Lebendiger „Besitz“ der Kirche – Konzilien, Stadien und Stufen von Riten

Summorum Pontificum

Von Cle­mens Vic­tor Olden­dorf.

Das Motu­pro­prio Summorum Pon­ti­fi­cum (SP) führt gleich zu Beginn in Art. 1 die Zwei­ge­stal­tig­keit des einen Römi­schen Ritus an. Wer sich den jewei­li­gen Erschei­nungs­bil­dern des Usus ordi­na­ri­us und des Usus extra­or­di­na­ri­us, zumal in der tat­säch­lich all­täg­li­chen Pra­xis vor Ort, unvor­ein­ge­nom­men stellt, dem wür­de in den sel­ten­sten Fäl­len in den Sinn kom­men, bei­de Male ein und den­sel­ben Ritus vor sich zu haben.

Es fragt sich wei­ter­hin, ob das Kon­strukt eines Ritus in zwei For­men über­haupt not­wen­dig war, um das von Bene­dikt XVI. in SP erstreb­te Ziel zu errei­chen.  Man braucht sich nur vor Augen zu füh­ren, dass es sich beim MR1962 um die letz­te Edi­tio typi­ca des Mis­sa­le Roma­num han­delt, die sich auf die Auto­ri­tät und den Auf­trag des Kon­zils von Tri­ent (1545–1563) zurück­be­zieht, wäh­rend das MR2002 die drit­te Edi­tio typi­ca ist, seit die typi­schen Aus­ga­ben des Mis­sa­le Roma­num begin­nend mit 1969 vom Reform­auf­trag des Zwei­ten Vati­ka­ni­schen Kon­zils (1962–1965) her­ge­lei­tet wer­den.

Wäh­rend bei Papst Bene­dikt die Rechts­fik­ti­on in der postu­lier­ten Zwei­för­mig­keit eines Ritus liegt, besteht sie bei Paul VI. in der Inan­spruch­nah­me eines römi­schen Cha­rak­ters für sein Mess­buch. In die­sem nach­va­ti­ka­nisch-pau­li­ni­schen Mis­sa­le wird näm­lich in einer gewis­sen Para­do­xie der Cha­rak­ter eines Ein­heits­ri­tus, der sich nach Tri­ent durch­zu­set­zen begann, sosehr zu letz­ter Kon­se­quenz getrie­ben, dass anstel­le eines Römi­schen Ritus von welt­wei­ter Gel­tung eine Art glo­bal-ubi­qui­tä­rer Ritus erscheint, der nur dem Namen nach noch römisch ist oder inso­fern, als er sei­nen Ursprung und Aus­gang mit Paul VI. vom Papst in Rom genom­men hat. Doch die­se Fra­ge­stel­lung wür­de ein wei­te­res The­ma eröff­nen, dem gele­gent­lich eine eige­ne Unter­su­chung gewid­met wer­den kann, das aber hier nicht erör­tert wer­den könn­te, ohne unwei­ger­lich zum Aus­ufern des Bei­trags zu füh­ren. Dies soll sich gera­de nicht wie­der­ho­len, son­dern wich­ti­ge Punk­te, die wahr­schein­lich für vie­le Leser in der Aus­führ­lich­keit des vor­an­ge­gan­ge­nen Bei­trags  unter­ge­gan­gen sind, sol­len noch­mals her­aus­ge­stellt wer­den.

Diachrone Verbindlichkeit ermöglicht simultane Koexistenz

Da die Kon­zi­li­en selbst zuein­an­der nicht in das Ver­hält­nis bloß chro­no­lo­gi­scher Ablö­sung tre­ten, in der immer nur das aktu­ell letz­te Kon­zil rele­vant wäre, son­dern es stets eine dia­chro­ne Ver­bind­lich­keit aller Kon­zi­li­en gibt, in die sich das je letz­te Kon­zil an- und ein­fügt, bleibt ein Neben­ein­an­der der Edi­tio­nes typi­cae des triden­ti­ni­schen Mis­sa­le und des nach­va­ti­ka­ni­schen Mess­buchs mög­lich, wäh­rend ein Nach­ein­an­der nur unter den typi­schen Edi­tio­nen der lit­ur­gi­schen Bücher greift, inso­fern sie sich auf ein und das­sel­be Kon­zil bezie­hen, das heißt: Das MR1962 hat zwar prin­zi­pi­ell das MR1920 abge­löst, das MR1969 aber nicht das MR1962.

