BDKJ-Sprecher agiert als Homolobbyist — ZdK fordert „vorbehaltlose Akzeptanz“

Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK) auf Abwegen.
Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK) auf Abwegen.

Die For­de­rung in einem ZdK-Papier nach „vor­be­halt­lo­ser Akzep­tanz“ von Homo-Part­ner­schaf­ten steht im Wider­spruch zur kirch­li­chen Leh­re, aber in Über­ein­stim­mung mit der grün-rote Regie­rung in Baden-Würt­tem­berg, die Akzep­tanz aller sexu­el­len Iden­ti­tä­ten und Lebens­for­men schon den Kin­dern in der Schu­le auf­drücken will.

Ein Gast­kom­men­tar von Hubert Hecker

Das Zen­tral­ko­mi­tee der deut­schen Gre­mi­en-Katho­li­ken hat am 9. Mai 2015 eine Sit­zung abge­hal­ten. In dem ober­sten Gre­mi­um der Sit­zungs-Katho­li­ken Deutsch­lands haben sich zumeist dele­gier­te Berufs­ka­tho­li­ken aus Ver­ei­nen, Ver­bän­den, Bis­tums­rä­ten, Hilfs­wer­ken und Par­tei­en ihre Sit­ze gesi­cher­te. Bezahlt wer­den die Sit­zun­gen sowie haupt­amt­li­chen Sit­ze des ZdK aus Kir­chen­steu­er­mit­teln von der Deut­schen Bischofs­kon­fe­renz.

ZdK-Erklärung: Zwischen Lehre und Lebenswelt Brücken bauen – Familie und Kirche in der Welt von heuteNach eige­nem Bekun­den will das ZdK zur „Aus­ein­an­der­set­zung“ mit den Posi­tio­nen der vati­ka­ni­schen Bischofs­ver­samm­lung anre­gen. Zugleich soll mit der Erklä­rung des deut­schen Zen­tral­gre­mi­ums der anste­hen­den Bischofs­syn­ode in Rom „zen­tra­le Punk­te von beson­de­rer Bedeu­tung“ für die Bera­tung auf­ge­ge­ben wer­den. Das ober­ste Katho­li­ken-Komi­tee bean­sprucht, „Brücken zu bau­en“ zwi­schen der kirch­li­chen Leh­re zu Ehe und Fami­lie einer­seits und der rea­len Lebens­welt und sozia­len Wirk­lich­keit ande­rer­seits. Das soll durch die „Wei­ter­ent­wick­lung der Ehe- und Fami­li­en­pa­sto­ral“ gesche­hen.

Stefan Vesper, ZdK-Generalsekretär
Ste­fan Ves­per, ZdK-Gene­ral­se­kre­tär

Der haupt­be­ruf­li­che ZdK-Gen­ral­se­kre­tär Ste­fan Ves­per behaup­tet in einer Pres­se-Erklä­rung, der ZdK-Sit­zungs­be­schluss gehe von einem „kla­ren Bekennt­nis“ zur kirch­li­chen Leh­re über Ehe und Fami­lie aus. So scheint es, da sich der erste von vier Punk­ten in dem ZdK-Papier auf das The­ma „sakra­men­ta­le Ehe“ bezieht. In den Aus­füh­run­gen dazu zeigt sich aber schnell, dass der deut­sche Gre­mi­en­ka­tho­li­zis­mus längst von der Leh­re der Kir­che abge­wi­chen ist: Es wird in dem vier­sei­ti­gen Doku­ment zu Ehe und Fami­lie nicht ein­mal auf die maß­geb­li­chen bibli­schen Wor­te Jesu und die ent­spre­chen­den Stel­len im Kate­chis­mus der Katho­li­schen Kir­che ver­wie­sen. Statt­des­sen bemüht man sich im Jar­gon poli­ti­scher Kor­rekt­hei­ten den aktu­el­len Strö­mun­gen des Main­stream ent­ge­gen­zu­kom­men:

