Die „Papabili“, die Papst Franziskus am nächsten stehen: die Kardinäle Zuppi, Tagle und Parolin (v.l.).
Hintergrund

Heißt Franziskus II. Ägidius?

(Rom) Der Kreis der potentiellen Nachfolger von Papst Franziskus wird immer größer, je mehr Kardinäle er ernennt. Vor allem nimmt die Wahrscheinlichkeit zu, daß er – weit mehr als seine Vorgänger – selbst die Weichen für seine Nachfolge stellt. Der aufmerksame Vatikanist Sandro Magister lenkt den Blick auf einen neuen „Papabile“, der kometenhaft am Bergoglio-Firmament

Kardinal Luis Antonio Tagle und Papst Franziskus.
Nachrichten

Der Aufstieg des Luis Antonio Tagle

(Rom) Am Zweiten Adventssonntag, dem Hochfest Mariä Empfängnis, gab der Vatikan die Ernennung von Kardinal Luis Antonio Tagle zum Präfekten der römischen Kongregation für die Evangelisierung der Völker bekannt. Der Philippiner Tagle gilt seit mehreren Jahren als „Papabile“ und möglicher Nachfolger von Papst Franziskus.

Bischof Ricardo Valenzuela mit Fernando Lugo, damals Staatspräsident von Paraguay. Lugo war zuvor Bischof von San Pedro. 2008 wurde der Befreiungstheologe von Papst Benedikt XVI. laisiert. Valenzuela und Lugo hatten beide an der Gregoriana in Rom studiert.
Hintergrund

Ultraprogressive Kandidaten für die Kardinalswürde

(Asuncion) Bereits in den vergangenen Wochen hieß es, Papst Franziskus könnte zum Monatsende neue Kardinäle kreieren. Medien in Paraguay berichten, daß das südamerikanische Land dieses Mal an der Reihe sein dürfte, einen Kardinal zu bekommen. Während Ende Juni als mögliche Zeitpunkt der Kardinalserhebungen unwahrscheinlicher wird, nimmt die Zahl ultraprogressiver Anwärter auf das Kardinalspurpur zu.

Giuseppe Siri (1906-1989), Anwärter auf den Stuhl Petri in vier Konklaven.
Hintergrund

Vor 30 Jahren starb Giuseppe Kardinal Siri, der vier Mal fast Papst wurde

(Rom) Am kommenden 2. Mai jährt sich zum 30. Mal der Todestag von Giuseppe Kardinal Siri, der vielen Zeitgenossen als „Kronprinz“ von Pius XII. galt. Papst wurde aber Johannes XXIII. Eine Richtungsentscheidung, die seither die Kirche prägt und zu einem beispiellosen Niedergang in Westeuropa führte. Siri selbst wurde vom Thronanwärter zum einsamen Bewahrer.

Seit heute sind 122 Kardinäle im Konklave wahlberechtigt.
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Zahl der Papstwähler sinkt auf 122

(Rom/Manila) Gestern vollendete Kardinal Orlando Beltran Quevedo sein 80. Lebensjahr. Damit sind derzeit 122 Kardinäle in einem Konklave wahlberechtigt. Im Herbst könnten neue Kardinalskreierungen durch Papst Franziskus bevorstehen.

Kardinal Kevin Farrell wurde zum Camerlengo ernannt. In der nächsten Sedisvakanz wird er die Staatsgeschäfte leiten und das Konklave einberufen.
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Papst Franziskus bereitet die nächste Sedisvakanz vor

(Rom) Papst Franziskus ernannte gestern den US-amerikanischen Kardinal Kevin Farrell zum Kardinalkämmerer der Heiligen Römischen Kirche, besser bekannt einfach als Camerlengo. Gegen Kevin Farrell wurde in den vergangenen Monaten wiederholt im Zusammenhang mit dem Fall von Ex-Kardinal McCarrick und homophilen Kirchenkreisen genannt. Papst Franziskus vertraute ihm eine Woche vor Beginn des Mißbrauchsgipfels im Vatikan eine

Machtkampf um die Vatikanmedien: Im Bild Papst Franziskus mit Vatikansprecher Greg Burke, dazwischen dahinter Andrea Tornielli, der „Papstsprecher“.
Hintergrund

Kardinalstaatssekretär Parolin als „Papabile“ geschwächt

„Was dem unschlüssigen Msgr. Dario Edoardo Viganò, Präfekt des vatikanischen Dikasteriums für die Kommunikation von 2015 bis 2018, in drei Jahren nicht gelungen ist, gelang seinem methodischen Nachfolger Paolo Ruffini in wenigen Tagen um Weihnachten.“ Mit diesen Worten leitet der Vatikanist Sandro Magister seine Analyse zu den jüngsten Diadochenkämpfen um die vatikanischen Medien ein. Sie

Dossiers über alle Kardinäle
Nachrichten

„Alle Kardinäle werden durchleuchtet“

(Washington) Eine neugegründete katholische Organisation in den USA stellt eine Million Dollar zur Verfügung, um die Kardinäle der Kirche zu durchleuchten.

Papst Franziskus
Genderideologie

Liaisons dangereuses McCarrick–Bergoglio

(Rom) Zum Fall McCarrick und den Verstrickungen von Papst Franziskus meldete sich der bekannte Moraltheologe und Dominikaner, P. Giovanni M. Cavalcoli, zu Wort und gab jenen recht, die sagen, daß die Wahl von Papst Franziskus auf illegale Weise organisiert wurde.