Papst Franziskus trifft sich mit linksradikalem Podemos-Chef Pablo Iglesias — Zuerst dementiert, nun bestätigt

Podemos-Chef Pablo Iglesias
Podemos-Chef Pablo Iglesias

(Madrid) Wäh­rend sich im auf­ge­heiz­ten Wahl­kli­ma in Spa­ni­en ver­ba­le und tät­li­che Angrif­fe gegen Kir­chen und Kir­chen­ver­tre­ter häu­fen, wird Papst Fran­zis­kus im kom­men­den Sep­tem­ber Pablo Igle­si­as, den der­zeit unein­ge­schränk­ten Anfüh­rer der radi­ka­len Lin­ken Spa­ni­ens, emp­fan­gen. Mit der Begeg­nung setzt Papst Fran­zis­kus sei­ne ein­sei­ti­ge Kon­takt­nah­me mit Ver­tre­tern der radi­ka­len Lin­ken fort.

Van­da­len­ak­te gegen Kir­chen und reli­giö­se Ein­rich­tun­gen, aber auch ver­ba­le Attacken gegen höch­ste Kir­chen­ver­tre­ter prä­gen die Zeit vor den vor­zei­ti­gen spa­ni­schen Par­la­ments­wah­len, die am kom­men­den 26. Juni statt­fin­den.

Opfer der Attacken ist vor allem Anto­nio Kar­di­nal Cañi­za­res, der Erz­bi­schof von Valen­cia und ehe­ma­li­ge Kar­di­nal­prä­fekt der römi­schen Got­tes­dienst­kon­gre­ga­ti­on. Er hat­te Mit­te Mai die natür­li­che Fami­lie aus einem Mann und einer Frau mit Kin­dern gegen die Gen­der-Ideo­lo­gie ver­tei­digt. Der Kar­di­nal hat­te „die auf der Ehe gegrün­de­te Fami­lie“ als „kost­ba­res Gut“ bezeich­net, das es gegen Angrif­fe zu ver­tei­di­gen gilt. Gleich­zei­tig kri­ti­sier­te er die Gen­der-Ideo­lo­gie als „das Heim­tückisch­ste, das es in der gan­zen Mensch­heits­ge­schich­te gege­ben hat“.

Seit­her toben sich Ver­tre­ter der Links­par­tei­en gegen den füh­ren­den Kir­chen­ver­tre­ter aus. Die Angrif­fe und die kir­chen­feind­li­che Het­ze sind von einer sol­chen Här­te, daß Beob­ach­ter dar­in den Pro­be­lauf sehen, der Kir­che einen Maul­korb umhän­gen und sie zum Schwei­gen brin­gen zu wol­len. Gleich­zei­tig bie­dern sich die­sel­ben Par­tei­en den Anhän­gern des Islams an.

Unter den Angrei­fern fin­den sich Ver­tre­ter der sozia­li­sti­schen PSOE, die zuletzt von 2004–2011 Spa­ni­en regier­te und in die­ser Zeit eines der libe­ral­sten Abtrei­bungs­ge­set­ze, die „Homo-Ehe“ und Maul­korb­ge­set­ze ein­führ­te, mit denen die Mei­nungs­frei­heit ein­ge­schränkt wur­de.

Die schärf­sten Attacken kamen aus den Rei­hen der neu­en links­ra­di­ka­len Par­tei Pode­mos von Pablo Igle­si­as. Der Vor­den­ker der 2014 gegrün­de­ten Par­tei, Juan Car­los Mone­dero, beschimpf­te Kar­di­nal Cañi­za­res als „Mon­ster“ und ver­spot­te­te ihn, indem er des­sen Hal­tung als „unter­drück­te Homo­se­xua­li­tät“ her­ab­wür­dig­te. Mone­dero ist Pro­fes­sor an der Päpst­li­chen Uni­ver­si­tät Comil­las und damit Ange­stell­ter der Kir­che, was den Angrif­fen eine beson­de­re Bri­sanz gibt.

