REPAM-Generalsekretär Mauricio Lopez mit Kardinal Hummes (Vorsitzender von REPAM und der neuen Kirchlichen Amazonaskonferenz) und Papst Franziskus.
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Revolution durch die Hintertür

(Rom) Als im nach­syn­oda­len Schrei­ben Que­ri­da Ama­zo­nia die erwar­te­te „Revo­lu­ti­on“ aus­blieb, ging ein Stoß­seuf­zer der Erleich­te­rung durch die Rei­hen der Kir­che. Man lehn­te sich zurück und senk­te die Alarm­stu­fe. Des­halb wur­de kaum Notiz von der Grün­dung der Con­fe­ren­cia Ecle­si­al de la Ama­zonía genom­men. Über die­se „Kirch­li­che Ama­zo­nas­kon­fe­renz“ ver­öf­fent­lich­te der Osser­va­to­re Roma­no einen Arti­kel aus der

Mit dem neuen Organismus namens „Kirchliche Amazonas-Konferenz“ beginnt die nächste Etappe zur Aufhebung des priesterlichen Zölibats und der Schaffung eines neuen Ritus.
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Nächste Etappe auf dem Weg zur „Amazonas-Kirche“ hat begonnen

(Bra­si­lia) Der Latei­ni­sche Bischofs­rat (CELAM) gab die Errich­tung einer „Kirch­li­chen Ama­­zo­­nas-Kon­­fe­­renz“ bekannt, deren Auf­ga­be die Umset­zung des nach­syn­oda­len Schrei­bens Que­ri­da Ama­zo­nia sein wird. Kar­di­nal Clau­dio Hum­mes, der Vor­sit­zen­de von REPAM, kün­dig­te bereits im ver­gan­ge­nen Febru­ar an, daß eine neue Insti­tu­ti­on „ein wich­ti­ges Papier“ dem Vati­kan vor­le­gen wer­de zur Fra­ge, wie in den „prie­ster­lo­sen Gegen­den ver­hei­ra­te­te

Die „Viri probati“ des Chiapas: die Weihe ständiger Diakone mit ihren Frauen
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Mesoamerika – beginnt alles von vorne?

(Rom) Unter dem Pon­ti­fi­kat von Papst Fran­zis­kus sind zwei Phä­no­me­ne zu beob­ach­ten, von denen eines neu ist. Nicht neu ist, daß ein Papst spricht, die Welt ihm aber nicht zuhört. Neu ist hin­ge­gen, daß ein Papst etwas sagt, doch tat­säch­li­che oder ver­meint­li­che Anhän­ger etwas ganz ande­res ver­ste­hen. Oder anders gesagt: Wenn der Papst etwas nicht

Pachamamakult in den Vatikanischen Gärten mit Papst Franziskus, 4. Oktober 2019
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Die Amazonassynode hat die Stimme der Katholiken des Amazonas mißachtet

Am 4. Okto­ber, am Vor­abend der Eröff­nung der Son­der­ver­samm­lung der Bischofs­syn­ode für das gesam­te Ama­zo­nas­ge­biet, über­ga­ben Ver­tre­ter des bra­si­lia­ni­schen Insti­tuts Pli­nio Cor­rêa de Oli­vei­ra (IPCO) dem Syn­oden­se­kre­ta­ri­at eine „Bit­te an die Syn­oden­vä­ter: für einen christ­li­chen und pro­spe­rie­ren­den Ama­zo­nas (und nicht eine immense ‚grü­ne Fave­la‘, die in Stam­mes­ghet­tos unter­teilt ist)“.

Pachamama im Vatikan - Das Schlußdokument der Amazonassynode ist bereits geschrieben.
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Wann erscheint das nachsynodale Schreiben zur Amazonassynode?

(Rom) Die Ama­zo­nas­syon­de neigt sich ihrem Ende zu, wes­halb die Fra­ge auf­tritt, wann das nach­syn­oda­le Schrei­ben von Papst Fran­zis­kus fol­gen wird. Ob es bereits in Tei­len aus­for­mu­liert ist, dazu lie­gen der­zeit kei­ne Hin­wei­se vor. Anders sieht es mit dem mög­li­chen Zeit­punkt für die Ver­öf­fent­li­chung aus. Einen ersten Hin­weis könn­ten die monat­li­chen Gebets­mei­nun­gen des Pap­stes für

Heidnische Götzen im Petersdom, in der Synodenaula, als Symbol der Amazonassynode?
Hintergrund

Maria oder Pachamama – Was wird derzeit im Vatikan herumgereicht?

(Rom) Seit zwei Tagen vor der Syn­oden­er­öff­nung wird im Zuge der Ama­zon­asyn­ode ein Kanu her­um­ge­tra­gen und eine aus Holz geschnitz­te Figur einer Schwan­ge­ren. Seit­her stel­len sich Gläu­bi­ge und Jour­na­li­sten die Fra­ge: die Jung­frau Maria oder ein heid­ni­scher Göt­ze? Der Ver­such einer Klä­rung.

Szene aus der „Messe für die Erde“ in Santa Maria in Traspontina.
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Die „heidnische Liturgie“ der Kirche mit dem Amazonas-Gesicht

(Rom) Am ver­gan­ge­nen Sams­tag, 12. Okto­ber, zele­brier­te der neue Kar­di­nal und Syn­oda­le der Ama­zo­nas­syn­ode, Micha­el Czer­ny SJ, eine „Mes­se für die Erde ohne Übel“. Ent­stan­den ist die­se „Mes­se“ aus der mar­xi­sti­schen Befrei­ungs­theo­lo­gie und wur­de von Papst Johan­nes Paul II. ver­ur­teilt. Den beson­de­ren Pro­te­gé von Papst Fran­zis­kus scheint das nicht zu küm­mern.

Der Vatikan und Brasiliens Bischöfe erklären, die Amazonassynode sei völlig unpolitisch, doch REPAM sagt anderes.
Hintergrund

Die Amazonassynode ist „nicht politisch“, greift aber Staatspräsident Bolsonaro an

(Bra­si­lia) Als der bra­si­lia­ni­sche Geheim­dienst vor einer poli­ti­schen Instru­men­ta­li­sie­rung der Ama­zo­nas­syn­ode warn­te und Staats­prä­si­dent Jair Bol­so­na­ro die War­nung auf­griff, ging ein Sturm der Empö­rung durch die Rei­hen der bra­si­lia­ni­schen Syn­­o­den-Macher. Wenn die Ama­zo­nas­syn­ode aber kei­ne poli­ti­sche Agen­da hat, war­um grei­fen die Orga­ni­sa­to­ren bereits im Vor­feld den neu­en bra­si­lia­ni­schen Staats- und Regie­rungs­chef Jair Bol­so­na­ro an?

Vatican News berichtete über das „diskrete“ Geheimtreffen zur Vorbereitung der Geheimsynode und verschweigt den Angriff gegen den priesterlichen Zölibat – außer auf deutsch.
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Der neue Amazonas-Priester soll „Presbyter“ heißen

(Rom) Am 25. Juni fand in der Nähe von Rom ein Geheim­tref­fen zur bevor­ste­hen­den, hoch­um­strit­te­nen Ama­zo­nas­syn­ode zwi­schen höch­sten Papst-Ver­­­trau­­ten und vor­wie­gend deut­schen Ver­tre­tern aus Hier­ar­chie und Theo­lo­gie statt. Das Tref­fen wur­de jedoch auf­ge­deckt. Seit­her bemüht sich Rom den Geheim­hal­tungs­cha­rak­ter zu „erklä­ren“ und zu ver­schlei­ern.