Aufruf gegen eine Corona-Tyrannei, Desinformation und kalte Füße

Corona-Diktatur? Die Hintergründe zum aufsehenerregenden Aufruf

Vom Coronavirus über die Coronakrise zur Coronadiktatur? Der dramatische Aufruf von Kardinälen, Bischöfen und Intellektuellen – die Desinformation dagegen und die kalten Füße.
Vom Coronavirus über die Coronakrise zur Coronadiktatur? Der dramatische Aufruf von Kardinälen, Bischöfen und Intellektuellen – die Desinformation dagegen und die kalten Füße.

(Rom) Der Auf­ruf Veri­tas libe­ra­bit vos einer hoch­ran­gi­gen Grup­pe von Kar­di­nä­len, Bischö­fen und Intel­lek­tu­el­len gegen die Gefahr einer Coro­na-Tyran­nei sorgt für inter­na­tio­na­les Auf­se­hen. Sofort wur­de gegen den bei­spiel­lo­sen und muti­gen Schritt mobil­ge­macht, auch durch geziel­te Des­in­for­ma­ti­on.

Gestern abend wur­de der in sie­ben Spra­chen vor­ge­leg­te Auf­ruf Veri­tas libe­ra­bit vos (Die Wahr­heit wird euch frei­ma­chen) ver­öf­fent­licht. Vier nam­haf­te Kar­di­nä­le, dar­un­ter zwei Papa­bi­li, die Kar­di­nä­le Mül­ler, Sarah, Pujats und Zen, sind mit einem hoch­bri­san­ten und ein­deu­ti­gen Text an die Öffent­lich­keit getre­ten. Sie war­nen vor Kräf­ten, die das Coro­na­vi­rus zum Vor­wand neh­men, um eine „abscheu­li­che tech­no­lo­gi­sche Tyran­nei“ zu errich­ten und nach der Welt­herr­schaft zu stre­ben.

Sie kri­ti­sie­ren vor allem die mas­si­ven Ein­schrän­kun­gen der bür­ger­li­chen Frei­heits­rech­te, der Mei­nungs­frei­heit und der Bewe­gungs­frei­heit und wen­den sich gegen einen Impf­zwang und eine bis­her nie dage­we­se­ne Über­wa­chung der Men­schen. Ihre Kri­tik gilt auch pri­va­ten Geschäfts­in­ter­es­sen auf Kosten der All­ge­mein­heit und rich­tet sich direkt an die Regie­ren­den und „supra­na­tio­na­le Orga­ni­sa­tio­nen und Grup­pen“.

Kaum war der Text ver­öf­fent­licht, begann ein immer häu­fi­ger zu beob­ach­ten­des Phä­no­men: Gegen­maß­nah­men durch Des­in­for­ma­ti­on.

Auch die­se Tat­sa­che wird von den Initia­to­ren in ihrem Auf­ruf beklagt, indem sie die Mas­sen­me­di­en ermah­nen, eine umfas­sen­de und aus­ge­wo­ge­ne Bericht­erstat­tung sicher­zu­stel­len, ein­sei­ti­ge Par­tei­nah­men zu ver­mei­den und Anders­den­ken­de nicht mund­tot zu machen. Die Aus­sa­ge ist auch auf For­men der Zen­sur gemünzt, die seit dem Wahl­sieg von US-Prä­si­dent Donald Trump im Inter­net um sich greift. Nach dem Wahl­sieg von Barack Oba­ma im Jahr 2008 wur­de die Bedeu­tung sozia­ler Netz­wer­ke eupho­risch als Aus­druck einer „neu­en Gras­wur­zel­be­we­gung“ gefei­ert. Am Tag nach Trumps Wahl 2016 kri­ti­sier­te die New York Times hin­ge­gen die Mei­nungs­frei­heit im Inter­net und for­der­te, daß sie unter Kon­trol­le gebracht wer­den müs­se. In der Fol­ge began­nen Kam­pa­gnen gegen angeb­li­che „Fake News“ – der Begriff wur­de erst jetzt syste­ma­tisch eta­bliert –, die in Wirk­lich­keit ein Ein­heits­den­ken durch­set­zen und ande­re Mei­nun­gen unter­drücken wol­len. Die Kon­trol­le der öffent­li­chen Mei­nung, die den „Leit­me­di­en“ durch das Inter­net ent­glit­ten war, soll durch Zen­sur wie­der­her­ge­stellt wer­den. Dabei geht es nicht um die „Leit­me­di­en“, die nur Mit­tel zum Zweck sind, son­dern um die Mei­nungs­herr­schaft der Kräf­te, die dahin­ter­ste­hen und meist unsicht­bar sind.

Im kon­kre­ten Fall wur­de die Nach­richt ver­brei­tet, Kar­di­nal Robert Sarah, der Prä­fekt der römi­schen Got­tes­dienst­kon­gre­ga­ti­on, habe den Auf­ruf gar nicht unter­zeich­net. Die gan­ze Akti­on sei eine „Falsch­mel­dung“, eine soge­nann­te „Fake“-Aktion.

Die Ver­brei­tung sol­cher Behaup­tun­gen ist ein geziel­ter Angriff auf die Glaub­wür­dig­keit der Initia­ti­ve, um die­se zu dis­kre­di­tie­ren, noch ehe sie rich­tig ange­lau­fen ist.

