Kardinal Marx mit Papst Franziskus: zwei Gesichtsausdrücke, zwei Charaktere.
Hintergrund

Franziskus und das deutsche Schisma – Die Chronologie eines Alptraums

(Rom) Sorg­te am 15. Janu­ar die Ver­öf­fent­li­chung des Buches „Aus den Tie­fen unse­rer Her­zen“[1] von Kar­di­nal Robert Sarah und Bene­dikt XVI. für einen Pau­ken­schlag, so sorgt seit dem 15. Febru­ar die Ver­öf­fent­li­chung des nach­syn­oda­len Schrei­bens Que­ri­da Ama­zo­nia von Papst Fran­zis­kus in bestimm­ten Kir­chen­krei­sen für einen Kat­zen­jam­mer – vor allem im deut­schen Sprach­raum. Sei­ne Zusam­men­schau soll

Papst Franziskus mit Kardinal Marx: Der Hausherr im Münchner Palais Holnstein ist ein Machtmensch, doch den Ton gibt Papst Franziskus an (mit Kardinal Kasper als Berater).
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Der gemeinsame Trampelpfad namens „Synodaler Weg“

(Rom) Zwei Tage nach der ersten Run­de des „Syn­oda­len Weges“ der Deut­schen Bischofs­kon­fe­renz wur­de Kar­di­nal Rein­hard Marx am Mon­tag von Papst Fran­zis­kus emp­fan­gen. Das Tages­bul­le­tin des Hei­li­gen Stuhls teil­te gestern die Audi­enz mit. Zum Inhalt des Gesprächs zwi­schen dem Papst und dem Vor­sit­zen­den der Bischofs­kon­fe­renz wur­den kei­ne Anga­ben gemacht. Den­noch sind eini­ge Rück­schlüs­se mög­lich.

Nicht nur Austen Ivereigh: Auch Nicolas Senezen legt ein Buch über die„große Verschwörung“ gegen Papst Franziskus vor.
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„Wie Amerika den Papst austauschen will“

(Paris) Noch bevor Anfang Novem­ber das bereits bewor­be­ne Buch „Woun­ded She­pherd“ (Ver­wun­de­ter Hir­te) von Austen Ive­r­eigh in den Buch­han­del kommt, wird noch ein ande­res Buch erschei­nen, das in genau die­sel­be Ker­be schlägt.

Was wurde bei dem Geheimtreffen zur Amazonassynode beschlossen??
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Geheimtreffen zur Amazonassynode

(Rom) In der Nähe von Rom fand ein Geheim­tref­fen zur Vor­be­rei­tung der umstrit­te­nen Ama­zo­nas­syn­ode statt. Dar­an nah­men meh­re­re Kar­di­nä­le und Bischö­fe teil beson­ders aus dem deut­schen Sprach­raum, die hin­ter der Syn­ode ste­hen, um ihre moder­ni­sti­sche Agen­da für eine ande­re Kir­che vor­an­zu­trei­ben.

Kardinal Kasper beklagt, „Verschwörungstheorien“ ausgesetzt zu sein, bestätigt aber gleichzeitig die Vorwürfe.
Hintergrund

Kardinal Kasper beklagt „dumme Verdächtigungen“

(Rom) Im Sep­tem­ber 2015 wur­de die Exi­stenz des inner­kirch­li­chen Geheim­zir­kels von Sankt Gal­len bekannt. Nun nahm erst­mals Kar­di­nal Wal­ter Kas­per aus­führ­li­cher dazu Stel­lung und war bemüht, die Bedeu­tung des Zir­kels her­un­ter­zu­spie­len.

Vatikan-Tagung: Drei Tagen beraten die Mitglieder der Päpstlichen Akademie der Sozialwissenschaften, wie dem „Nationalismus“ als Feind der Globalisierung entgegengetreten werden kann.
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Vatikan-Tagung gegen nationale Souveränität und Identität

(Rom) Ab 1. Mai tagt im Vati­kan die Voll­ver­samm­lung der Päpst­li­chen Aka­de­mie der Sozi­al­wis­sen­schaf­ten. Drei Tage lang wer­den sich die Mit­glie­der mit dem Phä­no­men „Natio­na­lis­mus“ befas­sen, der als Bedro­hung gese­hen wird, und vor dem mit Blick auf die EU-Wah­­len gewarnt wird.

Papst Franziskus mit Kardinal Danneels bei der Familiensynode.
Hintergrund

Godfried Danneels – zum Tod eines Papstmachers

(Brüs­sel) Kar­di­nal Jozef De Kesel, der Erz­bi­schof von Mecheln-Brüs­­sel, Pri­mas von Bel­gi­en und Vor­sit­zen­der der Bel­gi­schen Bischofs­kon­fe­renz, hat­te gestern „die schmerz­li­che Pflicht“, den Tod von Kar­di­nal God­fried Dan­neels bekannt­zu­ge­ben. Dan­neels war als Mit­glied des Geheim­zir­kels von Sankt Gal­len und des Teams Ber­go­glio maß­geb­li­cher Bau­mei­ster des Pon­ti­fi­kats von Papst Fran­zis­kus.

Weichenstellungen? Von links: die Kardinäle Burke, Müller und Sarah. Die Nach-Bergoglio-Zeit hat bereits begonnen.
Hintergrund

Müllers Manifest und Kaspers „Entsetzen“

(Rom) Am ver­gan­ge­nen Sams­tag ver­öf­fent­lich­te Kar­di­nal Ger­hard Mül­ler ein „Mani­fest des Glau­bens“. San­dro Magi­ster, der eigent­li­che Doy­en der Vati­ka­ni­sten, ver­gleicht das Mani­fest mit dem „Cre­do des Got­tes­vol­kes“ von Papst Paul VI. im Revo­lu­ti­ons­jahr 1968.

Jetzt unzensiert! Don Ossowitz legt das vollständige Telefongespräch vor, in dem Papst Franziskus König Heinrich VIII. von England Amoris laetitia erklärte.
Forum

Jetzt unzensiert! Papst Franziskus erklärt Heinrich VIII. Amoris laetitia am Telefon

Am 6. April 2016 ver­öf­fent­lich­te Papst Fran­zis­kus das umstrit­te­ne, nach­syn­oda­le Schrei­ben Amo­ris lae­ti­tia. Als Reak­ti­on dar­auf ver­öf­fent­lich­te Katholisches.info am 15. April 2016 die Real­sa­ti­re Papst Fran­zis­kus erklärt „Amo­ris Lae­ti­tia“ – in einem selt­sa­men Tele­fon­an­ruf. Giu­sep­pe Nar­di hat­te dazu das ita­lie­ni­sche Ori­gi­nal von Liber­tà e per­so­na ins Deut­sche über­setzt und ergänzt. Seit­her fand der iro­ni­sche Text,