Der perfekte Schuldige – Die Corona-Erkrankung von Kardinal Burke

"Auch im Vatikan wird es solche geben, die feiern und auf einen fatalen Ausgang hoffen"

Kardinal Burke erkrankt an Covid-19 und es brandet ein Sturm der Schadenfreude auf – und mancher Hoffnung auf einen fatalen Ausgang.
Kardinal Burke erkrankt an Covid-19 und es brandet ein Sturm der Schadenfreude auf – und mancher Hoffnung auf einen fatalen Ausgang.

Die gute Nach­richt vor­weg: Der Gesund­heits­zu­stand von Kar­di­nal Ray­mond Bur­ke ist „ernst, aber sta­bil“. An die­ser ersten und bis­her ein­zi­gen offi­zi­el­len Stel­lung­nah­me, die am 17. August vom Rek­tor des Mari­en­hei­lig­tums Our Lady of Gua­da­lu­pe abge­ge­ben wur­de, hat sich nichts geän­dert. Die schlech­te Nach­richt: Es erschüt­tert die Genug­tu­ung, die in man­chen Krei­sen über die Krank­heit des Kar­di­nals herrscht – auch in katho­li­schen Medien.

Der Shri­ne of Our Lady of Gua­da­lu­pe wur­de von Kar­di­nal Bur­ke errich­tet, als er Bischof von La Cros­se in sei­nem Hei­mat­staat Wis­con­sin war. Der Titel des Hei­lig­tums bezieht sich auf die erste Mari­en­er­schei­nung auf dem ame­ri­ka­ni­schen Kon­ti­nent, die 1531 in Neu­spa­ni­en (heu­te Mexi­ko) stattfand.

Am 10. August war Kar­di­nal Bur­ke posi­tiv auf das Coro­na­vi­rus gete­stet und am 14. August hospi­ta­li­siert wor­den. Sein Gesund­heits­zu­stand ver­schlech­ter­te sich schnell und wur­de als „ernst“ ein­ge­stuft. Die Fami­lie ersuch­te die Gläu­bi­gen um ihr Gebet. Seit dem 17. August hat sich die Lage sta­bi­li­siert: Sie ist „ernst, aber stabil“.

„Es ist unglaub­lich zu lesen, wie­viel Befrie­di­gung die Krank­heit des Kar­di­nals aus­löst und was für ein Jubel herrscht, zu wis­sen, daß er wegen Covid-19 auf der Inten­siv­sta­ti­on liegt.“

Mit die­sen Wor­ten beschreibt Ric­car­do Cascio­li, Chef­re­dak­teur der katho­li­schen Inter­net­zei­tung La Nuo­va Bus­so­la Quo­ti­dia­na, sei­ne Bestür­zung über ein erschrecken­des Phä­no­men. Es betrifft nicht nur kir­chen­fer­ne Medi­en, son­dern auch katholische.

„Auch im Vatikan wird es welche geben, die feiern und auf einen fatalen Ausgang hoffen“

Der Mensch kann tief sin­ken: Die Scha­den­freu­de über die Erkran­kung von Kar­di­nal Bur­ke ist ein schänd­li­cher Beleg dafür. „Die Bar­ba­ren sit­zen nicht nur in Kabul“, so Cascioli:

„Und lei­der betei­li­gen sich auch katho­li­sche Zei­tun­gen an die­sem Chor der Unmenschlichkeit.“

Die ersten Gerüch­te über die Hospi­ta­li­sie­rung des Kar­di­nals lie­ßen sie hervorkommen.

„Und wir kön­nen uns leicht vor­stel­len, daß es lei­der auch im Vati­kan sol­che gibt, die fei­ern und auf einen fata­len Aus­gang hoffen.“

Der Impf-Skep­ti­ker, der „No-Vax-Kar­di­nal“, der Impf-Kri­ti­ker, der auf die Ver­wen­dung abge­trie­be­ner Kin­der bei der Her­stel­lung der Impf-Prä­pa­ra­te auf­merk­sam mach­te: Genau er liegt nun mit einer schwe­ren Covid-19-Erkran­kung auf der Intensivstation. 