Dar­an betei­ligt sich auch Katholisch.de, das Nach­rich­ten­por­tal der Deut­schen Bischofs­kon­fe­renz. Es gibt kei­ne sach­li­che Bericht­erstat­tung über die Initia­ti­ve, son­dern sofort ein­sei­ti­ge Par­tei­nah­me und Dis­kre­di­tie­rung der Initia­to­ren. Die Per­so­nen wer­den ins Zwie­licht gerückt, um mög­lichst wenig über die Inhal­te des Auf­rufs berich­ten zu müs­sen. Als Ziel­schei­be wur­de vor allem Erz­bi­schof Viganò aus­ge­sucht, der 2018 die Ver­strickung von Papst Fran­zis­kus in den Fall McCarrick ent­hüll­te und dafür wie ein Paria behan­delt wird (sie­he auch Ein Jahr danach: Das Viganò-Dos­sier). Katholisch.de titel­te heu­te mani­pu­la­tiv: „Erz­bi­schof Viganò: Vom Nun­ti­us zum Ver­schwö­rungs­theo­re­ti­ker“.

Die­se Art der Bericht­erstat­tung mit Tot­schlag­vo­ka­beln wird von den Unter­zeich­nern des Auf­rufs kri­ti­siert. Obwohl deren Kri­tik sich an die Regie­ren­den und die welt­li­chen Medi­en rich­tet, tritt Katholisch.de, ein kir­chen­bei­trags­fi­nan­zier­tes Medi­um, wie ein Pro­pa­gan­da­or­gan der Alli­anz Bun­des­re­gie­rung – EU-Kom­mis­si­on – WHO – Bill Gates auf. Wie das?

Eine sol­che Reak­ti­on bestä­tigt den Ernst der Lage und den Inhalt des Auf­rufs der Kar­di­nä­le.

Kardinal Sarah hat den Aufruf unterschrieben

Inzwi­schen wur­de von Erz­bi­schof Car­lo Maria Viganò, dem ehe­ma­li­gen Apo­sto­li­schen Nun­ti­us in den USA, glaub­wür­dig der Nach­weis erbracht, daß der Auf­ruf von Kar­di­nal Sarah unter­zeich­net wur­de.

Kar­di­nal Sarah selbst war Anfang des Jah­res Ziel­schei­be ähn­li­cher Des­in­for­ma­ti­on, als er zusam­men mit Bene­dikt XVI. das Buch „Aus der Tie­fe des Her­zens“ zur Ver­tei­di­gung des Wei­he­sa­kra­ments und des prie­ster­li­chen Zöli­bats ver­öf­fent­lich­te. Schon damals tat sich Katholisch.de beson­ders her­vor. Es wur­de fälsch­lich ver­brei­tet, Bene­dikt XVI. habe sich vom Buch und von Kar­di­nal Sarah distan­ziert, der ihn in die Irre geführt habe. Nichts davon stimm­te.

Die gene­rel­le Des­in­for­ma­ti­on, zuneh­mend auch in der Kir­che, nimmt bedenk­li­che Aus­ma­ße an. Das gilt grund­sätz­lich für eine ethisch inak­zep­ta­ble, ver­zerr­te Bericht­erstat­tung. Es gilt aber auch für das System, das dahin­ter steht. Es sind pro­fes­sio­nel­le Des­in­for­ma­ti­ons­stel­len am Werk, die – wie das Bei­spiel der Buch­ver­öf­fent­li­chung von Kar­di­nal Sarah und Bene­dikt XVI. zu Jah­res­be­ginn und nun der Auf­ruf gegen die Gefahr einer Coro­na-Tyran­nei zei­gen – gewich­ti­ge Unter­stüt­zung haben, vor allem Zugang zu den ton­an­ge­ben­den Medi­en.

So wur­de die Lüge, Bene­dikt XVI. habe sich vom Buch distan­ziert, weil Kar­di­nal Sarah ihn getäuscht habe, von den füh­ren­den Mas­sen­me­di­en berich­tet, die Ent­lar­vung der Lüge und die Rich­tig­stel­lung durch Kar­di­nal Sarah aber nicht. So wur­de die Öffent­lich­keit in die Irre geführt.

Ähn­li­ches geschah auch jetzt, indem durch offen­bar bös­wil­li­ge Mani­pu­la­ti­on den Men­schen ein­ge­re­det wird, der muti­ge Auf­ruf der Kar­di­nä­le sei eine Falsch­mel­dung.

Tat­sa­che ist, daß Kar­di­nal Sarah den Auf­ruf unter­zeich­net hat. Tat­sa­che ist eben­so, daß von ihm die Unter­schrift inzwi­schen zurück­ge­nom­men wur­de. Das ist sein gutes Recht und etwas ganz ande­res als die behaup­te­te Fäl­schung.

Die Fakten

Der Vati­ka­nist Mar­co Tosat­ti ver­öf­fent­licht vor kur­zem eine Stel­lung­nah­me von Erz­bi­schof Viganò. Dar­in legt er die Ereig­nis­se dar und „ver­gibt“ sei­nem „Mit­bru­der im Bischofs­amt“ sein Vor­ge­hen.

Am Mon­tag, dem 4. Mai fand ein Tele­fon­ge­spräch zwi­schen dem Kar­di­nal und dem Erz­bi­schof statt. Dabei sag­te Kar­di­nal Sarah:

„Die Sache scheint mir sehr ernst. Ich den­ke, daß die­ser Auf­ruf viel Gutes tun kann, weil er uns nach­den­ken und Posi­ti­on bezie­hen macht: Ich bin ein­ver­stan­den, daß er so schnell als mög­lich ver­öf­fent­licht wird.“

Auf die Fra­ge, ob er das Doku­ment als einer der Erst­un­ter­zeich­ner unter­stüt­zen will, sag­te der Kar­di­nal:

„Ja, ich gebe mei­ne Ein­wil­li­gung, mei­nen Namen dar­un­ter­zu­set­zen, weil es ein Kampf ist, den wir gemein­sam füh­ren müs­sen, nicht nur für die katho­li­sche Kir­che, son­dern für die gan­ze Mensch­heit.“

Gestern, am Tag der Ver­öf­fent­li­chung des Auf­rufs, tele­fo­nier­ten Erz­bi­schof Viganò und Kar­di­nal Sarah um 8:43 Uhr erneut. Der Kar­di­nal „äußer­te auf kei­ne Wei­se die Absicht, sei­ne Unter­schrift zurück­zie­hen zu wol­len“.

