Die „heidnische Liturgie“ der Kirche mit dem Amazonas-Gesicht

Casaldaliga-Messe mit Umarmungsritus

Szene aus der „Messe für die Erde“ in Santa Maria in Traspontina.
Szene aus der „Messe für die Erde“ in Santa Maria in Traspontina.

(Rom) Am ver­gan­ge­nen Sams­tag, 12. Okto­ber, zele­brier­te der neue Kar­di­nal und Syn­oda­le der Ama­zo­nas­syn­ode, Micha­el Czer­ny SJ, eine „Mes­se für die Erde ohne Übel“. Ent­stan­den ist die­se „Mes­se“ aus der mar­xi­sti­schen Befrei­ungs­theo­lo­gie und wur­de von Papst Johan­nes Paul II. ver­ur­teilt. Den beson­de­ren Pro­te­gé von Papst Fran­zis­kus scheint das nicht zu küm­mern.

Die soge­nann­te „Mes­se für Erde“, so ist sie in ver­kürz­ter Fas­sung im deut­schen Sprach­raum bekannt, wird auch „Mis­sa Gaia“ genannt. Am 12. Okto­ber fand zur Wochen­end­pau­se der Syn­oden­ar­bei­ten in der römi­schen Kir­che San­ta Maria in Tras­pon­ti­na statt, die sich an der Via del­la Con­ci­lia­zio­ne zwi­schen Engels­burg und Vati­kan befin­det.

Bei der Mes­se für die (Mut­ter) Erde waren indi­ge­ni­sti­sche Paro­len zu hören und Bil­der von Frau­en zu sehen, die Tie­ren die Brust geben. Göt­zen­bil­der wur­den direkt vor dem Aller­hei­lig­sten auf­ge­stellt.

Was war noch zu sehen?

Anstecker von Mise­re­or, dem Hilfs­werk der deut­schen Bischö­fe und einer der Haupt­fi­nan­ciers einer befrei­ungs­theo­lo­gisch gepräg­ten Kir­che in Bra­si­li­en sowie zumin­dest indi­rek­ter Spon­sor der Ama­zo­nas­syn­ode. Nicht von unge­fähr gehört der Haupt­ge­schäfts­füh­rer von Mise­re­or, Msgr. Pir­min Spie­gel – neben Ban Ki-moon, Jef­frey Sachs und Hans Joa­chim Schnell­nhu­ber – zu den „Spe­zi­al­gä­sten“ der Ama­zon­asyn­ode.

Zu sehen waren auch die REPAM-Westen, des eigens 2014 zur Syn­oden­vor­be­rei­tung gegrün­de­ten kirch­li­chen Netz­wer­kes im Ama­zo­nas­ge­biet. Dabei wur­de die Pla­nung einer Ama­zo­nas­syn­ode erst im Okto­ber 2017 offi­zi­ell bestä­tigt. Die drei Jah­re davor soll­te die Kir­chen­öf­fent­lich­keit nicht zuviel davon erfah­ren.

Unüber­seh­bar waren bei der „Gaia-Mes­se“ auch die Jute­ta­schen mit dem Syn­oden­lo­go.

Wer sich am ver­gan­ge­nen Sams­tag in San­ta Maria in Tras­pon­ti­na ver­sam­mel­te, war an den zur Schau gestell­ten „Bekennt­nis­sen“ nicht zu über­se­hen. Es zeig­ten jene Prä­senz, die das umstrit­te­ne Instru­men­tum labo­ris der Ama­zo­nas­syn­ode unter­stüt­zen und sich an der Vor­stel­lung einer „Kir­che mit ama­zo­ni­schem Gesicht“ begei­stern.

Die Casaldaligo-Liturgie

Die „Mes­se für die Erde ohne Übel“ stammt vom Befrei­ungs­theo­lo­gen Pedro Casa­lda­li­ga. Der heu­te 91 Jah­re alte, kata­la­ni­sche Cla­re­ti­ner ging 1968 – eine aus der Ama­zo­nas­syn­ode nicht weg­zu­den­ken­de Jah­res­zahl – in den Ama­zo­nas. 1970 ernann­te ihn Papst Paul VI. zum Bischof der Ter­ri­to­ri­al­prä­la­tur São Félix im Staat Mato Grosso. Ein Amt, das Casa­lda­li­ga, der zu einem der bekann­te­sten Ver­tre­ter der mar­xi­sti­schen Befrei­ungs­theo­lo­gie wur­de, bis 2005 inne­hat­te. Bekannt wur­de er in Latein­ame­ri­ka auch als poli­ti­scher Dich­ter.