Vatikansprecher dementierte Treffen mit Podemos-Chef

Bei den Par­la­ments­wah­len im Dezem­ber 2015 wur­de Pode­mos mit 20,7 Pro­zent  auf Anhieb dritt­stärk­ste Kraft. Da eine Regie­rungs­bil­dung schei­ter­te, fin­den am 26. Juni vor­ge­zo­ge­ne Neu­wah­len statt. Dazu ist Pode­mos eine Listen­ver­bin­dung mit der tra­di­tio­nel­len radi­ka­len Lin­ken rund um die Kom­mu­ni­sti­sche Par­tei Spa­ni­ens (PCE) ein­ge­gan­gen. Unter dem Namen Uni­dos Pode­mos, tre­ten Pode­mos, Ver­ei­nig­te Lin­ke und Grü­ne als links­ra­di­ka­le Ein­heits­front mit dem Ziel an, wenn nicht stärk­ste Kraft des Lan­des, so doch stärk­ste lin­ke Kraft vor dem PSOE zu wer­den, was laut Mei­nungs­um­fra­gen durch­aus rea­li­stisch scheint.

Als Gerüch­te bekannt wur­den, Pode­mos-Chef Pablo Igle­si­as wer­de von Papst Fran­zis­kus emp­fan­gen, demen­tier­te Vati­kan­spre­cher Pater Fede­r­i­co Lom­bar­di SJ. Ein Demen­ti mit schnel­lem Ver­falls­da­tum. Aus dem direk­ten Umfeld des Pap­stes erhielt Info­Va­ti­ca­na die Bestä­ti­gung, daß Igle­si­as, „wie geplant“, im kom­men­den Sep­tem­ber von Papst Fran­zis­kus emp­fan­gen wer­de.

Der Vor­fall mit dem fal­schen Demen­ti unter­gräbt wei­ter die in die­sem Pon­ti­fi­kat bereits ange­schla­ge­ne Auto­ri­tät von Vati­kan­spre­cher Pater Lom­bar­di.

Pode­mos ver­tritt — wie die gesam­te radi­ka­le Lin­ke — Posi­tio­nen, die gera­de im Bereich der „nicht ver­han­del­ba­ren Wer­te“ (Bene­dikt XVI.) im offe­nen Wider­spruch zur Leh­re der Kir­che ste­hen. Sie ver­tre­ten zu den The­men Abtrei­bung, künst­li­che Befruch­tung, Ver­hü­tung, Eutha­na­sie, Homo­se­xua­li­tät beson­ders offen und radi­kal eine „Kul­tur des Todes“.

Punkt 17 im Par­tei­pro­gramm von Pode­mos lau­tet:

„Abtrei­bung. Pode­mos ver­spricht, daß die Schwan­ger­schafts­un­ter­bre­chung im öffent­li­chen Gesund­heits­sy­stem garan­tiert sein wird. Eben­so wer­den alle Frau­en Zugang zu allen Ver­hü­tungs­me­tho­den erhal­ten. Die künst­li­che Befruch­tung wird allen Frau­en ohne Ein­schrän­kung zur Ver­fü­gung ste­hen.“

Die­ser töd­li­che Wider­spruch gegen die Leh­re der Kir­che und die Natur des Men­schen scheint die Kir­chen­spit­ze aber nicht vor­dring­lich zu stö­ren. Die Vor­aus­set­zung für die Alli­anz­schmie­de mit der radi­ka­len Lin­ken war die weit­ge­hen­de Ent­sor­gung der „nicht ver­han­del­ba­ren Wer­te“ in der Abstell­kam­mer der päpst­li­chen Pro­gram­ma­tik. So hat­te es Papst Fran­zis­kus im Sep­tem­ber 2013 erklärt, und so hält es das Kir­chen­ober­haupt seit­her.

Kontaktaufnahme durch Papst-Vertrauten Gustavo Vera

Papst Franziskus mit Gustavo Vera (2013)
Papst Fran­zis­kus mit Gusta­vo Vera

Laut Info­Va­ti­ca­na wur­den die Kon­tak­te zwi­schen Igle­si­as und dem Vati­kan vom argen­ti­ni­schen Abge­ord­ne­ten Gusta­vo Vera, einem engen Freund von Papst Fran­zis­kus, her­ge­stellt. Der Sozi­al­ak­ti­vist Vera gehör­te bis 2014 dem inzwi­schen zer­bro­che­nen links­li­be­ra­len Fren­te Amplio UNEN an. Vor zwei Jah­ren grün­de­te er die Par­tei Bien Comun (Gemein­wohl). Die Namens­wahl gehe nach eige­nen Anga­ben auf einen Satz von Papst Fran­zis­kus zurück:

„Die Macht ist Gemein­wohl. Wenn sie Eigen­wohl ist, ist sie Kor­rup­ti­on.“

Vera ver­tritt sei­ne Par­tei im Stadt­par­la­ment von Bue­nos Aires.

