Interview mit der kanadischen Pro-Life-Aktivistin Mary Wagner

Mary Wagner im Gespräch mit dem polnischen Portal Pch24.pl.
Mary Wagner im Gespräch mit dem polnischen Portal Pch24.pl.

Die kana­di­sche Gesell­schaft sei nicht in der Lage, das Leben von unge­bo­re­nen Kin­dern zu schüt­zen, stellt Mary Wag­ner in einem Inter­view mit dem pol­ni­schen Por­tal PCh24.pl. von Polo­nia Chri­stia­na fest. Dies ist das Fazit einer Frau, die für den Wert des mensch­li­chen Lebens ins­ge­samt meh­re­re Jah­re ihres Lebens im Gefäng­nis ver­brach­te. Wag­ner äussert sich auch zu ihren Zukunfts­plä­nen.
Das Inter­view, das Mateusz Zio­m­ber führ­te, wur­de im Okto­ber 2016 auf­ge­zeich­net. Am 12. Dezem­ber wur­den Mary Wag­ner erneut ver­haf­tet beim Ver­such, fried­lich vor einer Abtrei­bungs­kli­nik in Toron­to schwan­ge­re Frau­en von der Tötung ihres unge­bo­re­nen Kin­des abzu­hal­ten.
An die­ser Stel­le sei dem unbe­kann­ten Freund gedankt, der die­ses lesens­wer­te Inter­view ins Deut­sche über­setz­te und zur Ver­fü­gung stell­te.

Por­tal Pch24.pl: Wie kamen Sie zur Lebens­schutz­be­we­gung?

Mary Wagner, eine "Prophetin des Lebens"
Mary Wag­ner, eine „Pro­phe­tin des Lebens“

Mary Wag­ner: Ich wur­de in eine Fami­lie gebo­ren, die sehr sen­si­bi­li­siert war für die Kul­tur des Lebens­schut­zes, und das begann schon als ich ein Kind war. Als 1969 die Abtrei­bung lega­li­siert wur­de, waren mei­ne Eltern dies­be­züg­lich bereits poli­tisch aktiv gewor­den, und mei­ne Mut­ter war enga­giert in der Unter­stüt­zung von schwan­ge­ren Müt­tern, wel­che Hil­fe benö­tig­ten. Mei­ne Fami­lie pfleg­te die­ses Fein­ge­fühl für das Leben, und ich führ­te das fort. An den öffent­li­chen Schu­len, wo Abtrei­bung als akzep­tiert galt, begann ich sie öffent­lich anzu­spre­chen, auch an der Uni­ver­si­tät — nicht an einer christ­li­chen, son­dern an einer welt­an­schau­lich neu­tra­len (engl. „pagan“) Uni­ver­si­tät begann ich unge­bo­re­nen Kin­dern eine Stim­me zu geben.
Als ich die Uni­ver­si­tät abge­schlos­sen hat­te, rei­ste ich und kam nach Euro­pa. Ich war von pol­ni­schen Freun­den ein­ge­la­den wor­den, nach Ausch­witz zu gehen. Das war wirk­lich eine ein­drück­li­che Erfah­rung für mich, einen Ort zu sehen, wo eine bestimm­te Grup­pe von Men­schen kom­plett ver­ach­tet wur­de, zusam­men mit noch ande­ren Men­schen­grup­pen, und ich las im Gäste­buch, dass dies nie wie­der gesche­hen dür­fe. Das hat­ten Men­schen immer wie­der geschrie­ben, und ich glau­be, die­ser Punkt berei­te­te mich vor für eine gro­sse Ver­pflich­tung gegen­über mir selbst und für den Kampf, das Leben zu schüt­zen.

Por­tal Pch24.pl : Wel­che Aktio­nen unter­nah­men Sie nach die­sem Ereig­nis?