Casa­lda­li­gas „Mes­se“ wur­de unter dem Pon­ti­fi­kat von Papst Johan­nes Paul II. ver­ur­teilt. Das küm­mert bestimm­te Kir­chen­krei­se seit­her aber nicht. Neu­er­dings nicht ein­mal Kar­di­nä­le.

Die „Mes­se für die Erde“ ist das Werk eines Euro­pä­ers und nicht Aus­druck der auto­chtho­ner Indio-Kul­tur, die vom Instru­men­tum labo­ris und Papst Fran­zis­kus als „Reich­tum“ bezeich­net wird, und deren Weis­heit sogar zum „theo­lo­gi­schen Ort“ sti­li­siert wird. Das­sel­be Muster wie­der­holt sich ins­ge­samt zur Ama­zo­nas­syn­ode und vor allem der Ama­zo­nas-Agen­da: Die im Namen eines latein­ame­ri­ka­ni­schen Indi­ge­nis­mus – vor­ko­lum­bia­nisch und anti-euro­pä­isch –, vor­ge­brach­te Ziel­set­zung, stammt in der Haupt­sa­che von Euro­pä­ern und wird von Euro­pä­ern ver­brei­tet. Kri­ti­ker spre­chen des­halb von Täu­schung und einem Miß­brauch der Ama­zo­nas-India­ner durch eine links­ori­en­tier­te, euro­päi­sche Rich­tung in der Kir­che. „Man wird ja kaum behaup­ten kön­nen, daß die Bischö­fe Kräut­ler und Casa­lda­li­ga, Kar­di­nal Marx oder Msgr. Spie­gel Ama­zo­nas-Indi­os sind“, wie in einem Gespräch iro­nisch ange­merkt wur­de.

Ent­spre­chend war auch das am Sams­tag ver­sam­mel­te Publi­kum von euro­päi­schen Mis­sio­na­ren, Ent­wick­lungs­hel­fern und Ver­bands­ver­tre­tern geprägt. Gekom­men waren auch der neue Kar­di­nal Micha­el Czer­ny, Jesu­it wie Papst Fran­zis­kus und des­sen beson­de­rer Pro­te­gé. Er trat mit dem Brust­kreuz auf, das er sich aus Flücht­lings­boo­ten von Lam­pe­du­sa machen ließ. Das erin­nert an Casa­lda­li­ga, der als Bischofs­mi­t­ra nur den Stroh­hut der ört­li­chen Klein­bau­ern akzep­tier­te.

Anwe­send war noch ein Jesu­it, P. Gia­co­mo Costa SJ, der Sekre­tär der Infor­ma­ti­ons­kom­mis­si­on der Ama­zo­nas­syn­ode. Er sitzt bei der täg­li­chen Pres­se­kon­fe­renz zur Syn­ode, so auch heu­te, neben Pao­lo Ruf­fi­ni, dem Prä­fek­ten des Kom­mu­ni­ka­ti­ons­di­kaste­ri­ums.

Für die Casa­lda­li­ga-Lit­ur­gie rei­chen die hei­li­gen Gerä­te und Para­men­te offen­bar nicht aus. Die Kir­che wur­de von den Hel­fern für „das gemein­sa­me Haus Ama­zo­ni­en“ mit aller­lei Tier­fi­gu­ren, Kokos­nüs­sen, Spruch­bän­dern, Tüchern und wei­te­ren Gerät­schaf­ten dra­piert. Zu sehen war auf einer Stoff­bahn das Bild einer Frau mit ent­blöß­ter Brust, die zwar ein Kind im Arm hält, aber an der Brust ein Fer­kel säugt (nicht ein Wolfs­jun­ges, wie eini­ge Sei­ten geschrie­ben haben).

Heidnisch-synkretistischer Gaia-Kult

In Pro­zes­si­on wur­de ein Ein­baum mit einem Netz in den Regen­bo­gen­far­ben her­ein­ge­tra­gen, die heu­te weni­ger an ein Bun­des­zei­chen erin­nern, dafür umso mehr an die omni­prä­sen­te Homo-Agen­da. Eben­so­we­nig fehl­ten Spruch­ta­feln und Blät­ter mit Syn­oden-Schlag­wör­tern.

