Neuer Katakombenpakt als Erfüllung des Zweiten Vatikanischen Konzils?

Die Befreiungstheologie als neue, sozialkosmische Grundlage für die Kirche?

Kardinal Claudio Hummes bei der „Eucharistie des Pakts“ am 20. Oktober 2019 in den Domitilla-Katakomben
Kardinal Claudio Hummes bei der „Eucharistie des Pakts“ am 20. Oktober 2019 in den Domitilla-Katakomben

Von Rober­to de Mattei*

Das gehei­me Testa­ment des Zwei­ten Vati­ka­ni­schen Kon­zils ist öffent­lich und offi­zi­ell gewor­den. Am 20. Okto­ber 2019 wur­de in den Kata­kom­ben von Domi­til­la der „Pakt für eine die­nen­de und arme Kir­che“ fei­er­lich erneu­ert, der am 16. Novem­ber 1965 von 42 Kon­zils­vä­tern weni­ge Wochen vor dem Abschluß der Kir­chen­ver­samm­lung geschlos­sen wor­den war.

Msgr. Lui­gi Bet­t­az­zi, eme­ri­tier­ter Bischof von Ivrea, der ein­zi­ge noch leben­de Unter­zeich­ner des Kata­kom­ben­pakts, gab bekannt, daß der Text von 1965 von Msgr. Hel­der Cama­ra (1909–1999), Erz­bi­schof von Olin­da und Reci­fe, ver­faßt wor­den war, der ihn aller­dings am 16. Novem­ber nicht unter­zeich­ne­te, weil er damals durch ein Tref­fen zur Schluß­fas­sung von Gau­di­um et Spes, dem viel­leicht bedeu­tend­sten Doku­ment des Zwei­ten Vati­ka­ni­schen Kon­zils, ver­hin­dert war .

Die Verschwörer unterzeichnen am 20. Oktober 2019 den neuen Katakombenpakt
Die Ver­schwö­rer unter­zeich­nen am 20. Okto­ber 2019 den neu­en Kata­kom­ben­pakt

Seit Beginn des Kon­zils hat­te Msgr. Cama­ra ein eiser­nes Bünd­nis mit Kar­di­nal Sue­n­ens geschlos­sen, dem er in sei­ner Kor­re­spon­denz mit dem ver­schlüs­sel­ten Namen „Pater Miguel“ anre­de­te. Seit­dem war das Duo Cama­ra-Sue­n­ens  einer der „ver­bor­ge­nen“ Moto­ren der Kon­zils­ver­samm­lung. Hel­der Cama­ra bezeich­ne­te Sue­n­ens zu Beginn der zwei­ten Sit­zungs­ses­si­on als „Schlüs­sel­fi­gur des Kon­zils, die sich des direk­ten und per­sön­li­chen Ver­trau­ens des Hei­li­gen Vaters sicher ist“. Indem er den zurück­ge­leg­ten Weg der ersten Sit­zungs­ses­si­on her­vor­hob, schrieb er, daß der bel­gi­sche Kar­di­nal nicht zu Unrecht als „Welt­füh­rer des Pro­gres­sis­mus“ bezeich­net wird. „Auf dem Kon­zil ist er mein Anfüh­rer“, schrieb der bra­si­lia­ni­sche Bischof in einem Rund­schrei­ben an sei­ne Gläu­bi­gen.

Unterzeichnender Bischof mit einem Tucum-Ring am Finger
Unter­zeich­nen­der Bischof mit einem Tucum-Ring am Fin­ger

Die bei­den tra­fen sich jeden Tag und teil­ten sich die Auf­ga­ben auf, Sue­n­ens in der Kon­zil­s­au­la, Cama­ra drau­ßen, auf den außer­kon­zi­lia­ren Kor­ri­do­ren.

