„Wer nur die Aufnahme von Migranten predigt, ist nicht glaubwürdig“

Interview mit Don Alfredo Morselli



Don Alfredo Morselli (rechts) mit Don Nicola Bux.
Don Alfredo Morselli (rechts) mit Don Nicola Bux.

(Rom) Die italienische Tageszeitung La Verità veröffentlichte ein Interview mit dem katholischen Priester Don Alfredo Morselli, einem der Erstunterzeichner der Correctio filialis gegen die Verbreitung von Häresien von September 2017. Ein Mann der klaren Worte.

Don Morselli wurde 1986 für das Bistum Massa zum Priester geweiht. Seither zelebriert er in der überlieferten Form des Römischen Ritus, obwohl es damals weder das Motu proprio Summorum Pontificum noch das Motu proprio Ecclesia Dei gab. Ein Eintritt in die 1988 gegründete Petrusbruderschaft wurde ihm von vorgesetzter Stelle untersagt, um die „schwierige Situation“ der Bruderschaft nicht zusätzlich zu belasten. In Wirklichkeit wurde er aus seiner Lehrtätigkeit in Fundamentaltheologie, Exegetik und Griechisch entfernt. Als die Situation zu unerträglich wurde, wechselte er 1991 in das Erzbistum Bologna, wo ihn Kardinal Giacomo Biffi inkardinierte und wieder in der Pfarrseelsorge einsetzte. Zu Don Morselli siehe auch: „Schließe nicht aus, daß Papst Franziskus sich mit Leuten umgibt, die in der Häresie sind“.

La Verità: Wie beurteilen die Priester und die katholischen Gläubigen das derzeitige Pontifikat?

Don Alfredo Morselli: Die Gläubigen sind besorgt wegen der übermäßigen Aufmerksamkeit, die der Papst den Einwanderern schenkt.

La Verità: Und was sagen die Priester?

Don Alfredo Morselli: Meine Mitbrüder sind in dogmatischer und moralischer Hinsicht perplex.

La Verità: Das heißt?

Don Alfredo Morselli: Das Fehlen einer Antwort auf die Dubia zu Amoris laetitia, das Problem der Interkommunion mit den Protestanten, die Erklärung von Abu Dhabi, in der gesagt wird, daß alle Religionen von Gott gewollt sind, und nicht zuletzt die bevorstehende Amazonassynode.

La Verità: Mit einfachen Worten: Was ist das zentrale Problem?

Don Alfredo Morselli: Die theologischen Voraussetzungen, die bestimmten Entscheidungen dieses Pontifikats zugrundeliegen.

La Verità: Das ist nicht gerade leicht zu verstehen. Können Sie das besser erklären?

Don Alfredo Morselli: Die Abwertung der sogenannten moralischen Absolute.

La Verità: Was meinen Sie damit?

Don Alfredo Morselli: Das sind Handlungen, die – wenn sie mit willentlicher Zustimmung geschehen – immer Sünde sind.

La Verità: Und für Franziskus sind sie was?

Don Alfredo Morselli: Er gibt Anlaß zur Interpretation, daß es unter bestimmten Bedingungen erlaubt sei, intrinsisch schlechte Handlungen zu vollbringen. Das aber wäre eine schreckliche Häresie.

La Verità: Eine Häresie?

Don Alfredo Morselli: Ja, denn die Freiheit des Menschen ginge verloren. Wenn der Mensch für seine Handlungen nicht mehr verantwortlich ist, weil er in bestimmten Situationen gar nicht anders entscheiden könne, wäre er nicht mehr frei. Das wäre, als hätte ihn Gott in einer Falle alleingelassen, in der weder die Göttliche Vorsehung noch die unbesiegbaren Gnadenmittel wirken.

La Verità: Gibt es unter Franziskus in den Reihen der Priestern nicht auch eine Tendenz zum religiösen Indifferentismus?

Don Alfredo Morselli: Es stimmt, daß Gott will, daß alle Menschen religiös sind. Gott ist aber katholisch. Er will daher, daß alle Menschen katholisch sind. Es geht dabei natürlich nicht darum, die Katholizität aufzuzwingen. Es ist aber ebensowenig möglich, alle Religionen gleichzusetzen.