Was von den Mit­ar­bei­tern für eine „Gaia-Kir­che“ in San­ta Maria in Tras­pon­ti­na aus­ge­legt, deko­riert und dra­piert wur­de, ver­mit­tel­te für den Betrach­ter das Bild einer „ande­ren Kir­che“ in der Kir­che.

Vor dem Altar wur­de ein gro­ßes Tuch aus­ge­brei­tet, das die Ama­zo­nas­land­schaft zeig­te. Auch dar­auf wur­den Sta­tu­en und Gegen­stän­den gestellt, dar­un­ter die Figur einer schwan­ge­ren Indio-Frau, die bereits beim „Hexen­tanz“ in den Vati­ka­ni­schen Gär­ten zu sehen war, jenem heid­nisch-natur­re­li­giö­sen Spek­ta­kel, das in Anwe­sen­heit von Papst Fran­zis­kus am Tag vor der Syn­oden­er­öff­nung statt­fand.

Die Anwe­sen­den ver­sam­mel­ten sich im Halb­kreis um den Altar (oder um die erwähn­ten Gegen­stän­de und Sym­bo­le vor dem Altar?). Dann begann eine ein­zi­ge Ankla­ge gegen das Wirt­schafts­sy­stem, die Aus­beu­tung der Umwelt und die Ver­fol­gung der indi­ge­nen Völ­ker. Beglei­tet wur­de das Gan­ze von Chö­ren und den Klän­gen tra­di­tio­nel­ler Instru­men­te.

Leu­te knie­ten um die Figu­ren vor dem Altar (Erd- und Frucht­bar­keits­göt­zen?) ver­gleich­bar dem Sze­na­rio in den Vati­ka­ni­schen Gär­ten eine Woche zuvor. Die ande­ren Anwe­sen­den lach­ten, rede­ten, spiel­ten Instru­men­te oder heul­ten tier­ähn­lich. Ein gro­ßes Cha­os. Die Frau, die auf dem Kanu her­ein­ge­tra­gen wur­de tanz­te mit dem Evan­ge­li­ar durch die Kir­che.

Foto­gra­fie­ren war nicht erwünscht, außer durch den offi­zi­el­len Foto­gra­fen.

Gegen Ende erging die Auf­for­de­rung, daß sich nun alle umar­men soll­ten. Dann trat ein Mann, ein Laie mit Feder­schmuck auf dem Kopf ans Mikro­phon und bedank­te sich bei Papst Fran­zis­kus:

„Wir dan­ken Papst Fran­zis­kus, daß er grü­nes Licht gab, für den ersten Tag des gemein­sa­mes Hau­ses an die­sem Abend mit die­sem Ritus der Umar­mung.“

Die drei anwe­sen­den Bischö­fe, einer davon Kar­di­nal Czer­ny, Bischof seit dem 4. Okto­ber, dazu „Homo-Bischof“ José Raul Vera Lopez von Sal­til­lo in Mexi­ko, wur­den ein­ge­la­den, sich zu zwei Scha­ma­nen zu gesel­len, um gemein­sam mit die­sen den Schluß­se­gen zu spen­den.

Schlußfolgerung

Im schlim­me­ren Fall wur­de die Kir­che pro­fa­niert. Im „bes­se­ren“ Fall „nur“ der poli­ti­sche Kampf in die Lit­ur­gie hin­ein­ge­tra­gen und mit die­ser ver­mischt. Dazu schrieb Nico Spun­to­ni auf La Nuo­va Bus­so­la Quo­ti­dia­na:

„Kön­nen Kund­ge­bun­gen wie die­se, in denen kein Platz für Chri­stus und zuviel Platz für Ele­men­te ist, die an das Hei­den­tum erin­nern, wirk­lich das geist­li­che Leben der Gläu­bi­gen im Ama­zo­nas­ge­biet för­dern?“

Von einer berech­tig­ten und gelun­ge­nen Inkul­tu­ra­ti­on konn­te am Sams­tag kei­ne Rede sein. Die Beschrei­bung als halb­heid­ni­sche Polit-Lit­ur­gie trifft es schon eher. In Anwe­sen­heit von Kar­di­nal Czer­ny war zu erle­ben, wovor Papst Bene­dikt XVI. warn­te, wenn er von abir­ren­den For­men der Volks­fröm­mig­keit sprach, die Ver­wir­rung för­dern.