Letz­te­res blieb bestehen, wäh­rend im Anschluss an das Zwei­te Vati­ca­num eine neue Zäh­lung begann, so dass mitt­ler­wei­le, und auch schon 2007 beim Erschei­nen des Alt­ri­tus-Motu­pro­prio von Papst Bene­dikt, das triden­ti­nisch-pia­ni­sche MR1962 und das vati­ka­nisch-pau­li­ni­sche MR2002 ein­an­der gegen­über­ste­hen (wäh­rend im deut­schen Sprach­raum das volks­sprach­li­che Alt­ar­mess­buch for­mal immer noch der Edi­tio typi­ca des MR1970 ent­spricht). Wenn man die­se bei­den Mess­bü­cher unbe­dingt chro­no­lo­gisch ver­glei­chen will, ver­kör­pern sie weni­ger zwei For­men eines Ritus, höch­stens zwei Sta­di­en.

Gering­fü­gi­ge Ein­grif­fe, wie zum Bei­spiel die 2008 erfolg­te Neu­fas­sung der ach­ten Kar­frei­tags­für­bit­te in Fei­ern nach SP, erfor­dern nicht sofort und jedes­mal eine neue Edi­tio typi­ca. Dies­be­züg­lich kann übri­gens die Fra­ge gestellt wer­den, war­um Papst Bene­dikt damals nicht ein­fach die­je­ni­ge For­mu­lie­rung über­nom­men hat, die die Für­bit­te bereits 1965 unter Paul VI. ange­nom­men hat­te.

Zwei neue Dekrete zum alten Brevier und Messbuch

Auch die Auf­nah­me neu­er Präf­a­tio­nen, wie sie jetzt mit dem Dekret der Glau­bens­kon­gre­ga­ti­on Quo magis ermög­licht wur­de, hat nie­mals eine neue Edi­tio typi­ca erheischt, der Fort­gang der Selig- und Hei­lig­spre­chun­gen noch viel weni­ger. Somit regelt das zwei­te Dekret, das am 25. März 2020 neben Quo magis ver­öf­fent­licht wur­de, näm­lich Cum Sanc­tis­si­ma, ledig­lich wie nach 1960 kano­ni­sier­te Hei­li­ge im BR1962 und MR1962 lit­ur­gisch berück­sich­tigt wer­den kön­nen, ohne das bestehen­de Kalen­da­ri­um und die gel­ten­den Rubri­ken zu ver­let­zen. Dass sie im Usus anti­qui­or ver­ehrt wer­den kön­nen, brauch­te die Glau­bens­kon­gre­ga­ti­on selbst­ver­ständ­lich gar nicht erst aus­drück­lich zu erlau­ben.

Her­vor­ge­ru­fen durch eine neu­er­li­che Befra­gung aller Diö­ze­san­bi­schö­fe zur welt­wei­ten Umset­zung von SP, habe ich den Wunsch, ja die Not­wen­dig­keit for­mu­liert, prä­zi­ser zu defi­nie­ren, was zur Eig­nung eines Zele­bran­ten gehört, der gestützt auf das Motu­pro­rio von 2007 die Mes­se nach dem MR1962 fei­ern möch­te. Latein­kennt­nis­se wur­den dabei nur ganz kurz und flüch­tig ange­spro­chen.  Daher möch­te ich heu­te dar­auf zurück­kom­men und die­sen Aspekt etwas näher beleuch­ten.