„Für die erwähn­ten Scha­ka­le ist es wie ein Lot­to­ge­winn“, so Cascioli.

Alles, was – wie auch immer – dem Coro­na-Nar­ra­tiv nützt, wird in gro­ßen Let­tern ver­brei­tet. Das Gegen­teil meist ver­schwie­gen. Katho­li­sche Medi­en schreck­ten im deut­schen Sprach­raum nicht davor zurück, die fak­ten­freie Nach­richt zu ver­brei­ten, Erz­bi­schof Hen­ryk Hoser, der Son­der­ge­sand­te von Papst Fran­zis­kus für Med­jug­or­je, sei an Coro­na gestor­ben. Dabei lag des­sen harm­los ver­lau­fe­ne Coro­na-Infek­ti­on bereits vier Mona­te zurück. 

„Das ist eine gött­li­che Stra­fe“, spot­te­te nun Dago­spia über die Coro­na-Erkran­kung von Kar­di­nal Bur­ke. Die ÖVP-nahe, libe­ra­le öster­rei­chi­sche Tages­zei­tung Kurier schreibt von „Wüsten Pre­dig­ten über Wuhan-Virus“, des „ultra­kon­ser­va­ti­ven“ Papst-Kri­ti­kers. Die Haß­kam­pa­gne gegen Unge­impf­te, die – wie so viel in der Coro­na-Zeit – syn­chron wie per Knopf­druck in den ver­schie­de­nen Län­dern los­ge­tre­ten wur­de, bie­tet den will­kom­me­nen Rah­men, in dem vie­le mei­nen, sich aus­to­ben zu kön­nen. Das Aus­maß ist aller­dings besorg­nis­er­re­gend, wie ins­ge­samt die gewollt und gezielt her­bei­ge­führ­te Spal­tung der Gesell­schaft. Wider­spruch wird nicht gedul­det. Wer ihn wagt, muß büßen. 

Die Wahr­heits­fra­ge spielt dabei offen­sicht­lich kei­ne Rol­le mehr, auch nicht die demo­kra­ti­schen, par­ti­zi­pa­to­ri­schen und soli­da­ri­schen Erzie­hungs­zie­le der Nach­kriegs­zeit. Sie sind wie weg­ge­fegt. Es herrscht Krieg. Nicht der „Krieg“, von dem Frank­reichs Staats­prä­si­dent Macron sprach, als er sich am Beginn der „Pan­de­mie“ zum Coro­na­vi­rus äußer­te. Es ist ein Impf-Krieg von Big Phar­ma und Big Power gegen die Bevöl­ke­rung, aus deren Rei­hen vie­le Hilfs­wil­li­ge rekru­tiert wer­den, ob für Geld, aus Igno­ranz, durch Ein­schüch­te­rung oder aus Angst, um die Impf-Skep­ti­ker unter Druck zu set­zen oder sie aus­fin­dig zu machen und aus­zu­gren­zen. Trau­ri­ge Zei­ten. 76 Jah­re Auf­bau einer demo­kra­ti­schen Zivil­ge­sell­schaft haben sich mit einem Schlag ver­flüch­tigt. Der beju­bel­te „mün­di­ge Bür­ger“ wur­de in 18 Mona­ten zum „wil­len­lo­sen Unter­ta­nen“ – und beju­belt sei­ne Degradierung.