La Verità: Was sagen Sie zur Amazonassynode?

Don Alfredo Morselli: Die Sorge ist, daß ein Präzedenzfall geschaffen wird, um den priesterlichen Zölibat zu zerstören. Und das unter dem Vorwand, daß die Sakramente auch an Orten gespendet werden müßten, an denen es keine zölibatären Priester gebe.

La Verità: Und das stimmt nicht?

Don Alfredo Morselli: Bereits Paul VI. widerlegte diesen alten Einspruch, indem er anmerkte, daß zwölf Apostel für die ganze Welt ausgereicht haben. Das Priestertum kann man nicht wie eine öffentliche Verwaltung verstehen, mit einer bestimmten Anzahl von Beamten für so und soviel Einwohner… Es gibt aber noch einen weiteren Grund zur Sorge.

La Verità: Welchen?

Don Alfredo Morselli: Daß schismatische und schamanische Kulte jener Völker legitimiert werden, also ihre heidnischen Praktiken. Es geht nicht, daß einer dem heiligen Antonius eine Kerze anzündet und dann zum Schamanen geht, um sich mit halluzinogenen Pflanzen heilen zu lassen…
Und das ist noch nicht alles!

La Verità: Was noch?

Don Alfredo Morselli: Sie machen aus dem Amazonas einen Locus theologicus, einen Ort der theologischen Erkenntnis. Die Loci theologici aber sind die Heilige Schrift, die Kirchenlehrer, die Konzilien, die Liturgie der Kirche… Das sind keine Kontinente mit ihren Wäldern und ihren schamanischen Riten. Das ist eine krasse Blasphemie.

La Verità: Kommen wir zu den Gläubigen. Sie sagten, daß sie vor allem wegen der Migranten besorgt sind. Was sagen sie?

Don Alfredo Morselli: Sie reagieren auf diese ungeordneten Migrationswellen.

La Verità: Tun sie gut daran?

Don Alfredo Morselli: Es gibt natürlich den Grundsatz der Solidarität gegenüber den Migranten. Die Solidarität ist aber auf umsichtige Weise zu praktizieren. Die Entscheidung, wie die Solidarität umsichtig anzuwenden ist, steht den Regierungen zu. Es gibt aber auch einen Grundsatz der Legalität…

La Verità: Die Regierung ist also legitimiert, die Migrationsflüsse einzuschränken?

Don Alfredo Morselli: Wir sind ein demokratisches Land. Wer die ausführende Gewalt innehat, hat nicht zu bestimmen, was richtig ist, aber zu bestimmen, wie man gerecht sein kann.

La Verità: Die Bischofskonferenz lehnt die Einwanderungspolitik von Innenminister Salvini ab.

Don Alfredo Morselli: Ich denke, daß es eine falsche Neigung gibt, die Richtlinien der Politik aus dem Evangelium ableiten zu wollen, so als wäre das Evangelium der Koran.

La Verità: Wie meinen Sie das?

Don Alfredo Morselli: Die Muslime leiten die staatlichen Gesetze direkt vom Koran ab, auch in ihrer spezifischen Formulierung. Die Lehre der Kirche hingegen kennt allgemeine Beurteilungskriterien und Handlungsanweisungen, mit Hilfe derer die Gesetzgeber mit Umsicht die Gesetze formulieren, die aufgrund derselben Kriterien auch unterschiedlich formuliert sein können. Heute aber wird das Evangelium von manchen wie der Koran gebraucht und behauptet, man müsse alle Migranten aufnehmen, bedingungslos und ohne Regelung.

La Verità: Das Evangelium sagt nicht, daß man alle aufnehmen soll?

Don Alfredo Morselli: Man soll versuchen alle im Rahmen des Möglichen aufzunehmen. In erster Linie aber gilt es zu vermeiden, daß die Leute gezwungen sind, ihr eigenes Land zu verlassen.

La Verità: Kann man also sagen, daß es zu unterlassen ist, die Afrikaner zum Verlassen ihrer Länder zu zwingen, und wenn sie kommen, muß man sich bemühen, sie aufzunehmen, aber nicht bedingungslos, sondern durch eine geordnete Solidarität?