„Wäh­rend der vier Sit­zungs­ses­sio­nen“,  so erin­nern sich sei­ne Bio­gra­phen, „ergirff Dom Hel­der nicht ein­mal in den Ple­nar­ver­samm­lun­gen das Wort, aber er lei­ste­te gan­ze Arbeit als ‚graue Emi­nenz‘ bei der Pla­nung des­sen, was er selbst das ‚hei­li­ge Kom­plott‘ nann­te, um in die Agen­da der Kon­zils­ar­bei­ten das Pro­blem des Elends in der Welt und das der unter­ent­wickel­ten Staa­ten hin­ein­zu­brin­gen, und um einem Reform­pro­zeß inner­halb der katho­li­schen Kir­che Auf­trieb zu geben.“

Paul VI. pro­te­gier­te Msgr. Cama­ra und ernann­te ihn zum Erz­bi­schof von Olin­da und Reci­fe. Nach sei­ner Ernen­nung beru­hig­te er ihn mit den Wor­ten: „Kei­ne Sor­ge. Es ist offen­sicht­lich, daß auf ihrem Kopf die Hand Got­tes ruht. Die Vor­se­hung ist greif­bar gewor­den“.

„Es ist nicht Sache des Kon­zils, alles zu sagen – sag­te Msgr. Cama­ra in den letz­ten Tagen des Zwei­ten Vati­ka­ni­schen Kon­zils. Es gibt impli­zi­te Aus­sa­gen, die wir expli­zit machen müs­sen.“

Alle Zita­te stam­men quel­len­ge­stützt aus mei­nem Buch Das Zwei­te Vati­ka­ni­sche Kon­zil – Eine bis­lang unge­schrie­be­ne Geschich­te, 5. Aufl., Bobin­gen 2019.

Nach dem Ende des Kon­zils bot Jac­ques Lan­noye (1915–1999), ein mit Sue­n­ens befreun­de­ter bel­gi­scher Indu­stri­el­ler, im Namen einer Grup­pe von Freun­den dem Kar­di­nal und Msgr. Hel­der Cama­ra die finan­zi­el­le Unter­stüt­zung an, um die „hei­li­ge Flam­me“ des Kon­zils nach sei­nem Ende am Leben zu erhal­ten.

Das sind die Ursprün­ge der Befrei­ungs­theo­lo­gie in Latein­ame­ri­ka.

Unter jenen, die den Kata­kom­ben­pakt unter­stütz­ten, war Kar­di­nal Gia­co­mo Ler­ca­ro (1891–1976), Erz­bi­schof von Bolo­gna. Sein Name scheint eben­falls nicht unter den Unter­zeich­nern auf, aber er wur­de von Msgr. Bet­t­az­zi ver­tre­ten, sei­nem Weih­bi­schof. Der theo­lo­gi­sche Bera­ter von Kar­di­nal Ler­ca­ro war Don Giu­sep­pe Dos­set­ti (1913–1996). Die Bezie­hun­gen zwi­schen Dos­set­ti und Ler­ca­ro sind ana­log zu denen, die Cama­ra mit Sue­n­ens ver­ban­den. Bei­de waren mili­tan­te Pro­gres­si­ve. Dos­set­ti, ein geschick­ter, intel­lek­tu­el­ler Orga­ni­sa­tor, war der Vater der „Schu­le von Bolo­gna“, der Denk­fa­brik der euro­päi­schen Ultra­pro­gres­sis­mus. Cama­ra, ein poli­ti­scher Akti­vist, ist der wirk­li­che Vater der Befrei­ungs­theo­lo­gie, aus der die Pro­mo­to­ren des neu­en Kata­kom­ben­pakts vom 20. Okto­ber her­vor­ge­gan­gen sind: Kar­di­nal Clau­dio Hum­mes, Msgr. Erwin Kräut­ler und P. Oscar Beoz­zo, Histo­ri­ker und Bio­graph von Cama­ra. Die Zere­mo­nie von 1965 wur­de von Msgr. Charles-Marie Him­mer (1902–1994), Bischof von Tour­nai (Bel­gi­en) gelei­tet; jene von 2019 von Kar­di­nal Hum­mes, der von Papst Fran­zis­kus zum Gene­ral­red­ner der Ama­zo­nas­syn­ode ernannt wur­de. Bei der Zele­bra­ti­on der „Eucha­ri­stie des Pakts“ in den Domi­til­la-Kata­kom­ben, die von den Teil­neh­mern als „ein Akt der kos­mi­schen Lie­be“ bezeich­net wur­de, trug Kar­di­nal Hum­mes die Sto­la von Msgr. Cama­ra, dem er sehr erge­ben ist.