Der perfekte Schuldige

Kar­di­nal Bur­ke ist tat­säch­lich der per­fek­te Schul­di­ge: Er ist Katho­lik, er ist Kar­di­nal, er ist kon­ser­va­tiv und er ist tra­di­ti­ons­ver­bun­den. Am schwer­sten wiegt jedoch, daß er der Glau­bens­leh­re treu ist und sie nicht bei Bedarf als ver­füg­ba­re Belie­big­keit betrach­tet. Das genügt, um ihn dem Main­stream, dem vor­herr­schen­den Den­ken, uner­träg­lich erschei­nen zu las­sen. Dann äußer­te der Kar­di­nal auch noch Kri­tik an der Coro­na-Impf-Ideo­lo­gie. Das ver­langt nach Stra­fe, und dar­um soll er an Coro­na ster­ben, was qua­si der Ide­al­fall für sei­ne impf-fana­ti­schen, cov­idio­ti­schen Geg­ner wäre. „Das ist der Wunsch der Welt. Das ist der Wunsch der Macht“, so Cascioli:

„Dage­gen kämpft eine klei­ne, aber hin­ge­bungs­vol­le Armee, die für sei­ne Gene­sung betet, die aber weiß, daß unser Leben – ob geimpft oder nicht – immer noch in Got­tes Hän­den liegt.“

Beson­ders beun­ru­hi­gend ist, daß Katho­li­ken, sogar katho­li­sche Zei­tun­gen, in den unmensch­li­chen Chor ein­stim­men. Natür­lich ver­stecken sie sich hin­ter einer schein­bar pro­fes­sio­nel­len Neu­tra­li­tät, doch schim­mert das dahin­ter­ste­hen­de Den­ken durch, denn alles, was mit Coro­na zu tun hat, ist für Main­stream-Medi­en ein Pro­pa­gan­da-Auf­trag. Die ber­go­glia­ni­sche Sei­te Il Sus­si­dia­rio, eine halb­of­fi­ziö­se Pres­se­schau des vati­ka­ni­schen Staats­se­kre­ta­ri­ats, listet die „Sün­den“ des Kar­di­nals auf: Er sei gegen Impf­stof­fe und Mas­ken­pflicht auf­ge­tre­ten. Was aber hat­te der Kar­di­nal am 20. Mai 2020 wirk­lich gesagt, wofür er ange­pran­gert wird?

„Es muß klar sein, daß die Imp­fung den Bür­gern nicht auf tota­li­tä­re Wei­se auf­ge­zwun­gen wer­den kann. Es muß klar sein, daß es mora­lisch nicht gerecht­fer­tigt ist, Impf­stof­fe durch Ver­wen­dung von Zellini­en abge­trie­be­ner Kin­der zu entwickeln.“

Eine sol­che Aus­sa­ge genügt, um in einer unter Ein­satz der aus­ge­feil­te­sten Mani­pu­la­ti­ons­tech­ni­ken gelenk­ten öffent­li­chen Mei­nung an den Pran­ger gestellt zu wer­den. Katho­li­sche Medi­en, wie der Sus­si­dia­rio, behaup­ten, der Kar­di­nal sei durch die Note der Glau­bens­kon­gre­ga­ti­on vom 21. Dezem­ber 2020 wider­legt wor­den. Dem ist aber nicht so, jeden­falls nicht so, wie die Bur­ke-Kri­ti­ker es vorgeben. 

Die Glau­bens­kon­gre­ga­ti­on betont aus­drück­lich die Frei­wil­lig­keit der Imp­fung. Sie unter­streicht auch, daß Abtrei­bung immer ein Übel ist, und for­dert daher zur Ent­wick­lung von Phar­ma­ka ohne Ver­wen­dung von Zellini­en abge­trie­be­ner Kin­der auf. Nicht ver­schwie­gen wer­den darf aller­dings das gro­ße Defi­zit der Note: Die Glau­bens­kon­gre­ga­ti­on kri­ti­siert zwar auf die­se Art ent­wickel­te Impf-Prä­pa­ra­te, erklärt dann aber sinn­ge­mäß, daß die Gesund­heit ein höhe­res Gut sei, wes­halb sol­che Coro­na-Impf-Prä­pa­ra­te, nun, da sie nun mal vor­han­den sind, auch genützt wer­den könn­ten. Dar­in wird der Auf­trag von Papst Fran­zis­kus an die Glau­bens­kon­gre­ga­ti­on erkenn­bar, den Regie­run­gen für die Coro­na-Imp­fun­gen mora­lisch den Rücken frei­zu­hal­ten. Am sel­ben Tag, als die Glau­bens­kon­gre­ga­ti­on ihre Stel­lung­nah­me ver­öf­fent­lich­te, erteil­te die EMA näm­lich dem ersten Coro­na-Impf-Prä­pa­rat eine befri­ste­te Ausnahmezulassung.