Um 15 Uhr wur­de mit der Aus­sendung des Auf­rufs an Pres­se­agen­tu­ren und Medi­en, wie ver­ein­bart auch mit der Unter­schrift von Kar­di­nal Sarah, begon­nen.

Kalte Füße?

Um 19.37 Uhr wur­de Erz­bi­schof Viganò von Kar­di­nal Sarah ange­ru­fen und gefragt, ob er sein SMS gese­hen habe. Der Erz­bi­schof hat­te es nicht gese­hen, weil er mit der Aus­sendung des Auf­rufs bzw. Medi­en­an­fra­gen beschäf­tigt war.

Die kurz nach 17:30 Uhr über­mit­tel­te SMS-Nach­richt lau­te­te:

„Wer­te­ste Exzel­lenz, da ich noch an der Römi­schen Kurie in Funk­ti­on bin, haben mir befreun­de­te Per­so­nen abge­ra­ten, den von ihnen vor­ge­leg­ten Auf­ruf zu unter­zeich­nen. Viel­leicht wäre es bes­ser, mei­nen Namen für die­ses Mal zu strei­chen. Es tut mir sehr leid. Sie wis­sen um mei­ne Freund­schaft und mei­ne Nähe Ihnen gegen­über. Dan­ke für ihr Ver­ständ­nis. Robert Card. Sarah.“

Erz­bi­schof Viganò teil­te ihm mit, daß der Auf­ruf mit dem Namen des Kar­di­nals bereits seit vier Stun­den welt­weit ver­brei­tet wur­de. Gera­de weil es ver­brei­tet wur­de, schei­nen umge­hend auch Anfra­gen bei Kar­di­nal Sarah ein­ge­gan­gen zu sein.

Man hät­te, so der Erz­bi­schof, eine gemein­sa­me Zusatz­er­klä­rung ver­öf­fent­li­chen kön­nen, um die Rück­nah­me der Unter­schrift mit­zu­tei­len. Viganò ermun­ter­te den Kar­di­nal, daß sei­ne Unter­schrift „sicher für sehr vie­le Gläu­bi­ge Trost und Ermu­ti­gung“ sein wer­de. Das Tele­fon­ge­spräch ende­te, „ohne daß der Kar­di­nal mir eine wei­te­re Lösung nann­te“, in gewohn­ter Herz­lich­keit.

„Umso betrüb­li­cher“ war, daß der Kar­di­nal, „ohne mir etwas mit­zu­tei­len“, sich auf Twit­ter auf eine Art und Wei­se distan­zier­te, mit der „mei­ner Per­son und der Wahr­heit“ Scha­den zuge­fügt wur­de. Erz­bi­schof Viganò schreibt dazu in sei­ner Stel­lung­nah­me:

„Ich bedaue­re sehr, daß die­se mensch­li­cher Schwä­che geschul­de­te Ange­le­gen­heit, für die ich aber kei­ner­lei Res­sen­ti­ments gegen­über der Per­son hege, die sie ver­ur­sacht hat, die Auf­merk­sam­keit von dem ablenkt, was uns in beson­de­rem Maße in die­sem dra­ma­ti­schen Moment besor­gen muß.“

Und wei­ter:

„Ich bestä­ti­ge, daß der Name von Sei­ner Emi­nenz Kar­di­nal Robert Sarah umge­hend von der offi­zi­el­len Inter­net­sei­te des Auf­rufs ent­fernt wur­de, wie unter veritasliberabitvos.info nach­ge­prüft wer­den kann.“

Die Aus­sa­gen von Kar­di­nal Sarah zei­gen, daß er zwar auf­grund sei­ner akti­ven Posi­ti­on an der Römi­schen Kurie es für oppor­tu­ner hielt, doch nicht unter den Erst­un­ter­zeich­ner auf­zu­schei­nen, aber kein Zwei­fel besteht, daß er das Anlie­gen des Auf­rufs und des­sen Inhalt unter­stützt.

Katholisches.info wird die Ent­wick­lung wei­ter beob­ach­ten und berich­ten, womit weni­ger die Unter­schrift von Kar­di­nal Sarah gemeint ist, die ein Neben­schau­platz ist, son­dern das Anlie­gen des dra­ma­ti­schen Auf­rufs, der gro­ße Auf­merk­sam­keit fin­det und vie­le Men­schen bewegt.

Am Ran­de sei ange­merkt: Seit der Ver­öf­fent­li­chung des Auf­rufs hat Katholisches.info gro­ße Aus­lie­fe­rungs­schwie­rig­kei­ten. Das Öff­nen der Sei­ten ist abschreckend lang­wie­rig. Viel­leicht nur ein Zufall, doch im Augen­blick scheint eini­ges denk­bar zu sein. Wir bedau­ern die­se Situa­ti­on und hof­fen, daß inzwi­schen Abhil­fe geschaf­fen wer­den konn­te.

Der vollständige Wortlaut des Aufrufs und die Möglichkeit, ihn durch Unterschrift zu unterstützen: http://veritasliberabitvos.info

Text: Giu­sep­pe Nar­di
Bild: MiL (Mon­ta­ge)

18 Kommentare

  1. Fun­dier­te wis­sen­schaft­li­che Infor­ma­tio­nen zur Coro­na hier:
    rubikon.news
    Hier ist auch über den tan­sa­ni­schen Prä­si­den­ten zu lesen, der heim­lich Pro­ben von Zie­ge, Hase, Mine­ral­öl und Papa­yafrucht auf Covid unter­su­chen liess. Ergeb­nis: COVID-POSITIV.

