Islamisten schänden Gräber ihrer Opfer

(Sanaa) In den ver­gan­ge­nen Tagen wur­de der christ­li­che Fried­hof im jeme­ni­ti­schen Aden geschän­det. Der Van­da­len­akt rich­te­te sich auch gegen die Grä­ber der Mis­sio­na­rin­nen der Näch­sten­lie­be, die bei einem Angriff des Isla­mi­schen Staa­tes (IS) ermor­det wur­den.

Am 4. März 2016 grif­fen Dschi­ha­di­sten die Nie­der­las­sung der Ordens­frau­en des von Mut­ter Tere­sa gegrün­de­ten, katho­li­schen Frau­en­or­dens in Aden an. Die Schwe­stern betreu­ten dort ein Alten- und Pfle­ge­heim. Eine der fünf Schwe­stern über­leb­te, weil sie gera­de aus­wärts war. Die ande­ren vier Schwe­stern wur­den ermor­det, eben­so zwölf Lai­en, die in der Nie­der­las­sung leb­ten oder arbei­te­ten. Ihr kurz zuvor an das Mut­ter­haus ver­schick­ter Brief wur­de zu ihrem geist­li­chen Ver­mächt­nis.

Die ermordeten Missionarinnen der Nächstenliebe
Die ermor­de­ten Mis­sio­na­rin­nen der Näch­sten­lie­be

P. Tom Uzhun­na­lil, ein indi­scher Sale­sia­ner, der die Ordens­frau­en betreu­te, wur­de von den Ter­ro­ri­sten ent­führt. Erst nach 18 Mona­ten kam er am ver­gan­ge­nen 12. Sep­tem­ber durch diplo­ma­ti­sche Ver­mitt­lung des Omans und Indi­ens wie­der frei.

Die Nach­richt von der Grab­schän­dung berich­te­te Msgr. Paul Hin­der, ein Schwei­zer Kapu­zi­ner, der als Apo­sto­li­scher Vikar die bischöf­li­che Juris­dik­ti­on auf der ara­bi­schen Halb­in­sel aus­übt.

Im März 2015 konn­ten die schii­ti­schen Rebel­len die Haupt­stadt Sanaa ein­neh­men. Seit­her ist Aden Sitz der Regie­rung von Staats­prä­si­dent Abed-Rab­bo-Man­sur Hadi. 2015 wur­de auch die letz­te christ­li­che Kir­che des Jemens zer­stört.

Die wirt­schaft­li­che, sozia­le und huma­ni­tä­re Lage im Jemen „ist dra­ma­tisch“, so Bischof Hin­der gegen­über Asia­News.

„Die Angrei­fer, deren Iden­ti­tät vor­erst unbe­kannt bleibt, haben die Kreu­ze beschä­digt und die Grab­stei­ne umge­sto­ßen“, so der Bischof.

Bischof Hin­der beton­te die Schänd­lich­keit einer Fried­hofs­schän­dung.

Text: Giu­sep­pe Nar­di
Bild: Asia­News




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5 Kommentare

  1. Das Trau­ri­ge ist: Die Isla­mi­sie­rungs­dul­der, ‑för­de­rer und ‑betrei­ber in der Kir­che holen uns das ins Land. Täg­lich (!) wer­den mitt­ler­wei­le in Deutsch­land Kir­chen, Kapel­len, Weg­kreu­ze, christ­li­che Grä­ber geschän­det, und immer wie­der Gip­fel­kreu­ze abge­sägt. Just heu­te ist dazu die­ser Arti­kel erschie­nen: http://www.preussische-allgemeine.de/nachrichten/artikel/zerbrochen-verbrannt-gekoepft.html

    • Lei­der beschrei­ben Sie die wah­re Situa­ti­on. Ich ver­ste­he nicht, war­um Papst; Kar­di­nä­le und Bischö­fe nicht die Gläu­bi­gen vor dem Moham­me­da­nis­mus war­nen. Haben sie sich nicht mit dem Moham­me­da­nis­mus befasst, dann ist das ver­ant­wor­tungs­los. Sind sie „poli­tisch kor­rekt“, viel­leicht sogar links-grün, dann sind sie Ver­bün­de­te des Moham­me­da­nis­mus zur Ver­nich­tung des Chri­sten­tums. Was könn­ten sie sonst noch sein? Naiv, fei­ge, dumm.…..? Viel­leicht kann mir jemand das erklä­ren.

      • Nein, nicht fei­ge, nicht naiv, nicht dumm.
        Sie sind extrem anpas­s­uns­fä­hig, weil sie wis­sen, wie unse­re Lebens­welt in weni­gen Jahr­zehn­ten aus­sieht.
        Da emp­fiehlt es sich, sich vor­sichts­hal­ber und bei­zei­ten die­sen Umstän­den anbie­dernd und lie­be­die­ne­risch anzu­pas­sen.
        Also sind sie auf eine nega­ti­ve Art „klug“, man kann es auch als cle­ver bezeich­nen.
        Sie neh­men bil­li­gend in Kauf, dass sie durch ihr Ver­hal­ten unse­re gewach­se­ne Kul­tur des Zusam­men­le­bens ver­ra­ten.

  2. Der­lei Van­da­lis­mus und Iko­no­klas­mus durch Moham­me­da­ner fin­det doch auch schon längst bereits mit­ten in Euro­pa statt. Tag­täg­lich!

  3. Wun­dern wir uns noch dass sol­ches und vie­les ande­re schlim­me immer mehr geschieht wenn wir glau­ben wol­len dass der Islam auch harm­los sein kann, wenn wir an einen auch säku­la­ren und nicht nur radi­ka­len Islam glau­ben wol­len? Islam bleibt Islam. Der Islam ist nicht Barm­her­zig und es steht nir­gends im Koran etwas gutes wie Mus­li­me mit Chri­sten umge­hen sol­len, ganz im Gegen­teil. Nur Jesus Chri­stus kann den Mus­li­me zei­gen dass der ein­zig und wah­re Gott der Drei­fal­ti­ge ist. Auch dass Abra­ham nicht der­sel­be Glau­bens­va­ter für uns Chri­sten und für den Islam ist. Das Allah und Moha­med nicht die sind für wel­chen ihn die Mus­li­me hal­ten. Gelobt sei Jesus Chri­stus

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