Kardinal Victor Manuel "Tucho" Fernández, Präfekt des Glaubensdikasteriums, sprach in den vergangenen Tagen über die Priorität seines Dikasteriums und drohte der Piusbruderschaft mit Exkommunikation
Der Vatikan und die Piusbruderschaft

Leo XIV. zwischen Zukunftsagenda und innerkirchlicher Zerreißprobe

In den ver­gan­ge­nen Tagen setz­te Papst Leo XIV. eine Rei­he von Initia­ti­ven, die Kon­tu­ren erken­nen las­sen: eine star­ke Kon­zen­tra­ti­on auf die ethi­schen Fol­gen der Künst­li­chen Intel­li­genz und eine demon­stra­ti­ve Öff­nung zur inter­na­tio­na­len Diplo­ma­tie. Inwie­fern auch eine deut­li­che Ver­schär­fung der Span­nun­gen mit der tra­di­ti­ons­ver­bun­de­nen Prie­ster­bru­der­schaft St. Pius X. durch das Glau­bens­dik­aste­ri­um auf ihn zurück­geht, muß sich
Bild mit Symbolcharakter: Das Konsistorium im Januar fand vor allem aufgesplittert an Tischen (Stuhlkreisen) statt, dem Beratungsformat des bergoglianischen "synodalen Prozesses"
Leo XIV.

Das geheimnisvolle Konsistorium

Der von Dia­ne Mon­tagna ver­öf­fent­lich­te Bericht über das außer­or­dent­li­che Kon­si­sto­ri­um vom Janu­ar 2026 ent­fal­tet sich wie eine minu­ti­ös rekon­stru­ier­te Chro­no­lo­gie kirch­li­cher Ent­schei­dungs­pro­zes­se – und zugleich wie eine Erzäh­lung über Macht, Ver­fah­ren und Intrans­pa­renz im Zen­trum des Vati­kans. Im Kern steht eine Fra­ge, die der Text selbst wie­der­holt auf­wirft: War­um wur­de der ursprüng­lich vor­ge­se­he­ne klas­si­sche Bera­tungs­mo­dus
Papst Leo XIV. bereitet seine erste Enzyklika vor über Transhumanismus, Gender-Ideologie und Künstliche Intelligenz
Genderideologie

Erste Enzyklika von Papst Leo XIV. mit Fokus auf Künstliche Intelligenz, Transhumanismus und Gender-Ideologie

Die erste Enzy­kli­ka von Papst Leo XIV. wird sich nach über­ein­stim­men­den Medi­en­be­rich­ten zen­tra­len Her­aus­for­de­run­gen moder­ner Tech­­no­­lo­­gie- und Gesell­schafts­ent­wick­lun­gen wid­men. Im Mit­tel­punkt ste­hen dabei die Künst­li­che Intel­li­genz, trans­hu­ma­ni­sti­sche und post­hu­ma­ni­sti­sche Kon­zep­te sowie Fra­gen der Gender-Ideologie.
Papst Leo XIV. ist seit bald vier Monaten im Amt. Wie hält er es aber mit dem überlieferten Römischen Ritus und der Versöhung mit der Tradition nach den bergoglianischen Repressionen?
Hintergrund

Wie sich die Debatte um den überlieferten Ritus unter Papst Leo XIV. verändert hat – und was das bedeuten könnte

Seit der Wahl von Papst Leo XIV. liegt ein flir­ren­der Erwar­tungs­druck über der katho­li­schen Welt – ein Schwe­be­zu­stand zwi­schen Hoff­nung und Ernüch­te­rung. Die Freun­de der über­lie­fer­ten Lit­ur­gie blicken gebannt nach Rom: Wird der neue Pon­ti­fex die Brücken zur Tra­di­ti­on wie­der­auf­bau­en, die sein Vor­gän­ger abge­bro­chen hat – oder nur neue Türen halb öff­nen, um sie im
Matteo Bruni, der Direktor des vatikanischen Presseamtes, bestätigte heute die Echtheit der von Diane Montagna zu Traditionis custodes veröffentlichten Enthüllungen
Leo XIV.

