Als alles begann: Inthronisation von Papst Franziskus am 19. März 2013
Hintergrund

Zehn Jahre eines verwirrenden, teils verstörenden Pontifikats

Eini­ge Gedan­ken von Giu­sep­pe Nar­di zum zehn­ten Jah­res­tag der Erwäh­lung von Papst Fran­zis­kus Das Pon­ti­fi­kat von Jor­ge Mario Berg­o­glio wird heu­te zehn Jah­re alt, doch Grund zum Fei­ern gibt es kei­nen. In die­sem Jahr­zehnt hat Papst Fran­zis­kus ein Trom­mel­feu­er an Reform­pro­zes­sen „ange­sto­ßen“, doch die Bilanz ist nicht hauch­dünn, son­dern negativ.

Papst Franziskus hielt in einem gestern veröffentlichten Interview Rückschau auf die ersten zehn Jahre seines Pontifikats.
Nachrichten

Zehn Jahre Pontifikat von Papst Franziskus: „Möge der Herr mir gnädig sein“

(Rom) Am 13. März 2013, heu­te vor zehn Jah­ren, wur­de Kar­di­nal Jor­ge Mario Berg­o­glio nach dem über­ra­schen­den Amts­ver­zicht von Bene­dikt XVI. im Kon­kla­ve zum Papst gewählt und nahm den Namen Fran­zis­kus an. In der Sonn­tags­aus­ga­be der ita­lie­ni­schen Tages­zei­tung Il Fat­to Quo­ti­dia­no (FQ) wur­de zu sei­nem zehn­jäh­ri­gen Thron­ju­bi­lä­um ein Inter­view mit ihm ver­öf­fent­licht. Neben zahl­rei­chen ande­ren

Es kann nur einen geben. Wer ist der Papst der heiligen Kirche? Benedikt XVI. oder Franziskus?
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Benedikt und Franziskus: Wer ist Papst?

Zum Rück­tritt von Bene­dikt XVI. gibt es immer noch zahl­rei­che Fra­gen. Cor­ri­spon­den­za Roma­na unter­nimmt den Ver­such, den Stand der Din­ge zu doku­men­tie­ren und eine Ant­wort zu geben: Bene­dikt XVI. hat bei der Ankün­di­gung sei­nes Rück­tritts am 11. Febru­ar 2013 erklärt, daß er auf das Amt des Pon­ti­fi­kats, nicht aber auf das petri­ni­sche munus (Amt) ver­zich­tet. Bene­dikt

Benedikt XVI. und Franziskus, der Papst der Gesten.
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Franziskus länger Papst als Benedikt XVI.

(Rom) Sie­ben Jah­re, zehn Mona­te und neun Tage: Seit gestern ist Papst Fran­zis­kus län­ger Kir­chen­ober­haupt, als es Papst Bene­dikt XVI. war. Bene­dikt könn­te bereits dop­pelt so lang regie­ren, als er es getan hat.

Das Rätsel Bergoglio – Kannes es entschlüßelt werden, ehe das Pontifikat zu Ende geht?
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Das Rätsel Bergoglio

(Rom) Mas­si­mo Fran­co, Kolum­nist der füh­ren­den ita­lie­ni­schen Tages­zei­tung Cor­rie­re del­la Sera, leg­te das Buch „Das Rät­sel Berg­o­glio” (L’enigma Berg­o­glio) vor. Von ANSA libri, der Rubrik für neue Bücher der größ­ten ita­lie­ni­schen Pres­se­agen­tur, wur­de es just gestern vor­ge­stellt, als der jüng­ste Finanz­skan­dal und der Sturz von Kar­di­nal Ange­lo Becciu die Schlag­zei­len beherrsch­te. Inter­es­sant am Buch sind

Papst Franziskus mit P. Thomas Rosica
Hintergrund

„Papst Franziskus bricht mit den Traditionen wann immer er will, weil…“

(Rom) Die Sache ereig­ne­te sich bereits im Hoch­som­mer. Im Zusam­men­hang mit den jüng­sten Ereig­nis­sen in der katho­li­schen Kir­che erscheint es jedoch not­wen­dig, dar­an zu erin­nern. Am 31. Juli tätig­te ein enger Ver­trau­ter von Papst Fran­zis­kus eine eben­so erstaun­li­che wie „ent­setz­li­che“, vor allem aber aus­sa­ge­kräf­ti­ge Äuße­rung zum Amts­ver­ständ­nis des amtie­ren­den Pap­stes. Die US-Sei­te Rora­te Cae­li sprach

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Kardinalserhebung 2001: Korge Mario Kardinal Bergoglio küßt den Fischerring Johannes Pauls II.
Buchbesprechungen

Johannes Paul II. – ein kritischer Rückblick auf sein Pontifikat

Von Wolf­ram Schrems* Ist ange­sichts der Schrecken des der­zei­ti­gen Pon­ti­fi­kats ein kri­ti­sches Buch über Johan­nes Paul II. tat­säch­lich gera­de vor­dring­lich? So könn­te man sich ange­sichts des Erschei­nens der aktua­li­sier­ten Neu­auf­la­ge eines Titels des Bon­ner Alt­phi­lo­lo­gen Heinz-Lothar Barth von 2011 fra­gen. Die Ant­wort wird wohl lau­ten: „vor­dring­lich“ nicht, aber zum Ver­ständ­nis des jet­zi­gen Desa­sters durch­aus hilfreich.