  • Die sakra­men­ta­le Ehe wird aus­drück­lich als ein „Lebens­mo­dell“ neben „ande­ren For­men gemein­schaft­li­chen Lebens zwei­er Men­schen“ rela­ti­viert. Im Ein­zel­nen wird die kirch­li­che Leh­re von der „unver­brüch­li­chen Ein­heit und Unauf­lös­lich­keit der Ehe“ unter­schla­gen. Statt­des­sen erklärt man die „lebens­lan­ge ehe­li­che Gemein­schaft“ zu einem von Men­schen gesetz­ten Ide­al, „dem kein Mensch jemals ganz gerecht wer­den“ kön­ne. Damit ver­neint das ZdK die kirch­li­che Leh­re, nach der die Ehe­leu­te an der Lie­be und Treue Got­tes teil­ha­ben, der die Ehe­ge­mein­schaft „trägt und stützt, sie bekräf­tigt und voll­endet“ – so der Katho­li­sche Kate­chis­mus.
  • Von der kirch­li­chen Natur­rechts­leh­re hat sich das ZdK schon lan­ge ver­ab­schie­det. Die Kir­che lehrt in Über­ein­stim­mung mit dem Schöp­fungs­be­richt, dass die ehe­li­che Lie­be schon „von Natur aus von den Gat­ten unver­letz­li­che Treue ver­langt“. Denn „Lie­be will end­gül­tig sein. Sie kann nicht bis auf wei­te­res gel­ten“ (KKK 1646). Das ZdK will die­se kla­ren Wei­sun­gen von unbe­ding­ter Lie­be und Treue der Ehe­gat­ten ersetz­ten durch moder­ne Bezie­hungs-Voka­beln wie „Soli­da­ri­tät“ und „Ver­läss­lich­keit“ . Dadurch wird der sakra­men­ta­le Bund der ehe­li­chen Lie­be und Treue her­ab­ge­stuft zu einem Lebens­mo­dell unter vie­len ande­ren. Denn die genann­ten Part­ner­schafts-Wer­te kön­nen für vie­le gesell­schaft­li­che Lebens­for­men gel­ten — etwa unter Geschwi­stern, Freun­den, Arbeits­kol­le­gen und Geschäfts­part­nern.
  • Aus­drück­lich behaup­tet das Gre­mi­en-Papier, dass die Wer­te, „wel­che die Ehe als Bild für den Bund zwi­schen Gott und Men­schen aus­zeich­nen, auch in ande­ren For­men gemein­schaft­li­chen Lebens gelebt“ wür­den. Die­se Nivel­lie­rung von Wer­ten läuft auf Tausch und Täu­schung der Begrif­fe hin­aus. Denn das Stre­ben nach bür­ger­lich-sozia­le Bezie­hungs­wer­ten wie Soli­da­ri­tät etc. ist etwas völ­lig ande­res als das unbe­ding­te „Ja“ zu der Lie­be der Ehe­leu­te und ihrer unver­brüch­li­chen Treue im Ver­trau­en auf die sakra­men­ta­le Gna­de. Beson­ders ver­rä­te­risch ist die Wen­dung von der „Weg­ge­mein­schaft in Ver­bind­lich­keit“, was soviel hei­ßen soll wie: Solan­ge die „Bezie­hun­gen gelin­gen“, geht man ein Stück des Weges gemein­sam.
  • Ein ande­rer Ansatz, der den Dis­sens mit den kirch­li­chen Ehe-Grund­sät­zen ver­grö­ßert, besteht in der Theo­rie der Gra­dua­li­tät. Dabei wird die Ehe als die idea­le Hoch­form einer mensch­li­chen Bezie­hung sti­li­siert, um dann auch die Stu­fen oder Gra­de auf dem Weg zum Ide­al der christ­li­chen Ehe zu schät­zen. In die­sem Fall soll­ten alle Part­ner­schafts­for­men wert­ge­schätzt wer­den, in denen es Bemü­hen um die oben genann­ten Wer­te gebe. Das ZdK geht bei die­sem Gra­dua­li­täts­prin­zip noch einen Schritt wei­ter: Da dem Ide­al einer christ­li­chen Ehe „kein Mensch jemals gerecht wer­den“ kön­ne und die Part­ner sogar mit „unein­lös­ba­ren Erwar­tun­gen“ bela­ste, soll­te man die Defi­zi­te zum Ide­al als posi­ti­ve Res­sour­cen rea­li­sier­ter Bezie­hungs­wer­te umde­fi­nie­ren. Auf so eine ver­que­re Logik muss man erst­mal kom­men!
  • Die kirch­li­che Leh­re kennt drei fun­da­men­ta­le Güter der Ehe: Die Ein­heit und Unauf­lös­lich­keit, die Lie­be in Treue bis zum Tod sowie die Bereit­schaft der Gat­ten zur Frucht­bar­keit. Erst wenn die Braut­leu­te alle drei Bedin­gun­gen vor­be­halt­los beja­hen, kommt eine gül­ti­ge sakra­men­ta­le Ehe zustan­de. Wenn aber das ZdK-Katho­li­ken das drit­te Ehe­gut mit kei­nem Wort erwäh­nen, brau­chen und kön­nen sie gar nicht von sakra­men­ta­ler Ehe spre­chen.
  • Die Ten­denz des Zen­tral­ko­mi­tees, die sakra­men­ta­le Ehe zu rela­ti­vie­ren, kommt auch in ande­ren For­mu­lie­run­gen zum Aus­druck. So redet das ZdK-Papier stets nur von „Bezie­hun­gen zwi­schen zwei Men­schen“. An kei­ner Stel­le wird von der Ehe zwi­schen Mann und Frau gespro­chen. Es ist leicht zu erah­nen, dass mit einer sol­chen For­mel von Belie­big­keits­be­zie­hun­gen nicht-ehe­li­che Lebens­for­men der Ehe gleich­ge­stellt wer­den sol­len: „Aus­drück­lich wert­zu­schät­zen“ sei­en alle „auf Dau­er ange­leg­te Part­ner­schaf­ten“, die „Suche nach gelin­gen­den Bezie­hun­gen“ jun­ger Men­schen (gemeint sind vor­ehe­li­che Bezie­hun­gen), „stan­des­amt­lich geschlos­se­ne Ehen“ sowie die „Part­ner­schaf­ten Geschie­de­ner“. Für das „Zusam­men­le­ben in festen gleich­ge­schlecht­li­chen Part­ner­schaf­ten“ for­dert das ZdK sogar eine „vor­be­halt­lo­se Akzep­tanz“. Damit stellt sich das Zen­tral­ko­mi­tee zwar in Wider­spruch zur Leh­re der Kir­che, aber es steht in Über­ein­stim­mung mit der grün-rote Regie­rung in Baden-Würt­tem­berg, die eine Akzep­tanz aller sexu­el­len Iden­ti­tä­ten und Lebens­for­men schon den Kin­dern in der Schu­le auf­drücken will. Mit der Wert­schät­zung von Homo-Part­ner­schaf­ten als ein ehe­ähn­li­ches Lebens­mo­dell dürf­te auch klar sein, war­um das ZdK-Papier aus der kirch­li­chen Ehe­leh­re die ‚Offen­heit für Kin­der’ aus­klam­mert: Homo-Paa­re sind bekannt­lich von Natur aus ste­ril.