Kardinal Hummes zeigt die Camara-Stola
Kar­di­nal Hum­mes zeigt die Cama­ra-Sto­la

Das Doku­ment, das im unter­ir­di­schen Fried­hof der Via Arde­a­ti­na von Bischö­fen und Lai­en unter­schrie­ben wur­de, unter ihnen die Orga­ni­sa­to­ren der blas­phe­mi­schen Aus­stel­lung „Ama­zo­ni­en, das Gemein­sa­me Haus“ in der Kir­che San­ta Maria in Tras­pon­ti­na, ist ein Text mit fünf­zehn Punk­ten und dem Titel: „Pakt der Kata­kom­ben für das gemein­sa­me Haus . Für eine Kir­che mit ama­zo­ni­schem Gesicht, arm und die­nend, pro­phe­tisch und sama­ri­ta­nisch“ . Der sozi­al­po­li­ti­sche Pakt der 1960er Jah­re wur­de zum sozi­al­kos­mi­schen Pakt der Ära Gre­ta Thun­berg.

Anhänger des Ökosozialismus verehren die Camara-Stola
Anhän­ger des Öko­so­zia­lis­mus ver­eh­ren die Cama­ra-Sto­la

Die Unter­zeich­ner beken­nen sich zur Ver­pflich­tung, “ für eine inte­gra­le Öko­lo­gie zu kämp­fen , in der alles mit­ein­an­der ver­bun­den ist, die Mensch­heit und die gesam­te Schöp­fung, weil alle Wesen Töch­ter und Söh­ne der Erde sind, und der Geist Got­tes über ihnen schwebt (1. Mose 1,2)“ (Nr. 2), um „in unse­ren Kir­chen die Opti­on für die Armen, ins­be­son­de­re für die ursprüng­li­chen Völ­ker, zu erneu­ern und zusam­men mit ihnen das Recht zu garan­tie­ren, Prot­ago­ni­sten in der Gesell­schaft und in der Kir­che zu sein „(Nr.  4), und „daher in unse­ren Pfar­rei­en, Diö­ze­sen und Grup­pen jede Art von Kolo­ni­al­men­ta­li­tät auf­zu­ge­ben und kul­tu­rel­le, eth­ni­sche und sprach­li­che Viel­falt in einem respekt­vol­len Dia­log mit allen spi­ri­tu­el­len Tra­di­tio­nen zu begrü­ßen und wert­zu­schät­zen“ (Nr. 5) .

Das ist kei­ne rei­ne Gedenk­ver­an­stal­tung, son­dern der letz­te Akt eines Pro­zes­ses, der mit dem Zwei­ten Vati­ka­ni­schen Kon­zil beginnt und im Auf­stieg von Jor­ge Mario Ber­go­glio auf den Papst­thron gip­felt. Am 21. März 2013, eine Woche nach sei­ner Wahl, erhielt Papst Fran­zis­kus von dem argen­ti­ni­schen Akti­vi­sten Adol­fo Pérez Esqui­vel, einem Anhän­ger der mar­xi­sti­schen Dik­ta­to­ren Fidel Castro, Nico­las Madu­ro und Hugo Cha­vez, ein Exem­plar des Kata­kom­ben­pakts. Am 8. Juli 2014 ver­öf­fent­lich­te Leo­nar­do Boff einen Arti­kel mit dem Titel „El pac­to de las cata­cum­bas vivid por el Papa Fran­cis­co“ (Der Kata­kom­ben­pakt lebt durch Papst Fran­zis­kus), in dem er den Kata­kom­ben­pakt von 1965 voll­stän­dig ver­öf­fent­lich­te und mit den Wor­ten abschloß:

„Sind das nicht genau die von Papst Fran­zis­kus prä­sen­tier­ten Idea­le?“

Am 14. Novem­ber 2015 wur­de in der Aula der Päpst­li­chen Uni­ver­si­tät Urba­nia­na mit einem Semi­nar an den Kata­kom­ben­pakt erin­nert, an dem Kar­di­nal João Braz de Aviz, Prä­fekt der Ordens­kon­gre­ga­ti­on und der Histo­ri­ker Alber­to Mel­lo­ni, Lei­ter der Schu­le von Bolo­gna, aber auch der Befrei­ungs­theo­lo­ge Jon Sobri­no teil­nahm, der 2007 von der Kon­gre­ga­ti­on für die Glau­bens­leh­re ver­ur­teilt und am 13. Novem­ber 2015 von Papst Fran­zis­kus emp­fan­gen wur­de.

Die Ama­zo­nas­syn­ode ist dem­nach die sym­bo­li­sche Erfül­lung des Zwei­ten Vati­ka­ni­schen Kon­zils, die Ver­wirk­li­chung der „Opti­on für die Armen“, für die Msgr. Hel­der Cama­ra und Don Giu­sep­pe Dos­set­ti, Kar­di­nal Sue­ne­nes und Kar­di­nal Ler­ca­ro kämpf­ten. Die Ama­zo­nas-Par­tei, die den jako­bi­ni­schen Flü­gel der Kon­zils-Revo­lu­ti­on reprä­sen­tiert, ver­sam­melt ihre Trup­pen in die Domi­til­la-Kata­kom­ben und sen­det die­se Bot­schaft an die Kir­che:

„Es gibt kein Zurück“.

„Das ist erst der Anfang, für wei­te­re 50 Jah­re“, sag­te Mau­ricio Lopez, der Geschäfts­füh­rer von REPAM, bei der Unter­zeich­nung des neu­en Kata­kom­ben­pakts.

Die Revo­lu­ti­on schrei­tet vor­an, aber wie jede Revo­lu­ti­on ist sie dazu bestimmt, ihre Kin­der zu fres­sen. Die Opfer sind vor­erst die Giron­di­sten, die sich der Illu­si­on hin­ga­ben, zwi­schen dem Zwei­ten Vati­ka­num und sei­nen schlech­ten Inter­pre­ten unter­schei­den zu kön­nen. Wer wird mor­gen an der Rei­he sein? Die Her­me­neu­tik der Kon­ti­nui­tät wur­de von den Libe­ra­len bereits wäh­rend der fran­zö­si­schen Revo­lu­ti­on ver­sucht, um 1793 im Namen von 1789 zu bekämp­fen, aber das Ergeb­nis war der Ter­reur, die Schreckens­herr­schaft. Ange­sichts des Ter­rors der vor­rückt, ist nur die Kon­ter­re­vo­lu­ti­on mög­lich.

„Aber die Kon­ter­re­vo­lu­ti­on – sag­te Graf Joseph de Maist­re – ist kei­ne Revo­lu­ti­on im ent­ge­gen­ge­setz­ten Sinn, son­dern das Gegen­teil der Revo­lu­ti­on“ (Con­sidé­ra­ti­ons sur la Fran­ce, in: Oeu­vres Com­plè­tes, Vit­te, Lyon-Paris 1924).

*Rober­to de Mattei, Histo­ri­ker, Vater von fünf Kin­dern, Pro­fes­sor für Neue­re Geschich­te und Geschich­te des Chri­sten­tums an der Euro­päi­schen Uni­ver­si­tät Rom, Vor­sit­zen­der der Stif­tung Lepan­to, Autor zahl­rei­cher Bücher, zuletzt in deut­scher Über­set­zung: Ver­tei­di­gung der Tra­di­ti­on: Die unüber­wind­ba­re Wahr­heit Chri­sti, mit einem Vor­wort von Mar­tin Mose­bach, Alt­öt­ting 2017.

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Über­set­zung: Giu­sep­pe Nar­di
Bild: Cor­ris­pon­den­za Roma­na

5 Kommentare

  1. Sie fei­ern ein Fest der Nost­al­gie – die Alt- und die Neo-68er. Und ahnen mög­li­cher­wei­se bereits, dass ihre Zeit sich dem Ende zuneigt. Ein letz­tes spek­ta­ku­lä­res Auf­bäu­men viel­leicht — mit Pach­a­ma­ma-Kult und ande­rem heid­ni­schen Fir­le­fanz. Dann wird alles in sich zusam­men­bre­chen wie ein Kar­ten­haus. Das ahnen ande­re bereits.