Mary Wag­ner: Anschlie­ssend kehr­te ich von Euro­pa zurück. Ich war über­zeugt, dass Gott mich zu einer Auf­ga­be in der Pro-Life-Bewe­gung rief und nahm eine Arbeit als Haus­mut­ter für Müt­ter in fro­her Erwar­tung an, um mit schwan­ge­ren Frau­en zu leben. Wäh­rend die­ser Zeit, jenen ersten paar Mona­ten, traf ich einen Freund, der invol­viert war in eine medi­zi­ni­sche Unter­su­chung, eine Stu­die in jenen Som­mer. Er war sich nicht sicher, ob die Arbeit, die er tat, nicht pro­ble­ma­tisch wäre. Sie bela­ste­te ihn, und ich sag­te ihm, er sol­le die Wahr­heit dar­über über die Quel­len die­ser Unter­su­chung her­aus­fin­den. Er war besorgt, dies zu tun, doch wir müs­sen die Wahr­heit sehen und sie aus­hal­ten, das sag­te ich ihm. Das war schmerz­lich für ihn, und im Kon­takt mit ihm und im Gebet liess Gott mei­ne Vor­sicht fal­len über jene Situa­ti­on. Es ging um eine Abtrei­bung, und als ich jenen Film über das abge­trie­be­ne Kind sah, war es ver­stö­rend für mich, dies zu sehen. Aber Gott zwang mich, die­se Rea­li­tät zu sehen. Es berühr­te mich tief, und ich wuss­te, dass die­se Sache alles geän­dert hat­te. Dabei blie­ben die Din­ge nicht im Abstrak­ten son­dern sehr kon­kret, auch was Zei­ten und Orte anbe­langt, Brü­der und Schwe­stern betref­fend, die getö­tet wer­den, und die ich an die­sen Orten auf­such­te.

Por­tal Pch24.pl: Ver­su­chen Sie regel­mä­ssig vor Abtrei­bungs­zen­tren Frau­en dar­über auf­zu­klä­ren, wie es sich mit Abtrei­bun­gen ver­hält?

Mary Wag­ner: Die erste Zeit, als ich die­ser Erfah­rung folg­te und dies wuss­te, ging ich direkt dahin, wo es pas­sier­te. Ich sprach mit einem Prie­stern, und er sag­te, ich sol­le beten, sehr inten­siv beten. Mein Glau­be war damals nicht so stark. Jemand hat­te mir vor­ge­schla­gen, zu einem Prie­ster zu gehen, um mit ihm zu spre­chen. So ging ich zur Kathe­dra­le in Van­cou­ver, wo ich leb­te und auf­ge­wach­sen war.
Ich bete­te — ich lieb­te die­se Kathe­dra­le — und ein jun­ges Mäd­chen, sech­zehn Jah­re alt, sass auf den Stu­fen vor der Kathe­dra­le und bat mich, mit ihr zu spre­chen. Nach einem lan­gen Gespräch erzähl­te sie mir, dass sie schwan­ger wäre. Ihr Freund war dabei, und ich frag­te ihn, ob er dem Baby hel­fen kön­ne. Er mach­te rasch klar, dass er das Baby nicht haben wol­le, und es abge­trie­ben wer­den sol­le.

Mary Wagner wird von der Polzei verhaftet.
Mary Wag­ner wird von der Poli­zei ver­haf­tet.