Don Alfredo Morselli: Genau, eine geordnete Solidarität, eine umsichtige Solidarität. Die Klugheit ist eine Tugend, die überall das richtige Maß sucht und auch findet. Das auch deshalb, weil eine unkontrollierte Einwanderung Reaktionen provoziert, sodaß am Ende auch jene, die den Einwanderern Gutes wollen, sie aus Verzweiflung zurückweisen.

La Verità: Teilen Sie die harte Kritik vieler Bischöfe oder von P. Antonio Spadaro, dem Chefredakteur der Civiltà Cattolica, an Innenminister Matteo Salvini?

Don Alfredo Morselli: Absolut nicht! Ich befürchte, daß sich dahinter eine versteckte Unterstützung der kirchlichen Hierarchie für die Partei der Linksdemokraten verbirgt.

La Verità: Sogar?!

Don Alfredo Morselli: Der einzige nicht verhandelbare Wert ist heute die Aufnahme von Migranten.

La Verità: Welches sind die wirklichen nicht verhandelbaren Werte?

Don Alfredo Morselli: Jene, die die katholische Hierarchie völlig vergessen hat: der Kampf gegen die Euthanasie, die Eugenik, die heterologische Befruchtung, die Abtreibung, die Beseitigung des Rechts auf Verweigerung aus Gewissensgründen, der Kampf für die Erziehungsfreiheit, der Kampf gegen die Leihmutterschaft und gegen das Recht auf Adoption von Kindern durch Homosexuelle, der Kampf gegen die Abschaffung von Steuerbegünstigungen, Erleichterungen und Förderungen für die Familien besonders kinderreiche Familien, der Kampf gegen die Expreß-Scheidung. Alle diese Themen scheinen belanglos geworden. Das einzige Anliegen, das interessiert, scheinen nur mehr die Einwanderer zu sein.

La Verità: Hat Salvini gut getan, das Kruzifix herauszuziehen?

Don Alfredo Morselli: Darüber würde ich mich nicht aufregen. In der Geschichte gab es viele Gestalten, die nicht gerade im Geruch der Heiligkeit standen, aber viel für die Interessen der christlichen Zivilisation getan haben. Kaiser Konstantin war nicht im Geruch der Heiligkeit, als er das Kreuz auf seine Standarte setzte. Damit begann aber die Befreiung des Christentums von der Verfolgung.

La Verità: Sie sagten, eine „versteckte Unterstützung“ für die Linksdemokraten…

Don Alfredo Morselli: Sagen wir es so: Eine Unterstützung, die auf die übliche, klerikale Art erfolgt.

La Verità: Das heißt?

Don Alfredo Morselli: Während der Ersten Republik [1948–1994, Anm. GN] sagte man: „Wählt für die Partei, die demokratisch und christlich ist. Ratet, wer das ist.“

La Verità: Und heute?

Don Alfredo Morselli: Heute sagt man: Wählt eine Partei, die für mehr Europa ist, die für die Aufnahme von Migranten ist, usw. Darum wählt…

La Verità: …die Linksdemokraten (PD).

Don Alfredo Morselli: Genau. Die alte DC [Christdemokraten] verteidigte aber immerhin, zumindest in der Theorie, einige Werte. Allerdings waren es fünf Christdemokraten, die das Abtreibungsgesetz unterzeichnet und in Kraft gesetzt haben. Die Linksdemokraten vertreten das genaue Gegenteil der christlichen Werte. Die Leute verstehen daher diese Unterstützung nicht.

La Verità: Nicht?

Don Alfredo Morselli: Nein. Deshalb kommt es zu einer Entfremdung der Gläubigen von den Bischöfen und den Priestern – auch in religiösen Dingen.

La Verità: In welcher Hinsicht?

Don Alfredo Morselli: Ein Priester, der nur die Aufnahme von Migranten predigt, aber die wirklichen, nicht verhandelbaren Werte vergißt, ist nicht glaubwürdig. Wenn er aber in den Werten nicht glaubwürdig ist, die er predigt, ist er – so das Denken – auch nicht mehr glaubwürdig, wenn er sein Amt ausübt, wenn er die Gläubigen segnet oder ihnen die Beichte abnimmt.