  • In der vati­ka­ni­schen Erklä­rung von 2003 wird natur­recht­lich begrün­det, war­um Homo­part­ner­schaf­ten auch nicht im wei­te­sten Sin­ne mit der Ehe in Ana­lo­gie ste­hen – und das in allen drei Norm­be­rei­chen der kirch­li­chen Ehe­leh­re. Das Zdk dage­gen befür­wor­tet aus­drück­lich lit­ur­gi­sche For­men in Ana­lo­gie zur sakra­men­ta­len Trau­ungs­ze­re­mo­nie, „ins­be­son­de­re Seg­nun­gen gleich­ge­schlecht­li­cher Part­ner­schaf­ten“. In glei­cher Wei­se soll die Kir­che „neu­en Part­ner­schaf­ten Geschie­de­ner“ Got­tes Segen geben. Dar­über hin­aus sol­len „lit­ur­gi­sche For­men“ gefun­den wer­den für die Selbst­dar­stel­lung von „zer­bro­che­nen Bezie­hun­gen“ sowie für „die Bereit­schaft einer neu­en ver­bind­li­chen Bezie­hung“.
BDKJ-Bundesvorsitzender Wolfgang Ehrenlechner
BDKJ-Bun­des­vor­sit­zen­der Wolf­gang Ehren­lech­ner
  • Ein KNA-Arti­kel der DBK-Sei­te katholisch.de gibt Ein­blicke in das Auf­schau­keln von kir­chen­fer­nen For­de­run­gen wäh­rend der Gre­mi­um-Debat­te. Der Jugend­ver­band BDKJ „poch­te dar­auf, die Seg­nung gleich­ge­schlecht­li­cher Paa­re expli­zit in den fünf Sei­ten mit auf­zu­neh­men, auch wenn dies impli­zit schon drin stand.“ Die Wert­schät­zung aller For­men der Part­ner­schaft sei jun­gen Men­schen wich­ti­ger als etwa die Fra­ge nach dem Umgang mit wie­der­ver­hei­ra­te­ten Geschie­de­nen“. BDKJ-Vor­sit­zen­der Wolf­gang Ehren­lech­ner mach­te sich auf die­se Wei­se zum Ver­tre­ter der Homo-Lob­by bei den Gre­mi­um-Katho­li­ken. Nach­dem der BDKJ sei­ne Homo-For­de­run­gen durch­ge­boxt hat­te, for­der­te die Lob­by der in zivi­len Zweit- und Dritt-Ehen Leben­den die Auf­nah­me von lit­ur­gi­schen Segens­fei­ern für neue Part­ner­schaf­ten Geschie­de­ner in den Anspruchs-Kata­log an die Bischofs­syn­ode.
  • Das ZdK for­dert eine Stär­kung der Fami­lie im Sin­ne des Grund­ge­setz, Art. 6. Bekannt­lich gilt der grund­ge­setz­li­che Schutz­auf­trag des Staa­tes nur für die ehe­ba­sier­te Fami­lie als Keim­zel­le der Gesell­schaft. Das ZdK-Papier will dage­gen alle ehe­li­chen und nicht-ehe­li­chen For­men von festen Part­ner­schaf­ten als Fami­lie sehen. Die­se Defi­ni­ti­on ent­spricht der poli­tisch kor­rek­ten Medi­en-Mei­nung. Geschul­te Sit­zungs­ka­tho­li­ken drücken sol­che ideo­lo­gi­schen The­sen von der belie­bi­gen Zusam­men­set­zung der Fami­lie in Main­stream-Wor­ten aus – näm­lich als „Soli­dar­ge­mein­schaft der Geschlech­ter und Genera­tio­nen“. Doch die Hohl­heit die­se sozio­lo­gi­schen Wort­hül­sen müss­te selbst abge­brüh­ten Gre­mi­en­ka­tho­li­ken in den Ohren klin­geln: Denn die gegen­sei­ti­ge Eltern- und Kin­der­lie­be hat einen völ­lig ande­ren Cha­rak­ter als eine Soli­dar­ge­mein­schaft der Genera­tio­nen, die allen­falls eine groß­ge­sell­schaft­li­che Fol­ge davon ist.
Dorothea Sattlers Überlegungen bei der ZdK-Versammlung zur Bischofssynode im Oktober 2015
Doro­thea Satt­lers Über­le­gun­gen bei der ZdK-Ver­samm­lung zur Bischofs­syn­ode im Okto­ber 2015
  • Zum Schluss des ZdK-Papiers wird von einer angeb­li­chen „pasto­ra­len Wen­de“ gespro­chen, die Papst Fran­zis­kus ange­sto­ßen habe. Der Pas­sau­er Bischof Ste­fan Oster hat­te in sei­nem Face­book-Bei­trag dazu die Ein­schät­zung gege­ben, dass das ZdK Papst Fran­zis­kus für sein eige­nes poli­ti­sches Pro­gramm instru­men­ta­li­sier­te. Eben­so frech ist die Behaup­tung der Gre­mi­en­ka­tho­li­ken, dass in ihren The­sen, die von Bibel und kirch­li­cher Leh­re gleich­weit ent­fernt sind, der „Glau­bens­sinn des Got­tes­vol­kes“ prä­sent sei. Die Syn­oden-Bischö­fe in Rom hät­ten an die­sen Sen­sus Fide­li­um anzu­knüp­fen.
  • Das media­le ‚Dres­sing’ auf den For­de­rungs­sa­lat des zen­tra­len Katho­li­ken-Gre­mi­ums lie­fer­te ein Kom­men­tar des ZdK-Mit­glieds und Redak­teurs von katholisch.de: Wer die For­de­rung nach Akzep­tanz von Homo-Part­ner­schaf­ten ableh­ne, mache sich „schul­dig am Lebens­glück“ homo­se­xu­ell Lie­ben­der. Die kirch­li­che Leh­re betrei­be in die­ser Fra­ge „Ver­wir­rung und Spal­tung“, der Ver­weis auf die Tra­di­ti­on sei „for­mal und fühl­los“. Der Kom­men­ta­tor ver­gaß, sei­ne Pole­mik auch gegen die Bibel zu rich­ten, die bekannt­lich alle außer­ehe­li­che Sexua­li­tät als Unzucht ver­ur­teilt.
  • Von der Titel­the­se der ZdK-Papiers, dass zwi­schen der kirch­li­chen Leh­re und der Lebens­welt Brücken zu bau­en sei­en, bleibt am Ende nichts mehr übrig. Denn zwei Pfei­ler für den Brücken­bau wer­den vor­ab ein­ge­ris­sen: die auf Schrift und Tra­di­ti­on gegrün­de­te kirch­li­che Ehe­leh­re. Gleich­zei­tig bau­en die Komi­tee-Katho­li­ken aus der „Lebens­welt“ einen eige­nen Norm-Pfei­ler auf. Der aber muss wegen der abge­bau­ten Pfei­ler von Bibel und kirch­li­cher Tra­di­ti­on eine Bau­rui­ne blei­ben, auf die allein kei­ne Brücke errich­tet wer­den kann.