Ich fühl­te mei­ne Ver­ant­wor­tung, sie zu unter­stüt­zen. Wir taten das, und ich bat sie, dar­auf ein­zu­ge­hen. Sie kam aus der Pro­vinz, und sie wuss­te nicht was tun, hat­te den medi­zi­ni­schen Befund. Manch­mal sprach ich dar­über mit mei­nen Eltern, wie man damit leben kön­ne, was sie brau­che, und wie es mit einer Adop­ti­on aus­se­he. Alles wur­de die­sem jun­gen Mäd­chen ange­bo­ten, doch es war der Freund, der die Situa­ti­on kon­trol­lie­ren woll­te.
Nach eini­gen Mona­ten mit die­sem Unter­stüt­zungs­an­ge­bot wur­de die Abtrei­bung beschlos­sen. Ich traf das Mäd­chen außer­halb der Ein­rich­tung am fol­gen­den Tag. Es brauch­te Mut, mit ihr zu spre­chen, denn ihr Freund war immer dabei. Ihr Freund sag­te wie­der, sie wür­den das orga­ni­sie­ren, sie waren zusam­men drin, da, wo die Frau­en war­ten, und eine dort Beschäf­tig­te rief die näch­ste Frau für ihre Abtrei­bung, und ich stand auf und sag­te ihr: „Sie haben nicht das Recht, das zu tun!“, und die jun­ge Frau sag­te zu mir: „Ich muss es tun, ich habe kei­ne Wahl..“, und die­se klei­ne Begeg­nung liess die Ange­stell­te auf­hor­chen, dass sie mei­ne Anwe­sen­heit dort nicht wünsch­te, und ich rea­li­sier­te, dass ich nur die Wahl hat­te zu gehen oder dort zu blei­ben, was alles war, was ich tun konn­te.
Als ich dort war, war ich nicht in der Lage, mit der jun­gen Frau zu spre­chen oder mit der ande­ren Frau, die mir im Weg stand. Sie hol­te die Poli­zei, und die­se kam und sag­te, ich hät­te zwei Mög­lich­kei­ten: „Ent­we­der gehen Sie frei­wil­lig, oder wir müs­sen Sie mit­neh­men“, aber ich kön­ne da nicht blei­ben. Das Ein­zi­ge, was ich tun konn­te, war, dort ste­hen zu blei­ben, und so haben sie mich ver­haf­tet. Sie ver­haf­te­ten auch mei­ne Freun­din, die drau­ssen an einer öffent­li­chen Stra­sse stand. Sie ver­haf­te­ten sie, weil die Kli­nik­an­ge­stell­te sag­te, sie dür­fe dort nicht ste­hen, das wäre gegen das Gesetz. Die Poli­zei glaub­te ihr, und so brach­ten sie uns ins Gefäng­nis.
Ich fand die­ses Mäd­chen zwei Wochen spä­ter wie­der auf der Aussen­sei­te der Kathe­dra­le. Sie sah fürch­ter­lich aus und sag­te: „Das Baby ist weg“, und sag­te nichts mehr. Ich sah sie mehr­mals danach, sie sah so schreck­lich aus, und ich sah sie spä­ter nie mehr.
Ich rea­li­sier­te, dass Gott mir einen kla­ren Weg gezeigt hat­te, in Sei­ner Gegen­wart zu blei­ben. Die gan­ze Situa­ti­on war sehr übel, so nah dar­an zu sein, wie Leben weg­ge­nom­men wird, und Er liess mir Zeit, um über die­se Wahr­heit nach­zu­den­ken, dass das Leben so wert­voll sei, um es auch dort zu schüt­zen, wo gar nichts dafür getan wer­den kann. So ging ich wie­der hin­aus, um für Frau­en zu beten. Ich war nicht mehr in der Lage hin­ein­zu­ge­hen, weil sie die Sicher­heits­vor­keh­run­gen ver­schärft hat­ten. Aber ich war in der Lage, zu den Frau­en zu gehen.

Por­tal Pch24.pl: War es ein wich­ti­ger Aspekt, zu erken­nen, ob Frau­en die Abtrei­bung selbst woll­ten, oder ob ihre Fami­li­en oder „Freun­de“ sie dazu dräng­ten?

Mary Wag­ner: Sicher. Ich den­ke, in eini­gen Kul­tu­ren ist Abtrei­bung undenk­bar. Natür­li­cher­wei­se will und tut dies eine Frau nicht. In Kana­da, wo Abtrei­bun­gen nor­ma­li­siert wur­den seit den letz­ten vier­zig Jah­ren, wer­den jun­ge Frau­en desen­si­bi­li­siert, wenn in ihren Fami­li­en oder unter Freun­din­nen abge­trie­ben wird. Ja, manch­mal kann eine Frau sagen, das sei ihre Ent­schei­dung, die sie tref­fe, aber oft ist es ihr Freund oder ihre Fami­lie, die sie dazu drängt.
Ich sprach mit vie­len Frau­en, vor allem im Gefäng­nis, vor allem mit vie­len jun­gen Frau­en, die als Teen­ager schwan­ger wur­den. Sie woll­ten ihre Kin­der haben, aber ihre Fami­li­en oder ihre Freun­de woll­ten das nicht. Es waren sehr oft die jun­gen Teen­ager, die ihre Kin­der haben woll­ten, trotz des Drucks ande­rer, aber älte­re Frau­en waren oft geprägt von einer Abtrei­bungs­men­ta­li­tät, die ein Kind als einen Besitz betrach­te­ten, den sie ent­we­der haben oder nicht haben konn­ten. Aber nor­ma­ler­wei­se möch­te kei­ne eine Abtrei­bung haben.

