Jesus Christus eingehüllt in das Grabtuch, dessen Hauptteil nahtlos gewebt ist.
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Christi Leib und Kleid

Ein Bei­trag von Cle­mens Vic­tor Olden­dorf. Eine Beschäf­ti­gung mit Tra­di­tio­nis Custo­des (TC) und ein Ver­gleich mit Summorum Pon­ti­fi­cum (SP) erfor­dern es, bei­de Motu­pro­prien zu kon­tex­tua­li­sie­ren. Das bedeu­tet vor allem, sie in der theo­re­ti­schen Grund­le­gung nicht nur auf theo­lo­gi­sche Arbei­ten Joseph Ratz­in­gers zurück­zu­be­zie­hen, was im letz­ten Bei­trag anhand aus­ge­wähl­ter Zita­te skiz­ziert wur­de, son­dern auch die vor­aus­ge­gan­ge­ne

Ein weiterer Blick auf Traditionis Custodes.
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Tradition und Papstamt zwischen Engführung und Überdehnung

Von Cle­mens Vic­tor Olden­dorf. Im Motu pro­prio Tra­di­tio­nis Custo­des (TC) wird vom Axi­om Lex sup­pli­can­di sta­tuat legem creden­di ein frag­wür­di­ger Gebrauch gemacht. In die­ser ursprüng­li­chen For­mu­lie­rung bei Pro­sper Tiro von Aqui­ta­ni­en (* um 390 ver­mut­lich in Limo­ges, + 455 in Rom) bestimmt die lex sup­pli­can­di ein­sei­tig die lex creden­di und stellt sie auf. Nicht umge­kehrt

Gedanken zum Motu proprio Traditionis custodes: Wie steht es um Kontinuität und Konflikt? Ein Vergleich der Weihnachtsansprachen an die Römische Kurie von Benedikt XVI. 2005 und Franziskus 2020.
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Zwei weihnachtliche Papstansprachen im Hochsommer nach Traditionis Custodes

Ein Bei­trag von Cle­mens Vic­tor Olden­dorf. Jemand, dem ich in pri­va­tem Aus­tausch schrift­lich mei­ne Beden­ken zu Tra­di­tio­nis Custo­des mit­ge­teilt und dabei auf eine Kon­ti­nui­tät mit dem Tra­di­ti­ons­be­griff von Eccle­sia Dei adflic­ta Nr. 4 hin­ge­wie­sen hat­te, bestand umge­hend auf der hohen lehr­amt­li­chen Qua­li­tät der Über­le­gun­gen Papst Bene­dikts zur rech­ten Her­me­neu­tik des Zwei­ten Vati­ka­ni­schen Kon­zils, die die­ser

Homo-Fahne in einem Pfarrzentrum: Christliche Symbole durch politische ersetzt.
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Schisma oder nicht Schisma? – Eine Diskussion

Das Wort Schis­ma geht um wie ein Gespenst – ein Gespenst aus Deutsch­land. Nähern wir uns einem zwei­ten 1517 „mit gro­ßen Schrit­ten“ (Kar­di­nal Brand­mül­ler) oder ist alles „der Grö­ßen­ord­nung nach nur halb so wild“ (Leser­zu­schrift)? Was aber, wenn es wirk­lich kommt? Wie ist damit umzu­ge­hen, wie die Dis­kus­si­on zu füh­ren, um mög­li­cher­wei­se nicht über Nacht

Papst Franziskus beim Regina Caeli am 9. Mai.
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Ein „Humanae-Vitae-Effekt“?

Ein Bei­trag von Cle­mens Vic­tor Olden­dorf. Für gestern waren deutsch­land­weit Segens­fei­ern ange­kün­digt, zu denen auch homo­se­xu­ell emp­fin­den­de Men­schen, die in Bezie­hun­gen leben, ein­ge­la­den waren. Aller­dings nicht aus­schließ­lich sol­che, son­dern auch Paa­re, die aus ande­ren Grün­den nicht kirch­lich hei­ra­ten kön­nen. Im Hin­blick auf die Bezie­hun­gen zwei­er Män­ner oder Frau­en, die unter Ein­be­zug einer sexu­el­len, gleich­ge­schlecht­lich ori­en­tier­ten

