Hintergrund

Ein Jesuit als Nachfolger für Kardinal Sarah?

(Rom) Seit län­ge­rem gibt es lau­ter wer­den­de Gerüch­te, daß die Ent­fer­nung von Kar­di­nal Robert Sarah als Prä­fekt der Kon­gre­ga­ti­on für den Got­tes­dienst und die Sakra­men­ten­ord­nung bevor­ste­he. Erst­mals wird auch ein kon­kre­ter Name für sei­ne Nach­fol­ge genannt.

Die Kongregation für die Evangelisierung der Völker (Propaganda fide) nimmt in den Vorbereitungen von Papst Franziskus für seine Nachfolgeregelung einen wichtigen Platz ein. Im Bild das Symbol der Propaganda Fide (Weltkugel mit dem Kreuz) am Palazzo Mignanelli in Rom.
Hintergrund

Die Vorbereitungen für das nächste Pontifikat

(Rom) Wäh­rend die Päp­ste neben ihrer spe­zi­fi­schen Ori­en­tie­rung aus Respekt vor kirch­li­chen Bräu­chen und Gewohn­hei­ten und mit Blick auf die Gesamt­heit der Kir­che in gro­ßem Maß auch Ernen­nun­gen von Kir­chen­män­nern vor­nah­men, die nicht ihrer kirch­li­chen Sen­si­bi­li­tät ent­spra­chen, geht Papst Fran­zis­kus einen ande­ren Weg.

Kardinal Becciu verlangt Schadenersatz dafür, daß er um die Chance gebracht wurde, ein "Papabile" zu sein.
Nachrichten

Wieviel Geld ist es wert, ein „Papabile“ zu sein?

(Rom) Kar­di­nal Ange­lo Becciu, der Ende Sep­tem­ber über einen Finanz­skan­dal gestürzt ist, ver­klag­te das ita­lie­ni­schen Wochen­ma­ga­zin L’Espresso auf zehn Mil­lio­nen Euro Scha­den­er­satz. Die Kla­ge scheint jedoch wenig geeig­net, das ange­schla­ge­ne Anse­hen des Kar­di­nals wiederherzustellen.

Mit einem berühmt-berüchtigten Satz zur Homosexualität begann Franziskus sein Pontifikat. Überschattet die Homo-Lobby auch das nächste Konklave?
Hintergrund

„Was nach mir sein wird“ – Papst Franziskus und seine Nachfolge

(Rom) Papst Fran­zis­kus hat sei­ne Nach­fol­ge fest im Blick. „Das ist nicht mehr nur eine Hypo­the­se, son­dern Gewiß­heit“, so der Vati­ka­nist San­dro Magi­ster. „Was nach mir sein wird“, sei sein fester Gedan­ken, sag­te Fran­zis­kus in einem Inter­view, das vor weni­gen Tagen von der Pres­se­agen­tur ADN Kro­nos ver­öf­fent­licht wurde.

Mit dreizehn weiteren Kardinälen baut Papst Franziskus das Kardinalskollegium um.
Nachrichten

Der Überschuß an neuen Papstwählern

(Rom) Papst Fran­zis­kus kün­dig­te beim gest­ri­gen Ange­lus die Kre­ierung neu­er Kar­di­nä­le an. Am 28. Novem­ber wird er das Kar­di­nals­kol­le­gi­um um drei­zehn Pur­pur­trä­ger erwei­tern, neun davon Papst­wäh­ler. Dabei besteht gar kein Bedarf, da das auf 120 Kar­di­nä­le begrenz­te Wahl­kol­le­gi­um der­zeit voll besetzt ist. Ein Blick auf die neu­en Kardinäle.

Kann einem Kardinal der Purpur entzogen werden? Kann er den Purpur behalten und nur auf seine Rechte verzichten? Mit dem Fall Becciu lasten solche Fragen über einem möglichen Konklave.
Hintergrund

Kann ein Kardinal abgesetzt werden? – Ein Blick in die Geschichte

(Rom) Erschei­nungs­tag des Wochen­ma­ga­zins L’Espresso ist der Sonn­tag, doch bereits am Don­ners­tag­abend, dem 24. Sep­tem­ber, hat­te die Redak­ti­on die „Bom­be“ des vati­ka­ni­schen Finanz­skan­dals plat­zen las­sen und Aus­zü­ge aus der vor­be­rei­te­ten Aus­ga­be ver­öf­fent­licht. Noch am sel­ben Tag ent­ließ Papst Fran­zis­kus Kar­di­nal Ange­lo Becciu aus allen Ämtern. Es war nicht das erste Mal, daß Fran­zis­kus auf Zuruf

„Das historische Bild eines einsamen und besiegten Papstes in der Leere eines gespenstischen Petersplatzes.“
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Das Ende eines Pontifikats und ihre Unbekannten

Von Rober­to de Mattei* Der Amts­ver­zicht von Bene­dikt XVI. wird als eines der kata­stro­phal­sten Ereig­nis­se unse­res Jahr­hun­derts in Erin­ne­rung blei­ben, da er nicht nur die Tür zu einem ver­hee­ren­den Pon­ti­fi­kat, son­dern vor allem zu einer Situa­ti­on wach­sen­den Cha­os in der Kir­che geöff­net hat. Sie­ben­ein­halb Jah­re nach dem unglück­li­chen 11. Febru­ar 2013 nei­gen sich das Leben

Die „Papabili“, die Papst Franziskus am nächsten stehen: die Kardinäle Zuppi, Tagle und Parolin (v.l.).
Hintergrund

Heißt Franziskus II. Ägidius?

(Rom) Der Kreis der poten­ti­el­len Nach­fol­ger von Papst Fran­zis­kus wird immer grö­ßer, je mehr Kar­di­nä­le er ernennt. Vor allem nimmt die Wahr­schein­lich­keit zu, daß er – weit mehr als sei­ne Vor­gän­ger – selbst die Wei­chen für sei­ne Nach­fol­ge stellt. Der auf­merk­sa­me Vati­ka­nist San­dro Magi­ster lenkt den Blick auf einen neu­en „Papa­bi­le“, der kome­ten­haft am Ber­­go­­glio-Fir­­ma­­ment

Kardinal Luis Antonio Tagle und Papst Franziskus.
Nachrichten

Der Aufstieg des Luis Antonio Tagle

(Rom) Am Zwei­ten Advents­sonn­tag, dem Hoch­fest Mariä Emp­fäng­nis, gab der Vati­kan die Ernen­nung von Kar­di­nal Luis Anto­nio Tag­le zum Prä­fek­ten der römi­schen Kon­gre­ga­ti­on für die Evan­ge­li­sie­rung der Völ­ker bekannt. Der Phil­ip­pi­ner Tag­le gilt seit meh­re­ren Jah­ren als „Papa­bi­le“ und mög­li­cher Nach­fol­ger von Papst Franziskus.