: nämlich Franziskus und seinem demnächst von einem Konklave zu bestimmenden Nachfolger. Wird es „Petrus II., Romanus II.“ werden, in dessen Pontifikat die Wiederkunft des Herrn und das große Strafgericht über unsere derzeitig ziemlich chaotische Welt fällt? Lassen wir uns also überraschen.
Bemerkenswert ist übrigens auch die besondere Aufmerksamkeit, die Franziskus gleich nach seiner Papstwahl ausgerechnet einem italienischen Freimaurer, Autor, Atheisten usw., nämlich Eugenio Scalfari (1924–2022), gezeigt und ihn sogar zum persönlichen Freund auserkoren hatte.
Als Papst Franziskus da das erste Mal im weißen Gewand auf der Loggia erschien, erinnerte mich irgendetwas an Johannes XXIII., obwohl ich nach dessen Pontifikat geboren wurde. Mein erster Impuls war ‚Vorsicht! Der ist für unangenehme Überraschungen gut.‘. Und ich sollte Recht behalten, wie man in seiner Ansprache schon merken konnte.
Spanisch(sprachig)e Päpste waren noch nie gut für die Kirche. Und wie sich jetzt wieder einmal zeigt: Jesuiten auch nicht.
Mögen die Eminenzen daran denken, wenn sie einen Namen auf den Stimmzettel schreiben.
Zum verbindlichen Glaubensgut der kath. Kirche zählen die Malachias-Päpsteweissagungen zwar nicht, aber die Charakterisierungen des hl. Philipp Neri, der sie modifiziert haben soll, enthalten doch auffallend viele Übereinstimmungen mit den päpstlichen Ehrentiteln, welche der römische Heilige aus dem 16. Jahrhundert den künftigen Päpsten versehen hatte. Dazu gehören etwa aus jüngerer Zeit „Flos florum“ (Blume der Blumen) für Paul VI., der drei Lilien in seinem Wappen führte, oder „De medietate lunae“ (Vom halben Mond) für Johannes Paul I., dessen Pontifikat in der Tat nur einen Monat, also von einem bis zum nächsten Halbmond, dauerte, oder zuletzt Benedikt XVI., „Gloria olivae“ (Ruhm des Olivenbaums und treffliches Symbol für hohes Alter und für Weisheit). Danach folgt die einzige längere Stelle dieser Weissagung: „In persecutione extrema S.R.E. …“ Sie scheint den beiden Päpsten der Endzeit zu gelten: nämlich Franziskus und seinem demnächst von einem Konklave zu bestimmenden Nachfolger. Wird es „Petrus II., Romanus II.“ werden, in dessen Pontifikat die Wiederkunft des Herrn und das große Strafgericht über unsere derzeitig ziemlich chaotische Welt fällt? Lassen wir uns also überraschen.
Bemerkenswert ist übrigens auch die besondere Aufmerksamkeit, die Franziskus gleich nach seiner Papstwahl ausgerechnet einem italienischen Freimaurer, Autor, Atheisten usw., nämlich Eugenio Scalfari (1924–2022), gezeigt und ihn sogar zum persönlichen Freund auserkoren hatte.
Vielen Dank, Herr Nardi, für diesen Nachruf.
Vor einigen Jahren war mir die Frage gekommen, ob das „Jahr der Barmherzigkeit“ bereits ein Signal für seine Vorhaben war, wo doch der „Sonntag der Barmherzigkeit“ offenbar bedeutungslos geblieben ist.
Der Rhein floß nicht nur in den Tiber, sondern auch in den Rio de la Plata. [Linke sind weder in der Theologie nach in weltlichen Fragen wirklich gut.]
Obdas ein Papst war oder nicht hat er ja in den letzten Tagen seine irdischen Lebens in aller Öffentlichkeit überdeutlich (also noch deutlicher als vorher) gezeigt.
https://katholisches.info/2025/04/14/francesco-colafemmina-uber-franziskus-den-selbstentblossten-papst/