  2. Viel­leicht endet end­lich der 250 Jah­re dau­ern­de Alb­traum der Fort­schritts­gläu­big­keit. So, wie die Erkennt­nis­se sind, kann man nur sagen, daß sich fast täg­lich neue und sich wider­spre­chen­de Erkennt­nis­se aus der Wis­sen­schaft gibt. Dar­aus läßt sich eben nur einen Schluß zie­hen, der fünf Punk­te umfaßt:
    1) Die Mensch­heit wird mit die­sem Virus leben ler­nen müs­sen.
    2) Der Tod, vor­her in die Pfle­ge­sta­tio­nen und Alten­hei­me, sowie in die Kran­ken­häu­ser und nächt­li­che Groß­stadt­stra­ßen der „West­li­chen Welt“ abge­scho­ben, wird zum All­tags­bild wie­der dazu­ge­hö­ren. Die Men­schen wer­den wie­der im Krei­se der Ange­hö­ri­gen ster­ben dür­fen, so wie es das Natur­recht vor­sieht.
    3) Dar­aus lei­tet der Mensch den Schluß ab, end­lich zu sein und die Reli­gi­on, das Katho­li­sche Chri­sten­tum, tri­um­phiert.
    4) Es zieht ein vor­über­ge­hen­der Frie­de auf, der bis zum wah­ren Auf­tre­ten des Anti­chri­sten währt.
    5) von 1) bis 4) geschieht nichts, dann wird der Anti­christ eben schon da sein und dann Gna­de uns Gott!

  3. Selbst­ver­ständ­lich habe ich den Auf­ruf unter­zeich­net.

    Zu Chri­stoph Rhein:
    Ich per­sön­lich gehe davon aus, dass der Anti­christ bereits wirkt und in weni­gen Jah­ren der Mensch­heit als Chri­stus prä­sen­tiert wer­den wird.
    Auch gehe ich davon aus, dass dann zeit­nah das Mal ange­bo­ten wer­den wird, wel­ches die gro­ße Mehr­heit anneh­men wird.
    Denn ohne Mal (egal ob es sich hier­bei letzt­lich um einen Bio­chip, ne laser­les­ba­re Täto­wie­rung oder son­sti­ge Tech­nik han­delt) wird weder Kauf noch Ver­kauf mehr mög­lich sein.
    Mög­li­cher­wei­se ist covid 19 der Test­lauf, um die Akzep­tanz eines spä­te­ren Mals in der Bevöl­ke­rung zu erhö­hen. Stich­wort: Immu­ni­täts­aus­weis, Bio­sta­tus wie auch Frei­ga­be von bis dato selbst­ver­ständ­li­chen Grund­rech­ten.

    Covid 19 sehe ich als Ein­lei­tung zu noch erheb­lich schwer­wie­gen­de­ren Ver­wer­fun­gen inner­halb der näch­sten 3–5 Jah­re.

    Da ich aber in Gott glau­be und ver­traue, wer­de ich das Mal des Anti­chri­sten nicht anneh­men.

    • Es wird kein Mal des Tie­res brau­chen. Eine klei­ne Mani­pu­la­ti­on im System wird die Bank­kar­te unbrauch­bar machen. Coro­na ist der­zeit hilf­reich, das bar­geld­lo­se Zah­len zu för­dern, damit das Bare abge­schafft wer­den kann. In Chi­na wird ja Wohl­ver­hal­ten schon regi­striert und belohnt.
      Varia­tio­nen haben sie schon ange­führt.

      • Das Mal wird aber in der einen (z.B. ein Strich­code als unsicht­ba­re Täto­wie­rung) oder der ande­ren Form (Micro­chip) wohl schon noch kom­men.
        Begrün­dung: Kann nicht geklaut wer­den, hat man immer auto­ma­tisch dabei und „griff­be­reit“.
        Vor­aus­set­zung ist dabei aber die Abschaf­fung des Bar­gelds. Denn Bar­geld ist Frei­heit und genau die­se muß weg.
        Schon allein wegen der Zin­sen. Die­se müs­sen ins Minus, denn die Wirt­schaft muß wei­ter­lau­fen (man schaue sich ein­fach mal die Zins­kur­ve seit 1980 an!)
        Wir wer­den noch die para­do­xe Situa­ti­on erle­ben, dass es für Gut­ha­ben Minus­zin­sen gibt und für Schul­den (nied­ri­ge­re) Haben­zin­sen. Spa­ren lohnt dann nicht mehr, statt­des­sen wird es mehr Kon­sum­dar­le­hen geben und schon läuft der Laden noch eine Zeit­lang län­ger.
        Ist das Bar­geld dann weit­ge­hend abge­schafft, wird es auch immer grö­ße­re Abhe­be­be­schrän­kun­gen geben mit dem Hin­weis: „Sie brau­chen das Bar­geld eh nicht mehr zum zah­len“.
        Und schon sitzt der Bank­kun­de da und muß zuse­hen wie Minus­zin­sen sein Kon­to auf­fres­sen.
        Das schlimm­ste an der gan­zen Situa­ti­on ist aber die Tat­sa­che, dass dann miss­lie­bi­gen Per­so­nen ein­fach der Geld­hahn abge­dreht wer­den kann. Das ist dann die tota­le Kon­trol­le. Abge­se­hen davon wer­den die Kosten pro ein­zel­nem Bezahl­vor­gang anstei­gen, denn die Kon­kur­renz Bar­geld ist dann ja aus­ge­schal­tet.
        Natür­lich kann ich das gan­ze nicht auf­hal­ten.
        Aber ich tra­ge wenig­stens nicht dazu bei, dass es mit der Bar­geld­ab­schaf­fung noch schnel­ler geht. Ich zah­le grund­sätz­lich alles bar und wenn ich Bar­geld hole, dann mache ich dies am Schal­ter mei­ner Bank.
        Ich ver­wen­de mei­ne Kar­te so gese­hen also nie.
        Mit einer ein­zi­gen Aus­nah­me: Ich nut­ze Online-Ban­king.
        Ob ich nun eine (not­wen­di­ge) Über­wei­sung elek­tro­nisch mache oder manu­ell das ist egal, denn wenn ich sie manu­ell mache, dann führt sie die Bank wei­ter elek­tro­nisch aus.