Por­tal Pch24.pl: Schil­dern Sie uns Ihre letz­te Prä­senz vor einer Abtrei­bungs­kli­nik, wo Sie mit Frau­en spra­chen, die eine Abtrei­bung woll­ten, und wo Sie von der Poli­zei ver­haf­tet wur­den. Wie lief das ab?

Mary Wag­ner: In den letz­ten Jah­ren wur­de ich inner­halb der Abtrei­bungs­kli­ni­ken ver­haf­tet, also als ich hin­ein ging. Die­se letz­ten, die ganz letz­ten Male, als ich dann zwei Jah­re im Gefäng­nis war, da dräng­te mich das Team der Ange­stell­ten nach drau­ssen. So stand ich auf dem Weg. Mei­ne Situa­ti­on war, dass ich auf „Pri­vat­grund“ stand.

Mary Wagner wird abgeführt.
Mary Wag­ner wird abge­führt.

Gewis­se Leu­te glaub­ten dif­fe­ren­zie­ren zu müs­sen. Sie sag­ten, Abtrei­bung ist nicht rich­tig, aber das ist pro­ble­ma­tisch wegen des Pri­vat­grun­des nach die­sem Ver­ständ­nis. Aber es ist nicht rich­tig, jeman­den auf sei­nem Pri­vat­grund­stück zu töten, das ist nicht in Ord­nung. Was mei­ne Freun­din Lin­da Gib­bons anbe­langt, stand sie immer auf dem Geh­steig, der kein Pri­vat­be­sitz ist, und sie wur­de wäh­rend den letz­ten 20 Jah­ren den­noch auch immer ver­haf­tet, weil sie ein Schild auf und ab trug und den Frau­en, die vor­bei gin­gen, eine Schrift über­reich­te.
Als sie das Video sahen mit Lin­da von der Ver­haf­tung im letz­ten August, da war ein Mann, der war auf dem Weg nach Hau­se oder zur Arbeit und sah die Poli­zi­sten, fünf Poli­zi­sten, die die­se klei­ne Per­son umga­ben, und er sag­te: „Was geht hier vor?“ Er war sehr erschüt­tert, dass jemand ver­haf­tet wer­den konn­te, nur weil er ein Schild hielt, und ich den­ke, das ist die Reak­ti­on der mei­sten Men­schen. Aber da gibt es gro­sse Unter­schie­de in Kana­da, es gibt vie­le Leu­te, die küm­mert das nicht, die küm­mern sich nicht um die Rech­te, die wir haben. Lin­da Gib­bons hat nicht die vie­len Reak­tio­nen der Leu­te in den Medi­en erfah­ren, …

Por­tal Pch24.pl: Ihr Rich­ter hat­te (offen­bar) gesagt, Ihr Gott, Ihr christ­li­cher Gott lie­ge falsch! Jeden­falls bezüg­lich der Abtrei­bung.

Mary Wag­ner: Ja, in die­sem Kon­text wur­de er sehr wütend. Er sprach sehr lan­ge auf mich ein und mein­te, ich hät­te kein Recht, dort zu sein, also drin. Das war vor eini­gen Jah­ren. Und er sag­te: „Wenn Sie den­ken, Sie hät­ten das Recht, ande­ren Frau­en zu erzäh­len, was sie zu tun hät­ten, so lie­gen Sie falsch, und Ihr Gott liegt falsch!“
Das war, was er sag­te, und er liess an mir sei­ne Wut aus, indem er mich drei Mona­te län­ger im Gefäng­nis beließ, obwohl der Staats­an­walt zufrie­den gewe­sen wäre, weil ich bereits drei Mona­te inhaf­tiert gewe­sen war. Der Rich­ter ver­dop­pel­te die­se Zeit. Es ist sehr unüb­lich für einen Rich­ter, dies zu tun. Wir appel­lier­ten, und das Appel­la­ti­ons­ge­richt kor­ri­gier­te den Rich­ter. Die­ser war ver­är­gert, weil ich zwei­mal zurück­kehr­te. Aber er hat­te in sei­nem Umfeld die Erfah­rung einer Abtrei­bung, sei­ne Frau oder sei­ne Toch­ter … — er war sehr, sehr wütend.