Text: Hubert Hecker
Bild: ZdK/KLJB (Screen­shots)

15 Kommentare

  1. OT:

    Anläss­lich der mor­gen statt­fin­den­den Hei­lig­spre­chungs­ze­re­mo­nie wer­den in der Aller­hei­li­gen­li­ta­nei vor dem hl. Johan­nes dem Täu­fer außer­dem noch ange­ru­fen:

    Sanc­te Abra­ham
    Sanc­te Moy­ses
    Sanc­te Elia

    Ste­he da lei­der auf dem Schlauch, ob das „immer mal wie­der“ vor­kommt oder eine Neue­rung ist.

    http://www.vatican.va/news_services/liturgy/libretti/2015/20150517-libretto-canonizzazione.pdf

    • Tat­säch­lich — also gemäß mei­nem alten „Magni­fi­cat“ von vor der Lit­ur­gie­re­form heißt es nach der Anru­fung der Hei­li­gen Drei­fal­tig­keit — die in dem Libret­to irgend­wie nicht auf­find­bar ist, oder sehe ich da was falsch???:

      Sanc­ta Dei Gene­trix etc., dann
      Omnes sanc­ti ange­li et arch­an­ge­li,
      dann spe­zi­fisch Sanc­te Micha­el, Gabri­el, Rapha­el,
      dann kommt „Omnes sanc­ti beatorum Spi­ri­tu­um ordi­nes (deutsch: alle hei­li­gen Chö­re der seli­gen Gei­ster),
      dann kommt Johan­nes der Täu­fer,
      dann der hei­li­ge Josef,
      und dann erst: „Omnes sanc­ti Patri­ar­chae er Pro­phe­tae (womit u.a. Mose, Elia und Abra­ham gemeint sind, aber nicht nur!).