Er traf sich vor kur­zem mit Iñi­go Erre­jón, dem Frak­ti­ons­vor­sit­zen­den von Pode­mos im spa­ni­schen Abge­ord­ne­ten­haus, um letz­te Details für das Tref­fen mit Papst Fran­zis­kus zu klä­ren.

Erre­jóns Vater, José Anto­nio Erre­jón, war in der mao­isti­schen Arbei­ter­par­tei Spa­ni­ens (PTE) aktiv, gehör­te Mit­te der 80er Jah­re zu den Grün­dern der spa­ni­schen Grü­nen und Mit­te der 90er Jah­re zu den Grün­dern der Anti­ka­pi­ta­li­sti­schen Lin­ken. Die­se links­ex­tre­me Grup­pe gehör­te bis 2007 zur kom­mu­ni­stisch Geführ­ten Ver­ei­nig­ten Lin­ken (IU). 2014 schloß sie sich der neu­en links­ra­di­ka­len Par­tei Pode­mos an, in der sein Sohn eine stei­le Kar­rie­re mach­te.

Sanchez Sorondo: Architekt der Achse Papst-radikale Linke

Die Fein­ar­beit zum Tref­fen zwi­schen Pode­mos-Chef Igle­si­as und dem Papst hat­te der argen­ti­ni­sche Kuri­en­bi­schof Mar­ce­lo San­chez Soron­do gelei­stet, der sich dazu vor weni­gen Wochen mit der seit Juni 2015 amtie­ren­den Bür­ger­mei­ste­rin von Madrid, Manue­la Car­mena, traf. Car­mena gehör­te der ille­ga­len und nach dem Ende der Fran­co-Herr­schaft der lega­len Kom­mu­ni­sti­schen Par­tei Spa­ni­ens (PCE) an. Die Mit­glied­schaft stell­te die Juri­stin ruhend, als sie in den 80er Jah­ren unter dem PSOE-Regie­rungs­chef Feli­pe Gon­za­lez eine Stel­le als Rich­te­rin bekam. 2015 war sie sieg­rei­che Spit­zen­kan­di­da­tin des lin­ken Wahl­bünd­nis­ses Aho­ra Madrid aus Pode­mos und PSOE.

Mit dem Emp­fang für Pablo Ingle­si­as setzt Papst Fran­zis­kus sei­ne inten­si­ve, inter­na­tio­na­le Kon­takt­auf­nah­me mit Ver­tre­tern der radi­ka­len Lin­ken fort, wäh­rend er Ver­tre­ter der poli­ti­schen Mit­te und der Rech­ten igno­riert. Archi­tekt der Kon­tak­te ist der enge Papst-Ver­trau­te und Kanz­ler der Päpst­li­chen Aka­de­mie der Wis­sen­schaf­ten, Mar­ce­lo San­chez Soron­do.

Soron­do applau­dier­te mit sicht­li­cher Genug­tu­ung, als der links­ra­di­ka­le, homo­se­xu­el­le ita­lie­ni­sche Phi­lo­soph Gian­ni Vat­ti­mo am 13. März 2015 im Teatro Cer­van­tes in Bue­nos Aires vor ver­sam­mel­ter links­ra­di­ka­ler Pro­mi­nenz zur Bil­dung einer neu­en kom­mu­ni­sti­schen Inter­na­tio­na­le auf­for­der­te, die er als „papi­sti­sche Inter­na­tio­na­le“ bezeich­ne­te, da sie von Papst Fran­zis­kus ange­führt wer­den solle.Vattimo sag­te damals:

„Papst Fran­zis­kus ist der ein­zi­ge, der fähig ist, eine poli­ti­sche, kul­tu­rel­le und reli­giö­se Revo­lu­ti­on gegen die Über­macht des Gel­des anzu­füh­ren in dem Bür­ger­krieg, der bereits welt­weit tobt, und der als ‚Kampf gegen den Ter­ro­ris­mus‘ getarnt wird, in Wirk­lich­keit aber der Klas­sen­kampf des 21. Jahr­hun­derts gegen die Viel­zahl der Kapi­ta­lis­mus­kri­ti­ker ist“.