  4. Wer so einen wir­ren (im Sin­ne von unstruk­tu­riert und alle mög­li­chen Ebe­nen und The­men ver­mi­schend) Text tat­säch­lich unter­schreibt und dabei bleibt, ist die läng­ste Zeit Papa­bi­le gewe­sen, falls er es jemals war.

    • So wirr kann der Text aber nicht gewe­sen sein, wenn die Hel­fers­hel­fer des Teu­fels des­we­gen anfan­gen müs­sen zu mani­pu­lie­ren, zu lügen und in hel­le Auf­re­gung gelan­gen.
      Im Gegen­teil, die Urhe­ber und Unter­zeich­ner des Auf­ru­fes haben in ein gewal­ti­ges Wes­pen­nest gesto­chen.

  5. Auch wenn Sarah ursprüng­lich unter­schrie­ben haben soll­te, wäre es den­noch sein Recht, die Unter­schrift auch wie­der zurück­zu­zie­hen. Ubri­gens ist es unzu­läs­sig, ohne vor­he­ri­gen Hin­weis und Zustim­mung des Gesprächs­part­ners Tele­fo­na­te auf­zu­zei­chen und zu spei­chern.

    • Natür­lich war es sein gutes Recht sei­ne Unter­schrift wie­der zurück­zu­zie­hen. Das hat Erz­bi­schof Viga­no ja selbst betont.
      Allen­falls die Art und Wei­se wie es galau­fen ist (nach­dem Kar­di­nal Sarah gro­ßem Druck von mäch­ti­gen Geg­nern aus­ge­setzt war — könn­te ja so gewe­sen sein) war viel­leicht etwas frag­wür­dig. Erz­bi­schof Viga­no wird sich sicher bewusst sein, wel­chem Druck Kar­di­nal Sarah (even­tu­ell) aus­ge­setzt war. Also was soll das mit die­sem Hin­weis ?
      Zudem:
      Woher wis­sen Sie, dass Erz­bi­schof Viga­no die­se Gesprä­che mit Kar­di­nal Sarah auf­ge­zeich­net und gespei­chert hat? Und wenn es denn tat­säch­lich so gewe­sen wäre, woher wis­sen Sie, dass Kar­di­nal Sarah so einer Auf­zeich­nung nicht zuge­stimmt hat?
      Also ich hät­te mir so ein paar Tele­fo­na­te mit einem gewich­ti­gen Gesprächs­part­ner in den wesent­li­chen Tei­len sicher­lich mer­ken kön­nen. Und wenn ich das kann, so gehe ich davon aus, dass das auch ande­re kön­nen.

        • Ich bin mir sicher, dass man (Papst Fran­zis­kus?) von Kar­di­nal Sarah Gehor­sam ein­ge­for­dert hat.
          Das gan­ze Umfeld um Papst Fran­zis­kus for­dert (meist von den Recht­gläu­bi­gen) Gehor­sam (sie­he z.B. Mal­te­ser­or­den usw.) ein, ist aber sel­ber nicht bereit zum Gehor­sam — Gott gegen­über!

  6. Hat jemand schon ein­mal ver­folgt, wie sich die Prie­ster­bru­der­schaft St. Pius X ver­hält? Sie schweigt, sie betei­ligt sich nicht, sie macht kei­ne Poli­tik. Im Stil­len und Unaf­fäl­li­gen ver­rich­tet sie ihren Dienst an den See­len.
    Und hier sind wir bei den Ele­men­ten-Theo­lo­gien des II. Vati­ka­ni­schen Kon­zils. Der Auf­ruf erhält vie­le Ele­men­te, die in sich gese­hen gut sind, ja sogar voll­kom­men gut. Aber in der Gesamt­sicht fehlt das Eigent­li­che:
    Die Herr­schaft Chri­sti des Königs, die sich in staat­li­chem Wir­ken aus­drückt, wird gar nicht ange­strebt. Chri­stus bleibt wei­ter „ent­thront“ (Lefebrve!). Die Herr­schaft Chri­sti ist kein The­ma. Wer ist denn die Wahr­heit, die befreit? Chri­stus allei­ne. Und in sei­nem Geist, dem Hei­li­gen Geist kön­nen wir das rich­ti­ge erken­nen: „Deus, qui cor­da fide­li­um sanc­ti spri­ri­tus illu­stra­tio­ne docuisti…“. Wo bleibt der Auf­ruf zur Umkehr, zu Glau­ben an den einen Herrn Jesus Chri­stus? In die­sem Glau­ben könn­te man eini­ges zur Kri­se der Pan­de­mie sagen, eben die Mensch­lich­keit nicht zu ver­wei­gern und schon gar nicht eine „Arme Kir­che“ zu pre­di­gen. Statt­des­sen ist eine rei­che Kir­che nötig, die Gläu­bi­gen soll­ten alles tun, damit die Kir­che ihren Dienst ver­se­hen kann- auch und gera­de mate­ri­ell! — damit die Prie­ster ohne mas­si­ve Selbst­ge­fähr­dung und ohne den siche­ren eige­nen Tod vor Augen die Sakra­men­te spen­den kön­nen, damit etwa Katho­li­ken zuerst gete­stet wer­den kön­nen, die Katho­li­ken sich dann von den ande­ren soweit zurück­zie­hen, daß sie nicht ange­steckt wer­den kön­nen. Die Ortho­do­xen Juden sind, wenn sie auf den Punkt genau den Tal­mud ein­hal­ten, in die­ser Bezie­hung intel­li­gen­ter.