      Also noch mal zusam­men­ge­fasst:
      Es fehlt in dem Libret­to für mor­gen tat­säch­lich nach dem Kyrie die gesam­te und aus­führ­li­che (meh­re­re Ver­se!) Anru­fung der Hei­li­gen Drei­fal­tig­keit!
      Dann geht es im Libret­to so wei­ter:

      „Sanc­ti Micha­el, Gabri­el, Rapha­el
      Omnes sanc­ti Ange­li,
      Sanc­te Abra­ham,
      Sanc­te Moy­ses,
      Sanc­te Elia,
      Sanc­te Ioan­nes Bap­ti­sta,
      Sanc­te Ioseph,
      Omnes sanc­ti patri­ar­chæ et pro­phe­tæ“

      Das heißt also: F. lagert drei Patri­ar­chen des AT zwar der Got­tes­mut­ter nach, unter­lässt aber die Erwäh­nung Got­tes am Anfang! Er lagert aber die drei patri­ar­chen Johan­nes dem Täu­fer und dem Hl. Josef und allen ande­ren Patri­ar­chen und Pro­phe­ten des AT des AT Hei­li­gen VOR, lässt aber die hei­li­gen Chö­re der seli­gen Gei­ster weg.

      Nach einer unspe­zi­fi­schen Anru­fung des „Signo­re“ wer­den also die maß­geb­li­chen Schar­nier-Hei­li­gen des NT zusam­men mit den AT-Patri­ar­chen, einer „Tri­ni­tät“ der Patri­ar­chen und Maria nach der Engel­welt allem ande­ren vor­an­ge­stellt.

      Das fin­de ich auch selt­sam.

      Kann das unter den hier mit­le­sen­den alt­ri­tu­el­len Pro­ietsern einer erklä­ren?

  2. Da ist wirk­lich Hop­fen und Malz ver­lo­ren. Das ist schwerst häre­tisch. Und eine Kir­che, die sol­ches dul­det, indem sie dem zuer­kennt, immer noch Teil der Kir­che zu sein, ist nicht mehr die wah­re Kir­che — tut mir leid.

    Da hel­fen auch kei­ne halb­her­zi­gen Appel­le ans „Katho­li­scher­wer­den“ eines Kar­di­nal Pell mehr. Das mag gut gemeint sein, schießt aber ins Lee­re.

    Es müss­te ein ech­ter Mann des Glau­bens end­lich auf­ste­hen und sagen:
    Wir haben gesün­digt Herr!
    Lasst uns umkeh­ren, Groß und Klein, und ab heu­te nur noch dem Herrn die­nen!
    Aber die­ses Gelot­tel mit 100 Fra­gen und 100 Ant­wor­ten, 1000 Halb­hei­ten und vor allem viel Kathol­g­la­mour um die Alte Mes­se, die man wech­sel­wei­se mit dem pro­lohaf­ten NOM zele­briert, bringt gar nichts.

    In einer so ver­fah­re­nen Situa­ti­on hilft nur noch ein radi­ka­ler Schnitt.
    Es ist wie bei einem hand­werk­li­chen Stück, in das sich zahl­rei­che Feh­ler ein­ge­schli­chen haben, die man immer mein­te, aus Rück­sicht auf den oder jenen, dies oder das wei­ter­schlep­pen zu sol­len:
    Irgend­wann geht es nicht mehr wei­ter — die Feh­ler haben sich zu einem dich­ten Netz­werk ver­knüft, das alles ande­re erstickt.

    Es ist völ­lig sinn­los, nun ein End­los-Wolfs­ge­heul über die bösen Frei­mau­rer, die neue Welt­ord­nung und ande­re Ver­schwö­rer über den Glo­bus zu ver­brei­ten und doch starr wie eine Salz­säu­le zuzu­se­hen und den radi­ka­len Schritt nicht zu wagen.
    Wir haben uns ver­irrt — dar­an sind nicht die Frei­mau­rer schuld, son­dern wir selbst.

    Das oben refe­rier­te Papier ist in sich so ver­fah­ren — das kann man nicht mehr zurecht­rücken.
    Das ist völ­lig vor­bei an dem, was katho­lisch wäre. Das kann man nur durch­strei­chen und neu anset­zen.

    Katho­lisch wäre:
    Ja, alle „Bezie­hun­gen“ zwi­schen Men­schen sol­len auf der Lie­be Chri­sti basie­ren und sind inso­fern alle gra­du­ell unlös­bar und auf Treue ange­legt. Auch dann, wenn man sich lan­ge nicht (mehr) sieht.
    Nur die Ehe aber hat dar­in einen sakra­men­ta­len Cha­rak­ter erhal­ten: weil der Mensch als Mann und Frau Eben­bild Got­tes ist, weil die Ehe das Ver­hält­nis Chri­sti zur Kir­che abbil­det, und weil Gott den Men­schen an sei­ner Schöp­fung wei­te­rer Men­schen teil­ha­ben lässt.
    In die­ser Radi­ka­li­tät tref­fen die­se drei Merk­ma­le auf son­sti­ge Bezie­hun­gen nicht zu, was sie aber des­we­gen nicht unver­bind­lich macht.
    Macht könn­te eher sagen: am Cha­rak­ter der ehe­li­chen Gemein­schaft soll­ten sich letzt­endlch alle mensch­li­chen Bezie­hun­gen ori­en­tie­ren. Die Ehe auch als Schu­le der Freund­schaft und der Sach­be­zie­hung!