Das Spek­ta­kel vom Sams­tag habe die Wor­te von Kar­di­nal Loren­zo Bal­dis­se­ri wider­legt, der am 17. Juni 2019 bei der Vor­stel­lung des Instru­men­tum labo­ris beteu­er­te, daß die dar­in ent­hal­te­nen Posi­tio­nen in kei­ner Wei­se die Türen für syn­kre­ti­sti­sche und heid­ni­sche Ele­men­ten öff­nen wür­den.

Text: Giu­sep­pe Nar­di
Bild: La Fede Quotidiana/MiL

20 Kommentare

  1. Dies ist der Nie­der­gang der katho­li­schen Kir­che.
    Ich und mit mir vie­le stand­haf­te Chri­sten haben das Gefühl Satan gewinnt.
    Aber Chri­stus hat ver­spro­chen, die Pfor­ten der Höl­le wer­den sie nicht über­win­den!
    Wo ist aber der Auf­schrei der stand­haf­ten Chri­sten? Lei­der höre ich nichts davon.
    Auch hier sieht man lei­der das laue Chri­sten­tum, auch bei guten Chri­sten.
    Das Böse kann des­we­gen nur gewin­nen, weil die Guten schwei­gen.
    Wenn ich eini­ge Chri­sten fra­ge, ob sie noch das Mor­gen oder Abend­ge­bet beten, heisst es immer: Nein.
    wenn ich wei­ter fra­ge, ob sie den Rosen­kranz beten, heisst es: Nein.
    Wie also kann, wenn selbst katho­li­sche Chri­sten nicht mehr beten, so eine Schän­dung der Kir­che auf­ge­hal­ten wer­den?
    Nur durch Gott allein kann die­ses noch gesche­hen!
    Wir alle haben als Chri­sten ver­sagt!
    Ich kla­ge an: das wir geschwie­gen haben zum 2. Vati­ka­ni­schen Kon­zil, zur Ama­zo­nas­syn­ode.
    Es sind nur weni­ge die ihre Stim­me erhe­ben. Das reicht nicht aus.
    Die Got­tes­mut­ter sag­te schon in Fati­ma: Tuet Bus­se, betet täg­lich den Rosen­kranz.
    Wer tut es?
    Lei­der wird es so wie es sehe, ein Schis­ma in der Kir­che geben und dar­aus erfolgt eine Chri­sten­ver­fol­gung mit­ten in Euro­pa.
    Möge Gott uns hel­fen

  2. Die Sum­me aller geschil­der­ten Aktio­nen, ein­schließ­lich der scha­ma­ni­sche Segen sowie die auf­ge­stell­ten Göt­zen erwecken in mir den Ein­druck, es hand­le sich bereits um den in Dani­el und der Hl.Offenbarung pro­phe­zei­ten „unhei­vol­len Gräu­el“.

    • Lei­der habe ich die vom Ev. Mat­thä­us gemach­te Pro­phe­zei­ung des „unheil­vol­len Gräu­els“ in mei­nem über­schnel­len Kom­men­tar der Hl. Offen­ba­rung zuge­ord­net. Ich bit­te um Ver­ge­bung.

  3. Das gan­ze furcht­ba­re Spek­ta­kel erin­nert mich an die Beschrei­bun­gen der seli­gen Anna Katha­ri­na Emme­rick über die Ver­samm­lun­gen der After­kir­che, wie sie die neue fal­sche Kir­che nennt, in wel­cher jeder einen ande­rem Göt­zen her­vor­holt, um ihn anzu­be­ten.
    Außer­dem muss­te ich beim Anblick der Frau, die auf einem Kanu getra­gen wur­de, an die Schän­dung Not­re-Dames sei­ner­zeit durch die Frei­mau­rer den­ken, die in Pro­zes­si­on eine Pro­sti­tu­ier­te in die Kathe­dra­le führ­ten und ihr „hul­dig­ten“.