La Verità: Kann man also wie in der Politik, wo die Eliten abgehoben über dem Volk schweben, sagen, daß auch in der Kirche die katholischen Eliten sich vom Volk der Gläubigen entfernt haben?

Don Alfredo Morselli: So ist es.

La Verità: Aber, entschuldigen Sie, dann würde Papst Franziskus, der ja mehr Gläubige anziehen sollte, indem er sich der Welt öffnet, das genaue Gegenteil bewirken?!

Don Alfredo Morselli: Genau. Die Schafe haben den Schafstall verlassen.

La Verità: Wenn aber soviel Unbehagen in der Kirche herrscht, warum sind dann nur so wenige Stimmen des Widerspruchs zu hören? Herrscht denn so viel Angst?

Don Alfredo Morselli: Ja, und es ist eine begründete Angst.

La Verità: Warum?

Don Alfredo Morselli: Weil nicht linienkonforme Priester versetzt oder bestraft werden. Es herrscht eine gnadenlose Diktatur.

La Verità: Eine gnadenlose Diktatur?

Don Alfredo Morselli: Ja. Es ist eine Art von chinesischem Regime.
Dann gibt es auch jene, die sich theologisch nicht ausreichend vorbereitet fühlen, um sich den Medienschlachtschiffen der progressiven Kirche entgegenzustellen. Also leiden sie im Stillen.

La Verità: Ein trostloses Bild.

Don Alfredo Morselli: Menschlich betrachtet ja. Schrittweise gehen die amtierenden Bischöfe in Pension und durch andere, perfekt angepaßte Bischöfe ersetzt. Sogar die Seminaristen haben Probleme, zur Priesterweihe zugelassen zu werden, wenn sie sich nicht hundertprozentig anpassen.

La Verità: Das heißt: Wenn nicht angepaßte Seminaristen ausgeforscht werden, werden sie entlassen?

Don Alfredo Morselli: Sie werden schon entlassen, wenn sie zuviel beten…
Aber die Kirche ist kein Menschenwerk.

Einleitung/Übersetzung: Giuseppe Nardi
Bild: Youtube (Screenshot)

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5 Kommentare

  1. Dieser Priester spricht mir aus der Seele.

    Er spricht die Grundregel der Unordnung an, die Wesenszug des Protestantismus ist. Motto: „Wir fangen mal an und schauen, was dabei herauskommt.“

    Dieses protestantische Vorgehen gilt für die Aufnahme von Flüchlingen. Nach der Aufnahme schafft man keine wirkliche Integration.

    Es gilt auch für neugeistige Laienbewegungen innnerhalb der Kirche: Wir peppeln die Suchtkranken auf, überlassen sie dann aber der Welt.

    Dies gilt ebenso für die gesamte nachkonziliare Katechese: Wir lassen die Kinder zur Kommunion und firmen sie später, entlassen sie dann aber ins kirchliche Niemandsland.

    Seit 50 Jahren wird keine katholische Moraltheologie mehr betrieben, weder an den Universitäten, theologischen Hochschulen, in den Seminaren, in der Gemeindepastoral …

    Es ist also kein Wunder, dass die ‚Gläubigen‘ scharenweise die Kirche (’n‘) verlassen.

    Es gibt einfach keinen Ankerpunkt mehr, der Jesus Christus selber sein sollte.

    Prälat Georg May schrieb von der Einhaltung der Keuschheit als neuralgischem Punkt in der Frage nach der Eignung zum Priester.

    Dieser evangelische Rat hat aber im Grunde für alle Christen zu gelten.

    Gestern war in der Tageszeitung zu lesen, die Barmer Ersatzkasse rate zur Masturbation vor dem Einschlafen. 93 % aller Männer und 86 % aller Frauen gingen ohnedies der Selbstbefriedigung nach.

    Schon vor langem habe ich diese Zahlen (die immer wieder so oder so ähnlich) auftauchen, in den Kontext des Kirchenbesuchs mit Eucharistieempfang gestellt. Die Zahlen spiegeln so ziemlich den Anteil der Christen wieder, die der Kirche fern bleiben.