    So her­um wird ein Schuh draus — anders­rum steht alles Kopf!

    Wenn kei­ne radi­ka­le Umkehr und Buße geschieht, wird alles genau so wei­ter­ge­hen bis zum bit­te­ren Ende.
    Doch davor wei­chen fast alle zurück.

  3. „Vor­be­halt­lo­se Akzep­tanz“ für Homo-Part­ner­schaft u.m.dgl. ist einer der Punk­te der Agen­da 21 der UN für „nach­hal­ti­ge Ent­wick­lung“ — das von der Sanc­ta Sedes unter­stützt wird.
    War­um soll­ten also Papst Fran­zis­kus und der Vati­kan unzu­frie­den sein mit sol­chen For­de­run­gen des ZdK, des BDKJ, und eines Teils der Bischö­fe?
    Das ist Sodom und Gomor­rha mit dem „Segen“ des Stell­ver­tre­ters Chri­sti und Nach­fol­gers Petri. Alle Groß­kir­chen sind hier ein­ge­spannt.
    Fri­sches Bei­spiel: Auf dem bevor­ste­hen­den Evan­ge­li­schen Kir­chen­tag dür­fen sich nicht prä­sen­tie­ren: homo­se­xu­ell Ver­an­lag­te, die keusch leben; Juden, die an Jesus Chri­stus glau­ben (mes­sia­ni­sche Juden). Prä­sen­tie­ren dür­fen sich hin­ge­gen Schwu­le, Mos­lems und Juden, die nicht an Jesus glau­ben.
    Chri­sten soll­ten begrei­fen, dass das nicht Ent­glei­sun­gen ein­zel­ner Gre­mi­en, Bischö­fe, Prä­si­des, usw. usf. sind, son­dern dass hier welt­weit, in den Staa­ten und in den Kir­chen, ein Pro­gramm duch­ge­setzt wird, das von der UNO, den mei­sten Regie­run­gen, dem Papst, den Füh­rern der christ­li­chen Groß­kir­chen, und vie­len son­sti­gen Reli­gi­ons­füh­rern getra­gen wird. Es ist das anti­christ­li­che System der Hure Baby­lon, die in der Offen­ba­rung des Johan­nes beschrie­ben wird. Wir tun gut dar­an, gera­de die Offen­ba­rung des Johan­nes zu stu­die­ren. Die Schwie­rig­keit, die die­sem bibli­schen Buch nach­ge­sagt wird, ist nicht so sehr eine des Ver­ste­hens, son­dern des Glau­bens. Die Chri­sten wol­len nicht glau­ben, was auf sie zukommt, wenn sie sich nicht bekeh­ren.

  4. „Dia­log, Dialog,Dialog.…“ beka­men wir die letz­ten Jah­re zu Genü­ge zu hören. Die­se häre­ti­schen Schein“-Katholiken“ / Zeitgeist„Katholiken“ sind eine ( fau­le) Frucht einer den wah­ren Glau­ben weg­to­le­rie­ren­den „Dialog„manie. Die Schlei­fung der Leh­re der Kir­che durch der­ar­ti­ge Grup­pie­run­gen zeugt auch vom Ver­sa­gen der Hir­ten­pflicht vie­ler Bischö­fe.
    Die Schrif­stel­le­rin und Kon­ver­ti­tinGa­brie­le Kuby hat in ihrem Buch:
    „Selbst­er­kennt­nis. Der Weg zum Her­zen Jesu“ auch eine sehr treff­li­che Dar­le­gung über die heu­ti­gen Zeit­geist-Chri­sten, übee die Main­stream-Chri­sten geschrie­ben.…

    hier ein Aus­zug:

    -
    „Main­stream-Chri­sten

    Eine Mög­lich­keit besteht dar­in, 
    die Gebo­te mit dem Zeit­geist zu ver­wäs­sern 
    und klein­zu­re­den und die Kon­se­quen­zen 
    ihrer Über­tre­tung für das ewi­ge Heil zu igno­rie­ren.
    Gott, so wird gepre­digt, ist die Lie­be, also kann er nicht stra­fen und nicht ver­dam­men.
    Dass es einen Gegen­spie­ler gibt, den Teu­fel, 
    der mit Gott um die See­le des Ein­zel­nen ringt,
    erfah­ren wir nicht und folg­lich auch nichts von der Not­wen­dig­keit des inne­ren Kamp­fes.
    Wir hören kaum mehr etwas von den letz­ten Din­gen, 
    von der Erb­sün­de, 
    von der Ent­schei­dung über Him­mel, Höl­le, Fege­feu­er 
    im Augen­blick des Todes, 
    von der Wie­der­kunft, vom Gericht am Letz­ten Tag.
    Allein die­se Wor­te in den Mund zu neh­men, ist gefähr­lich: Vor­sicht! 
    Da wirst du als Fun­da­men­ta­list gebrand­markt und aus­ge­son­dert.