Eignung als Sprachkompetenz

In der Ein­lei­tung zu sei­nem zwei­spra­chi­gen Diur­na­le Roma­num sagt Pater Mar­tin Ramm FSSP: „Wenn die über­lie­fer­te Lit­ur­gie wie­der rich­tig leben­dig wer­den soll, wird es uner­läss­lich sein, sich ver­mehrt um eine Wie­der­be­le­bung der latei­ni­schen Kir­chen­spra­che zu bemü­hen. Das aber geht nicht ohne Hil­fe“[1], wie Ramm schon vor­her fest­stellt: „In der Pra­xis ist dies […] gar nicht so ein­fach, denn sowohl in der Mess­lit­ur­gie als auch beim Bre­vier­ge­bet stößt man bald auf die Hür­de der latei­ni­schen Spra­che, die heu­te selbst ein guter Teil des Kle­rus kaum mehr beherrscht.“[2] Ange­sichts des­sen kann es nicht genü­gen, wenn das Motu­pro­prio SP in Art. 5 § 4 ledig­lich all­ge­mein davon spricht, der Prie­ster, der das MR1962 gebrau­che, müs­se dazu geeig­net sein, und wenn die zuge­hö­ri­gen Aus­füh­rungs­be­stim­mun­gen der Inst­ruc­tio Uni­ver­sae Eccle­siae aus dem Jahr 2011 in Nr. 20 b) für die­se Eig­nung auf sprach­li­cher Ebe­ne ledig­lich eine grund­le­gen­de Kennt­nis ver­lan­gen, die es erlaubt, die Wor­te rich­tig aus­zu­spre­chen und deren Bedeu­tung zu ver­ste­hen.

Jeder, der ein­mal ver­sucht hat, den Kanon des Römi­schen Mess­ri­tus zu über­set­zen, hat ohne Zwei­fel bemerkt, dass man mit ihm nicht irgend­ei­nen belie­bi­gen latei­ni­schen Text vor sich hat. Sein Voka­bu­lar ist weit­hin ein juri­sti­sches, sti­li­stisch wur­zelnd in Sprach­ebe­ne und Syn­tax paga­ner römi­scher Reli­gio­si­tät, dabei indes zutiefst biblisch und christ­lich in der Aus­sa­ge. Es han­delt sich dabei also auch nicht etwa bloß ganz all­ge­mein um Kir­chen­la­tein, son­dern auf­grund sei­nes weit zurück­rei­chen­den Ursprungs um klas­si­sches Kult­la­tein. Um die­ses nicht nur als got­tes­dienst­lich, son­dern zugleich als recht­lich for­ma­li­siert zu cha­rak­te­ri­sie­ren, möch­te ich den Begriff des Pon­ti­fi­kal­la­teins vor­schla­gen, zumal in der Sphä­re des Pon­ti­fi­ka­len der gemein­sa­me Quell­grund des Römi­schen Rechts und der noch heid­ni­schen, römi­schen Reli­gi­on liegt.

Boni­fa­ti­us Fischer OSB (1915–1997) erkennt dabei Stu­fun­gen in der Strin­genz die­ses Lateins, wobei die Präf­a­ti­on dem bibli­schen Latein am näch­sten ste­he, der Kanon das am stärk­sten for­ma­li­sier­te Latein auf­wei­se und die Spra­che der Ora­tio­nen sich in einem dazwi­schen gele­ge­nen Spek­trum  bewe­ge. Der Lit­ur­gie­wis­sen­schaft­ler hält fest: „Die­ses lit­ur­gi­sche Latein ist cha­rak­te­ri­siert durch die Tat­sa­che, daß es eine Kunst­spra­che ist, eine sti­li­sier­te Spra­che. Am ehe­sten läßt sie sich unter die­sem Gesichts­punkt mit der Spra­che der grie­chi­schen Epi­ker (Homer usw.) ver­glei­chen. […] Der Kanon […] zeigt die streng­ste, aus­ge­spro­chen hie­ra­ti­sche Form des lit­ur­gi­schen Stils. Zwei Züge fal­len beson­ders auf: der fei­er­li­che Wort­reich­tum (Häu­fung von Syn­ony­men) und die juri­di­sche Prä­zi­si­on; die recht­lich-sakra­le Häu­fung des Aus­drucks.“[3] Die römi­sche Men­ta­li­tät ist dabei so prä­gend, dass die sti­li­sti­sche Aus­drucks­wei­se des Kanons ins Vor­christ­li­che zurück­reicht, sie ist „aus dem alt­rö­mi­schen, heid­ni­schen Gebets­stil ererbt. […] Wir fin­den hier den glei­chen Wort­reich­tum, die glei­che Par­al­lel­glie­de­rung, Alli­te­ra­ti­on, juri­di­sche Prä­zi­si­on“[4], doch Voka­bu­lar und Gedan­ken­gang sind the­ma­tisch typisch biblisch und christ­lich. Über­nom­men wer­den nur Fach­aus­drücke und juri­sti­sche Fach­ter­mi­no­lo­gie, der Gesamt­duk­tus ist dabei cha­rak­te­ri­stisch römisch gestal­tet.[5]