Vatikan bestätigt Enthüllungen zu Traditionis custodes

Die jüng­sten Ent­hül­lun­gen über die Ent­ste­hung des tra­di­ti­ons­feind­li­chen Motu pro­prio Tra­di­tio­nis cus­to­des von Papst Fran­zis­kus sor­gen welt­weit für Auf­se­hen und müs­sen an die­ser Stel­le nicht mehr im Detail wie­der­holt wer­den. Die ver­dienst­vol­le Jour­na­li­stin Dia­ne Mon­tagna ver­öf­fent­lich­te Doku­men­te, aus denen klar her­vor­geht: Fran­zis­kus hat­te zwar die Bischö­fe der gan­zen Welt um ihre Ein­schät­zung zum über­lie­fer­ten Ritus
Kardinal Michael Czerny SJ, Präfekt eines Dikasteriums, das sich vorwiegend um Migranten und Entwicklungszusammenarbeit kümmert. Die Zusammenarbeit meint dabei vor allem westliche Regierungen
Genderideologie

Vatikan „fassungslos“ über das Ende von USAID

Die fast voll­stän­di­ge Auf­lö­sung von USAID durch die Regie­rung von Donald Trump sorgt für enor­me Auf­re­gung – nicht nur unter lin­ken NGOs, Medi­en und Jour­na­li­sten, son­dern auch im kirch­li­chen Bereich. Die fast gleich­zei­tig auf­kom­men­de kirch­li­che Kri­tik läßt eine kon­zer­tier­te Akti­on ver­mu­ten. Eine inter­es­san­te Entwicklung.
Papst Franziskus hielt sich am 20. September nur kurz bei einem Symposium seiner "Volksbewegungen" auf. Hat Franziskus die Freude an seinen linksradikalen Freunden verloren?
Nachrichten

Hat Papst Franziskus die Freude an seinen „Volksbewegungen“ verloren?

Die soge­nann­ten „Volks­be­we­gun­gen“ sind in den Vati­kan zurück­ge­kehrt, „aber Fran­zis­kus liebt sie nicht mehr“, so der Vati­ka­nist San­dro Magi­ster. Die Volks­be­we­gun­gen sind eine bun­te Samm­lung links­ra­di­ka­ler Grup­pie­run­gen, die Fran­zis­kus am Beginn sei­nes Pon­ti­fi­kats um sich schar­te. Der Main­stream schwieg dazu oder zwin­ker­te der Ent­wick­lung zu, wäh­rend auf­merk­sa­me Katho­li­ken sich ungläu­big die Augen rie­ben. Der Groß­teil
Erstmals durften die behandelnden Ärzte den Medien über den Gesundheitszustand des Papstes berichten
Nachrichten

Franziskus denkt nicht an einen Rücktritt, sondern plant schon wieder

(Rom) Das medi­zi­ni­sche Team, das den post­ope­ra­ti­ven Ver­lauf des Pap­stes über­wacht, berich­tet, daß Papst Fran­zis­kus flüs­sig ernährt wird. „Sei­ne hämo­dy­na­mi­schen und respi­ra­to­ri­schen Para­me­ter sind sta­bil. Der post­ope­ra­ti­ve Ver­lauf ist nor­mal.“ Gestern nach­mit­tag, am Fron­leich­nams­fest, emp­fing er die Eucha­ri­stie. Rund­her­um gibt es eini­ge Spe­ku­la­tio­nen und vor allem demon­stra­ti­ve Signale.
Wie der Vatikan sich einer wissenschaftlichen Auseinandersetzung über die gegen Covid-19 verimpften mRNA-Gentherapien zu entziehen versucht.
Forum

Kein Akt der Nächstenliebe

„Wenn das neue von Jesus allen Gläu­bi­gen gege­be­ne Gebot ein ‚Spie­gel‘ wäre, was wür­den wir dar­in sehen, wenn wir im Rück­blick auf die Kir­che in den ersten Mona­ten des sicht­ba­ren Aus­bruchs der Pan­de­mie Anfang 2020 schau­en könn­ten?“ Ernest Wil­liams, der in Zürich lebt und arbei­tet, ent­hüllt, wie er im Vati­kan auf eine wis­sen­schaft­li­che Dis­kus­si­on über