    Die Zeit­geist-Chri­sten wol­len die Kir­che vom schma­len auf den brei­ten Weg füh­ren;
    durch Wider­stand gegen das Lehr­amt, 
    Anpas­sung der christ­li­chen Sexu­al­mo­ral 
    an deren fak­ti­sche Auf­lö­sung 
    bis hin zum kirch­li­chen Segen für die „Homo­ehe“, Akzep­tanz des all­täg­li­chen Mas­sen­mords an unge­bo­re­nen Kin­dern.
    Sie ecken nicht an, sie sind getra­gen vom Main­stream, von den Medi­en, 
    von den mei­sten ihrer Zeit­ge­nos­sen
    und bestär­ken sich bestän­dig dar­in, 
    dass sie mün­di­ge, muti­ge, 
    moder­ne Chri­sten sei­en, beru­fen, 
    die mit­tel­al­ter­li­chen Zöp­fe der Kir­che abzu­schnei­den.

    All dies wird mit „Lie­be“ gerecht­fer­tigt,
    aber Lie­be, 
    die nicht in der Wahr­heit wur­zelt, 
    ist kei­ne Lie­be.
    Wird die Lie­be aus der Wahr­heit ent­wur­zelt, 
    wird sie zu einem Ohren­schmeich­ler, 
    der den Weg zur Lie­be Jesu ver­baut (vgl. 2 Tim 4,1–5).“
    -

  5. Was sind denn „ande­ren For­men gemein­schaft­li­chen Lebens zwei­er Men­schen“?
    Sind das Mini-Ordens­ge­mein­schaf­ten mit einem/einer (hoch­ehr­wür­di­gen) Obe­ren und einem (ehr­wür­di­gen) Ordens­bru­der / einer (ehr­wür­di­gen) Ordens­frau?

  6. Habe zwar wenig bis gar kei­ne Ahnung von den kirch­li­chen Ritua­len aber aus dem Bauch her­aus wür­de ich sagen,wenn die­se ver­än­dert werden,was weg­ge­las­sen wird usw.dann ist auch die gan­ze Hei­lig­spre­chung ungül­tig.
    Aber das ist natür­lich nur mei­ne ganz per­sön­li­che Sicht­wei­se.

    • Stel­la,
      die Anru­fung der alt­te­sta­ment­li­chen Gerech­ten ist nicht unstatt­haft und nicht unge­wöhn­lich (ich selbst habe sie öfters gehört), das Aus­las­sen der aus­drück­li­chen Anru­fung der gött­li­chen Per­so­nen hin­ge­gen ist kein gutes Omen. Mit bösem Wil­len kann man die ein­lei­ten­de Anru­fung „Herr erbar­me dich, Chri­stus erbar­me dich, Herr erbar­me dich“ unchrist­lich deu­ten (wie, will ich nicht aus­füh­ren). Des­halb ist es häss­lich, nicht die Tri­ni­tät anzu­ru­fen. Das zeigt einen Ungeist in Rom, dass man sich Zeit nimmt für was weiß ich alles in die­sem Got­tes­dienst, aber dem Höch­sten in die­ser Lita­nei die Ehre und den Ruhm ver­wei­gert oder zumin­dest gedan­ken­los (glau­be ich nicht, Lit­ur­gi­ker ver­fas­sen das Libret­to) oder mit Hin­ter­ge­dan­ken beschnei­det.
      Eine ähn­li­che Beschnei­dung ist in der katho­li­schen Kir­che auch beim Psalm­be­ten schon seit lan­gem ein­ge­ris­sen, dass man am Schluss das Ehre sei aus­lässt.
      Einen geseg­ne­ten Sonn­tag wün­sche ich Ihnen und allen, die hier lesen.

      • Leo Laemm­lein:

        Das bereits durch Fr. Zeit­schnur fest­ge­stell­te Weg­las­sen der 4 tri­ni­ta­ri­schen Anru­fun­gen

        Pater de cae­lis, Deus,
        Fili, Redemp­tor mun­di, Deus,
        Spi­ri­tus Sanc­te Deus,
        Sanc­ta Tri­ni­tas, unus Deus,

        hat­te ich gar über­se­hen — zu ein­sei­tig fie­len mir die genann­ten Gigan­ten des Alten Bun­des ins Auge.

        Wo haben Sie die Anru­fung jener Gerech­ten in einer Aller­hei­li­gen­li­ta­nei schon gehört?

        Ich fin­de dies erklä­rungs­be­dürf­tig, denn sie hat­ten ja noch kei­nen direk­ten Bezug zu Jesus Chri­stus. Viel mehr hat der Herr so eini­ges „zurecht gerückt“, was sie gelehrt hat­ten, sie­he bspw. die Ehe­auf­lö­sung (grum­mel, hat das etwa mit der Syn­ode.……).

        Wenn­schon, dann wären wohl Sime­on und Han­nah „geeig­ne­ter“. Schließ­lich erkann­ten sie in einem Säug­ling! den Erlö­ser des Men­schen­ge­schlechts.