Doch wie im Zusam­men­hang mit der Kri­tik an Kar­di­nal Bur­ke gesagt: Was zählt schon die Wahr­heit, wenn die wich­tig­sten Akteu­re an Mario­net­ten­fä­den hän­gen und ihrer­seits die Öffent­lich­keit fremdbestimmen.

„Viele scheinen nicht zu verstehen“

Kar­di­nal Bur­ke ist „schul­dig“, aus­ge­spro­chen zu haben, was die Kir­che lehrt. Des­halb schreckt man zu sei­ner Dis­kre­di­tie­rung auch nicht davor zurück, ihm Din­ge in den Mund zu legen, die er nie gesagt hat. Ver­schwie­gen wird hin­ge­gen, was er wirk­lich gesagt hat, so am 12. Dezem­ber in dem von ihm gegrün­de­ten Mari­en­hei­lig­tum in Wisconsin:

„Vie­le in der Kir­che schei­nen nicht zu ver­ste­hen, wie Chri­stus in Zei­ten der Pest und ande­rer Kata­stro­phen sein Heils­werk fortsetzt.“

Er warn­te davor, sich von welt­li­chen Mäch­ten aus­ein­an­der­di­vi­die­ren und iso­lie­ren zu lassen: 

(…) denn sie „wol­len uns glau­ben las­sen, daß wir allein und abhän­gig von säku­la­ren Kräf­ten sind, was uns zu Skla­ven ihrer gott­lo­sen und mör­de­ri­schen Agen­da machen würde.“

Und kon­kret zum Coronavirus:

„Dann gibt es das myste­riö­se Wuhan-Virus, über des­sen Natur und Prä­ven­ti­on uns die Mas­sen­me­di­en täg­lich wider­sprüch­li­che Infor­ma­tio­nen geben. Es ist jedoch klar, daß es von bestimm­ten Kräf­ten ein­ge­setzt wur­de, die den Fami­li­en und der Frei­heit der Natio­nen zuwi­der­lau­fen, um ihre böse Agen­da vor­an­zu­trei­ben. Die­se Kräf­te sagen uns, daß wir jetzt Gegen­stand des soge­nann­ten ‚Gre­at Reset‘ sind, der ‚neu­en Nor­ma­li­tät‘, die uns durch ihre Mani­pu­la­ti­on von Bür­gern und Natio­nen durch Unwis­sen­heit und Angst dik­tiert wird.“

„Las­sen wir uns nicht von den Kräf­ten der Welt und von fal­schen Pro­phe­ten ver­füh­ren. Laßt uns Chri­stus nicht ver­las­sen und unser Heil an Orten suchen, an denen es nie­mals gefun­den wer­den kann.“

In die­sem Sin­ne hat­te sich Kar­di­nal Bur­ke auch ent­schie­den gegen Got­tes­dienst­ver­bo­te als Teil der Coro­na-Bekämp­fung gewandt, wie sie von Papst Fran­zis­kus und zahl­rei­chen Bischofs­kon­fe­ren­zen erlas­sen wor­den waren.