Im Gebrauch der latei­ni­schen Lit­ur­gie, an die­ser Stel­le aus­drück­lich ver­stan­den als Lit­ur­gie in latei­ni­scher Spra­che, soll­te doch tie­fe­res Sprach­ver­ständ­nis bestehen als rei­nes Wort- und ober­fläch­li­ches oder unge­fäh­res Sinn­ver­ständ­nis und die Fähig­keit, Voka­beln rich­tig zu beto­nen und aus­zu­spre­chen.

Ein gewis­ses Bewusst­sein für das über das Pon­ti­fi­kal­la­tein Gesag­te ist anzu­stre­ben, denn von die­sem Rechts­ver­ständ­nis her ergibt sich dann auch die ange­mes­se­ne Ein­stel­lung zu rech­tem Kult­voll­zug und zu Rubri­k­en­treue. Des­halb wäre eine sprach­li­che Schu­lung und ein objek­ti­ver Nach­weis über die erwor­be­nen Kennt­nis­se so wich­tig, ehe ein Prie­ster in der Pra­xis beginnt, das MR1962 zu gebrau­chen.

Römisches Rechtsdenken und Kultverständnis fortwirkend im christlichen Gottesdienst

Unzwei­fel­haft ist näm­lich in der Eigen­heit des Pon­ti­fi­kal­la­teins auch der Grund zu suchen für einen rubri­zi­sti­schen Zugang zu Ritus und Kult; schon die heid­ni­schen Römer leg­ten Wert auf einen exak­ten, kor­rek­ten Kult­voll­zug. Dass sich dabei eine Schnitt­men­ge mit dem römi­schen Rechts­den­ken ergibt, zeigt sich schön in der Sti­pu­la­ti­on, die in einer for­mel­haf­ten Fra­ge besteht, die eben­so for­mel­haft vom Ver­trags­part­ner affir­ma­tiv-repe­tie­rend auf­ge­grif­fen wer­den muss, damit die­ser römisch­recht­li­che Ver­bal­kon­trakt rechts­wirk­sam zustan­de kommt. Mit dem Hin­weis auf den sozu­sa­gen juri­di­schen Ursprung römisch gepräg­ter Reli­gio­si­tät, die auch christ­lich wirk­sam bleibt, wird ein gewis­ser For­ma­lis­mus ver­ständ­li­cher, der häu­fig als mecha­ni­scher Rubri­zis­mus ver­kannt wird.

Eignung als Fähigkeit zu korrektem Kultvollzug

Wenn Prie­ster und Gläu­bi­ge, die von der neu­en Lit­ur­gie Pauls VI. her­kom­men, trotz einer Auf­ge­schlos­sen­heit für die lit­ur­gi­sche Tra­di­ti­on die­se Ein­stel­lung nicht mehr mit­brin­gen, ohne wei­te­res ver­ste­hen und ein­se­hen, zeigt das bloß, dass die nach­kon­zi­lia­re Lit­ur­gie­re­form auch auf die­ser Ebe­ne das sub­stan­ti­ier­te Merk­mal des Römi­schen, das bis ins Vor­christ­li­che reicht, zer­bro­chen hat.