Por­tal Pch24.pl: Ist dies das wich­tig­ste Argu­ment, wel­ches man gegen die Lebens­rechts­be­we­gung in Kana­da vor­bringt, dass näm­lich das Gesetz ver­letzt wer­de? Die gesetz­li­chen Nor­men und Rol­len? Wie sehen Sie das?

Mary Wag­ner: Ja, es ist nicht so kom­pli­ziert, denn das Unrecht ist sehr klar. Unser Hei­li­ger Vater ‚der Hl. Johan­nes Paul II., sein Evan­ge­li­um des Lebens, spricht von einer Lüge. Wenn das Leben in Gefahr ist, so muss es geschützt wer­den. Da kann kein Gesetz sagen, das geht nicht, oder das sei ein Pri­vat­grund­stück. Das ergibt kei­nen Sinn, wenn du auf einem Pri­vat­grund­stück jeman­den umbrin­gen darfst, weil es dein Eigen­tum ist.

Por­tal Pch24.pl: Was sind Ihre Zukunfts­plä­ne?

Mary Wag­ner: Nach mei­ner Polen­rei­se hof­fe ich auf eine Zeit des Gebets. Im Gefäng­nis war das ein wenig schwie­rig, und ich schen­ke Ihm (Gott) eine gewis­se Zeit im Hin­blick auf mei­ne Zukunft. Mei­ne Absicht ist es, nach Toron­to zu gehen. Wenn Gott mir die Kraft gibt wei­ter­zu­ge­hen, möch­te ich wei­ter­hin Frau­en errei­chen.

Inter­view: Mateusz Ziomber/Pch24.pl/Polonia Chri­stia­na

Mer­ken

5 Kommentare

  1. Gesun­de Zivil­ge­sell­schaf­ten wür­den soje­mand aus­zeich­nen, anstatt ein­sper­ren.
    Die Umkeh­rung des Rechts, der Ver­lust Recht von Unrecht über­haupt noch unter­schei­den zu kön­nen, hängt unmit­tel­bar mit dem Ver­lust des Glau­bens an Gott
    zusam­men. Wo Gott ver­lu­stig geht, mutiert Recht zu belie­big defi­nier­ba­ren Geset­zes­tex­ten, mit denen Macht aus­ge­übt wird, und der Staat unter­schei­det sich am Ende kaum mehr von einer Räu­ber­ban­de.

    • Gut bemerkt,
      aber spre­chen Sie unse­ren Papst und sei­ne „Kar­di­nal-Spiess­ge­sel­len“ auf den Fall an, sie wer­den betre­ten schwei­gen und schnell das Dia­log Gefa­sel wie­der auf­neh­men.
      Ihren letz­ten Satz im Bzug auf “ Amo­ris Lae­ti­tia“ kann man auch umdeu­ten das es sich bei der amti­ern­den Kle­ris­ei um eine Rae­u­ber­ban­de han­delt.

  2. Mary Wag­ner war 1969 noch nicht auf der Welt. Ich schät­ze, dass es sich um eine unge­naue Über­set­zung han­delt.

  3. Es begann als Ende der Sieb­zi­ger die Abtrei­bung lega­li­siert wur­de, 1969 in Kana­da. Ihre Eltern waren für den Lebens­schutz sen­si­bi­li­siert wor­den, und poli­tisch aktiv gewor­den, wobei ihre Mut­ter eine Schwan­ge­ren­ber­ar­tung für Frau­en grün­de­te. Sie wur­de in die­se Fami­lie hin­ein­ge­bo­ren..

    Inter­res­sant, dass die links­li­be­ra­le Justiz doch stets soviel Rück­sich­ten auf
    den Wer­de­gang eines Men­schen nimmt, hin­sicht­lich sei­ner Lebens­ver­hält­nis­se und
    „Tat­ver­ant­wor­tung“. Stich­wort, der juri­sti­sche Täter als Opfer. Hier spielt das
    offen­bar über­haupt kei­ne Rol­le, man sperrt sie den­noch ein, und ver­ur­teilt sie aus Wut noch zum dop­pel­ten Straf­mass. Man sieht, wel­che Kräf­te hier aktiv sind..

  4. Wie deka­dent doch die Gesell­schaf­ten gewor­den sind, und wie erbärm­lich so vie­le Auto­ri­tä­ten …

Kommentare sind deaktiviert.