    Wer unkeusch lebt, wird der Kirche früher oder später fern bleiben. Dazu gehört auch die Verhütungsmentalität: Wer als katholischer Christ künstlich verhütet, wird zwangsläufig alle Forderungen einer liberalen Sexualmoral teilen.

    Wenn die Familien schwinden, schindet auch das Gefühl für die kulturelle Identität – und zwangsverordnete Einwanderung wird möglich.

    Dazu tragen bei ein Postulat der Gleichheit aller Religionen, letztlich all die Punkte, die von Don Morselli angesprochen werden.

    Zitat: „Jene, die die katholische Hierarchie völlig vergessen hat: der Kampf gegen die Euthanasie, die Eugenik, die heterologische Befruchtung, die Abtreibung, die Beseitigung des Rechts auf Verweigerung aus Gewissensgründen, der Kampf für die Erziehungsfreiheit, der Kampf gegen die Leihmutterschaft und gegen das Recht auf Adoption von Kindern durch Homosexuelle, der Kampf gegen die Abschaffung von Steuerbegünstigungen, Erleichterungen und Förderungen für die Familien besonders kinderreiche Familien, der Kampf gegen die Expreß-Scheidung. Alle diese Themen scheinen belanglos geworden. Das einzige Anliegen, das interessiert, scheinen nur mehr die Einwanderer zu sein.“

  2. Wo waren da die Verantwortlichen?

    Wenn man das Buch „Marsch auf Rom“ aus dem Jahre 1992 liest,
    dann fragt man sich schon,
    was haben die „Verantwortlichen“ unternommen?

    Es dokumentiert und analysiert die Methoden,
    wie die katholische Kirche von außen und von innen
    ausgehöhlt werden wird.

    Gerade an den“ Theologischen Hochschulen“ konnte sich die
    Bewegungen gegen die Kirche einnisten.

    Leider wurden die mahnenden Worte wieder nicht gehört
    und wir sehen das Ergebnis in unserer heutigen Zeit.

    Unterstützen wir „,die noch guten Hirten,“ die es noch wagen, die
    Wahrheit zu sagen im Gebet.

    Auch schliessen wir die Hirten, die den „wahren Weg „nicht mehr erkennen,
    mit ein. Damit sie aufwachen und nicht verloren gehen.

  3. Bitte, ich brauche Nachhilfe: Wer sind die noch guten Hirten?
    Das ist meine sehr ernsthafte Frage.

    • Liebe Frau Czempiel, mit dieser Frage sind sie garantiert nicht allein!
      Selbst Leute -Geistliche und Laienmitarbeiter- die vorher noch vertrauenswürdige Katholiken zu sein schienen, haben sich inzwischen als -zumindest teilweise- Modernisten „geoutet“.

  4. Ich muss ein wenig Wasser in den Wein der guten Ratgeber schütten.
    Lieber Don Alfredo, liebe Poster, ja natürlich habt ihr Recht, aber was der Papst tut ist in der „Tradition“ des Konzils verwurzelt.
    „Wir beten alle zum selben Gott“ das ist Lehre des Konzils, das hat nicht Franziskus erfunden, vor ihm wurde Joh.Paul 2 in seinem kritischen Pontifikat nicht müde in seinen Allerlösungs Phantastereien genau das auf seinen Reisen immer wieder herunterzuleiern.
    Das ist nur ein kleines Beispiel, wie aus solchen Texten schlimme Folgen erwachsen.
    Ich kann die Vorträge von Dr.Gregorius Hesse über das Konzil (auf YouTube oder CD) nur wärmstens empfehlen um die Zusammenhänge von damals zu den heutigen Wirrnissen der Kirche zu verstehen.
    Und wiederum sage ich allen Kritikern von Franziskus: „Macht Ernst und feiert die überlieferte Messe und schließt Euch der FSSPX an, man kann nicht 2 Herren dienen (dem Konzil/ oder der überlieferten Wahrheit)
    Ein dazwischen gibt es nicht, das wußte damals nur einer, nämlich Bischof Lebfevre.
    Folgen wir ihm, dann folgen wir der Kirche Christi.

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