Cascio­li lenkt schließ­lich wegen der Scha­den­freu­de bestimm­ter katho­li­sche Krei­se über den Gesund­heits­zu­stand von Kar­di­nal Bur­ke die Auf­merk­sam­keit auf einen ganz ande­ren Aspekt:

„Inter­es­sant ist viel­mehr, daß die­sen – und vie­len ande­ren – Katho­li­ken nicht ein­mal in den Sinn kommt, daß die Erkran­kung Bur­kes nicht nur aus rein medi­zi­ni­scher Sicht, son­dern auch aus einer Glau­bens­per­spek­ti­ve gese­hen wer­den kann. Das heißt, daß Kar­di­nal Bur­ke nicht für ver­meint­lich unbe­dach­te Ent­schei­dun­gen bezah­len muß, son­dern bereit war, sein Leben zu ris­kie­ren, um den Glau­ben zu bezeu­gen, der ihn dar­an hin­dert, Impf-Prä­pa­ra­te zu nüt­zen, deren Ent­wick­lung durch die Ver­wen­dung von unschul­di­gen abge­trie­be­nen Kin­dern ermög­licht wur­de, denn er weiß, daß es der Herr sein wird, der ent­schei­det, ob sei­ne Mis­si­on auf Erden bereits erfüllt ist oder ob er wie­der zu uns zurück­keh­ren wird, um wei­ter­hin Zeug­nis abzu­le­gen. Und natür­lich rufen wir die Jung­frau Maria, wel­cher der Kar­di­nal so erge­ben ist, um ihre Für­spra­che an in der Hoff­nung auf die zwei­te Möglichkeit.“

Text: Giu­sep­pe Nar­di
Bild : NBQ

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5 Kommentare

  1. „Für die erwähn­ten Scha­ka­le ist es wie ein Lot­to­ge­winn“, so Cascioli.“
    Also wenn ich Kar­di­nal wäre und wür­de schwer erkran­ken und mit dem Tode rin­gen und ein Scha­kal von inner­halb der Kir­che wür­de Freu­den­trä­nen ver­gie­ßen und könn­te mein Fina­le kaum erwar­ten dann wür­de ich den nächst­be­sten 5€ in die Hand drücken und wür­de ihm sagen “ Kauf eine Ker­ze und stel­le sie in der näch­sten Mari­en­ka­pel­le vor der Mut­ter Got­tes auf und sag ihr das mir eine gan­ze gro­ße Ehre wider­fah­ren ist und das ich vor Stolz kaum ein­schla­fen kann.“
    Wenn es aber umge­kehrt wäre und ich als Kar­di­nal schwer krank und mit dem Tode rin­gen wür­de und ein Scha­kal von inner­halb der Kir­che an mein Kran­ken­bett tre­ten und vor Ver­zweif­lung kaum spre­chen könn­te und immer wie­der mein Schick­sal bekla­gen wür­de dann wür­de ich vor mei­nem Gott die Hän­de fal­ten und rufen „Herr sei mei­ner See­le gnädig“.
    Per Mari­am ad Christum.

  2. Erlau­ben Sie mir zu über­set­zen – so gut ich kann – was Micha­el Matt, Her­aus­ge­ber der ame­ri­ka­ni­schen Zei­tung „The Rem­nant“ dazu schreibt:

    Wäh­rend er auf sei­nem Ster­be­bett lei­det, machen sich die Medi­en – ein­schließ­lich der neo­ka­tho­li­schen Medi­en – über Kar­di­nal Bur­ke lustig, weil er tie­fe Besorg­nis über Impf­stof­fe geäu­ßert hat, die durch die Ver­wen­dung der Zell­li­ni­en abge­trie­be­ner Föten ent­wickelt wur­den. Abge­se­hen vom ver­zerr­ten Timing sol­cher Angrif­fe gegen einen sehr kran­ken Mann, ist ihnen nicht ein­ge­fal­len, dass die Geschich­te ihn im Fal­le des Todes des Kar­di­nals sicher­lich zu den­je­ni­gen zäh­len wird, die die Mär­ty­rer­kro­ne ver­dient haben?