Text: Giu­sep­pe Nar­di
Bild: InfoVaticana/La Ala­me­da (Screen­shot)

 

7 Kommentare

  1. Wäh­rend Papst Fran­zis­kus treue Katho­li­ken so oft als Heuch­ler bezeich­net, zumin­dest ver­ste­he ich das so, hat er offen­sicht­lich kein Pro­blem damit, sich mit kir­chen­kri­ti­schen bis kir­chen­feind­li­chen Poli­ti­kern zu tref­fen.
    Ich erin­ne­re mich noch, wie der Prä­si­dent des Euro­päi­schen Par­la­ments, Mar­tin Schulz, anläss­lich der Über­rei­chung des Karls­prei­ses an Fran­zis­kus ihn über­schweng­lich gelobt hat.
    Papst Fran­zis­kus passt wohl sehr gut in das Kon­zept bestimm­ter Poli­ti­ker.
    Weiß er das?
    Lässt er sich ver­ein­nah­men oder ist er gar die Trieb­fe­der, weil er es selbst so will?

  2. Es gibt nichts düm­me­res bei öffent­li­chem Auf­se­hen mit viel Lätm und Krach, als erst etwas öffent­lich vor Fern­seh­ka­me­ras und vor der Pres­se zu demen­tie­ren und kurz hin­ter­her dann die offi­ziö­se Bestä­ti­gung ser­viert zu bekom­men.

    Die alte Römer nann­ten einen zuver­läs­si­gen Gewährs­mann : „auc­tor gra­vis“;
    eine sehr wich­ti­ge Tugend- Taci­tus schwärm­te davon.
    Die Gra­vi­tas sucht man in der Vati­kan­spit­ze heut­zu­ta­ge lei­der ver­ge­bens.

    Und „zuver­läs­sig“, „betrau­bar“ ist im Latein „fidus“ (auch „treu“, „sicher“, „stand­fest“);
    ver­wandt mit „fidu­cia“: das gute Ver­trau­en in jeman­den oder etwas, das Anver­trau­en etwas wert­vol­les an jeman­den, die Hypo­thek, das Depo­si­tum;
    her­ge­lei­tet v. Verb „fide­re“: ver­trau­en auf jeman­den oder auf etwas, das Ver­trau­en in eine Sache oder eine Per­son stel­len, und auch: etwas zu tun wagen, eine Akti­vi­tät zu ris­kie­ren;
    hier­in die indo­ger­ma­ni­sche Wur­zel bheidh‑, in der o‑Phase in „foe­dus“ (Ver­trag, Bun­des­ver­trag), in „fido“ mit î aus ei;
    und ver­wandt mit dem Grie­chi­schen peitho­mai, pepoi­tha: „Ver­trau­en, über­zeugt werden/sein, treu sein und blei­ben“, auch: „glau­ben“:
    2 gro­ße Text­säu­len (Kolon­nen) im dicken Wör­ter­buch von Bail­ly und (noch knacki­ger): eine gan­ze Text­sei­te im Wör­ter­buch von Bau­er.
    Ganz kurz gesagt: Fun­da­men­ta­les.

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  3. Welt­re­gie­rung wird im Gehei­men geplant — Welt­kom­mu­nis­mus

    Vom 9. bis 12. Juni 2016 fand die gehei­me Bil­der­berg­kon­fe­renz der Welt­eli­te in Dres­den (Deutsch­land) statt. Die gro­ssen Leit­me­di­en haben in der Ver­gan­gen­heit das The­ma „Bil­der­berg­mee­ting“ tot­ge­schwie­gen bzw. klein­ge­re­det. So auch in die­sem Jahr. Immer­hin stellt die deut­sche Tages­zei­tung „Die Welt“ tref­fend fest: „Die Bil­der­berg-Kon­fe­renz ist das wohl geheim­nis­voll­ste Tref­fen von wich­ti­gen Per­sön­lich­kei­ten. Ein­zel­hei­ten dür­fen die 130 Teil­neh­mer nicht erzäh­len. […] Die Bil­der­berg-Kon­fe­renz ver­sam­melt ein­mal im Jahr hohe Poli­ti­ker, Wirt­schafts­bos­se, Aka­de­mi­ker und ein paar [ein­fluss­rei­che!] Jour­na­li­sten hin­ter ver­schlos­se­nen Türen. […] Kri­ti­ker spre­chen von einem „eli­tä­ren Zir­kel“, der demo­kra­ti­schen Grund­prin­zi­pi­en ent­ge­gen­ste­he. […] Kri­ti­ker argu­men­tie­ren, dass Bil­der­berg einen Raum schafft, in dem ohne Kon­trol­le bestimm­te Agen­den [Hand­lungs­plä­ne] vor­an­ge­trie­ben wer­den kön­nen.“ (welt.de, 7. Juni 2016) Stich­wort Welt­re­gie­rung.