      • @ car­lo

        Gestern schau­te ich spä­ter auch noch in mein altes „Got­tes­lob“ — da fin­den wir fol­gen­des:

        Nach der Anru­fung der Hei­li­gen Drei­fal­tig­keit wird kor­rekt Maria ange­ru­fen, aber dann kommt es:
        „Hei­li­ger Micha­el,
        hei­li­ger Gabri­el,
        hei­li­ger Rafa­el,
        Ihr hei­li­gen Engel

        Hei­li­ger Abra­ham
        Hei­li­ger Mose
        Hei­li­ger Johan­nes der Täu­fer
        hei­li­ger Josef
        ihr hei­li­gen Patri­ar­chen und Pro­phe­ten.“

        (altes Got­tes­lob Nr. 762)

        Das heißt, dass auf jeden Fall Elia ganz neu ist.
        Die ande­ren bei­den Patri­ar­chen aber sind nach­kon­zi­li­ar.

        Was für ein Signal gibt es (heils­ge­schicht­lich), wenn man (aus­ge­nom­men die Got­tes­mut­ter) drei Patri­ar­chen des Alten Bun­des den Hei­li­gen des Neu­en Bun­des vor die Nase setzt?
        Abra­ham — als der „Vater der vie­len“ (so nann­te ihn Gott selbst — also der wah­ren Kin­der Abra­hams durch Sara und den ille­gi­ti­men Kin­dern durch Hagar) wäre gewis­ser­ma­ßen ein intere­li­giö­ser Super­pa­tri­arch, dem sich Maria als unspe­zi­fi­sche „Frau aller Völ­ker“ unter­ord­nen muss.

        Moses und Elia, weil bei­de ein geheim­nis­vol­les Ende und kei­ne irdi­sches Grab haben (wie Maria). Womit der Alte Bund dem Neu­en gewis­ser­ma­ßen vor­ge­la­gert wird, v.a. wenn man die Got­tes­mut­ter so zurück­stuft und zurecht­stutzt, wie das durch die moder­ni­sti­sche Theo­lo­gie geschah (da ist sie bloß Brücke zwi­schen AT und NT!).

        Das ist schon ein Bruch in der Wer­tung!

        Vor allem, wenn man die Trit­ni­tät nicht mehr nennt, son­dern nur noch einen unspe­zi­fi­schen Gott…

      • „Hl. Moses, bit­te für uns“, habe ich zu mei­nem Erstau­nen bei einer Bitt­pro­zes­si­on vor Chri­sti Him­mel­fahrt gehört. Ist unge­wöhn­lich.
        Anru­fung und Gebet zum hl. Pro­phe­ten Elia hat eine alte Tra­di­ti­on im Osten, wo dem Pro­phe­ten vie­le Klö­ster und Kir­chen geweiht sind. Im Westen nor­mal für den Kar­me­li­ten­or­den, des­sen Patron er ist neben der hl. Got­tes­mut­ter. Ihm ist ein eige­nes Ordens­fest im Juli gewid­met.
        „Hl. Abra­ham, bit­te für uns“ kann ich mich nicht erin­nern gehört zu haben.
        Aber nor­mal ist die Für­bit­te in der Aller­hei­li­gen­li­ta­nei: „Ihr hei­li­gen Patri­ar­chen und Pro­phe­ten, bit­tet für uns“, dar­in sind alle Gerech­te des Alten Bun­des ent­hal­ten.
        Dar­um, ansto­ßer­re­gend ist der Ver­zicht auf die Anru­fung der Aller­hei­lig­sten Drei­fal­tig­keit.
        Viel­leicht woll­te man die palä­sti­nen­si­schen Mos­lems nicht vor den Kopf sto­ßen. Wer weiß, was in den Köp­fen der hoch­wür­dig­sten Prä­la­ten vor­geht, wenn sie die lit­ur­gi­schen Tex­te zusam­men­stel­len.

      • Dan­ke für die Hin­wei­se.

        Die Anru­fung der Erz­engel indes @Fr. Zeit­schnur habe ich auch in einem „alten“ Gebets­buch gefun­den, was mich inso­fern nicht erstaunt, dass sie ja Gott sehen und die­nen, sich also bestens als Für­spre­cher „eig­nen“.

  7. Bei A.K.Emmerick habe ich gele­sen:
    wer an Gebeten,überlieferten Ritualen,den Sakra­men­ten oder dem Schrift­gut etwas ändert,zieht sich das Gericht zu !
    Dar­um kön­nen die,die die­ses tun,keine Chri­sten sein,denn sie fürch­ten anschei­nend Gott nicht.

    • @Stella,ja,es wird geän­dert, auch an der Vati­kan Sei­te, ist im Archiv Eini­ges „not found“ und mehr, sehr gro­ße Bil­der des Fran­zis­kus­kop­fes, als Erstes, küs­send, mit der Auf­schrift „Zärt­lich­keit“. Zu der Lita­nei vom 17.5.2015 aus Rom, äußert sich die Inter­net Sei­te: Motu-pro­prio: Summorum-Pon­ti­fi­cum

      • Ent­schul­di­gung, ich such­te im Vati­kan­ar­chiv nach Doku­men­ten ande­rer Hei­lig­spre­chun­gen und da „stör­te“ wirk­lich die­ses stets auf­tau­chen­de Bild eben nicht zur Sache.

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