    Abtrei­bung ist das Blut­op­fer einer neu­en heid­ni­schen Reli­gi­on. Indem er sich jeder Zusam­men­ar­beit mit ihr wider­setzt, ver­tei­digt Kar­di­nal Bur­ke nicht nur das Unge­bo­re­ne, son­dern auch Jesus Chri­stus, den Urhe­ber allen Lebens und die Leh­re sei­ner Kirche.

    Zu Impf­stof­fen hat Kar­di­nal Bur­ke defi­ni­tiv gesagt: „Es ist nie­mals mora­lisch gerecht­fer­tigt, einen Impf­stoff durch die Ver­wen­dung von Zell­li­ni­en abge­trie­be­ner Föten zu ent­wickeln“, und füg­te hin­zu, dass der Staat „nicht der ulti­ma­ti­ve Gesund­heits­dienst­lei­ster ist. Gott ist es.“

    Grö­ße­re Lie­be als die­se hat kein Mensch, als der, der sein Leben für sei­ne Freun­de hingibt.

    Er kann­te die Gefahr für sei­ne eige­ne Gesund­heit, glaub­te aber offen­sicht­lich, dass er guten Gewis­sens nicht am Bösen teil­neh­men kön­ne, um sein eige­nes Leben zu ret­ten. Dies ist die genaue Defi­ni­ti­on des Mar­ty­ri­ums. Und ich für mei­nen Teil wür­de es vor­zie­hen, Gott mit gutem Gewis­sen und einem kür­ze­ren Leben zu begeg­nen, wie es Kar­di­nal Bur­ke viel­leicht tun muss (Gott bewah­re), anstatt wie Papst Fran­zis­kus oder Kar­di­nal Cup­ich, die gera­de da drau­ßen sind und ver­lan­gen, dass wir alle eine Ver­län­ge­rung unse­res Lebens mit dem Blut der Unge­bo­re­nen erkaufen.

    In die­sem Moment wer­den wir viel­leicht Zeu­gen des Mar­ty­ri­ums von Ray­mond Kar­di­nal Bur­ke. Möge Gott uns wür­dig machen, mit die­sem guten und hei­li­gen Prie­ster zusammenzustehen.

    Ori­gi­nal hier:
    https://​rem​nant​news​pa​per​.com/​w​e​b​/​i​n​d​e​x​.​p​h​p​/​a​r​t​i​c​l​e​s​/​i​t​e​m​/​5​5​4​4​-​c​a​r​d​i​n​a​l​-​v​i​r​t​u​e​-​b​u​r​k​e​-​s​u​f​f​e​r​s​-​f​o​r​-​t​h​e​-​u​n​b​orn

  3. Dan­ke für die Infor­ma­tio­nen, ich bete für die­sen herr­li­chen, muti­gen Kar­di­nal, den lie­ben, tap­fe­ren, treu­en Die­ner des Herrn!
    Aber so sehr ich mich über sei­ne Wür­di­gung freue: Man kann doch nicht die gan­ze Zeit die Sinn­lo­sig­keit und sogar Schäd­lich­keit der Impf­stof­fe beto­nen (bei­des kann ich als Ärz­tin in einem klei­nen Kran­ken­haus bestä­ti­gen, und das nicht ein­mal ein hal­bes Jahr, nach­dem der vol­le „Impf­schutz“ von vie­len erreicht wor­den ist), um dann jeman­den zum Mär­ty­rer erklä­ren, der sich aus mora­li­schen Grün­den wei­gert ihn zun neh­men. Vor­sicht mit sol­chen Übe­trei­bun­gen und Schwär­me­rei­en, damit spielt man den bos­haf­ten Fein­den des Herrn und sei­ner ein­zig wah­ren, hei­li­gen, katho­li­schen und apo­sto­li­schen Kir­che bes­ser in die Hän­de, als irgend­ein Pseu­do­ka­tho­lik, und die Inter­na­tio­na­le Sozia­li­sten es könnten!