    Ent­we­der es gibt einen Auf­ruf, der die Voll­macht der Katho­li­schen Kir­che wie­der­her­stellt und ihr die allei­ni­ge Füh­rung der Mensch­heit nicht nur zutraut son­dern ihr die Mensch­heit unter­wer­fen will, wie es letzt­lich auch an Christ­kö­nig hei­ßen wird (man schaue bei den in der NOL unter­drück­ten Ver­sen des Hym­nus zur Ves­per nach!) oder die Kir­che für die genau die­se Hir­ten spre­chen wol­len schei­tert.

    Glaub­haft hat das vor 32 Jah­ren der Erz­bi­schof Mar­cel Lefebrve zuletzt dar­ge­stellt („Sie haben ihn ent­thront!“. Wenn die­se Hir­ten nicht an das tat­säch­li­che Pro­blem her­an­ge­hen wol­len, Kon­zil und neue Lit­ur­gie, wer­den sie mit einem sol­chen Auf­ruf nichts errei­chen, befeu­ern statt­des­sen Ver­schwö­rungs­theo­rien. Nicht nur die Wahr­heit, son­dern die gan­ze Wahr­heit befreit. Und dazu gehört auch das eige­ne Ver­sa­gen in der Kir­che ein­zu­räu­men und nicht für eine Abkehr vom kon­zi­li­är-sui­zi­da­len Weg ein­zu­tre­ten.

    • @ Chri­stoph Rhein
      Zu den Ele­men­ten-Theo­lo­gien, die vier Ele­men­te Theo­rie ist der grie­chi­schen Phi­lo­so­phie ent­nom­men und als Tetrak­tys bekannt, jedoch unvoll­stän­dig aus­ge­ar­bei­tet und daher feh­ler­haft und steht im Wider­spruch zu den Leh­ren der Hei­li­gen Schrift und der israe­li­ti­schen Köni­ge. In der Hei­li­gen Schrift gibt es die 3+1 Leh­re auch im Auf­bau, sprich der Text­struk­tur, die auf die Köni­ge Isra­els zurück­geht. Bei­spiel, die Zah­len­sprü­che 30,15–33 dort sieht man die 3+1 Struk­tur klar im Auf­bau. Bei den Ele­men­ten ist es genau­so, erst die Wech­sel­wir­kung von Feu­er, Was­ser und Luft formt das Ele­ment Erde und ver­formt es nach Belie­ben. 3+1 also, daher ist die Tetrak­tys nicht so voll­kom­men wie die Hei­li­ge Schrift und das Geschlecht Got­tes das heu­te nie­mand mehr ken­nen will.
      Das Gleich­nis über die anver­trau­ten Talen­te zeigt doch das es egal ist ob eine Kir­che arm oder reich ist, die ent­schei­den­de Fra­ge ist nicht ob man arm oder reich ist son­dern wie man mit Armut und Reich­tum umgeht. Danach soll­te eine Feh­ler­ana­ly­se erfol­gen. Wer­den Klö­ster, Semi­na­re, oder gar Kathe­dra­len gebaut? Man braucht auch kei­ne Heim­ein­rich­tun­gen, wofür gibt es denn Klö­ster die weit­aus mehr sind als eine Heim­ein­rich­tung? Mei­ne per­sön­li­che Mei­nung, nie­mand hat das Anrecht auf ein Heim wenn er nicht auch die Bereit­schaft besitzt die­ses zu ver­tei­di­gen im Kamp­fe, die Gemein­de soll­te ja nicht als Pro­sti­tu­ier­te ver­we­sen, aber genau das tut sie heu­te denn aus Gemein­de wur­de Gesell­schaft, das Leben wur­de zum Geschäft um dekla­riert und das Leben ver­ges­sen. Man nimmt unge­bo­re­nes Leben nicht mal mehr als Leben wahr, heu­te sind die Brenn­öfen Molochs im Mut­ter­leib ohne des es eine Mut­ter die abtreibt ein­mal merkt das sie tötet. Das sind die Fol­gen eines Tetrak­tys Den­kens defi­ni­tiv, es gibt kein +1 mehr.