    • @ EsG
      Beim Anblick des obi­gen „Titel­fo­tos“ hat­te ich sofort den glei­chen Gedan­ken wie Sie: Fehlt nur noch, die Frau vom Kanu stei­gen zu las­sen und sie auf den Altar zu set­zen und als „Göt­tin Erde“ zu ver­eh­ren. Genau wie 1793/94 auf dem Höhe­punkt der Fran­zö­si­schen Revo­lu­ti­on, als man eine spär­lich beklei­de­te Schau­spie­le­rin zwei­fel­haf­ten Rufes auf den Altar der Kathe­dra­le Not­re-Dame de Paris setz­te und als „Göt­tin der Ver­nunft“ ver­ehr­te. Man kann nur instän­dig hof­fen, dass die­se augen­fäl­li­ge Ana­lo­gie im vor­lie­gen­den Fall wenig­stens nicht beab­sich­tigt war!

    • Das aktu­el­le Gesche­hen im Vati­kan bestä­tigt Anna Katha­ri­na Emme­rick
      — und ande­re Seher.
      Gott wird ein­grei­fen.
      Er wird es tun.

  4. @Matthias,
    nicht ver­zwei­feln und die Hoff­nung nie ver­lie­ren.
    Das ist nicht der Nie­der­gang der katho­li­schen Kir­che, sie
    wird nur klei­ner und damit wie­der rein.
    Auch wenn gefühlt die Mehr­heit nur noch Tauf­schein­chri­sten sind, gibt es sie noch:
    Die beten­den Katho­li­ken! Die den Rosen­kranz beten, die zur Beich­te gehen und regel­mä­ßig
    die hl. Mes­se besu­chen, incl. der Mund­kom­mu­ni­on.
    Mit den gan­zen Gräu­el, die jetzt gesche­hen und sicher noch weit schlim­mer wer­den, darf man sich selbst und die eige­ne Hei­li­gung nicht ver­ges­sen!
    Und trotz allem, wenn man glaubt, dass Böse sei über­mäch­tig, darf man sich davon nicht über­wäl­ti­gen las­sen.
    Gro­ße Wor­te, ich hof­fe, wenn es irgend­wann zur Chri­sten­ver­fol­gung kommt, stand­haft blei­ben zu kön­nen.
    Ja, möge Gott uns hel­fen.

    • Die Kir­che Jesu Chri­sti lebt in der FSSPX,
      Bischof leb­fe­v­re hat den Auf­trag bekom­men die klei­ne rest­her­de fuer die Ankunft des Herrn zu wei­den.
      Er ist der Ein­zi­ge wirk­lich Hei­li­ge kir­chen­mann des letz­ten Jahr­hun­derts
      Deo gra­ti­as

    • @Kristina
      Soll­ten mein Wor­te so geklun­gen haben, das ich mut­los oder ver­zwei­felt wäre, ist das lei­der falsch und von mir nicht beab­sich­tigt gewe­sen.
      Dar­um bit­te ich um Ent­schul­di­gung.
      Im Gegen­teil.
      Ich darf schon seit 1979 zur Fsspx gehen und habe unse­ren Erz­bi­schof Lef­eb­v­re selbst per­sön­lich noch ken­nen­ler­nen dür­fen.
      Ich bin aus lau­ter Gna­de Got­tes zur FSSPX gekom­men. Ich habe vie­le Prie­ster ken­nen­ler­nen dür­fen.
      Ja ich den­ke, das Erz­bi­schof Lef­eb­v­re von Gott gesandt wur­de um die alte hl. Mes­se zu ret­ten.
      Ich bin daher dank­bar und auf Gott hof­fend , zuver­sich­tig was wir. Och erle­ben wer­den. Wenn es auch furcht­bar wer­den wird.
      Mögen wir Chri­sten guten Wil­len stand­haft blei­ben

  5. Sehr geehr­ter Mat­thi­as, wir erle­ben den Geist des Anti­chri­sten immer näher. Wie kön­nen wir Ihn erken­nen:
    Der Kor­re­spon­dent in Rom z.Zeit des Kon­zils, Reun­hard Raf­fald ver­öf­fent­lich­te 1966- also kurz nach dem Kon­zil ein beein­drucken­des Heft
    über den Anti­chri­sten in dem er die Eigen­schaf­ten des Anti­chri­sten zusam­men­fass­te:
    Die tief­ste Sün­de, die der Anti­christ begeht, ist die Begren­zung des Lebens auf das irdi­sche Dasein,
    die Ein­engung des Glückes die sin­nen­haf­te kör­per­li­che Wohl­fahrt,
    die Fes­se­lung des Gei­stes auf die Belan­ge der Zeit.
    Über­le­gen Sie, wer­ter Mat­thi­as, ob das nicht heu­te ist?