    • Doch man kann die Sinn­lo­sig­keit und Schäd­lich­keit der Coro­na Impfungen
      immer und immer wie­der beto­nen und gleich­zei­tig jeman­den zum Mär­ty­rer hochstilisieren,
      der sich aus mora­li­schen Grün­den wei­gert ihn zu nehmen.
      Genau des­we­gen, weil die­se Imp­fun­gen so gewal­tig prpa­giert und sogar vie­le Leute
      zum imp­fen gezwun­gen werden.

  4. Darf der Mensch die Gene­tik des Lebens ver­än­dern? Das ist die Fra­ge. Aus der Ethik einer reli­giö­sen Anschau­ung, sie braucht noch nicht ein­mal christ­lich zu sein, ergibt sich ein kla­res nein. Der christ­li­che Glau­be, fussend auf der Bibel, ist der Über­zeu­gung, dass Gott das Leben makel­los geschaf­fen hat und es dem Men­schen nicht zusteht, es zu ver­än­dern. Ande­re Reli­gio­nen, fussend auf der Über­zeu­gung von Kar­ma und Wie­der­ge­burt kom­men zu der glei­chen ethi­schen Ein­stel­lung. Der Bud­dhis­mus wird die Din­ge, die da in der Gegen­wart pas­sie­ren, vom Stand­punkt des Mit­ge­fühls ablehnen.
    Alle sol­chen reli­giö­sen Stand­punk­te schlie­ssen aus, natur­wis­sen­schaft­lich-tech­nisch in die Gene­tik des Lebens ein­zu­grei­fen. Der Zell­kern ist Tabu. 

    Nun zeigt sich in der Gegen­wart eine Rei­hen­fol­ge. Zunächst wur­de posi­ti­ves Recht ein­ge­setzt, das Abtrei­bung straf­frei macht. Dann wur­de recht­lich zuge­las­sen, mit den Zel­len abge­trie­be­ner Kin­der gen­tech­nisch zu expe­ri­men­tie­ren. Aus sol­chen gen­tech­ni­schen Labors wird ein künst­li­cher Erre­ger frei­ge­setzt, der welt­weit zu Infek­tio­nen führt. Die Regie­run­gen ent­schie­den schliess­lich, es sei ver­häl­tens­mä­ssig, die Grund­rech­te der Län­der ein­zu­schrän­ken, um die­sen Erre­ger zu bekämp­fen. Die Mas­ke tra­gen­de Mehr­heit der Bevöl­ke­run­gen sieht die­se Ein­schrän­kun­gen auch als ver­häl­tens­mä­ssig an. Die Regie­run­gen ent­schei­den dann, die Bevöl­ke­run­gen in ihren Län­dern zu impfen. 

    Prak­tisch geht die schwan­ge­re Mut­ter ins Kran­ken­haus. Dort wird sie nar­ko­ti­siert, ihr Kind abge­saugt und in Fötus umbe­nannt. Der Fötus wird tech­nisch auf­be­rei­tet und sei­ne Zel­len gelan­gen in eine gen­tech­ni­sche Fabrik. In der Fabrik wer­den die Zel­len geklont. Jetzt heisst das Zell­kul­tur. Aus die­ser Zell­kul­tur wird eine Flüs­sig­keit her­ge­stellt, die ver­än­der­te Gen­se­quen­zen der Zel­len ent­hält. Schliess­lich spritzt man die­se Flüs­sig­keit unter dem Namen Imp­fung in den Körper. 

    Kar­di­nal Bur­ke ist der Über­zeu­gung, nicht die­sen Weg gehen zu wol­len, son­dern sei­nen Kör­per die Infek­ti­on aus­ste­hen zu lassen.

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