      • @ Hein­rich
        Es gibt eine wei­te­re „Ele­men­ten-Theo­lo­gie“. Die­se bezieht sich dar­auf, die unter­schied­li­chen Sät­ze der Glau­bens­leh­re als Ele­men­te (Bau­stei­ne) eines (von Men­schen) kon­stru­ier­tes Lehr­ge­bäu­de zu sehen und ihre unter­schied­li­che Her­me­neu­tik so zu behan­deln, als ob die­se „Ele­men­te“ eben schon Aus­druck gefun­den haben in etwa ande­ren Reli­gio­nen oder Welt­an­schau­un­gen. So wird etwa die Münd­li­che Tra­di­ti­on der Apo­stel in die Tra­di­ti­on der Unge­schrie­be­nen Leh­re Pla­tons gesetzt, die Aller­hei­lig­ste Drei­fal­tig­keit mit der Neu­pla­to­ni­schen Tria­de „Sein-Geist-Den­ken“ ineins gesetzt, die Kran­ken­sal­bung in die Tra­di­ti­on der Anti­ken Medi­zin, ins­be­son­de­re der Asklepia­d­ei­schen Medi­zin, gestellt, usw… So fin­den sich dann in ande­ren Reli­gio­nen eben schon Ele­men­te der Offen­ba­rung, die gleich­wer­tig der Offen­ba­rung Chri­sti ins­ge­samt zu set­zen sind: So wird etwa die Exi­stenz Got­tes als all­ge­mei­ne Urof­fen­ba­rung in der Hier­ar­chie der heils­not­wen­di­gen Wahr­hei­ten mit den dog­ma­ti­schen Aus­sa­gen über die Real­prä­senz Jesu Chri­sti im Aller­hei­lig­sten Altarsa­kra­ment auf eine Stu­fe gestellt. Dann ist ein blo­ßer Got­tes­glau­be für die hei­lig­ma­chen­de Gna­de aus­rei­chend und nicht mehr der wah­re Stand des Seins in der Hei­lig­ma­chen­den Gna­de durch den Emp­fang der Sakra­men­te. Dar­aus folgt, die Kir­che ist letzt­lich dann nicht mehr heils­not­wen­dig, zuletzt auch nicht mehr der Glau­be an die Aller­hei­lig­ste Drei­fal­tig­keit und an Jesus Chri­stus, da ja ein „Ele­ment“ des Glau­bens aus­reicht für die Recht­fer­ti­gung („sola fides“ — sehr dop­pel­deu­tig!) und für die ewi­ge Selig­keit. Die Höl­le muß daher dann leer sein.
        Wer aber in der grie­chi­schen Tra­di­ti­on etwa Empe­do­kles, der die vier Ele­men­te mit gött­li­chen Natu­ren ver­bin­det, angeht gehen Sie gewiß fehl: Schon in der Anti­ke wur­de die­ses Kon­zept, das sei­ne Ent­ste­hung der Zah­len­leh­re Pytha­go­ras ver­dankt und dann zunächst von Pla­ton in den Früh­wer­ken rezi­piert wor­den ist, schon bei Pla­ton durch das fünf­te Ele­ment, das eikosaedron=Erde im „Timai­os“ ergänzt und durch die Unge­schrie­ben Leh­re Pla­tons, in der es nur noch das Eine und die Unend­li­che Zwei­heit gab, gänz­lich obso­let. Pla­ton zog daher die thei­o­tes der Urfi­gu­ren zurück und bezog sich in der Sekun­där­theo­lo­gie der „Nomoi“ auf die in der grie­chi­schen Göt­ter­welt vor­find­li­chen Göt­ter zurück.
        Die Ele­men­te-Teholo­gie von heu­te (her­vor­ra­gend beschrie­ben bei Wolf­gang Schü­ler) hat ihren Ursprung im Natu­ra­lis­mus. So wie die Welt aus Ele­men­ten auf­ge­baut ist, so ist auch die Theo­lo­gie und die Leh­re der Kir­che aus Ele­men­ten auf­ge­baut.

        • @ Chri­stoph Rhein
          Vie­len Dank für die­se sehr aus­führ­li­che detail­lier­te Ant­wort, ich woll­te schon nach­fra­gen bezüg­lich ent­spre­chen­der Lite­ra­tur bzw. Lite­ra­tur­ver­wei­se zu Ihren Aus­füh­run­gen die für mich nach­voll­zieh­bar sind, aber dies haben Sie dann schon gegen Ant­wor­ten­de schon vor­weg genom­men, noch­mals vie­len Dank.

  7. An alle Kom­men­ta­to­ren, die die­sen Auf­ruf kri­ti­sie­ren.
    Bit­te beden­ken Sie, dass der so falsch nicht sein kann, denn man sieht es ja an den auf­ge­reg­ten Reak­tio­nen bzw. mani­pu­la­ti­ven Bericht­erstat­tun­gen der offi­zi­el­len Leit­me­di­en und sogar der offi­zi­el­len kirch­li­chen Medi­en.
    Die­ser Auf­ruf ist in mei­nen Augen ein ganz gewal­ti­ger Stö­ren­fried in den Augen derer die sicher nichts gutes für die Kir­che und die Bür­ger im all­ge­mei­nen wol­len.

  8. Sehr geehr­te Fau Scha­ber­pfen­nig, Ihren Satz „Wer so einen wir­ren (im Sin­ne von unstruk­tu­riert und alle mög­li­chen Ebe­nen und The­men ver­mi­schend) Text tat­säch­lich unter­schreibt und dabei bleibt, ist die läng­ste Zeit Papa­bi­le gewe­sen, falls er es jemals war, kann ich von sei­ner Logik her nicht ver­ste­hen. Die Fra­ge der oder des Papa­bi­le steht doch wirk­lich nicht zur Dis­kus­si­on und des­we­gen ist ihr Ver­weis dar­auf vom The­ma her ver­fehlt. Zur Dis­kus­si­on gestellt von Bischof Viga­no sind die unten ste­hen­den Haupt­fra­gen, mit denen wir uns, beschäf­ti­gen soll­ten, wenn es uns um die immer gül­ti­gen Fra­gen der katho­li­schen Ethik und Moral geht. Ich fas­se die­se Fra­gen aus dem Auf­ruf von Erz­bi­schof Viga­no zusam­men. Viga­no nennt sie Tat­sa­chen:
    1. … dass es Kräf­te gibt, die dar­an inter­es­siert sind, in der Bevöl­ke­rung Panik zu erzeu­gen. -> Ant­wort aus der FAZ : In Öster­reich macht ein Gesprächs­pro­to­koll von sich reden, das einen inter­es­san­ten Ein­blick in das Welt­bild von Poli­ti­kern gewährt. Im Rah­men einer Coro­na-Kri­sen­sit­zung Mit­te März soll der Bun­des­kanz­ler Kurz bedau­ert haben, dass er noch kei­ne wirk­li­che Sor­ge in der Bevöl­ke­rung spü­re. Wor­auf­hin er ange­regt habe, dass man den Men­schen mit dra­sti­scher Rhe­to­rik Angst ein­ja­gen sol­le. Zum Bei­spiel, dass Eltern und Groß­el­tern stür­ben. Oder dass bald jeder zumin­dest einen ken­ne, der an Coro­na gestor­ben sei. Dies ist apo­ka­lyp­ti­sche Rhe­to­rik eines heu­ti­gen Poli­ti­kers, vor der Viga­no sehr ehr­lich warnt. Genau auf die­se Rhe­to­rik ver­weist der ehe­ma­li­ge Diplo­mat Viga­no, dem die­se Spra­che wohl­be­kannt ist. Mei­ne Rück­fra­ge an Sie. Was ist das in der FAZ über­lie­fer­te Gesrächs­pro­to­koll ande­res als der Auf­ruf zur Panik­ma­che als Mit­tel der Poli­tik.
    2. „Wir glau­ben, dass…die ergrif­fe­nen Ein­däm­mungs­maß­nah­men … zu einer Kri­se geführt haben,die gan­ze Wirt­schafts­sek­to­ren nie­der­ge­schla­gen haben. Dies . för­dert ein Ein­mi­schung von frem­dem Mäch­ten und hat schwer­wie­gen­de sozia­le und poli­ti­sche Aus­wir­kun­gen. Ant­wort zur Fra­ge 1: Aus Sicht der katho­li­schen Sozi­al­leh­re ist die Kir­che zur Stel­lung und Beant­wor­tung die­ser Fra­gen ver­pflich­tet.
    3. Über die For­de­rung nach Auf­he­bung der Beschrän­kun­gen für die Fei­er öffent­li­cher Got­tes­dien­ste­soll­ten wir — so hof­fe ich — nicht dis­ku­tie­ren müs­sen.
    4. Der Hin­weis auf die Kon­trol­le der Impf­stof­fe ist jedoch der zen­tral­ste katho­li­sche Punkt. Er basiert auf dem Wis­sen, dass eine gro­ße Anzahl der heu­ti­gen Impf­stoff­ma­te­ria­li­en aus abge­trie­ben Foe­ten gewon­nen wer­den. Die wür­de bedeu­ten, dass das Heil der Imp­fung durch den Tod eines her­an­wach­sen­den Men­schen erkauft wird. Die dahin­ter ste­hen­de Ideo­lo­gie ent­spricht dem Men­schen­op­fer des Sata­nis­mus. Wol­len Sie den war­nen­den Kar­di­nä­len und Bischö­fen um Viga­no dazu den Mund ver­bie­ten, wie es die Deu­sche Bischofs­kon­fe­renz ver­sucht? Letz­de­re hat offenschtlich durch ihren Vor­sit­zen­den gere­det, bevor sie den Text­ge­le­sen haben. Vor die­sem Hin­ter­grund kann ich Sie nur auf­for­dern, Ihre Posi­ti­on zu über­den­ken und den Auf­ruf „veri­tas libe­ra­bit vos“ zu unter­schrei­ben.

