Papst Franziskus kniete bei der Passionsgeschichte nieder



Papst Franziskus kniend
Papst Franziskus kniend: Passionsgeschichte am Palmsonntag in Rom

(Rom) Am Palmsonntag zelebrierte Papst Franziskus auf dem Petersplatz in Rom die Heilige Liturgie der Palmweihe und die Heilige Messe – und kniete nieder.

Als die Passionsgeschichte vorgetragen wurde, und es hieß: „Jesus aber schrie laut auf. Dann hauchte er den Geist aus“, knieten alle nieder im Gedenken an den Erlösertod Jesu Christi. Auch Papst Franziskus kniete auf einem für ihn bereitgestellten Knieschemel nieder.

Dies soll berichtet werden, weil das fehlende Knien des amtierenden Papstes vor dem Allerheiligsten jüngst mit Blick auf den bevorstehenden Gründonnerstag in einigen Beiträgen thematisiert wurde. Das Knien im Gedenken an den Kreuzestodes Christi ist eine tiefe Ehrerbietung. Das Knien vor der Realpräsenz Jesu Christi im Altarsakrament und als höchste äußere Ausdrucksform in der Anbetung des ausgesetzten Allerheiligsten ist noch einmal eine andere Stufe der Verehrung.

Text: Giuseppe Nardi
Bild: CTV (Screenshot)

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8 Kommentare

  1. Ich registriere die Kniebeuge mit Erleichterung und hoffe auf weitere Zeichensetzungen dieser Art.

  2. Schon traurig, wenn das eine Schlagzeile wert ist… Demnächst heißt es: „Sensation: Papst ist doch katholisch!!!“

  3. Ob dem Papst die Kritiken an den fehlenden Kniebeugen an den Nerven zerrten und er deshalb bei der Passionsgeschichte kniete?
    Man könnte deshalb erleichtert sein, oder doch nicht?
    Er kann es also. Aber um so schlimmer die Tatsache, dass er bislang in der Regel bei der Aussetzung des Allerheiligsten oder bei der Heiligen Wandlung nicht kniete und keine Kniebeuge vollzog, obwohl es ihm möglich war.

  4. Orthopädisch gesehen ist es ein Unterschied zu knien oder eine Kniebeuge zu vollziehen. Auf diesem Foto sieht man eindeutig, dass ihm selbst das abgestütze Knien jedenfallls sehr schwer möglich ist. Ich finde es sehr heuchlerisch, das so zu beobachten und bin weiterhin überzeugt, dass er neulich bei seiner Besuchung beim Allerheiligsten nur vergessen hat, das weiße Scheitelkäppchen abzunehmen.

    Im Mittelalter galt die Kmiebeuge als weniger ehrfürchtig als die tiefe Verneigung des Oberkörpers, weil bei der Kniebeuge das Haupt erhoben bleibt und man den- oder dasjenige(n) anschaut, vor dem man die Kniebeuge macht.

  5. P. Franziskus hat sich heute am Santo venerdi (Karfreitag) sogar auf den Boden gelegt (wie liturgisch vorgesehen).
    Was nicht zu verstehen ist: warum kniet er nicht bei der Wandlung? Ist das immerwährende reale Kreuzesopfer in der Hl. Messe weniger als das Gedächtnis desselben?

    • Lieber Lorenzo, das ist doch ganz klar, weil in dem unseligen NOM die hl. Messe zum Herrenmahl herabgewürdigt wurde.
      Es ist der Respekt vor dem Kreuzesopfer verloren gegangen.
      Außerdem denke ich ist Franziskus kein allzu großer Theologe, dem das setzen Liturgischer Zeichen noch wichtig ist.
      Das ist ihm alles suspekt, es widert ihn an, er hasst Tradition und Gebräuche.
      Er ist ein Kind dieser Welt und macht sich mit allen gemein, die auch so sind wie er!
      Das sind halt Sozialisten, Atheisten, moderne Kleriker und viele Kirchenfeinde wie Juden und Moslems.
      Das kann man bedauern oder nicht, aber es ist so.

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