    Es lohnt sich, sich die Liste der 130 Teil­neh­mer anzu­schau­en (Sie­he offi­zi­el­le Web­site: http://www.bilderbergmeetings.org). Dabei fällt auf: Es han­delt sich nahe­lie­gen­der­wei­se durch­wegs um wich­ti­ge „glo­ba­li­sie­rungs­wil­li­ge“ Per­sön­lich­kei­ten. Sie­he auch Video-Bericht­erstat­tung durch alter­na­ti­ve (!) Medi­en (Youtube.com, Such­be­griff „Alex Jones Bil­der­berg 2016“. In gerin­ge­rem Umfang auch http://www.alles-schallundrauch.blogspot.de.)

    Der Nach­rich­ten­sen­der „Rus­sia Today“ (deutsch.rt.com) schrieb am 7. Juni 2016: „Eine Art Stan­dard­werk zum The­ma ver­fass­te der Poli­to­lo­ge und Sozio­lo­ge Björn Wendt mit sei­nem Buch „Die Bil­der­berg-Grup­pe — Wis­sen über die Macht gesell­schaft­li­cher Eli­ten“. Dar­in the­ma­ti­siert der Autor eine bedenk­li­che „Pri­va­ti­sie­rung und Re-Olig­ar­chi­sie­rung [= Herr­schaft der Weni­gen] der Poli­tik“ im trans­at­lan­ti­schen Inter­es­se. Die Bil­der­berg-Kon­fe­ren­zen gel­ten als fester Bau­stein die­ser Ent­wick­lung.“

    Zen­tra­le Fra­ge: Wie ist es mög­lich, dass bei einer Ver­samm­lung von ca. 130 der ein­fluss­reich­sten Per­sön­lich­kei­ten die­ser Welt nicht eine umfang­rei­che (!) Bericht­erstat­tung von Sei­ten der Leit­me­di­en statt­fin­det?! Ant­wort: Die Leit­me­di­en sind gezwun­gen, das The­ma klein­zu­re­den bzw. gar tot­zu­schwei­gen. Welt­ver­schwö­rung ist eine Tat­sa­che.

    Pro­chri­sto 1

    Ober­ster Rich­ter bezüg­lich Bil­der­berg-Kon­fe­ren­zen: „Welt wird auf unsicht­ba­re Wei­se regiert“

    Die all­jähr­lich statt­fin­den­de, gehei­me (!) soge­nann­te Bil­der­berg­kon­fe­renz von ca. 130 Ver­tre­tern der Welt­eli­te ging am ver­gan­ge­nen Sonn­tag, 12. Juni 2016, in Dres­den zu Ende.

    Was wäh­rend die­ser Bil­der­berg-Kon­fe­renz im Detail bespro­chen wur­de, wird der Welt wie­der­um ver­schwie­gen. Doch war­um ist dies alles geheim? Wel­ches Ziel ver­folgt die­se mäch­ti­ge Bil­der­berg­grup­pe?

    Die Ant­wort lie­fert uns der gross­ar­ti­ge, löb­li­che ita­lie­ni­sche Rich­ter namens Fer­di­nan­do Impo­si­mato. Impo­si­mato sag­te im Jahr 2013 bezüg­lich der Bil­der­berg­kon­fe­ren­zen im Inter­view wört­lich: „Die Grup­pe der Bil­der­ber­ger […] regiert die Welt und die Demo­kra­tien auf unsicht­ba­re (!) Art und Wei­se.“ („Il grup­po Bil­der­berg […] gover­na il mondo e le demo­cra­zie in modo invi­si­bi­le“). Das höchst inter­es­san­te Video-Inter­view fin­det sich auf Youtube.com, Such­be­griff „Impo­si­mato Bil­der­berg“.

    Fer­di­nan­do Impo­si­mato ist nicht irgend­ein Rich­ter. Er ist jemand, der sich in der Sache aus­kennt. Und: Sei­ne Wor­te haben Gewicht. Wäh­rend sei­ner Zeit als Staats­an­walt unter­such­te er unter ande­rem auch die Ent­füh­rung des bekann­ten Poli­ti­kers Aldo Moro. Ausser­dem lei­te­te er die Ankla­ge gegen Meh­met Ali AÄŸ­ca, der bekannt­lich im Jahr 1981 Papst Johan­nes Paul II. in einem Mord­ver­such lebens­ge­fähr­lich ver­letzt hat­te. Impo­si­mato ist übri­gens Ehren­prä­si­dent des Ober­sten Gerichts­hofs Ita­li­ens.