  6. Ich kann es nach­voll­zie­hen, dass sich teil­wei­se der Gedan­ke auf­drängt, in wie weit der Sieg von den Treu­en errun­gen wer­den kann.
    Wie Kri­sti­na bereits erwähnt hat, wird die Zeit für die wah­re Kir­che noch schlim­mer. Sie wird in den Unter­grund gehen müs­sen und vie­les zu erdul­den haben. Doch auch wenn vie­le den Kampf und die Zuge­hö­rig­keit zu Jesus mit dem Leben bezah­len wer­den, so hat Chri­stus doch den Sieg bereits für uns errun­gen. Er wird den Sei­ni­gen dann den Kranz des ewi­gen Lebens über­rei­chen und die Mär­ty­rer bei sich auf­neh­men. Die Lei­den die­ser Welt ste­hen in kei­nem Ver­hält­nis zu den Freu­den der näch­sten Welt. So wie Chri­stus viel erdul­det hat, so wird auch Sei­ne Kir­che vie­les erlei­den, um zur Voll­endung zu gelan­gen.
    Auch wenn die Zeit, die vor uns liegt welt­lich gespro­chen nicht schön und ange­nehm sein wird, so sind wir doch dazu beru­fen uns Gott zu schen­ken. Wir kön­nen uns auch in einer gewis­sen Hin­sicht glück­lich schät­zen. Denn wie weni­ge Men­schen hat­ten bei der ersten Ankunft des Herrn die Chan­ce zu die­ser Zeit zu leben. Wir haben jetzt die Chan­ce die zwei­te Ankunft des Her­ren zu erle­ben. Und das darf uns gewiss mit Freu­de erfül­len. Wenn wir stand­haft blei­ben, dann wer­den wir Chri­stus sehen — in die­sem oder im näch­sten Leben. Hei­li­ge Maria Mut­ter Got­tes, bit­te für uns!

  7. Nach Aus­sa­ge von vor ca. 1 Jahr Pater Czerny´s SJ in Ber­lin sind sei­ne Eltern mit ihm als Kind aus sei­nem Hei­mat­land Tsche­cho­slo­va­kei nach Kana­da geflo­hen. Geflo­hen vor der Dik­ta­tur des Kom­mu­nis­mus will er heu­te mit dem von ihm miter­ar­bei­te­ten Glo­bal Com­pact for Migra­ti­on alle Men­schen unter eine Dik­ta­tur zwin­gen und als Kar­di­nal der katho­li­schen Kir­che will er die katho­li­sche Reli­gi­on zer­stö­ren und einen heid­ni­schen Welt­ein­heits­göt­zen­kult errich­ten.

  8. Der sog. „Mis­sa Gaia“ ist offen­bar die Funk­ti­on zuge­dacht, schritt­wei­se als syn­kre­ti­sti­sche „Lit­ur­gie“ (one world-one reli­gi­on) als spi­ri­tu­el­ler Über­bau der kom­men­den „Kli­ma-Kir­che“ zu die­nen. Nicht zufäl­lig berei­tet der (poli­tisch der äußer­sten Lin­ken nahe­ste­hen­de) lai­sier­te Prie­ster Leo­nar­do Boff dem „Mut­ter Erde“-Kult seit Jahr­zehn­ten den Boden („Zukunft für Mut­ter Erde: War­um wir als Kro­ne der Schöp­fung abdan­ken müs­sen“ von 2012), nicht zufäl­lig agi­tiert Bischof Kräut­ler seit Jahr und Tag, um unter­schied­lich­ste Grup­pie­run­gen der Öko­be­we­gun­gen, New Age und Links­ka­tho­li­ken zu ver­net­zen, nicht zufäl­lig „betet“ ein Jesui­ten-Gene­ral im bud­dhi­sti­schen Tem­pel.