    • Die Antro­po­so­phen leh­nen Imp­fun­gen eben­falls ab und die Zeu­gen Jeho­vas die Blut­spen­de.
      Aller­dings kön­nen die Unter­zeich­ner in christ­li­cher Näch­sten­lie­be so wie der ita­lie­ni­schen Prie­ster Giu­sep­pe Berar­del­li, der sein Beatmungs­ge­rät einem Coro­na-Mit­pa­ti­ent über­ließ und des­halb starb, gege­be­nen­falls eben­so han­deln und auch wie die über 100 katho­li­schen Prie­ster, im Alter ab 45-jah­re, die in Ita­li­en in der Kran­ken­seel­sor­ge gestor­ben sind und ähn­lich vie­le in Spa­ni­en, die­sen Kran­ken in Spi­tä­lern, Senio­ren­hei­men oder zu Hau­se seel­sorg­li­chen Bei­stand in der Todes­stun­de lei­sten wie Mut­ter The­re­sa. Der Tod in die­sen Fäl­len ist ein lang­sa­mes qual­vol­les Ersticken bei vol­lem Bewusst­sein.

      Dass man in Öster­reich zu vie­le Inten­siv­be­hand­lungs­ein­rich­tun­gen hat (die nor­ma­ler­wei­se für die vie­len schwe­ren Frei­zeit­un­fäl­le der Spor­tur­lau­ber benö­tigt wer­den) wird aller­dings auch vom Wirt­schafts­för­de­rungs­in­sti­tut kri­ti­siert. Bel­gi­en z. Bsp. lässt die Men­schen in Ruhe ster­ben und hat daher 10 x so vie­le Tote pro Mil­li­on Ein­woh­ner die man Coro­na zurech­net und vor­ne­weg schon nur einen Bruch­teil der Inten­siv­e­in­rich­tun­gen und Beatmungs­mög­lich­kei­ten wie Öster­reich.
      Ver­wei­sen möch­te ich noch auf den Umstand, dass in Süd­ko­rea ein sich christ­lich nen­nen­der Sek­ten­füh­rer, der sich als der wie­der­ge­kom­me­ne Chri­stus aus­gibt mit Zusam­men­künf­ten Mas­sen­an­steckun­gen aus­ge­löst hat und ich nicht möch­te, dass der röm. kath. Kir­che ähn­li­ches pas­siert.

      https://www.welt.de/vermischtes/article206258347/Coronavirus-Suedkorea-Seoul-reicht-Mordanzeige-gegen-Sektenfuehrer-ein.html

      https://de.wikipedia.org/wiki/Lee_Man-hee_(Shincheonji)

      das
      https://www.nzz.ch/international/corona-usa-warum-san-francisco-nicht-stark-betroffen-ist-ld.1556320

      zeigt zum Bei­spiel wie­so die Coro­na zuge­rech­ne­ten Todes­zif­fern im Ver­gleich New York und San Fran­cis­co 231 zu 4 ste­hen und Zucker­berg und Bill Gates aus wirt­schaft­li­chem Eigen­in­ter­es­se dazu bei­getra­gen haben.

      Was Chi­na und Ita­li­en betrifft, soll­te man auch die seit min­de­stens einem Jahr­zehnt bekann­ten Zustän­de in Pra­to nicht igno­rie­ren.

      https://zackzack.at/2020/02/26/corona-und-die-italienische-modeindustrie-wie-die-ausbeutung-chinesischer-arbeiter-zur-ausbreitung-des-virus-beitraegt/

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