    Impo­si­ma­tos tref­fen­de Wor­te sei­en hier der Wich­tig­keit wegen noch­mals zitiert: „Die Grup­pe der Bil­der­ber­ger […] regiert die Welt und die Demo­kra­tien auf unsicht­ba­re (!) Art und Wei­se.“ Wie kann eine mäch­ti­ge Glo­ba­li­sie­rungs-Eli­te die Welt und die Demo­kra­tien auf unsicht­ba­re Wei­se len­ken? Unter ande­rem, indem sie die Gesetz­ge­ber – also die Abge­ord­ne­ten der jewei­li­gen Par­la­men­te – auf­grund von Ver­trä­gen als Mario­net­ten miss­braucht: Etwa mit Hil­fe von UNO, EU, EWR, Euro­pa­rat & Co. Und indem sie durch Täu­schung den Abge­ord­ne­ten Schlech­tes als gut dar­stellt (Bei­spie­le: Abtreibungs-„Rechte“, Gen­der­wahn, unsin­ni­ge CO2 –Abga­ben).

    Pro­chri­sto 1

    • Laut neue­rer Infor­ma­tio­nen aus Ita­li­en sind die Bil­der­berg-Kon­fe­ren­zen nur ein klei­ner Teil im in sich ver­schach­tel­ten Netz­werk der Ver­schwö­rung gegen die Aller­hei­lig­ste Drei­fal­tig­keit. Bei Bil­der­berg wird offen­kun­dig bewußt halb öffent­lich, halb geheim gear­bei­tet, um Wahr­heits­su­chern vor­zu­täu­schen, sie hät­ten die wich­tig­ste Kom­man­do­zen­tra­le über­haupt aus­fin­dig gemacht. Es wird geschätzt, daß etwa 15.000 bis 20.000 Men­schen welt­weit in der Höchst­grad-Frei­mau­re­rei orga­ni­siert sind. Unter ihnen sol­len die mäch­tig­sten Len­ker die­ses Pla­ne­ten zu fin­den sein. Eini­ge weni­ge spie­len Gott über das Leben von meh­re­ren Mil­li­ar­den Men­schen.

  4. @PROCHRISTO
    Sehr gute Ana­ly­se, vie­len Dank.
    Unse­re sog. „freie Pres­se“ ist laengst an der ganz kur­zen Lei­ne die­ser fei­nen Her­ren, die agie­ren wie sie wol­len.
    Ein gehei­mes Tref­fen in Dres­den, mal sehen wel­che Kata­stro­phe sie jetzt wie­der aus­hecken.
    Nie­mals ist welt­weit in sol­chem Umfang gelo­gen, getrickst und mani­pu­liert wor­den.
    Unfass­bar aber irgend­wie auch unfass­bar dumm, die­se Leu­te glau­ben ewig zu leben hier auf Erden, welch ein Trug­schluss.
    In der Stun­de des Todes ste­hen sie alle in einer Rei­he neben Sta­lin, Hit­ler, Mao, Chur­chill und wie sie alle hei­ssen.
    Chri­stus wird wahr­schin­lich gar nichts sagen son­dern sie ihre taten schau­en las­sen !

    • Ganz oben auf ihrer Agen­da:
      Gen­der- und Homo­se­xua­li­sie­rung der Gesell­schaft
      Kriegs­füh­rung und ‑trei­bung in den von ihnen favo­ri­sier­ten Län­dern
      Waf­fen­lie­fe­run­gen und Droh­nen­ein­saet­ze zur Errei­chung der erstreb­ten Zie­le
      Wei­ter­hin mas­sen­wei­se Schaf­fung von Flücht­lings­strö­men
      Zer­schla­gung der Natio­na­li­tät der Län­der und Völ­ker
      Glo­ba­li­sie­rung und Kom­mu­ni­sie­rung der Gesell­schaft
      Zer­stö­rung des Chri­sten­tums, ins­be­son­de­re des Katho­liz­mus
      Ver­fol­gung und Aus­rot­tung der Chri­sten
      Schaf­fung der Eine-Welt-Regie­rung und der Eine-Welt-Reli­gi­on
      Ver­skla­vung der Völ­ker u.v.a.m.

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