    • Ergän­zung

      Erz­bi­schof Mar­cel Lef­eb­v­re hat­te schon wäh­rend des 2. Vati­ka­nums die Gefah­ren erkannt und benannt, die in eini­gen der Kon­zils­be­schlüs­se stecken, und des­halb sei­ne end­gül­ti­ge Zustim­mung ver­wei­gert. Wenn das Kar­ten­haus der 68er-Genera­ti­on end­gül­tig zusam­men­ge­fal­len ist, müs­sen die Nach­fol­ger und Schü­ler die­ses Ordens­geist­li­chen von der Con­gre­ga­tio Sanc­ti Spi­ri­tus (CSSp) bereit­ste­hen, Ver­ant­wor­tung mit­zu­über­neh­men. Das ist viel­leicht die bevor­ste­hen­de Haupt­auf­ga­be der FSSPX, deren Ver­hält­nis zur Röm.-Kath. Kir­che zwar ein irre­gu­lä­res, kei­nes­wegs jedoch ein schis­ma­ti­sches ist.

      • Lef­eb­v­re erkann­te, dass sich die Wahr­heit nicht von der Form und das Wort nicht vom ein­deu­ti­gen Begriff tren­nen lässt. Es wäre drin­gend not­wen­dig, das II. Vatik. Kon­zil auf das zurück­zu­stu­fen, was es war: ein pasto­ra­les Kon­zil…, aus dem aber völ­lig fal­sche die Tra­di­ti­on umge­hen­de pasto­ra­le Schlüs­se gezo­gen wur­den.

        Yves Con­gar hat bereits 1976 in sei­nem Buch „Der Fall Lef­eb­v­re, Schis­ma in der Kir­che?“ die Miss­stän­de und den Glau­bens­schwund in der Kir­che beschrie­ben, dar­aus aber gera­de die Recht­fer­ti­gung des Kon­zils abge­lei­tet und die Unrecht­mä­ßig­keit Lef­eb­v­res.

        Rück­blickend kann man dar­aus m.E. schluss­fol­gern: das II. Vati­ka­num wur­de nicht nur falsch umge­setzt, es wur­de auch von Kräf­ten domi­niert, die Lef­eb­v­re ein­deu­tig als frei­mau­re­risch ide­ti­fi­ziert hat.

        Con­gar konn­te oder woll­te die Zusam­men­hän­ge nicht sehen.

        Erstaun­lich eigent­lich, da er Lef­eb­v­re anson­sten als einen unge­heu­er cha­ris­ma­ti­schen, lie­bens­wür­di­gen und fel­sen­fest Glau­ben­den — also einen Hei­li­gen beschreibt (wenn auch nur in einem Bei­satz).

        Aber Con­gar war wohl zu sehr Teil jener pro­gres­si­ven Kräf­te inner­halb des Kle­rus, an des­sen Spit­ze er sich sogar als Vor­den­ker zu set­zen such­te.

  2. Das ist erst der Anfang, für wei­te­re 50 Jah­re sag­te Mau­ricio Lopez. Und danach wird Süd­ame­ri­ka auf kon­fes­sio­nel­ler Ebe­ne weit­ge­hend unter der Kon­trol­le evan­ge­li­ka­ler Grup­pen ste­hen.

  3. Gau­di et Spe­sen, wie Dr Hes­se die­ses unse­li­ge Schrift­stück nennt ist hae­re­tisch und wider­spricht damit den Leh­ren der Kir­che.
    Egal was die­se Herr­schaf­ten wie auch immer beschlie­ßen sie sind, wie das Kon­zil selbst außer­halb der Kir­che.
    Ein Gip­fel der Ver­wir­rung von dem die Mut­ter­got­tes in Fati­ma nichts erzählt haben soll?
    Das glau­ben wirk­lich nur noch die aller­du­emm­sten.
    furcht­bar.

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