Papst Franziskus ließ im Josephsjahr sieben neue Anrufungen in die Litanei zum heiligen Joseph einfügen.
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Auf den liturgisch sensiblen und interessierten folgt ein liturgisch tatkräftiger Papst

Ein Bei­trag von Cle­mens Vic­tor Olden­dorf. Nach­dem am 20. Juni 2020 drei neue Anru­fun­gen in die Lau­re­ta­ni­sche Lita­nei ein­ge­fügt wor­den waren, was teils zu kon­tro­ver­sen und ideo­lo­gisch moti­vier­ten Dis­kus­sio­nen geführt hat­te, ist am 1. Mai 2021 ein Schrei­ben der Got­tes­dienst­kon­gre­ga­ti­on an die Vor­sit­zen­den der natio­na­len Bischofs­kon­fe­ren­zen im Bol­let­ti­no Vati­ca­no publi­ziert wor­den, mit dem die­se über

Das ursprüngliche Grab von P. Anselm Schott in der Krypta der Josephskapelle von Maria Laach, die heute allgemein wieder nach ihrem historisch älteren Patron als Nikolauskapelle bezeichnet wird.
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„Beten Sie für mich, besonders in der Josephskapelle!“

Ein Bei­trag von Cle­mens Vic­tor Olden­dorf. Hin­füh­rung Am 23. April 1971 wur­de auf Burg Stau­fen­eck, die zur Gemein­de Salach unweit von Göp­pin­gen gehört, rechts von der Ein­gangs­tü­re des frü­he­ren Guts­päch­ter­hau­ses eine bron­ze­ne Gedenk­ta­fel ent­hüllt. Anlass war damals der 75. Jah­res­tag des Todes eines Prie­sters und Bene­dik­ti­ner­mönchs, der am 5. Sep­tem­ber 1843 dort als Fried­rich August

Der Petersdom mit Blick zur Cathedra Petri.
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Ein liturgisches Damoklesschwert

Ein Bei­trag von Cle­mens Vic­tor Olden­dorf. Ein Schrei­ben des Vati­ka­ni­schen Staats­se­kre­ta­ri­ats sorgt im Netz für Unru­he. Ab dem 22. März 2021 sol­len Ein­zelze­le­bra­tio­nen an den Sei­ten­al­tä­ren des Peters­do­mes nach dem Mess­buch, wie es nach dem Zwei­ten Vati­ka­ni­schen Kon­zil ein­ge­führt wur­de, gänz­lich unter­blei­ben und ledig­lich noch vier Mes­sen nach dem Mis­sa­le Roma­num von 1962 erlaubt sein,

Christian Kunz Laienmessbuch
Buchbesprechungen

Pfarrer Christian Kunz (1866–1937) und das Laienmessbuch des Regensburger Verlages Friedrich Pustet

Ein Bei­trag von Cle­mens Vic­tor Olden­dorf. Das lang­sam sich nei­gen­de Jahr 2020 war mit dem hun­dert­sten Jubi­lä­um des vom hei­li­gen Papst Pius X. erneu­er­ten triden­ti­ni­schen Mess­buchs ver­bun­den, das des­sen Nach­fol­ger Bene­dikt XV. 1920 als neue Edi­tio typi­ca her­aus­ge­ben konn­te. Die­ser Aus­ga­be ent­sprach die berühm­te Edi­tio Lacen­sis der Eifel­ab­tei der Bene­dik­ti­ner von 1931, die in Zusam­men­ar­beit

Detail der Einbandgestaltung des Missale Romanum der Editio Lacensis.
Buchbesprechungen

Das Missale Romanum, Editio Lacensis (1931) und die „sakrale Gedankenwelt der Liturgie“ oder: „Das Buch als Ausdruck seines geistigen Gehalts“ (2)

Zwei­ter Teil Von Cle­mens Vic­tor Olden­dorf Die Gemein­sam­keit, die im ersten Teil die­ses Bei­trags zwi­schen dem Laacher Volks­mess­buch und der Edi­tio Lacen­sis des Mis­sa­le Roma­num auf­ge­zeigt wor­den ist, war – viel­leicht um einen oder zwei Mona­te ver­zö­gert – ein zeit­li­ches Zusam­men­tref­fen. Im Juli 1925 näm­lich erhielt Papst Pius XI. ein Buch der Bre­mer Pres­se, eine