    Wäh­rend mit ihr anschei­nend Gläu­bi­ge aller Reli­gio­nen und spi­ri­tu­ell Suchen­de gekö­dert wer­den sol­len, wird für Agno­sti­ker und Athe­isten mit Hil­fe der Medi­en wohl das welt­li­che Kli­ma­hy­ste­rie-Pro­gramm von Gre­ta & „FFF“-Konsorten par­al­lel abge­spult. Da der „moder­ne Mensch“ stark wis­sen­schafts­gläu­big ist, wird er eben mit Theo­rien zur „Erd­er­wär­mung“ und Sprü­chen wie „CO2 = Kli­ma-Kil­ler“ ein­ge­fan­gen. Bei­des führt dann ein­träch­tig (Gre­ta Thun­berg wird kirch­li­cher­seits ver­mehrt als „Pro­phe­tin“ hofiert) zur holi­sti­schen Mensch­heits­ver­brü­de­rungs­kir­che, die den Men­schen als Maß aller Din­ge ansieht – in der Kir­che bereits im 20. Jahr­hun­dert zuerst ver­bor­gen, dann (ab dem Kon­zil) domi­nie­rend in der Kir­che durch die Leh­ren der Jesui­ten­pa­tres de Lub­ac, Rah­ner und Teil­hard de Char­din vor­be­rei­tet. Man wird davon aus­ge­hen dür­fen, dass Ban-ki moon und Jef­frey Sachs bei der Syn­ode nicht aus Höf­lich­keit anwe­send sind, son­dern viel­mehr eine gewis­se Schar­nier­funk­ti­on zu den Netz­wer­ken der Funk­ti­ons­eli­ten haben. Wenn man so will, könn­te die Ama­zo­nas­syn­ode das zwei­te Vati­ka­num voll­enden — so wie die­ses mit sei­nen pro­te­stan­ti­schen Gästen schluß­end­lich zur „Öku­me­ne“ mit den pro­te­stan­ti­schen Domi­na­tio­nen führ­te, scheint nun die inter­re­li­giö­se Öku­me­ne das Ziel, das glo­ba­le Super-Assi­si als spi­ri­tu­el­le Folk­lo­re der glo­ba­len Agen­da.

    • Gaia?
      Hört sich nach Gei­er an.
      Die Aas­gei­er lau­ern in Start­po­si­ti­on.
      So scheint es!
      Aber die Mut­ter­got­tes zer­tritt den Aas­gei­ern den Kopf!
      Da am 28. okto­ber auch das Fest der Apo­stel Simon und Judas Thad­dä­us ist, soll­ten wir beson­ders den Hl. Judas Thad­dä­us bestür­men, uns zu hel­fen,
      treu im Glau­ben zu blei­ben und in der Hoff­nung und in der Lie­be — und durch Lie­be viel Gutes zu tun.
      Die Lie­be ist stär­ker als der Tod.

  9. Auch ohne Eth­no­lo­gie­stu­di­um kann ich in dem Durch­ein­an­der die­ser angeb­li­chen Zere­mo­nie kei­ner­lei Sinn erken­nen.
    Leu­te in All­tags­klei­dung gehen bar­fuss
    im Kreis und ver­beu­gen sich-vor wem !?
    Kein Totem­pfahl oder eine Göt­ter­fi­gur-
    Auf mich wirkt das nur albern und sinn­los.
    Was natür­lich schockiert ist das sich gebil­de­te Ordens­leu­te sowie über­haupt anschau­en.
    Aber eine Gefahr für die Kir­che sehe in sol­chen Albern­hei­ten nicht.
    Was nichts hei­ßen soll,den bei den wirk­lich gefähr­li­chen Zere­mo­nien läuft garan­tiert kei­ne Kame­ra mit.

  10. “ Des­halb, mei­ne Gelieb­ten, mei­det die Ver­eh­rung von Göt­zen. Was Hei­den opfern, brin­gen sie den Dämo­nen und nicht Gott dar. Ich möch­te nicht, daß Ihr Part­ner von Dämo­nen seid. Ihr könnt nicht den Kelch des Herrn und den Kelch der Dämo­nen trin­ken Ihr könnt nicht am Tisch des Herrn und am Tisch der Dämo­nen teil­neh­men. Sol­len wir den Herrn zur Eifer­sucht pro­vo­zie­ren? Sind wir stär­ker als er? “ (1 Kor 10: 14, 20–22.)

    • Rich­tig, schon ein Blick in den Psal­ter genügt: Die Göt­ter der Hei­den sind Dämo­nen.
      Ist aber ver­mut­lich zu sim­pel, intel­lek­tu­ell zu wenig for­dernd für unse­re zeit­ge­nös­si­schen Hero­en des Gei­stes. Jeder Tropf kann in der Bibel lesen, also muß man, um sich vom Plebs abzu­set­zen, zu ande­ren Ergeb­nis­sen kom­men…

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