Somit kann nament­lich ein Prie­ster, der mit der Pra­xis der nach­kon­zi­lia­ren Lit­ur­gie ver­traut ist und die­se viel­leicht sogar sub­jek­tiv tra­di­ti­ons­ori­en­tiert inter­pre­tiert, nicht vor­aus­set­zen, dass er nur das triden­ti­ni­sche Mess­buch auf­zu­schla­gen brau­che, und schon kön­ne er als Zele­brant an den Altar tre­ten. Des­we­gen habe ich ver­bind­lich zu absol­vie­ren­de Zele­bra­ti­ons­schu­lun­gen gefor­dert, die in ihrem Erfolg eben­so nach­zu­wei­sen sind wie die sprach­li­che Eig­nung im Gebrauch und Erfas­sen des Latei­ni­schen. UE 20 c) ist hier regel­recht sträf­lich nach­läs­sig, wenn die ritu­el­le Eig­nung eines Prie­sters als Zele­brant gene­rell ver­mu­tet wird, sobald er bloß unter Ver­wen­dung des MR1962 zele­brie­ren möch­te und dies in der Ver­gan­gen­heit bereits getan hat.

Einwand: Magie – Abgrenzung und Entgegnung

Bis­wei­len begeg­net schließ­lich dem römisch-for­mel­haf­ten Kult­ver­ständ­nis und folg­lich eben­falls dem Usus anti­qui­or ein Magie­vor­wurf. Davon abge­se­hen, dass der juri­sti­sche Ursprung und Kon­text, den wir gese­hen haben, wohl doch über­zeu­gend und unbe­strit­ten in star­kem Gegen­satz zu aber­gläu­bi­schen Prak­ti­ken der Eso­te­rik steht, anstatt selbst Teil davon zu sein, ist ein römisch bestimm­tes Lit­ur­gie­ver­ständ­nis von Magie ein­deu­tig abzu­gren­zen, wenn man bedenkt, was der Mün­ste­ra­ner Phi­lo­soph Josef Pie­per (1904–1997) von die­ser sagt: „Magie ist der Ver­such, durch ein bestimm­tes Tun über­mensch­li­che Mäch­te für mensch­li­che Zweck­set­zun­gen ver­füg­bar zu machen und in Dienst zu neh­men. So ver­stan­den ist also Magie etwas dem reli­giö­sen Akt Ent­ge­gen­ge­setz­tes: Reli­gi­on ist Anbe­tung, Hin­ga­be, Dienst; Magie hin­ge­gen ist im Grun­de ein Bemäch­ti­gungs­ver­such […] [,] eine zu jeder Zeit mög­li­che Per­ver­si­on der Hal­tung des Men­schen zu Gott“, so dass „einem kon­kre­ten Tun wahr­schein­lich von außen kaum anzu­se­hen sein wird, ob es ‚reli­gi­ös‘ ist oder ‚magisch‘.“[6] Kon­ze­diert kann also höch­stens wer­den, dass Rubri­k­en­treue zu einem ver­äu­ßer­lich­ten Zele­bra­ti­ons­per­fek­tio­nis­mus ent­stellt wer­den kann. Doch die­se Gefähr­dung bie­tet kei­ne Aus­re­de, es mit Ritus und Rubri­ken nicht so genau zu neh­men, denn: Abusus non tol­lit usum.


[1] Prie­ster­bru­der­schaft St. Petrus (Hrsg.), Diur­na­le Roma­num. Die Horen des Römi­schen Bre­viers gemäß dem am 25. Juli 1960 von Papst Johan­nes XXIII. appro­bier­ten Codex Rubri­car­um – mit Aus­nah­me der Matu­tin – latei­nisch und deutsch, (Ver­lag St. Petrus) Thal­wil ²2016, S. viii.

[2] Ebd., S. vii.

[3] Fischer, Bon., Deut­sche Lit­ur­gie und lit­ur­gi­sches Deutsch, in: BenM 29 (1953), S. 470–480, hier: S. 471f.

[4] Ebd., S. 472.

[5] Vgl. ebd., S. 472.

[6] Pie­per, J., Sakra­li­tät und ‚Entsa­kra­li­sie­rung‘ (1969), in: Bert­hold Wald (Hrsg.), Josef Pie­per – Wer­ke in acht Bän­den, Bd. 7, (Felix Mei­ner) Ham­burg 2000, S. 395–419, hier: S. 410.

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